| CPU | MediaTek Dimensity 9500 - 1 x 4,2 GHz + 3 x 3,5 GHz + 4 x 2,7 GHz |
|---|---|
| RAM | 12 GB RAM, 16 GB RAM |
| Speicher | 1 TB, 256 GB, 512 GB |
| GPU | Mali G1-Ultra |
| Display | 2800 x 1260, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | OriginOS - Android 16 |
| Akkukapazität | 6550 mAh |
| Speicher erweiterbar | Nein |
| Hauptkamera | 50 MP + 200MP (dual) + 50MP (triple) |
| Frontkamera | 50 MP |
| USB-Anschluss | USB-C 3.0 (5GBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 |
| 5G | 1, 2, 3, 5, 7, 8, 20, 25, 28, 38, 40, 41, 77, 78 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano, eSIM |
| Gewicht | 226 g |
| Maße | 161,2 x 75,5 x 8 mm |
| Antutu (v10) | 3053838 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Updatezeitraum | 5+7 Jahre |
| Hersteller | Vivo |
| Getestet am | 18.12.2025 |
Inhaltsverzeichnis
Bereits im letzten Jahr überzeugte das Vivo X200 Pro Smartphone-Enthusiasten. Vivo möchte diesen Erfolg nun ausbauen und mit dem X300 Pro alle anderen Hersteller hinter sich lassen. Neben dem neuen MediaTek Dimensity 9500 bietet das Smartphone bis zu 1TB Speicher und 16GB RAM. Es verfügt über ein LTPO-AMOLED-Panel. Zudem verspricht das Kamerasetup eine hervorragende Fotoqualität.
Preise – China vs. Global Version: Im Test haben wir die chinesische Version des Vivo X300 Pro. Diese ist für unter 800€ erhältlich, dafür geht ihr Einschränkungen beim System ein. Verfügbar ist auch die Global Version direkt aus Deutschland. Diese bietet leider nur einen 5.440mAh statt 6.650mAh großen Akku und die UVP liegt bei astronomischen 1.400€! Auf die Unterschiede werden wir in diesem Test eingehen. Was das Flagship zu bieten hat und ob es wieder neue Maßstäbe bei der Fotoqualität setzt, erfahrt ihr in unserem Test.
Design und Verarbeitung
Das Vivo X300 Pro setzt auf aktuelle Technik, die ihren Platz braucht. Das 6,78 Zoll große Smartphone verfügt über ein Gehäuse aus Aluminium und Glas. Bei den Farben habt ihr bei der chinesischen Version die Auswahl zwischen Schwarz, Weiß sowie Blau und Bronze. In Europa sind nur Schwarz und Bronze verfügbar. In unserem Test stand uns das weiße Modell zur Verfügung. Sowohl der Rahmen als auch die Rückseite sind matt gehalten. Die Abmessungen betragen 161,2 x 75,5 x 8 Millimeter bei einem Gewicht von 226 Gramm. Das Display ist flach und die Bildschirmränder sind hauchdünn. Auf der Rückseite befindet sich wie beim Vorgängermodell die große Kamerainsel.
Diese verleiht dem Smartphone mehr Stabilität, beispielsweise beim Fotografieren, und dank des geriffelten Kamerarings rutscht ihr weniger weg. Überraschend war, dass das Smartphone trotz der Größe der Kamerainsel und seines Gewichts einwandfrei in der Hand lag, ohne kopflastig zu sein. Auch auf einem Tisch wackelt das Smartphone nur leicht. Es ist nach IP68/IP69 gegen Wasser und Staub geschützt. Die Stereolautsprecher befinden sich jeweils auf der oberen und unteren Seite. Neben dem Einschub für zwei SIM-Karten und dem USB-3.2-Anschluss befindet sich auf der linken Seite noch eine dedizierte Taste. Diese könnt ihr individuell einstellen, beispielsweise als Auslösetaste für die Kamera.
