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Die besten E-Scooter im Praxistest

Joscha
Von Joscha
Hatte in den letzten Jahren über 20 E-Scooter im Alltagseinsatz und hasst Luftreifen.
Zuletzt aktualisiert:

E-Scooter sind auch 2026 für viele das Verkehrsmittel für kurze und mittlere Strecken, und wir haben auch dieses Jahr wieder viele neue Modelle selbst getestet. Dabei zeigt sich ein klarer Trend: Federung und Blinker sind inzwischen in der Mittelklasse angekommen, gleichzeitig gibt es wieder richtig günstige Modelle mit Straßenzulassung. Wer also heute kauft, bekommt in fast jeder Preisklasse mehr fürs Geld als noch vor einiger Zeit. In dieser Liste findet ihr für jedes Budget und jedes Einsatzprofil genau einen Gewinner, vom leichten Einstiegsmodell bis zum Premium-Scooter für Vielfahrer.

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Eine Sache vorab, die wir aus unseren Tests gelernt haben: Die Herstellerangaben zur Reichweite liegen oft weit über dem, was wir auf echten Strecken messen. Beim Navee ST3 PRO stehen 65km auf dem Datenblatt, wir haben 39km gemessen. Beim Navee XT5 Max verspricht der Hersteller 110km, im Test kamen wir auf 60km. Deshalb nennen wir in dieser Liste ausschließlich Werte aus unseren eigenen Tests, mit realen Fahrern, realen Strecken und realen Temperaturen.

Das richtige Modell, passend zum Anforderungsprofil

Bevor ihr euch ein Modell aussucht, stellt euch drei Fragen: Müsst ihr den Scooter tragen, etwa über Treppen, in die Bahn oder in den Kofferraum? Wie lang ist eure Strecke am Tag? Und fahrt ihr überwiegend Asphalt oder auch Feldwege und Schotter? Aus unserer Erfahrung unterschätzen die meisten vor allem das Gewicht. In dieser Liste reicht es von 13kg beim Isinwheel E9 bis zu 35,6kg beim Navee XT5 Max, und dieser Unterschied entscheidet im Alltag oft mehr als jede Motorleistung.

Zwei organisatorische Punkte noch: Alle Modelle in dieser Liste haben eine ABE und damit eine Straßenzulassung für Deutschland. Das Versicherungskennzeichen besorgt ihr selbst. Außerdem ändert sich etwas bei der Ausstattung: Ab 2027 müssen neu produzierte E-Scooter Blinker haben, bestehende Modelle müsst ihr nicht nachrüsten. Alle Details findet ihr in unserem Artikel zu den neuen E-Scooter-Regeln ab 2027.

Hinweis

Wir sortieren diese Liste nicht nach einer Gesamtnote, sondern nach Einsatzzweck und Budget.

Bester Einstieg unter 250€: Isinwheel E9 und Todimart T3

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ISINWheel E9 E-Scooter mit Straßenzulassung
Vorteile
  • starke Motorleistung
  • kaum Geschwindigkeitsverlust bei Steigungen
  • gute Verarbeitung
  • App-Anbindung
  • in Deutschland legal nutzbar
Nachteile
  • hinteres Schutzblech wackelt leicht
  • Ladefortschritt wird nicht auf Display angezeigt
  • Federung nur okay

Der ISINWheel E9 Escooter konnte in unserem Test einen überwiegend positiven Eindruck hinterlassen. Es gibt kleine Abzüge in der B-Note, etwa für die teilweise unausgereifte App, das wackelige Schutzblech und die fehlende Anzeige des Ladefortschritts. Insgesamt erfüllt der E-Scooter seine … Weiterlesen ›

Der Isinwheel E9 (zum Test) hat uns im Test einen überwiegend positiven Eindruck hinterlassen: gutes Fahrverhalten und ein starker Antrieb, der auch Steigungen schafft. Der 350W-Motor zieht mit einem 36V/7,5Ah-Akku (270Wh) an, die ABE ist an Bord. Mit 13kg ist er der leichteste Scooter dieser Liste und lässt sich problemlos in Bahn und Treppenhaus tragen. Im Test kamen wir auf 18km Reichweite (90kg Fahrer, Stadt, ohne nennenswerte Steigungen). Er bremst mit einer mechanischen Scheibenbremse hinten plus elektrischer Bremse vorn, das Laden dauert gut vier Stunden. Schwächen gibt es auch: Die Federung hinten ist nur okay, Schlaglöcher spürt ihr deutlich, das hintere Schutzblech wackelt leicht, und das Display zeigt den Ladefortschritt nicht an. Unser Test ist älter, das Modell gibt es aber weiterhin neu beim Hersteller, für knapp über 200€.

