Mit dem ZIP PRO führt Aurzen das ungewöhnliche Faltkonzept seines ZIP-Projektors weiter, verändert die Technik aber an entscheidenden Stellen. Statt 720p bietet das Pro-Modell eine native Full-HD-Auflösung, mehr Akkukapazität, ein kleines Touchdisplay und zusätzliche Möglichkeiten bei der Bildübertragung. Gleichzeitig wächst das Gewicht deutlich. Besonders interessant finde ich das Konzept für den mobilen Einsatz.
Ein Projektor, den ich zusammenklappen, in die Tasche stecken und unabhängig von einer Steckdose betreiben kann, bietet sich für Präsentationen unterwegs geradezu an. Für mich ist das kein theoretisches Szenario. Ich unterrichte regelmäßig und möchte den ZIP PRO künftig für Präsentationen vor kleineren Gruppen und in Seminaren einsetzen. Entsprechend habe ich mich im Test nicht auf die Herstellerangaben verlassen. Ich habe Helligkeit, Leistungsaufnahme, Temperatur, Betriebsgeräusch, Abmessungen und Gewicht selbst gemessen und den Projektor sowohl unter Windows als auch mit Android ausprobiert.
Lieferumfang
In meinem Testpaket befanden sich neben dem Aurzen ZIP PRO:
- Netzteil (mit verschiedenen Aufsätzen)
- USB-C-Kabel
- Anleitung
Positiv ist bereits an dieser Stelle, dass Aurzen konsequent auf USB-C setzt. Das erleichtert den mobilen Einsatz, bringt bei den Anschlüssen allerdings auch eine Einschränkung mit sich, auf die ich später noch eingehe.
Verarbeitung und Design
Der ZIP PRO fällt schon aufgrund seiner Konstruktion aus dem üblichen Beamerangebot heraus. Aurzen verwendet ein dreiteiliges, faltbares Gehäuse. Zusammengeklappt entsteht ein kompakter Block, für den Betrieb klappe ich den Projektor auseinander und kann dadurch die Projektion ausrichten. Trotz der kompakten Bauweise macht der Aurzen ZIP PRO einen soliden und hochwertig verarbeiteten Eindruck. Das Gehäuse wirkt stabil, die einzelnen Elemente des dreiteiligen Klappmechanismus sitzen sauber zusammen und auch die Gelenke vermitteln ausreichend Vertrauen für den mobilen Einsatz. Auffällige Spaltmaße oder andere Verarbeitungsmängel konnte ich bei meinem Testgerät nicht feststellen. Insgesamt passt die Verarbeitung gut zum Anspruch eines Projektors, der regelmäßig zusammengeklappt und transportiert werden soll.
Aurzen gibt für das zusammengeklappte Gerät 115 x 97 x 44 Millimeter, 586 Gramm an. Ich habe selbst nachgewogen und komme auf 592 Gramm. Die Abweichung beim Gewicht beträgt lediglich sechs Gramm und spielt in der Praxis keine Rolle. Der ZIP PRO ist damit zwar kompakt, mit fast 600 Gramm aber kein Fliegengewicht. Das wird insbesondere beim Vergleich mit dem normalen ZIP deutlich.
ZIP PRO vs. ZIP: Was ist neu?
Aurzen hat für den ZIP PRO nicht einfach nur die Auflösung erhöht. Während der normale ZIP mit 280 Gramm konsequent auf möglichst geringes Gewicht ausgelegt ist, bringt der ZIP PRO laut Hersteller 586 Gramm auf die Waage. Dafür steigt die native Auflösung von 720p auf 1080p. Hinzu kommen eine 4-Punkt-Trapezkorrektur, das „Smart Touch Display“, eine längere Akkulaufzeit und die Möglichkeit, zwei Bluetooth-Kopfhörer gleichzeitig zu verbinden.