Schon der Vorgänger glänzte mit einer hervorragenden Verarbeitung. Das neue Vivo X300 Pro ist in allen Belangen exzellent verarbeitet. Die Tasten haben keinen Spielraum und einen sehr guten Druckpunkt. Das Design ist natürlich Geschmackssache, im Alltag wirkt es aber hilfreich und imposant. Es gibt nichts zu kritisieren, allerdings auch keine Überraschungen. Es ist einfach ein hochwertiges und exzellent verarbeitetes Smartphone.
Lieferumfang des Vivo X300 Pro
- 90W Netzteil
- USB-A-auf-USB-C-Kabel
- Silikonschutzhülle
- SIM-Nadel
- Anleitung
In China liefert Vivo eine Vollausstattung, bestehend aus einem 90W Netzteil und einem USB-C-auf-USB-A-Kabel. Zudem ist eine hochwertige Silikonschutzhülle enthalten. Die Displayschutzfolie ist bereits vorinstalliert. Leider ist diese von geringer Qualität und war nach wenigen Tagen schon stark zerkratzt. Die Global Version kommt ohne Ladegerät.
Display
Im Vivo X300 Pro wurde ein 6,78 Zoll großes AMOLED-Panel mit 120 Hertz aus dem Hause BOE verbaut. Vivo setzt dabei auf ein LTPO-Panel, das zuverlässig und schnell zwischen 1 und 120 Hertz wechselt. Ihr könnt zwischen 2800 x 1260 Pixel und 2400 x 1080 Pixel wählen. Damit kommt ihr auf eine Pixeldichte von 453 bzw. 388 Pixel pro Zoll. Lasst die Einstellungen am besten auf Standard (intelligente Anpassung), denn im Alltag war die zusätzliche Schärfe nicht wirklich ersichtlich. Bei der Helligkeit verspricht Vivo 4.500 Lux Peak-Helligkeit. Bei unseren Messungen kamen wir jedoch nur auf max. 2.100 Lux. Diese werden auch nur sehr kurz erreicht. Durchschnittlich waren es 1.700–1.900 Lux.
Bei direkter Sonneneinstrahlung werdet ihr keine Probleme mit der Ablesbarkeit haben. Unterstützt werden HDR10+ und Dolby Vision. Auch Widevine L1 für unsere westlichen Streaminganbieter ist verfügbar, sodass ihr alle bezahlten Dienste in HD-Qualität streamen könnt. Gerade empfindliche Nutzer kommen bei 2160Hz PWM zudem auf ihre Kosten.
- Farbprofil
- niedrigere Auflösung möglich
- Aktualisierungsrate
- mit Widevine L1
Die Farbtiefe beträgt 10 Bit. Das Panel ist ein Augenschmaus. Die Kalibrierung ist hervorragend. Die Farben sind kräftig und die Eingaben werden präzise umgesetzt. Das Vivo X300 Pro hat ein hervorragendes Display, das einem Premium-Smartphone gerecht wird.
Leistung
Im Vivo X300 Pro kommt mit dem MediaTek Dimensity 9500 der neue Top-Prozessor zum Einsatz. MediaTek setzt erneut auf ein neues Chip-Design und verzichtet vollständig auf die klassischen Effizienzkerne. Folgendermaßen setzt sich das Layout zusammen: 1x C1-Ultra-Kern @ 4,21GHz, 3x C1-Premium-Kerne @ 3,5GHz sowie 4x C1-Pro-Kerne @ 2,7GHz. Die GPU-Aufgaben übernimmt eine Mali G1-Ultra. Beim Festspeicher kommt der aktuelle UFS-4.1-Standard zum Einsatz. Ihr könnt zwischen 256GB, 512GB und 1TB wählen. Dazu gibt es wahlweise 12GB bzw. 16GB Arbeitsspeicher. In unseren Tests erreichte der Speicher sehr gute Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 4019MB/s bzw. 3660MB/s.
Genauso wie der Snapdragon 8 Elite Gen 5 neigt auch der MediaTek dazu, ein Hitzkopf zu sein, und reduziert die Leistung bei anspruchsvolleren Aufgaben bzw. Benchmarks deutlich. Im Alltag merkt ihr davon wenig und auch beim Gaming solltet ihr selbst bei einer längeren Session keine Probleme mit der Performance oder der Abwärme haben. Die Leistung ist ohnehin so enorm hoch, dass ihr es schwer haben werdet, sie vollständig zu nutzen. Dennoch sind die Ergebnisse im Stresstest nicht besonders gut. Die GPU verlieren nach einer recht kurzen Zeit bis zu 40% Leistung.