Eine Alternative in dieser Preisklasse ist der Xiaomi Electric Scooter 4 Lite 2nd Gen (zum Test). Er hat Blinker, luftgefüllte 10-Zoll-Reifen und eine gut dosierbare Trommelbremse vorn, eine richtige Federung fehlt. Im Sportmodus kamen wir im Test auf rund 20km. Mit 16,2kg ist er schwerer als der E9, und das Laden dauert fast 8 Stunden. Im Angebot gab es ihn zuletzt für 174€.

Todimart T3 Test Artikelbild
Todimart T3
Vorteile
  • rund 100€ mit Straßenzulassung
  • Aufbau in 5 Minuten
  • ordentliche Verarbeitung
  • helles Rücklicht mit Bremslicht
  • nach 3,5 Stunden wieder einsatzbereit
Nachteile
  • schwacher Motor an Steigungen
  • Bremse ab Werk kaum wirksam
  • nur 15km Reichweite
  • Kopfsteinpflaster faktisch unfahrbar
  • ungenaue Akkuanzeige

Für knapp über 100€ im Angebot ist der Todimart T3 ein krasses Schnäppchen mit ABE, ihr bekommt aber das absolute Minimum. Der Motor ist schwach, an Steigungen fällt das Tempo deutlich, und die Reichweite endete bei mir nach exakt 15km. Die Bremse musste ich erst nachstellen und die … Weiterlesen ›

Für Bastler gibt es eine noch billigere Lösung: Den Todimart T3 bekommt ihr bei AliExpress mit Versand aus Deutschland und Gutschein für rund 100€. Er hat eine ABE, wiegt nachgewogen 14,22kg und rollt auf pannensicheren Wabenreifen, eine Federung gibt es nicht. Im Test kamen wir auf 15km (82kg Fahrer, 10 Grad, flache Strecke, Sportmodus), das Laden dauerte gut dreieinhalb Stunden. Ohne Schrauberei geht es aber nicht: Die Hinterradbremse griff ab Werk kaum und muss vor der ersten Fahrt nachgestellt werden, in der App solltet ihr die Motorbremse und das Anfahrverhalten auf Maximum stellen, und das Frontlicht war an unserem Testgerät defekt. Kopfsteinpflaster ist mit den Vollgummireifen kaum fahrbar. Wer gern selbst Hand anlegt, bekommt hier für wenig Geld einen legalen Scooter.

Bester für Bahn und Treppenhaus: Ninebot E3 Pro D

Der Ninebot E3 Pro D (zum Test) wiegt 17,9kg und hat einen Faltmechanismus, der beim Tragen wirklich hilft. Aus dem Stand geht es fein abgestimmt los, auf Asphalt und Pflaster fährt er komfortabel. Rund 7 Stunden braucht er an der Steckdose, dazu gibt es Apple Find My und Fahrstatistiken über die App. Die Schwächen: Statt der beworbenen 55km kamen wir auf rund 30km Praxisreichweite. Es gibt nur einen Bremshebel, und die Trommelbremse vorn verliert bei Nässe spürbar an Leistung. Die Elastomerfederung stößt auf Schotter an ihre Grenzen, Blinker sitzen nur vorn an den Lenkerenden, und die App-Registrierung ist Pflicht. Der Preis liegt um 400€ (UVP 449€).

Ninebot E3 Pro D bei MediaMarkt

Bester Allrounder unter 450€: Navee GT3 MAX

NaveeGT3Max Freigestellt
Navee GT3 MAX E-Scooter
Vorteile
  • gute Reichweite mit 46 km
  • Blinker im Lenker integriert
  • Wegfahrsperre mit Alarm
  • Rekuperation
  • sehr gutes Licht mit Bremslicht
  • volle mögliche Geschwindigkeit mit 22 km/h
  • Gepäckhaken an der Lenkstange
  • mit 23,5 kg nicht zu schwer
Nachteile
  • relativ schwache Bremsleistung
  • langsames Ladegerät (10 Stunden Ladezeit)
  • kein Schnäppchen mit knapp 500€
  • schlechter Wendekreis

