Kopfhörer begleiten mich fast täglich. Beim Sport oder unterwegs haben klassische In-Ears allerdings einen Nachteil: Sie sitzen direkt im Gehörgang und schirmen mich je nach Modell mehr oder weniger stark von meiner Umgebung ab. Knochenschall-Kopfhörer verfolgen ein anderes Konzept. Die Ohren bleiben frei und trotzdem kann ich Musik, Podcasts oder Sprache hören. Mit dem IXMOO G1 und IXMOO G8 habe ich zwei solcher Kopfhörer ausprobiert. Auf IXMOO bin ich auf der IFA 2026 in Berlin aufmerksam geworden. Dort lernte ich eine Mitarbeiterin des Herstellers kennen, die mir die Technik und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten erklärte. Anschließend stellte mir IXMOO G1 und G8 für meinen Test zur Verfügung. Wir hatten mit den Shokz Open Run Pro 2 (zum Test) bereits den hierzulande gut verfügbaren Platzhirsch unter den Knochenschallkopfhörern im Test.
Eine klassische Verkaufsverpackung erhielt ich auf der Messe allerdings nicht. Ich bekam die beiden Kopfhörer direkt übergeben. Deshalb kann ich euch in diesem Test weder ein Unboxing noch Bilder der Verpackungen zeigen.
Was ist Knochenschall?
Bei einem normalen Kopfhörer gelangen Schallwellen über den Gehörgang zum Trommelfell und anschließend über das Mittelohr zum Innenohr. Knochenschall-Kopfhörer nutzen einen anderen Weg. Ihre Schallwandler sitzen vor den Ohren am Kopf und erzeugen Vibrationen, die über den Knochen zum Innenohr übertragen werden. IXMOO beschreibt das Prinzip als direkte Schallübertragung zum Innenohr, bei der Außen- und Mittelohr umgangen werden.
Für mich ist in der Praxis vor allem die offene Bauweise wichtig. Es steckt nichts im Gehörgang. Während ich Musik oder einen Podcast höre, bleiben meine Ohren frei und ich nehme meine Umgebung weiterhin wahr. Auch die mir vorliegende Bedienungsanleitung zeigt auf der ersten Seite, wie ich die Kopfhörer trage. Die Schallwandler liegen vor den Ohren, der Bügel verläuft hinter dem Kopf.
Vor- und Nachteile von Knochenschall
Der freie Gehörgang ist für mich der größte Vorteil. Beim Fahrradfahren, Spazierengehen oder anderen Outdoor-Aktivitäten höre ich meine Musik und bekomme gleichzeitig mehr von meiner Umgebung mit. Fahrzeuge, Fahrradklingeln oder die Ansprache durch andere Personen verschwinden nicht einfach hinter einer akustischen Abschottung. Natürlich bedeutet das nicht, dass Knochenschall-Kopfhörer automatisch für Sicherheit sorgen. Drehe ich die Lautstärke weit genug auf, kann auch die Wiedergabe eines offenen Kopfhörers wichtige Geräusche überdecken. Ein weiterer Vorteil ist für mich der Tragekomfort. Ich mag In-Ears, aber nicht jeder möchte über mehrere Stunden etwas im Gehörgang tragen. Beim IXMOO bleibt dieser vollständig frei. Dafür muss ich an anderer Stelle Kompromisse akzeptieren. Einen Knochenschall-Kopfhörer sollte ich klanglich nicht direkt mit guten In-Ears oder einem großen Over-Ear-Kopfhörer vergleichen. Vor allem beim Tiefbass sind dem Prinzip Grenzen gesetzt. Auch eine Abschirmung von Außengeräuschen gibt es konstruktionsbedingt nicht. Genau das kann je nach Einsatzzweck Vorteil oder Nachteil sein.
Wer steckt hinter IXMOO?
IXMOO gehört zum Umfeld von Shenzhen BLUETEX Technology. Das Unternehmen beschäftigt sich nach eigenen Angaben seit 2014 mit Open-Ear- und Knochenschall-Kopfhörern und entwickelt entsprechende Produkte auch als OEM- und ODM-Hersteller. Zum Sortiment gehören Sportkopfhörer, wasserdichte Modelle für Schwimmer sowie Lösungen zur Hörunterstützung. IXMOO selbst bezeichnet sein Konzept als „Hearing Wellness Technology“. Auf der Herstellerseite stehen derzeit unter anderem der G1 als Schwimm-Kopfhörer, der G3 als Sportmodell sowie der A1 zur Hörunterstützung.