- Speicher
- CPU Stress Test
- GPU-Throtteling:
Ruckler, Verzögerungen oder längere Ladezeiten gibt es bei diesem Smartphone überhaupt nicht. Es fliegt durch alle Anwendungen und ist pfeilschnell. Ein fader Beigeschmack bleibt jedoch zurück, da der neueste Snapdragon im direkten Vergleich schon mehr Leistung bietet. Allerdings werdet ihr im direkten Vergleich keinen Unterschied bemerken, sofern euch nicht die Benchmarkzahlen interessieren.
System
Schon ab Werk ist Android 16 vorinstalliert. Vivo verspricht fünf Jahre Android-Updates und sieben Jahre Sicherheitsupdates. Vivo setzt auf OriginOS 6 und hat eine sehr gute Update-Politik. Selbst während des Testzeitraums trafen vier Updates ein, inklusive des aktuellen Sicherheitspatches.
Die Anpassungsmöglichkeiten sind schier unendlich und selbst nach Wochen gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Das kann einen im ersten Moment erschlagen, bietet aber so viele Möglichkeiten, dass es Spaß macht, sein Smartphone kennenzulernen und alle Funktionen auszuschöpfen. Vor allem die Kamera- und Galerie-App bietet zahlreiche Möglichkeiten, Fotos und Videos zu optimieren.
Wir haben das chinesische Vivo X300 Pro mit Origin OS im Test:
Da uns das chinesische Modell zur Verfügung steht, bringt das leider ein paar Nachteile mit sich. Der Google Play Store kann jedoch mit unserer Anleitung nachträglich installiert werden.
Anschließend könnt ihr mithilfe dieser Anleitung die chinesische Bloatware deinstallieren. Wie ihr das chinesische System optimal einrichtet, erfahrt ihr in dieser Anleitung. Die Sprache lässt sich auf Deutsch einstellen, allerdings werdet ihr das Chinesisch nie komplett los. In einigen Untermenüs werdet ihr immer darauf treffen. Ansonsten lassen sich alle Google-Services inklusive Google Wallet problemlos nutzen. Auch Android-Auto funktioniert inzwischen mit dem chinesischen System. Verzichten müsst ihr allerdings auf den Google Standortverlauf und auch die Kommunikation mit WearOS-Watches ist teilweise eingeschränkt.
Benachrichtigungen kommen an, allerdings solltet ihr vorher prüfen, ob die Akkueinstellungen korrekt sind. Außerdem müssen noch einige Benachrichtigungseinstellungen vorgenommen werden. Auf dem Always-on-Display werden ebenfalls Benachrichtigungen, z. B. WhatsApp-Nachrichten, angezeigt. Es kann aber hin und wieder passieren, dass das Vivo X300 Pro in eine Art Deep-Sleep-Modus geht. Dann müsst ihr die Apps direkt öffnen, um neue Benachrichtigungen zu erhalten. Das sollte bei der Regelmäßigkeit, mit der ihr z. B. WhatsApp nutzt, aber nicht wirklich auffallen. Auch KI gibt es bei OriginOS, aber die ist nur auf Chinesisch nutzbar.
Es ist schade, dass Vivo euch nicht die Möglichkeit gibt, die Firmware einfach und unkompliziert auf eine europäische Version zu aktualisieren. Wer mit den Unzulänglichkeiten leben kann, erhält hier ein außerordentlich flüssiges Erlebnis mit einer sehr guten Update-Politik. Das chinesische System ist also durchaus in Deutschland nutzbar, hat aber ein paar kleine Einschränkungen.