| Merkmal | Aurzen ZIP | Aurzen ZIP PRO |
|---|---|---|
| Auflösung | 720p | 1080p |
| Throw Ratio | 1,09:1 | 1,20:1 |
| Gewicht | 280g | 586g |
| Bildkorrektur | Auto Vertical Keystone | 4-Punkt-Keystone |
| Bluetooth-Kopfhörer | 1 | 2 gleichzeitig |
| Akkulaufzeit Eco | 1,5h | 2,5h |
| Projektionsmodi | Front, Decke, vertikal | Front, Decke, vertikal, hinten, hinten/Decke |
| Bedienung | Touch Controls | Smart Touch Display |
Der Unterschied ist damit größer, als die Bezeichnung „Pro“ zunächst vermuten lässt. Der ZIP bleibt die leichtere Lösung, während Aurzen beim ZIP PRO mehr Wert auf Bildqualität, Laufzeit, Konnektivität und Bedienung legt.
Technik des Aurzen ZIP PRO
Verbaut ist DLP-Technik mit LED-Lichtquelle. Die native Auflösung beträgt 1920 x 1080 Pixel. Aurzen gibt einen Kontrast von 300:1, 85 Prozent NTSC-Farbraumabdeckung und eine Helligkeitsgleichmäßigkeit von mehr als 85 Prozent an. Für die Helligkeit nennt Aurzen 200 ANSI-Lumen. Der Projektor bietet drei Leistungsstufen: Eco, Normal und Conference. Eine Helligkeitsangabe für die einzelnen Stufen macht Aurzen auf der offiziellen Produktseite nicht. Genau die 200 ANSI-Lumen wollte ich selbst überprüfen.
Bedienung und Smart Touch Display
Auf dem Projektor sitzt ein kleines Touchdisplay. Es zeigt unter anderem Akkustand und Verbindungsstatus an und dient gleichzeitig zur Bedienung des Gerätes. Das Display selbst gefällt mir. Es ist deutlich und gut ablesbar. Weniger gut komme ich mit der eingeblendeten Tastatur zurecht. Die einzelnen Felder sind zwangsläufig sehr klein. Mit meinen großen Fingern treffe ich die gewünschte Taste nicht immer auf Anhieb. Das ist für mich allerdings kein schwerwiegender Kritikpunkt. Nach der Einrichtung benötige ich die Tastatur im normalen Präsentationsbetrieb kaum noch.
Anschlüsse: zweimal USB-C mit unterschiedlichen Aufgaben
Beim ersten Blick auf die Anschlüsse fällt auf, dass Aurzen auf einen klassischen HDMI-Eingang verzichtet. Stattdessen gibt es zwei USB-C-Anschlüsse, denen unterschiedliche Aufgaben zukommen. Der untere Anschluss dient der Stromversorgung und unterstützt PD-Laden. Über den oberen USB-C-Anschluss gelangt das Bildsignal kabelgebunden zum Projektor. Dabei handelt es sich um einen USB-3-Anschluss mit DisplayPort. In meinem Test funktionierte die kabelgebundene Bildübertragung über diesen Anschluss problemlos. Das Fehlen eines HDMI-Eingangs solltet ihr vor dem Kauf trotzdem berücksichtigen. Wer ältere Notebooks oder klassische HDMI-Quellen verwenden möchte, kann sie nicht einfach mit einem normalen HDMI-Kabel anschließen.
Drahtlose Übertragung mit Android und Windows
Für mich ist die drahtlose Verbindung fast noch interessanter als USB-C. Aurzen unterstützt AirLink, Miracast, AirPlay P2P, DLNA und Google Cast. Ich habe die drahtlose Übertragung sowohl mit Android als auch unter Windows ausprobiert. In beiden Fällen funktionierte sie einwandfrei. Damit ergibt sich für mich ein praxisnahes Einsatzszenario: ZIP PRO aufstellen, einschalten und eine Präsentation drahtlos vom Notebook oder Smartphone übertragen. Der Projektor kann dabei über seinen integrierten Akku laufen. Eine Steckdose oder ein Videokabel brauche ich am Aufstellort nicht. Genau diese Möglichkeit möchte ich künftig in kleineren Gruppen und Seminaren in unserem Bildungszentrum nutzen.