IXMOO G1 und G8 gemeinsam betrachtet
Normalerweise würde ich zwei verschiedene Modelle in einem Test getrennt betrachten und anschließend miteinander vergleichen. Bei G1 und G8 verzichte ich bewusst darauf. Für meine beiden Testgeräte liegen mir keine ausreichend belastbaren unterschiedlichen technischen Dokumentationen vor. Die aktuelle IXMOO-Webseite führt den G1 als „G1 Bone Conduction Swimming Headphones“, einen G8 finde ich dort derzeit dagegen noch nicht. Ich vermute, dass der G8 noch zu neu ist und der Hersteller ihn deshalb bisher nicht auf seiner Webseite aufführt. Belegen kann ich das nicht, eine IXMOO-Produktseite zum G8 habe ich auch anderswo nicht gefunden. Ein im Internet auffindbares anderes Modell mit der Bezeichnung G8 stammt von einem anderen Hersteller und darf deshalb nicht mit dem IXMOO G8 verwechselt werden.
Die technischen Daten meiner Testgeräte stammen aus einer PDF-Dokumentation, die mir direkt zugesandt wurde. Darin werden unter anderem Bluetooth 6.0, ein 220mAh-Akku, 32GB Speicher, IP68 und ein Gewicht von 27 ± 1 Gramm genannt. Welche Werte für G1 und welche für G8 gelten, steht dort nicht. Im Praxistest betrachte ich beide Geräte deshalb gemeinsam.
Technische Daten der IXMOO G1 und G8
Für die technischen Daten orientiere ich mich an der PDF-Dokumentation, die mir für den Test zugesandt wurde.
| Eigenschaft | Angabe |
|---|---|
| Bauart | Open-Ear-Knochenschall-Kopfhörer |
| Bluetooth | 6.0 |
| Akku | 220mAh |
| Wiedergabezeit | ca. 8 bis 12 Stunden |
| Ladezeit | ca. 1,5 Stunden |
| interner Speicher | 32GB |
| Wasserschutz | IP68 |
| Gewicht | 27 ± 1g |
| Mikrofon | mit Rauschunterdrückung |
| Ladeanschluss | magnetisch |
| Eingang | 5V/150mA |
| Betriebsarten | Bluetooth und MP3 |
Vorsicht bei technischen Angaben aus dem Internet
Bei meiner Recherche bin ich auf unterschiedliche technische Angaben zum G1 gestoßen. Eine im Internet veröffentlichte Anleitung nennt teilweise andere Werte als die Dokumentation, die ich direkt für meine Testgeräte erhalten habe.
Da mir die aktuelle PDF-Dokumentation direkt zugesandt wurde, verwende ich für diesen Test deren Angaben. Unterschiede könnten beispielsweise durch verschiedene Hardware-Revisionen entstehen. Bestätigen kann ich das jedoch nicht. Gerade bei einem noch jungen Produkt ist mir dieser Hinweis wichtig. Ich möchte keine technischen Daten miteinander vermischen, deren genaue Zuordnung ich nicht nachvollziehen kann.
Verarbeitung und Tragekomfort
Beide Kopfhörer folgen dem für Knochenschall typischen Aufbau. Der Bügel läuft hinter meinem Kopf entlang, während die beiden Schallwandler vor den Ohren aufliegen. Der Vorteil zeigt sich sofort beim Aufsetzen. Mein Gehörgang bleibt komplett frei.
Den Tragekomfort empfinde ich als gut. Die Kopfhörer sitzen sicher am Kopf und ich verspüre keinen unangenehmen Druck im Gehörgang. Auch über einen längeren Zeitraum kann ich die IXMOO problemlos tragen. Hier zeigt sich für mich einer der größten Unterschiede zu In-Ears. Ich muss nichts in mein Ohr einsetzen. Trotzdem sitzt der Kopfhörer dort, wo er hingehört.
