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TCL Note A1 Nxtpaper: Tablet mit papierähnlichem Display startet auf Kickstarter

Zusätzlich zum für Februar avisierten Smartphone TCL Nxtpaper 70 Pro (zur Ankündigung) hat der Hersteller aus China ein Tablet vorgestellt, das die spezielle Bildschirmtechnologie Nxtpaper übernimmt. Das TCL Note A1 Nxtpaper ist mit einem 11,5 Zoll Display im Format 3:2 versehen und ist vorerst nur über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter erhältlich.

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Dort verlangt TCL derzeit umgerechnet 375€ für das Tablet. Alle Infos aus dem Datenblatt findet ihr zusammengefasst in den folgenden Absätzen!

Ausstattung des TCL Note A1 Nxtpaper im Überblick

Das in der Farbe Grau erhältliche TCL Note A1 Nxtpaper erinnert optisch, vor allem wegen des breiten Randes unter dem Bildschirm, eher an ein Zeichentablett als ein klassisches Tablet. Das Gehäuse ist aus Aluminium und ist sehr dünn und vergleichsweise leicht. Die Abmessungen liegen bei 260,1 x 196,6 x 5,5 Millimeter und das Gewicht bei 500 Gramm.

Alle Details zum Nxtpaper-Display

TCL Note A1 Nxtpaper Titelbild IHighlight des Tablets ist das sogenannte Canvas Color Display, bei dem es sich zwar im Grunde genommen um ein ganz normales LCD-Panel handelt, das allerdings mit einem speziellen Glas ausgestattet ist, das Reflexionen um 76% reduzieren soll. TCL will mit den Nxtpaper-Displays sozusagen die Vorteile eines LCD, also brillante Farbdarstellung und schnelle Bildwechsel, mit den augen- und akkuschonenden Vorteilen eines E-Ink-Displays kombinieren. Dazu gehört beim Note A1 Nxtpaper auch ein papierähnliches Schreibgefühl mit dem beiliegenden T-Pen Pro mit 8.192 Druckstufen.

Die Auflösung des Bildschirms liegt bei 2200 x 1440 Pixel. Über die Diagonale von 11,5 Zoll verteilt ergibt das 229 Pixel pro Zoll. Die Bildwiederholrate liegt bei 120Hz. Die Helligkeit des Panels beträgt laut Datenblatt 300 Lux.

Die technischen Daten

Im TCL Note A1 Nxtpaper kommt der MediaTek Helio G100 zum Einsatz. Der Chip ist seit Mitte 2024 auf dem Markt, ist im 6 Nanometer-Verfahren gefertigt und mit acht Kernen ausgestattet. Ich habe den Chip gerade erst im Redmi Note 15 4G (zum Test) ausprobiert und für ein knapp 400€ teures Tablet ist die Leistung ehrlich gesagt ein schlechter Witz.

Das Teclast ArtPad Pro (zum Test) ist mit dem ähnlich schwachen Helio G99 von MediaTek ausgestattet, aber das kostet auch nicht einmal 200€! Für 425€ bekommt ihr momentan bereits das OnePlus Pad 3 (zum Test), das in den Benchmarks in einer komplett anderen Liga spielt, als das TCL Note A1 Nxtpaper.

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Sicherlich ist dieser Vergleich nicht ganz fair, aber der Helio G100 ist in einem so teuren Tablet auch einfach nicht mehr zeitgemäß.

Dazu gibt es 8GB RAM und 256GB Speicher. Der 8.000mAh Akku kann via USB-C mit 33W geladen werden. Je nachdem, ob man dem Datenblatt auf Kickstarter oder auf der Homepage vertraut, ist entweder Bluetooth 5.3 oder Bluetooth 5.4 an Bord. Darüber hinaus verbaut TCL zwei Lautsprecher und acht Mikrofone. Auch an einen Fingerabdrucksensor haben die Chinesen gedacht.

Einige Details gibt leider keines der Datenblätter her – unter anderem die WiFi-Version.

Preis, Verfügbarkeit & unsere Einschätzung

Wie bereits erwähnt verkauft TCL das Note A1 Nxtpaper auf Kickstarter für umgerechnet 375€. Um diesen Preis für die gebotene Ausstattung als fair zu betrachten, muss man die Nxtpaper-Bildschirme des Herstellers wirklich sehr mögen. Der Helio G100 von MediaTek gehört in Budget-Modelle und nicht in ein Tablet mit einem Preis der oberen Mittelklasse.

Ab Februar 2026 soll das Tablet an die Unterstützer verschickt werden. Ob es dann auch einen regulären Marktstart geben wird, ist bisher völlig unklar. Schreibt uns eure Meinung zum TCL Note A1 Nxtpaper gerne in die Kommentare!

Quellen

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Michael
Gast
Michael
1 Monat her

Nun, ich sehe bezüglich der Hardware keinen wirklichen Unterschied zum TCL Nxtpaper 11 Plus, welches um etwa den halben Preis erhältlich ist.

jom_tien
Mitglied
Mitglied
jom_tien(@jom_tien)
1 Monat her

Marktlücke verpasst Ein großes Tablet mit echtem e-ink Display, auch wenn es nur schwarz, grautöne und weiß darstellen könnte, wäre eine echte Marktlücke. E-Book Reader sind extrem genügsam im Stromverbrauch, brauchen jedoch z.t. mehrere Sekunden um eine Seite aufzubauen. Der Versuch zu scrollen oder einen Bildausschnitt zu vergrößern überschreitet häufig die Leistungsfähigkeit der Grafik oder des Prozessors. Tablets hingegen sind trotz des hohem Stromverbrauchs ihrer Farbdisplays nicht bei Sonnenschein zu gebrauchen, vielleicht mit Ausnahme der obersten Preisklasse. Wünschenswert wäre daher ein Zwischenstück das e-ink Display mit mit erhöhter Rechen- und Grafikleistung kombiniert. Ein Tablet, dass langsame Grafik mit grottenschlechtem TFT… Weiterlesen »

zytozid@gmail.com
Gast
Martin
1 Monat her
Antwort an  jom_tien

Schau dir mal das reMarkable Paper Pro an. 11,8 Zoll E-Ink mit Farbe.So eins nutzt meine Frau und sie ist damit total zufrieden.

Gast
Gast
Gast
1 Monat her

Ich bin immer noch verwundert.

Ich kannte TCL bisher nur durch ihre TV’s. Ich wusste bis vor wenigen Tagen nicht, dass sie auch Smartphones und Tablets anbieten.

lars
Gast
lars
1 Monat her
Antwort an  Gast

Hi Gast
TLC ist mittlerweile der größte Hersteller in Sachen TV da ist es auch verständlich, dass sie sich in Artverwandten Techniksachen umschauen die ähnlich sind.

Ich nehme mal an das von denen noch mehr kommt als nur ein Tablett vielleicht auch mal ein Notebook usw.

Michael
Gast
Michael
1 Monat her
Antwort an  lars

Die Nxtpaper-Geräte gibt es seit ein paar Jahren und sind – wie ihre TV-Geräte auch – nicht im High-End-Bereich anzusiedeln.
Hier wie da muß man bezüglich der Herstellerangaben äußerst vorsichtig sein, wegen TCLs wundersamer TV-Spezifikationen gab es schon einigen Ärger mit dem Mitbewerb.

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