Der Navee GT3 MAX leistet sich im Test keine Schwächen und überzeugt mit guten Fahrleistungen, Blinker für mehr Fahrsicherheit, elektronischer Wegfahrsperre und einer guten Federung. Zu den Kritikpunkten gehören die fehlende mechanische Bremse hinten, welche die Bremswirkung gerade bei 22 km/h … Weiterlesen ›

Der Navee GT3 MAX (zum Test) leistet sich in unserem Test kaum große Schwächen und bringt gute Fahrleistungen, Blinker und eine elektronische Wegfahrsperre mit. Die Federung mit Stoßdämpfern vorn und hinten macht unebene Wege entspannt. Der 400W-Heckmotor liefert 1.000W Spitze, gemessen haben wir 22km/h, an sehr steilen Stücken bleiben rund 18km/h. Die Reichweite betrug im Test 46km (Stufe S, rund 20 Grad, wenig Steigungen), der Hersteller verspricht 75km. Er wiegt 23,5kg und rollt auf schlauchlosen 10-Zoll-Luftreifen mit Pannenschutz. Kritikpunkte: Hinten fehlt eine mechanische Bremse, deshalb bremst er bei 22km/h etwas müde. Rund 10 Stunden Ladezeit und ein großer Wendekreis kommen dazu. Er kostet um 430€.

Navee ST3 PRO: Testsieger unter den Allroundern

NaveeST3PRO Freigestellt
Navee ST3 PRO E-Scooter
Vorteile
  • exzellente Federung mit Schwingen
  • Spitzenleistung des Motors mit 1.350W
  • Trommel-, Scheiben-, und Motorbremse
  • Rekuperation beim Bremsen und Gas wegnehmen
  • gute Wegfahrsperre über App
  • Beleuchtung mit Bremslicht und Blinker
  • guter, enger Wendekreis
Nachteile
  • mit 25 kg kein Leichtgewicht
  • mit ca. 10h sehr lange Ladezeit

Der Navee ST3 PRO überzeugt mit seinem starken Motor, seiner exzellenten Federung, seiner Diebstahlsicherung, seiner 3-fachen Bremse mit einer Scheibenbremse hinten sowie seiner guten Beleuchtung mit Bremslicht und Blinkern. Auch die App bietet viele Funktionen mit deutlichem Mehrwert. Besonders … Weiterlesen ›

Der Navee ST3 PRO (zum Test) ist für die meisten von euch unsere klare Kaufempfehlung. Seine Schwingenfederung schluckt Schlaglöcher und Kopfsteinpflaster deutlich besser, im Test spürbar angenehmer als beim GT3 MAX, dazu kommt eine Scheibenbremse hinten. Der 450W-Motor leistet 1.350W Spitze, wir haben 22km/h gemessen, und an Steigungen geht er kräftig zur Sache. Die Praxisreichweite liegt bei 39km (Herstellerangabe 65km). ABE, Blinker, Bremslicht und Wegfahrsperre sind an Bord. Die Schwächen: 25kg Gewicht, rund 10 Stunden Ladezeit, und das Display ist in direkter Sonne nicht ablesbar. Gegenüber dem GT3 MAX zahlt ihr rund 170€ mehr, bekommt dafür aber bessere Federung, mehr Kraft und die zusätzliche Scheibenbremse hinten, insgesamt um 600€.

Preis-Leistungs-Sieger über Land: Ausom L1 ABE

Ausom L1 ABE Test
Ausom L1 – leistungsstarker Offroad E-Scooter
Vorteile
  • Straßenzulassung in DE (nur 20km/h)
  • hohe Sicherheit (Beleuchtung + Blinker)
  • starke und dosierbare Bremsleistung
  • hervorragende Reichweite (50km)
  • außergewöhnlicher Fahrkomfort
  • stabile Verarbeitung
  • brachiale Fahrleistung
  • praktische NFC-Entsperrung
  • faire Preis-Leistung
Nachteile
  • extrem schwer - kaum transportabel
  • langsame Ladegeschwindigkeit
  • schwammige Lenkung

