TCL Note A1 Nxtpaper: Tablet mit papierähnlichem Display startet auf Kickstarter
Zusätzlich zum für Februar avisierten Smartphone TCL Nxtpaper 70 Pro (zur Ankündigung) hat der Hersteller aus China ein Tablet vorgestellt, das die spezielle Bildschirmtechnologie Nxtpaper übernimmt. Das TCL Note A1 Nxtpaper ist mit einem 11,5 Zoll Display im Format 3:2 versehen und ist vorerst nur über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter erhältlich.
Dort verlangt TCL derzeit umgerechnet 375€ für das Tablet. Alle Infos aus dem Datenblatt findet ihr zusammengefasst in den folgenden Absätzen!
Ausstattung des TCL Note A1 Nxtpaper im Überblick
Das in der Farbe Grau erhältliche TCL Note A1 Nxtpaper erinnert optisch, vor allem wegen des breiten Randes unter dem Bildschirm, eher an ein Zeichentablett als ein klassisches Tablet. Das Gehäuse ist aus Aluminium und ist sehr dünn und vergleichsweise leicht. Die Abmessungen liegen bei 260,1 x 196,6 x 5,5 Millimeter und das Gewicht bei 500 Gramm.
Alle Details zum Nxtpaper-Display

Die Auflösung des Bildschirms liegt bei 2200 x 1440 Pixel. Über die Diagonale von 11,5 Zoll verteilt ergibt das 229 Pixel pro Zoll. Die Bildwiederholrate liegt bei 120Hz. Die Helligkeit des Panels beträgt laut Datenblatt 300 Lux.
Die technischen Daten
Im TCL Note A1 Nxtpaper kommt der MediaTek Helio G100 zum Einsatz. Der Chip ist seit Mitte 2024 auf dem Markt, ist im 6 Nanometer-Verfahren gefertigt und mit acht Kernen ausgestattet. Ich habe den Chip gerade erst im Redmi Note 15 4G (zum Test) ausprobiert und für ein knapp 400€ teures Tablet ist die Leistung ehrlich gesagt ein schlechter Witz.
Das Teclast ArtPad Pro (zum Test) ist mit dem ähnlich schwachen Helio G99 von MediaTek ausgestattet, aber das kostet auch nicht einmal 200€! Für 425€ bekommt ihr momentan bereits das OnePlus Pad 3 (zum Test), das in den Benchmarks in einer komplett anderen Liga spielt, als das TCL Note A1 Nxtpaper.
Sicherlich ist dieser Vergleich nicht ganz fair, aber der Helio G100 ist in einem so teuren Tablet auch einfach nicht mehr zeitgemäß.
Dazu gibt es 8GB RAM und 256GB Speicher. Der 8.000mAh Akku kann via USB-C mit 33W geladen werden. Je nachdem, ob man dem Datenblatt auf Kickstarter oder auf der Homepage vertraut, ist entweder Bluetooth 5.3 oder Bluetooth 5.4 an Bord. Darüber hinaus verbaut TCL zwei Lautsprecher und acht Mikrofone. Auch an einen Fingerabdrucksensor haben die Chinesen gedacht.
Einige Details gibt leider keines der Datenblätter her – unter anderem die WiFi-Version.
Preis, Verfügbarkeit & unsere Einschätzung
Wie bereits erwähnt verkauft TCL das Note A1 Nxtpaper auf Kickstarter für umgerechnet 375€. Um diesen Preis für die gebotene Ausstattung als fair zu betrachten, muss man die Nxtpaper-Bildschirme des Herstellers wirklich sehr mögen. Der Helio G100 von MediaTek gehört in Budget-Modelle und nicht in ein Tablet mit einem Preis der oberen Mittelklasse.
Ab Februar 2026 soll das Tablet an die Unterstützer verschickt werden. Ob es dann auch einen regulären Marktstart geben wird, ist bisher völlig unklar. Schreibt uns eure Meinung zum TCL Note A1 Nxtpaper gerne in die Kommentare!
- 1 TCL
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Nun, ich sehe bezüglich der Hardware keinen wirklichen Unterschied zum TCL Nxtpaper 11 Plus, welches um etwa den halben Preis erhältlich ist.
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Schau dir mal das reMarkable Paper Pro an. 11,8 Zoll E-Ink mit Farbe.So eins nutzt meine Frau und sie ist damit total zufrieden.
Ich bin immer noch verwundert.
Ich kannte TCL bisher nur durch ihre TV’s. Ich wusste bis vor wenigen Tagen nicht, dass sie auch Smartphones und Tablets anbieten.
Hi Gast
TLC ist mittlerweile der größte Hersteller in Sachen TV da ist es auch verständlich, dass sie sich in Artverwandten Techniksachen umschauen die ähnlich sind.
Ich nehme mal an das von denen noch mehr kommt als nur ein Tablett vielleicht auch mal ein Notebook usw.
Die Nxtpaper-Geräte gibt es seit ein paar Jahren und sind – wie ihre TV-Geräte auch – nicht im High-End-Bereich anzusiedeln.
Hier wie da muß man bezüglich der Herstellerangaben äußerst vorsichtig sein, wegen TCLs wundersamer TV-Spezifikationen gab es schon einigen Ärger mit dem Mitbewerb.