Die Bedienung
IXMOO setzt auf klassische Tasten direkt am Kopfhörer. Das gefällt mir bei einem Sportgerät grundsätzlich besser als eine komplizierte Touch-Bedienung. Zum Ein- und Ausschalten halte ich den Powerbutton drei Sekunden gedrückt. Nach dem Einschalten startet automatisch der Bluetooth-Kopplungsmodus. Über die drei Tasten steuere ich Wiedergabe, Lautstärke und Titelsprung. Einen eingehenden Anruf kann ich ebenfalls direkt am Kopfhörer annehmen, beenden oder ablehnen.
Praktisch finde ich die Sprachfunktionen. Halte ich Lautstärke + drei Sekunden gedrückt, kann ich den Sprachassistenten aktivieren beziehungsweise deaktivieren. Außerdem gibt mir der Kopfhörer per Sprachansage eine grobe Information über den Akkustand. Die Anleitung unterscheidet dabei zwischen „ausreichend“, „normal“ und „niedrig“.
Bluetooth oder 32GB interner Speicher
Eine der nützlichsten Funktionen ist für mich der integrierte 32GB-Speicher. Damit kann ich Musik direkt auf dem Kopfhörer speichern und benötige anschließend weder Smartphone noch Bluetooth-Verbindung. Zwischen Bluetooth- und MP3-Modus wechsle ich mit einem Doppeldruck auf den Powerbutton.
Das ergibt vor allem beim Schwimmen Sinn. Bluetooth-Funkwellen werden durch Wasser stark gedämpft. Eine zuverlässige Musikübertragung vom Smartphone zum Kopfhörer funktioniert unter Wasser deshalb nicht wie an Land. IXMOO umgeht dieses Problem auf einfache Weise. Die Musik liegt direkt im Kopfhörer. Neu ist das allerdings nicht. Bei Knochenschall-Kopfhörern fürs Schwimmen gehört ein interner Speicher fast immer dazu. Die Shokz OpenSwim Pro sind dabei unser aktuelles Top-Modell im Test.
Magnetisches Kabel zum Laden und für die Datenübertragung
Eine USB-C-Buchse finde ich am Kopfhörer nicht. Stattdessen setze ich das mitgelieferte Kabel magnetisch an die Kontakte des Kopfhörers an. Für die Datenübertragung verbinde ich den IXMOO über das magnetische Lade- und Datenkabel mit einem USB-Anschluss meines PCs. Nach wenigen Sekunden erkennt Windows den Kopfhörer tatsächlich als Laufwerk. Das hat in meinem Test problemlos funktioniert.
Anschließend kann ich Musikdateien wie bei einem normalen USB-Laufwerk direkt auf den internen 32GB-Speicher kopieren oder vorhandene Dateien wieder löschen. Eine zusätzliche Software oder App benötige ich dafür nicht. Gerade für den Einsatz beim Schwimmen ist das praktisch. Ich kopiere meine Musik vorher vom PC auf den Kopfhörer, wechsle anschließend in den MP3-Modus und kann den IXMOO danach vollkommen unabhängig vom Smartphone verwenden.
Die magnetische Lösung gefällt mir grundsätzlich. Bei einem wasserdichten Kopfhörer entfällt dadurch eine offene USB-Buchse am Gerät. Einen Nachteil hat die Sache allerdings. Verliere ich das Kabel, kann ich nicht einfach irgendein USB-C-Kabel aus der Schublade nehmen. Vor dem Laden sollte ich außerdem darauf achten, dass die Kontakte vollständig trocken sind. Darauf weist IXMOO auch in der Bedienungsanleitung ausdrücklich hin.
Akku und Laufzeit
Laut Dokumentation ist ein 220mAh-Akku verbaut. IXMOO gibt eine Wiedergabezeit von etwa 8 bis 12 Stunden und eine Ladezeit von rund 1,5 Stunden an. Diese Werte kann ich aus meiner Praxis grob bestätigen. Natürlich hängt die tatsächliche Laufzeit unter anderem von der gewählten Lautstärke und der Betriebsart ab. Die Herstellerangaben wirken auf mich aber keineswegs überzogen und passen zu meinen Erfahrungen während des Tests.
Wie klingt der IXMOO?
Bei der Klangbewertung muss ich meine Erwartungen an das technische Prinzip anpassen. Ich kann einen Knochenschall-Kopfhörer nicht mit einem hochwertigen In-Ear oder einem großen Over-Ear gleichsetzen. Trotzdem haben mich die beiden IXMOO klanglich positiv überrascht.