Eine wichtige Einschränkung gibt es allerdings bei Streaming-Inhalten. Kopiergeschützte Inhalte von Netflix, Prime Video und anderen großen Anbietern lassen sich wegen des DRM-Kopierschutzes nicht per AirPlay oder Google Cast auf den ZIP PRO spiegeln. Aurzen empfiehlt für solche Inhalte selbst den separat erhältlichen CastPlay-Pro-Dongle oder eine kabelgebundene Verbindung über den oberen USB-C-Anschluss. Für Präsentationen ist die drahtlose Übertragung ideal, für Filmabende mit Netflix und Co. vom Smartphone dagegen nicht.
Bildqualität in der Praxis
Subjektiv gefällt mir die Bildqualität des ZIP PRO. Die Full-HD-Auflösung macht sich insbesondere bei Präsentationen mit Text und Grafiken positiv bemerkbar. Natürlich kann auch dieser kompakte Projektor die Physik nicht umgehen. Bei Tageslicht verliert das Bild sichtbar an Kontrast und wirkt etwas blass.
Trotzdem hat mich die Bildstärke angesichts der geringen Abmessungen überrascht. Selbst bei vorhandener Raumbeleuchtung bleibt das Bild nutzbar. Für Filme würde ich den Raum abdunkeln. Bei einer Präsentation vor einer kleinen Gruppe kann dagegen eine gewisse Restbeleuchtung akzeptabel sein.
Helligkeit: Herstellerangabe im eigenen Test bestätigt
Die Helligkeitsangabe wollte ich nicht einfach übernehmen. Deshalb habe ich im Normalmodus mit einem Luxmeter selbst nachgemessen. Der Abstand zwischen Linse und Projektionsfläche betrug 1,76 Meter. Das projizierte Bild war 147 Zentimeter breit und 83 Zentimeter hoch, entsprechend einer Fläche von 1,22 Quadratmetern. Aus Abstand und Bildbreite ergibt sich ein Projektionsverhältnis von rund 1,20:1, was der Herstellerangabe von 1,2:1 entspricht. Die Bilddiagonale lag bei etwa 169 Zentimetern beziehungsweise 66 Zoll. Für die Messung teilte ich das Bild in neun Bereiche auf. Dabei erhielt ich folgende Werte: 158, 163, 166, 169, 182, 188, 184, 195 und 194 Lux. Der Mittelwert beträgt damit 177,7 Lux. Multipliziert mit der Projektionsfläche ergibt sich rechnerisch: 177,7 Lux x 1,22m² = rund 217 Lumen.
Damit erreichte mein Testgerät bereits im Normalmodus etwas mehr als die von Aurzen angegebenen 200 ANSI-Lumen. Wichtig ist dabei die Messanordnung. Der ZIP PRO stand unterhalb der Bildmitte und projizierte nach oben. Entsprechend lagen die Messwerte im oberen Bildbereich etwas niedriger. Der niedrigste Wert betrug 158 Lux, der höchste 195 Lux. Für mich ist vor allem das Gesamtergebnis entscheidend. Die Herstellerangabe zur Helligkeit erreicht der ZIP PRO damit schon im Normalmodus.
Eine Einschränkung solltet ihr dabei kennen: Der Conference-Modus steht nur mit angeschlossenem Netzteil und mindestens halbvollem Akku zur Verfügung. Wird das Netzteil abgezogen, wechselt der ZIP PRO automatisch in den Eco-Modus. Über das Touchdisplay lässt sich dieser aber wieder deaktivieren. Der Normalmodus, in dem ich die rund 217 Lumen gemessen habe, steht damit auch im Akkubetrieb zur Verfügung. Nur die zusätzliche Helligkeit des Conference-Modus bleibt dem Betrieb mit Netzteil vorbehalten.
Trapezkorrektur und Aufstellung
Der ZIP PRO unterstützt eine 4-Punkt-Trapezkorrektur. Damit lässt sich das Bild an die Projektionsfläche anpassen, wenn der Projektor nicht exakt gerade davor steht. Das Faltkonzept erweist sich dabei als praktisch. Ich benötige nicht zwingend ein zusätzliches kleines Stativ, um die Projektionshöhe anzupassen. Das ist auch gut so, denn ein Stativgewinde besitzt der ZIP PRO nicht. Eine Montage auf einem Stativ oder an einer Wand- beziehungsweise Deckenhalterung ist damit nicht vorgesehen. Wer das Bild höher positionieren möchte, muss den Projektor auf einer erhöhten Ablage abstellen.