Für unter 500€ präsentiert uns Ausom mit dem L1 ABE einen zeitgemäßen und vor allem legalen E-Scooter für Deutschland. Die Leistung ist stark, der Scooter super bequem auf unterschiedlichem Terrain zu bewegen und auch die Reichweite geht mit fast 50 Kilometern realistisch in Ordnung. Die … Weiterlesen ›

Der Ausom L1 ABE (zum Test) hat unseren Preis-Leistungs-Award gewonnen: Im Vergleichstest mit dem Ninebot E3 Pro D liefert er für rund 100€ mehr an fast jeder Stelle deutlich mehr. Der 748,8Wh-Akku brachte uns rund 50km weit (80kg Fahrer, 8 bis 14 Grad, fast durchgehend im stärksten Modus mit Steigungen), eine größere Variante mit 998,4Wh gibt es ebenfalls. Federbeine vorn und hinten lassen sich in der Härte einstellen, zwei Scheibenbremsen plus E-ABS bremsen kräftig, Blinker sitzen vorn und hinten. Der Lenker ist um 20cm höhenverstellbar, entsperren könnt ihr ihn per NFC-Tag. Die Haken: rund 28kg, für tägliches Tragen ungeeignet, rund 12 Stunden Ladezeit, anfangs rutschige Stollenreifen auf nassem Asphalt und eine etwas schwammige Lenkung. Der Preis liegt um 550€, mit unserem Code SMARTZONE6 im Ausom-Store bei rund 516€.

Bester im Gelände: Isinwheel GT2

isinwheel GT2 Test
Isinwheel GT2 Offroad E-Scooter
Vorteile
  • Aufbau in unter 5 Minuten
  • großzügiger Lieferumfang mit Tasche und NFC-Karte
  • Straßenzulassung in Deutschland (ABE vorhanden)
  • massives und stabiles Design
  • hervorragend ablesbares Display
  • smarte Entsperrung über NFC, App oder PIN
  • starke Beleuchtung mit Blinkern
  • robuste 11-Zoll-Geländereifen, ideal für Offroad
  • kurzer Bremsweg
  • starker Motor (bis 1200 W Spitze)
  • hohe Reichweite (ca. 40 km)
Nachteile
  • extrem hohes Gewicht (fast 25 kg)
  • unergonomischer Klappmechanismus
  • wenig Dichtungen
  • sehr straffe Federung
  • schwergängige Bremshebel

Der Isinwheel GT2 ist ein starker Offroad-Scooter mit klaren Stärken und Schwächen. Wer ein extrem kräftiges Gefährt für Waldwege, Schotterpisten und steile Anstiege sucht, bekommt hier einen bärenstarken Motor, erstklassige Offroad-Reifen und eine enorme, reale Reichweite, die auch bei … Weiterlesen ›

Der Isinwheel GT2 (zum Test) ist extrem kräftig für Waldwege, Schotter und steile Anstiege. Seine Offroad-Reifen sind erstklassig, die reale Reichweite knickt auch bei schweren Fahrern nicht ein, und das Display ist exzellent. Mit 90kg Fahrer kamen wir auf 40km auf Asphalt im Stop-and-go und 35km offroad mit Hügeln. Der Bremsweg ist sehr kurz, im Test haben wir ihn als vorbildlich bewertet. Aber: Er wiegt 24,7kg, zum Klappen müsst ihr die Lenkerhöhe verstellen, und die groben Stollen vibrieren auf Asphalt stark, bei Nässe haben sie wenig Grip. Ein unkomplizierter Pendler ist er nicht. Wer ihn als Geländemaschine einsetzt, zahlt um 620€.

Reichweiten-Sieger fürs Geld: Joyor Y8-S

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Joyor Y8-S E-Scooter
Vorteile
  • Straßenzulassung in Deutschland
  • sehr griffige Bremsen
  • top Verarbeitung
  • extrem großer Akku - riesige Reichweite (bis 85km)
  • super Komfort durch Vollfederung, auch Offroad
  • kräftiger Antrieb (500W)
  • relativ einfach zu tunen (nicht legal)
  • kompakter Klappmechanismus trotz der Größe
  • baugleichheit zu WIZZARD 2.5 Plus (Ersatzteile)
Nachteile
  • Abstimmung Gas- und Bremshebel nicht optimal
  • kein Daumengas
  • optisch nicht der schönste / aufgeräumteste Roller
  • gewöhnungsbedürftige Motorbremse
  • „nur“ IP54 spritzwassergeschützt
  • übertriebene Herstellerangaben bzgl. Reichweite