Der Klang ist klar und deutlich. Auch Musik kann ich damit genießen. Stimmen sind gut verständlich, weshalb sich die Kopfhörer aus meiner Sicht sehr gut für Podcasts, Hörbücher und andere sprachlastige Inhalte eignen. Auch Musik klingt keinesfalls schlecht. Was mir im direkten Vergleich zu guten In-Ears oder geschlossenen Kopfhörern fehlt, ist vor allem der kräftige Tiefton. Der Bass besitzt nicht den Druck und das Volumen, das ich von einem guten geschlossenen Kopfhörer kenne. Das liegt für mich am Knochenschall-Prinzip und überrascht mich deshalb nicht. Wer mit dieser Erwartung an den Kopfhörer herangeht, bekommt einen angenehmen Klang. Bei höheren Lautstärken nehme ich zudem die Vibrationen der Schallwandler deutlicher wahr.
Warum mir das Konzept beim Sport gefällt
Beim Sport sehe ich einen der sinnvollsten Einsatzbereiche für Knochenschall. Das habe ich auch auf einer längeren Radtour ausprobiert. Dabei nutzte ich den IXMOO, um den Navigationsanweisungen von Komoot (Navigations-App für Rad- und Wandertouren) zu folgen. Die gesprochenen Abbiegehinweise waren klar und deutlich verständlich. Gleichzeitig blieben meine Ohren frei und ich konnte weiterhin den Verkehr und andere Geräusche um mich herum wahrnehmen.
Gerade auf dem Fahrrad gefällt mir diese Kombination. Ich muss nicht ständig auf das Smartphone oder Fahrrad-Navi schauen, sondern bekomme die Navigationshinweise direkt über den Kopfhörer. Anders als bei abschirmenden In-Ears fühle ich mich dabei akustisch nicht von meiner Umgebung getrennt. Auch beim Spazierengehen oder anderen Outdoor-Aktivitäten sehe ich darin einen Vorteil. Ich kann Musik, Podcasts oder Navigationsansagen hören und bekomme trotzdem deutlich mehr von meiner Umgebung mit. Trotzdem würde ich die Lautstärke im Straßenverkehr nicht unnötig hoch einstellen. Auch mit offenen Ohren kann eine zu laute Wiedergabe wichtige Geräusche überdecken.
Schwimmen ohne Smartphone
Noch interessanter wird der integrierte Speicher beim Schwimmen. Bereits auf der ersten Seite meiner Anleitung steht ausdrücklich „Swim Bone Conduction Headphones“. Dazu passen die IP68-Angabe und der interne 32GB-Speicher. Vor dem Schwimmen kopiere ich meine Musik über das magnetische Datenkabel auf den Kopfhörer. Anschließend schalte ich auf den MP3-Modus um. Das Smartphone kann in der Umkleide oder außerhalb des Schwimmbeckens bleiben.
Bedienung mit nassen Händen
Auch die Bedienung mit nassen Händen hat mich überzeugt. Die Tasten ließen sich im Test problemlos ertasten und sicher bedienen, sodass ich auch direkt nach dem Schwimmen keine Schwierigkeiten hatte, die gewünschte Funktion auszuwählen. Dabei hilft das gewählte Material. Die gummierten Bedienelemente bieten auch mit nassen Fingern ausreichend Halt und fühlen sich griffig an. Meiner Einschätzung nach hat IXMOO die Materialwahl gezielt auf die Nutzung beim Sport und im Wasser abgestimmt. Gerade unter diesen Bedingungen finde ich klassische Tasten deutlich praktischer als eine Touch-Steuerung.
Telefonieren mit dem IXMOO
Auch zum Telefonieren lassen sich die IXMOO-Kopfhörer problemlos nutzen. Die Sprachqualität empfinde ich insgesamt als ordentlich. Mein Gesprächspartner war gut verständlich und auch meine Stimme wurde ausreichend klar übertragen.
Im Freien machen sich bei Wind zwar leichte Windgeräusche bemerkbar, die Verständlichkeit leidet darunter aber nicht wesentlich. Auch bei etwas Wind konnte ich meine Gespräche ohne größere Probleme führen. Für gelegentliche Telefonate unterwegs ist die Qualität damit für mich vollkommen ausreichend. Mit spezialisierten Headsets oder hochwertigen In-Ears mit aufwendiger Mikrofontechnik können die IXMOO zwar nicht mithalten, für den vorgesehenen Einsatzzweck geht die Gesprächsqualität aber in Ordnung.