- Aufstellung des Aurzen ZIP PRO
- Durch die Z-Form wird kein Stativ benötigt
Lautsprecher und Bluetooth
Aurzen integriert zwei Lautsprecher mit jeweils 2 Watt. Der Klang ist für mich ordentlich, aber nichts Besonderes. Für eine Präsentation, ein YouTube-Video oder gelegentliche Filmwiedergabe reichen sie aus. Wer beim Film Wert auf guten Klang legt, wird ohnehin eine externe Audiolösung bevorzugen. Die Möglichkeit, zwei Bluetooth-Kopfhörer gleichzeitig zu verwenden, ist bei einem mobilen Projektor ein nützlicher Zusatz.
Messwerte: Lautstärke, Temperatur und Leistungsaufnahme
Lautstärke des Lüfters
Ein kleiner Projektor benötigt einen entsprechend kompakten Lüfter. Deshalb habe ich auch dessen Geräuschentwicklung gemessen. Bei voller Leistung zeigte mein Schallpegelmessgerät 33,8dB(A). Das Messgerät befand sich dabei ungefähr 20 Zentimeter vom Projektor entfernt. Aurzen selbst nennt für den Conference-Modus 35dB, misst allerdings bei einem Meter Abstand und 25°C Umgebungstemperatur. Für Normal nennt der Hersteller 28dB und für Eco 24dB. Die Werte lassen sich aufgrund der unterschiedlichen Messabstände nicht unmittelbar vergleichen.
Aurzens eigene Angaben zeigen aber deutlich, dass der Lüfter mit jeder Leistungsstufe lauter wird. Zwischen Eco- und Conference-Modus liegen 11dB. Subjektiv wirkt der Lüfter damit im Conference-Modus mehr als doppelt so laut wie im Eco-Modus. Wer in einem ruhigen Raum präsentiert, sollte das bei der Wahl der Leistungsstufe berücksichtigen.
- Abgleich der Messgeräte
- Messung des Geräuschpegels
Temperatur: erstaunlich kühl
Bei der Temperatur zeigt sich der ZIP PRO unauffällig. Trotz seiner kompakten Konstruktion wurde mein Testgerät im Betrieb kaum warm. Am Gehäuseoberteil und unmittelbar neben der Linse habe ich lediglich bis zu 31°C gemessen. Auch diesen Messwert habe ich fotografisch dokumentiert.
- Messung am Gehäuseoberteil…
- …und unmittelbar neben der Linse.
Das ist insbesondere für den mobilen Einsatz angenehm. Nach einer Präsentation muss ich nicht erst längere Zeit warten, bevor ich den Projektor zusammenklappe und verstaue.
Leistungsaufnahme
Am Netzteil habe ich im Betrieb eine Leistungsaufnahme von 35,7 Watt gemessen. Dabei wurde gleichzeitig der Akku geladen. Der Wert enthält also auch die Ladeleistung, der reine Verbrauch des Projektors liegt entsprechend niedriger. Angesichts des integrierten Akkus interessiert mindestens genauso sehr, wie lange der ZIP PRO ohne Netzteil durchhält. Ich kam bei einer Mischnutzung auf etwa 100 Minuten.
Das mitgelieferte USB-C-Kabel ist stoffummantelt und fällt durch seinen vergleichsweise großen Kabeldurchmesser auf. Das ist zumindest ein Indiz für kräftigere Leiter und eine umfangreichere Beschaltung. Aus dem Durchmesser allein lässt sich eine hohe Strombelastbarkeit oder vollständige Belegung allerdings nicht sicher ableiten.
