Honor MagicPad 4 startet in Deutschland: das dünnste Android-Tablet
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Honor erweitert sein Tablet-Portfolio und bringt das MagicPad 4 nach Deutschland. Der Fokus liegt auf einem schlanken Design, dem Top-Prozessor und einem Wechsel der Bildschirmtechnologie: Während der Vorgänger, das Honor MagicPad 3 (News), auf ein LCD-Panel setzte, bietet das neue Modell nun ein OLED-Display. Mit dem Snapdragon 8 Gen 5 zielt Honor auf die Konkurrenz wie das iPad Pro und das Samsung Galaxy Tab S11 (zum Test) ab. Zu einem Preis von 599€ (ab 699€ UVP) platziert es sich im hochpreisigen Segment, in direkter Konkurrenz zu Samsung Galaxy S-Tablets.
Dank der Interkonnektivität mit Apple-Produkten könnte das MagicPad 4 dem iPad Marktanteile abnehmen. Gleichzeitig ist die Nutzung als leichtes Notebook unterwegs dank des Systems und der Tastatur problemlos möglich.
Design & Display
Honor setzt auf ein besonders flaches Gehäuse. Das Honor MagicPad 4 ist 4,8 Millimeter flach und unterbietet das iPad Pro und das Galaxy Tab S11 (beide 5,1 Millimeter). Die genauen Abmessungen betragen 273,4 x 178,8 x 4,8 Millimeter. Durch die kompaktere Bauweise sinkt das Gewicht auf 450 Gramm. Das sind rund 145 Gramm weniger im Vergleich zur vorherigen Generation. In Kombination mit der optionalen Tastatur und dem Stylus liegt das Gesamtgewicht bei 852 Gramm. Honor bietet das Tablet in den Farben Grau und Weiß an.
Eine wesentliche Neuerung auf der Vorderseite ist das Display. Honor verbaut ein 12,3 Zoll großes OLED-Panel. Dieses löst mit 3000 x 1920 Pixel auf und liefert eine variable Bildwiederholrate von bis zu 165 Hertz. Für den Medienkonsum im Freien oder bei HDR-Inhalten erreicht der Bildschirm eine Spitzenhelligkeit von 2.400 Lux. Um die Augen bei längerer Nutzung zu schonen, integriert der Hersteller ein PWM-Dimming von 5.280 Hertz.
Leistung & System
Im Inneren des Gehäuses arbeitet der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5. Der im 3-Nanometer-Verfahren gefertigte Chip positioniert sich knapp unterhalb des Topmodells „Elite“ und bietet eine angemessene Leistung für Multitasking-Aufgaben. Zur Auswahl stehen zwei Speichervarianten: 12 Gigabyte Arbeitsspeicher mit 256 Gigabyte internem Speicher oder eine Version mit 16 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte Speicherplatz.
Wir hatten den Snapdragon 8 Gen 5 zuletzt im Motorola Signature im Test und binden euch an der Stelle die Benchmarkergebnisse ein.
Als Betriebssystem kommt MagicOS 10 auf Basis von Android 16 zum Einsatz. Honor richtet das MagicPad 4 zudem als Arbeitsgerät aus: Ein integrierter PC-Modus bietet eine Taskleiste, Dateimanagement und Mausunterstützung inklusive gängiger Tastenkürzel. Über „Honor Connect“ lässt sich das Tablet zudem mit dem Apple-Ökosystem verbinden. Ihr könnt es mit einem iPhone oder iPad koppeln oder als kabellosen Zweitbildschirm für einen Mac verwenden.
Ausstattung: Kamera, Konnektivität & Akku
Trotz der flachen Bauweise verbaut Honor einen Akku mit einer Kapazität von 10.100mAh, was laut Berichten auf die Silizium-Karbon-Batterietechnologie zurückzuführen ist. Die Kapazität ist minimal geringer als beim Vorgänger, das OLED-Display könnte dies im Alltag jedoch durch eine höhere Effizienz ausgleichen. Das Tablet lädt per USB-C mit 66 Watt. Das entsprechende Netzteil ist im Lieferumfang enthalten.
Auf der Rückseite befindet sich eine 13-Megapixel-Hauptkamera (f/2.0) mit Autofokus, auf der Front kommt ein 9-Megapixel-Sensor (f/2.2) zum Einsatz. Für die Audiowiedergabe sind acht integrierte Lautsprecher zuständig, die Spatial Audio unterstützen und eine IMAX-Enhanced-Zertifizierung tragen. Die Konnektivität umfasst Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 sowie einen USB-C-3.0-Anschluss für die Datenübertragung.
Unsere Einschätzung
Mit dem MagicPad 4 vollzieht Honor den Wechsel von der LCD-Technik zu einem 165-Hertz-OLED-Display. Das schlanke Design mit 4,8 Millimetern und das Gewicht von 450 Gramm positionieren das Gerät als direkte Konkurrenz zu den aktuellen High-End-Modellen von Apple und Samsung. Die Strategie, das Tablet über „Honor Connect“ als Mac-Erweiterung nutzbar zu machen, öffnet das Gerät zudem für eine breitere Zielgruppe.
Positiv hervorzuheben ist das lange Updateversprechen von sechs Jahren für System- und Sicherheitsupdates. In der Vergangenheit fielen Honor-Tablets in diesem Bereich oft schwächer aus, nun bietet der Hersteller eine deutlich längere und verlässliche Unterstützung. Der Verkaufsstart erfolgt am 2. März. Zu einem Preis von 599€ positioniert sich das MagicPad 4 klar im Premium-Segment, bleibt jedoch preislich unter der direkten Konkurrenz.
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