NIPOGI H2 (i5 14450HX, 16+512GB) im Angebot – starker Mini-PC unter 600€?
NiPoGi hat ein neues Angebot am Start. Wer einen kompakten Rechenzwerg mit ordentlich CPU-Power für anspruchsvolle Aufgaben sucht, sollte sich den NiPoGi H2 genauer ansehen. Durch den Intel-Prozessor aus der Notebook-Oberklasse eignet sich das System gut für rechenintensive Office-Aufgaben, virtuelle Maschinen oder das Kompilieren von Code. Für Gaming oder leise Arbeitsumgebungen ist er hingegen die falsche Wahl. Wir zeigen euch, was der Deal taugt.
Preis: ca. 575€ bis 602€ (statt 799,99€) | Code: CBNI28DB
Hinweis: Der Rabattcode gewährt 28% Nachlass und ist bis zum 15.03.2026 gültig. Je nach tagesaktuellem Amazon-Preis landet ihr am Ende bei rund 575€ bis 602€.
Kompaktes Gehäuse und einfache Wartung
Der NiPoGi H2 misst gerade einmal 119 x 119 x 36 Millimeter und findet dank der mitgelieferten VESA-Halterung auch unsichtbar hinter dem Monitor Platz. Optisch setzt der Hersteller auf einen Mix aus gebürstetem Silber und einer kupferfarbenen Lüftungszone. Die Außenhülle besteht primär aus Kunststoff, wird aber durch einen stabilen Metallrahmen im Inneren verstärkt. Ein Pluspunkt ist die Wartungsfreundlichkeit: Über einen einfachen Schiebeverschluss an der Oberseite kommt ihr schnell an den Arbeitsspeicher und die SSDs, um das System später unkompliziert aufzurüsten.
Anschlüsse für ein Triple-Monitor-Setup
Trotz der geringen Größe geizt der H2 nicht mit Anschlüssen. Insgesamt sieben USB-Ports stehen zur Verfügung. An der Front findet ihr zwei schnelle USB-A 3.1 Anschlüsse sowie einen vollfunktionalen USB-C Port (10Gbit/s, 15W Power Delivery und DisplayPort-Support). Rückseitig gibt es vier weitere USB-A 3.0 Anschlüsse. Für die Bildausgabe könnt ihr neben dem USB-C Port auch HDMI 2.0 und DisplayPort nutzen, so lässt sich ein Setup mit drei 4K-Monitoren bei 60Hz betreiben. Gefunkt wird über WiFi 6 und Bluetooth 5.2, kabelgebunden steht ein Gigabit-Ethernet-Port bereit.
Hardware und Leistung: CPU-Power trifft Flaschenhals
Im Inneren arbeitet der Intel Core i5-14450HX der 14. Generation. Mit 10 Kernen (6 Performance, 4 Effizienz) und 16 Threads bietet die CPU eine brachiale Multicore-Leistung. Flankiert wird der Prozessor von 16GB DDR4-RAM und einer 512GB NVMe PCIe 4.0 SSD.
NiPoGi verbaut hier noch DDR4-Speicher. Das drückt die Performance der ohnehin schon schwachen integrierten Intel UHD Grafik weiter nach unten. Für den Office-Alltag reicht das völlig aus, aber für Gaming ist dieser Mini-PC nicht geeignet.
Seine Stärken spielt der Intel Core i5-14450HX stattdessen bei reiner Rechenleistung aus. Der Chip entstammt der leistungshungrigen HX-Serie und bietet mit seinen 10 Kernen eine sehr ordentliche Basis für CPU-intensive Workloads. Wer regelmäßig große Excel-Tabellen wälzt, gelegentlich Code kompiliert oder im Power-Office-Betrieb starkes Multitasking fordert, bekommt hier mehr als genug Prozessor-Power. Ihr müsst allerdings realistisch bleiben: Unter extremer Dauerlast geht dem kompakten System laut unabhängigen Testern irgendwann die Puste aus, da das kleine Gehäuse an seine thermischen Grenzen stößt. Für den anspruchsvollen Arbeitsalltag mit Lastspitzen ist die CPU aber gut gerüstet.
Software
Der NiPoGi H2 wird ab Werk mit vorinstalliertem Windows 11 Pro ausgeliefert. Praktisch für Bastler: Das System unterstützt auch problemlos Linux (wie Ubuntu) und bietet im BIOS nützliche Funktionen wie Auto Power On, Wake On LAN und RTC Wake.
Guter Deal? Unsere Einschätzung (auch zur Marktlage)
Der NiPoGi Hyper H2 ist kein flüsterleiser Effizienz-Meister, sondern ein kompakter Rechenknecht für CPU-lastige Workloads. Ist der aktuelle Preis von rund 600€ dafür ein guter Deal?
Die Antwort lautet: Es ist ein solider, aber kein überragender Deal. Wir erleben am Hardware-Markt aktuell eine regelrechte Preisexplosion bei RAM und SSDs. Das führt dazu, dass Aufrüsten teuer ist und die Hersteller bei den Einstiegskonfigurationen geizen. Für knapp 600€ sind 16GB RAM und 512GB SSD im aktuellen Marktumfeld zwar „okay“, aber wer sich an unsere Deals aus dem letzten Jahr erinnert, weiß: Da gab es für das gleiche Geld noch die doppelte Menge Speicher.
Wer die starke Intel-CPU jetzt sofort für virtuelle Maschinen oder zum Programmieren braucht, macht hier nichts falsch. Sucht ihr hingegen einen Allrounder, der stromsparend arbeitet und auch mal ein Spiel flüssig darstellt, lohnt sich eher ein Blick auf Modelle mit aktueller AMD Ryzen Architektur.
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