Hörunterstützung überzeugt mich nicht
IXMOO beschränkt das Thema Knochenschall nicht auf Musik und Sport. Der Hersteller verwendet den Begriff „Hearing Wellness“. BLUETEX nennt Menschen mit leichten bis mittleren Hörproblemen ebenfalls als Zielgruppe entsprechender Produkte. Hier fällt meine persönliche Erfahrung allerdings deutlich kritischer aus.
Als Verstärkung für Personen mit leichtem Hörverlust kann ich die von mir getestete Lösung nicht empfehlen.
Sobald ich die Verstärkung erhöhe, kommt es bei meinen Testgeräten sehr häufig zu Rückkopplungen. Das dabei entstehende Geräusch kann plötzlich auftreten, und ich empfinde es mitunter als ausgesprochen unangenehm.
Damit relativiert sich für mich der praktische Nutzen als Hörunterstützung erheblich. Für Musik, Sprache und Sport funktioniert das Knochenschall-Konzept in meinem Test gut. Eine Hörhilfe würde ich daraus jedoch nicht ableiten. Meine Erfahrung ersetzt natürlich keine medizinische Beurteilung oder ein angepasstes Hörgerät. Wer bei sich einen Hörverlust feststellt, sollte sein Gehör fachlich untersuchen lassen. Gerade weil IXMOO das Thema Hörunterstützung prominent kommuniziert, wollte ich diesen Punkt im Test nicht auslassen.
Testergebnis
Mein Test der beiden IXMOO-Kopfhörer zeigt deutlich, wo die Stärken von Knochenschall liegen. Wer einen Kopfhörer mit kräftigem Tiefbass, maximaler Abschirmung und dem Klang eines guten In-Ears oder Over-Ears sucht, sollte keine falschen Erwartungen haben.
Der Klang von G1 und G8 ist für mich trotzdem klar und angenehm. Sprache wird sehr deutlich wiedergegeben und selbst Musik kann ich damit genießen. Besonders gut gefällt mir, dass meine Ohren dabei frei bleiben.
Das macht die IXMOO für mich vor allem beim Sport und bei anderen Aktivitäten interessant, bei denen ich meine Umgebung weiterhin wahrnehmen möchte. Der gute Tragekomfort kommt hinzu.
Spannend finde ich außerdem die Kombination aus IP68 und 32GB internem Speicher. Dadurch kann ich meine Musik direkt auf dem Kopfhörer speichern und benötige beim Schwimmen kein Smartphone. Die mir zugesandte Dokumentation nennt außerdem Bluetooth 6.0, einen 220mAh-Akku und eine angegebene Laufzeit von 8 bis 12 Stunden.
Deutlich kritischer sehe ich die Hörunterstützung. Bei stärkerer Verstärkung treten bei meinen Geräten häufig unangenehme Rückkopplungen auf. Für Personen mit leichtem Hörverlust würde ich meine beiden Testgeräte deshalb nicht als Ersatz oder Alternative zu einer fachgerecht angepassten Hörlösung betrachten.
Offen bleibt die Abgrenzung zwischen G1 und G8: Der G8 fehlt bisher auf der IXMOO-Webseite, vermutlich ist er schlicht zu neu. Bis es eindeutige Herstellerangaben gibt, behandle ich beide Geräte gemeinsam.
Wer ein bewährtes Modell aus dem deutschen Handel sucht, findet die naheliegenden Alternativen bei Shokz. Die OpenSwim Pro braucht ihr nur, wenn ihr damit wirklich schwimmen wollt. Die OpenRun Pro 2 gibt es regelmäßig für rund 100 Euro im Angebot, und unser Kollege Jonas will sie beim Fahrradfahren nicht mehr missen.
Preis und Bestellung
Den IXMOO G1 bestellt ihr direkt im Herstellershop für 199 US-Dollar, umgerechnet ca. 178 Euro. Dazu kommen Versandkosten, die sich nach Gewicht und Zielland richten. Weil das Paket aus China kommt, fallen bei der Einfuhr außerdem 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer an, eventuell auch Zoll und eine Gebühr des Paketdienstes. Bei Amazon oder einem deutschen Händler habe ich den G1 nicht gefunden, für den G8 nennt IXMOO bisher keinen Preis.
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