Akku und Laden
Verbaut ist ein 38Wh-Akku, den Aurzen mit 2 x 5.000mAh spezifiziert. Aurzen gibt im Eco-Modus eine Laufzeit von bis zu 2,5 Stunden an. Der ZIP PRO lädt über USB-C mit 65 Watt PD. Meine etwa 100 Minuten bei Mischnutzung liegen darunter, beziehen sich aber nicht auf den reinen Eco-Modus. Genau der Akku gehört für mich zu den wichtigsten Eigenschaften dieses Projektors. Bei einer Präsentation muss ich nicht erst nach einer Steckdose suchen oder ein Verlängerungskabel quer durch den Raum legen.
Aurzen ZIP PRO im praktischen Seminareinsatz
Hier sehe ich persönlich eine der größten Stärken des ZIP PRO. Ich brauche in meinem beruflichen Alltag keinen Projektor, der einen fest installierten Beamer in einem großen Schulungsraum ersetzt. Dafür gibt es leistungsfähigere Geräte. Interessanter finde ich Situationen, in denen ich spontan vor einer kleineren Gruppe etwas zeigen möchte.
Genau dort spielt das Konzept seine Vorteile aus. Ich kann den ZIP PRO mitnehmen, auf einem Tisch aufstellen und über den Akku betreiben. Das Notebook oder Smartphone überträgt das Bild drahtlos. Damit benötige ich am Projektor weder eine Steckdose noch ein Videokabel. Auf den Conference-Modus muss ich im Akkubetrieb allerdings verzichten. Der Normalmodus mit gemessenen rund 217 Lumen reicht für eine kleine Gruppe in einem abgedunkelten Raum aber aus. Und falls die drahtlose Übertragung einmal nicht gewünscht ist, funktioniert die Verbindung über den oberen USB-C-Anschluss ebenfalls. Nach meinem bisherigen Test werde ich den ZIP PRO deshalb tatsächlich für kleine Gruppen und Seminare im Bildungszentrum einsetzen. Für mich ist das aussagekräftiger als ein konstruiertes Anwendungsszenario im Hotelzimmer.
Preis und Verfügbarkeit
Zum Zeitpunkt meines Tests ist der Aurzen ZIP PRO noch nicht regulär im Handel erhältlich. Aktuell lässt sich der Projektor direkt bei Aurzen für Deutschland beziehungsweise die EU für rund 580 Euro vorbestellen. Der Hersteller nennt den 30. Oktober 2026 als voraussichtlichen Beginn der Auslieferung. Preise und mögliche Vorbestelleraktionen können sich bis zum regulären Verkaufsstart noch ändern.
Testergebnis
Der Aurzen ZIP PRO hat mich bislang vor allem deshalb überzeugt, weil sein ungewöhnliches Konzept in der Praxis tatsächlich funktioniert. Zusammengeklappt ist er klein genug, um ihn ohne Aufwand mitzunehmen. Trotzdem bekomme ich native Full-HD-Auflösung, einen integrierten Akku und mehrere Möglichkeiten zur Bildübertragung. Besonders positiv fällt meine Helligkeitsmessung aus: Schon im Normalmodus übertrifft der ZIP PRO die Herstellerangabe von 200 ANSI-Lumen. Natürlich gibt es Grenzen. Bei Tageslicht wirkt das Bild blasser und die kleinen integrierten Lautsprecher ersetzen keine externe Audiolösung. Einen HDMI-Anschluss hätte ich ebenfalls gerne gesehen. Die Bildschirmtastatur auf dem kleinen Touchdisplay ist für meine Finger zudem eine kleine Herausforderung. Entscheidend ist für mich jedoch der praktische Nutzen. Android und Windows funktionierten bei der drahtlosen Übertragung von Präsentationen problemlos. Kopiergeschützte Inhalte von Netflix oder Prime Video lassen sich drahtlos allerdings nicht spiegeln, dafür steht USB-C für eine kabelgebundene Verbindung zur Verfügung. Zusammen mit dem Akku kann ich den ZIP PRO damit unabhängig von einer Steckdose einsetzen, dann allerdings ohne den hellsten Conference-Modus. Genau deshalb endet mein Testgerät voraussichtlich nicht nach einigen Wochen in einer Schublade. Ich werde den Aurzen ZIP PRO künftig für Präsentationen vor kleineren Gruppen und in Seminaren einsetzen.
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