Der Joyor Y8-S überzeugt durch seine umfangreiche Ausstattung, hochwertige Verarbeitung und herausragende Leistung. Mit Straßenzulassung in Deutschland, sehr griffigen Bremsen, einem extrem großen Akku für beeindruckende Reichweiten bis zu 85 km im Sommer und einer Vollfederung, die auch … Weiterlesen ›

Der Joyor Y8-S (zum Test) setzt auf einen 48V-Akku mit 26Ah (1.250Wh), dazu kommen ein 500W-Motor, ABE, Vollfederung und sehr griffige Bremsen. In unserem Test schafften wir 64km mit einer Ladung (86kg Fahrer), das ist für rund 450 bis 500€ ein starkes Ergebnis. Unser Test ist zwar älter, das Modell gibt es aber weiterhin neu zu kaufen. Die große Schwäche: Er ist sperrig und schwer und damit nichts für Bahn und Treppenhaus. Wer den Scooter vor der Tür oder im Keller abstellen kann und einfach weit kommen will, bekommt hier viel Reichweite fürs Geld. Wer ihn regelmäßig Treppen hochwuchten muss, sollte zu einem der leichteren Modelle in dieser Liste greifen.

Premium für Vielfahrer: Navee XT5 Max

NaveeXT5max freigestellt
Navee XT5 Max E-Scooter
Vorteile
  • gute Reichweite mit 60km im Praxistest
  • sehr gute Federung
  • starker Motor mit 2.200W Peakleistung
  • große, luftgefüllte 12" Reifen
  • gute mechanische Scheibenbremsen und Motorbremse
  • trackbar mit Apple Find me
  • volle 22km/h
  • elektronische Wegfahrsperre
  • viele Zusatzfuntkionen über die Navee App
Nachteile
  • mit 35,6kg sehr schwer
  • zu groß für den Kofferraum
  • Motorbremse noch mit Softwareproblemen
  • keine Trackingfunktion für Android
  • keine extra Blinker hinten

Im Test leistet sich der neue Navee XT5 Max kaum Schwächen und hat beim Fahren viel Spaß gemacht. Besonders gut gefallen haben die Federung, die Reichweite und die guten Bremsen. Auch die App verfügt über viele sinnvolle Funktionen, insbesondere die Möglichkeit, die Firmware zu aktualisieren, … Weiterlesen ›

Der Navee XT5 Max (zum Test) leistet sich kaum Schwächen und macht viel Spaß, besonders gut sind Federung, Reichweite und Bremsen. Wir kamen auf 60km Praxisreichweite bei 22km/h, teils starken Steigungen und 35 Grad (die Herstellerangabe von 110km gilt nur bei 15km/h ohne Steigung). Er leistet 2.200W Spitze, rollt auf großen luftgefüllten 12-Zoll-Reifen und bremst mit mechanischen Scheibenbremsen plus Motorbremse. Eine elektronische Wegfahrsperre und eine App mit Firmware-Updates sind dabei. Die Nachteile: 35,6kg, zu groß für viele Kofferräume, die Motorbremse hat noch Software-Macken, und Blinker gibt es hinten nicht. Preis: um 1.100€. Eine Alternative ist der Navee UT5 Max (zum Test) für um 940€: Blinker vorn und hinten, Scheibenbremsen an beiden Rädern, 12-Zoll-Reifen, 40km im Test (22km/h, 35 Grad, mit Steigungen) bei 34kg. Er hat keine großen Schwächen, nur die Motorbremse ist etwas unrund abgestimmt, und orten lässt er sich nur über Apple Find My, nicht mit Android.

Fazit der Redaktion

Den einen besten E-Scooter für alle gibt es nicht, dafür sind eure Strecken und Budgets zu unterschiedlich. Wer wenig ausgeben will, ist mit dem Isinwheel E9 überraschend gut bedient, vor allem wenn das Gewicht zählt. Für die meisten ist der Navee ST3 PRO der sicherste Griff, weil er Federung, Kraft und Bremsen in einem ausgewogenen Paket verbindet. Und wer viel fährt, weit fährt und einen festen Stellplatz hat, nimmt den Navee XT5 Max. Wir aktualisieren diese Liste, sobald neue Tests dazukommen, es lohnt sich also, ab und zu wieder vorbeizuschauen.

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