Kamera
Insgesamt wurden vier Sensoren verbaut. Die Hauptkamera hat 50 Megapixel, verwendet den Sony-Lytia-LYT-828-Sensor und hat eine Blende von f/1.6. Die Zoomkamera nutzt einen 200MP Samsung ISOCELL HPB Sensor mit 3,5-fach optischen Zoom und einer Blende von f/2.67. Die Frontkamera nutzt einen 50MP Sensor mit einer Blende von f/2.0 und die Ultraweitwinkelkamera hat ebenfalls einen 50MP Sensor mit einer Blende von f/2.0.
- Hauptkamera: 50MP (Sony Lytia LYT-828), 24mm, f/1.57, OIS
- Teleobjektiv: 200MP (Samsung HPB), f/2.67, 3,7-fach optischer Zoom, OIS
- Ultraweitwinkel: 50MP Samsung (Samsung JN1 S5KJN1), f/2.0
- Frontkamera: 50MP (Samsung JN1), f/2.0
Schon im letzten Jahr setzte Vivo einen neuen Maßstab und brachte frischen Wind in die Smartphone-Fotografie. Auch dieses Jahr schöpfen sie wieder aus dem Vollen und geben euch genug an die Hand, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Allein der Foto-/Videoeditor ist so umfangreich, dass ihr noch Wochen später immer wieder neue Einstellungen und Möglichkeiten entdeckt. Vor allem ist die Auslösezeit selbst bei schnellen Bewegungen oder schlechtem Licht extrem kurz. Auch das Zoomen ist nahezu nahtlos und sauber, während bei anderen Herstellern zumindest ein Linsenwechsel sichtbar ist.
Hauptkamera
Die Hauptkamera des Vivo X300 Pro liefert sowohl bei Tageslicht als auch bei Nacht eine exzellente Vorstellung ab. Der 50-Megapixel-Sensor fängt eine beeindruckende Menge an Details ein und erzeugt nahezu kein Bildrauschen. Besonders hervorzuheben ist die ausgezeichnete Dynamik – selbst bei starken Kontrasten und im Gegenlicht bleiben viele Bildinformationen erhalten. Bei der Farbdarstellung wählt Vivo einen sehr angenehmen Weg: Natürliche Hauttöne und ein generell neutraler Weißabgleich sorgen für realistische, aber dennoch ansprechende Aufnahmen.
Auch im Lowlight-Bereich bleibt das X300 Pro extrem souverän. Die Bilder sind hell, bewahren selbst feine Texturen wie Haare und sind fast komplett rauschfrei. Gelegentlich schleichen sich in der Dunkelheit leichte warme Farbstiche ein, die aber den positiven Gesamteindruck kaum trüben.
Ultraweitwinkelkamera
Die 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera liefert generell scharfe und helle Aufnahmen, die sich qualitativ nicht vor der Hauptkamera verstecken müssen. Auch hier punktet das Vivo mit vielen Details und sehr wenig Bildrauschen. Die Farbwiedergabe ist stimmig und die Zielbelichtung sitzt meistens auf den Punkt. Ein klarer Kritikpunkt ist jedoch das Sichtfeld: Dieses fällt im direkten Vergleich zur Flaggschiff-Konkurrenz recht eng aus. Wer also extreme Weitwinkel-Shots für gigantische Architektur oder weite Landschaften sucht, wird hier im Alltag etwas eingeschränkt. Bei Nacht schleichen sich zudem gelegentlich leichte Farbstiche ein, die Ergebnisse bleiben unterm Strich aber durchweg brauchbar.
Zoom-Aufnahmen
Kommen wir zu einem echten Highlight: der Telekamera. Vivo verbaut hier einen gewaltigen 200-Megapixel-Sensor, und das macht sich in der Praxis definitiv bezahlt. Egal ob im nahen, mittleren oder extra-weiten Zoom-Bereich – das X300 Pro fängt beeindruckende Bilder ein. Die Detailerhaltung auf weite Distanzen ist absolute Spitzenklasse.
- 3,7x:
Erfreulich ist zudem, dass Vivo auf künstliches Überschärfen verzichtet. Die Zoom-Aufnahmen profitieren vom gleichen hervorragenden Processing wie die Hauptkamera und bieten somit akkurate Farben, eine tolle Belichtung und kaum Rauschen. Selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen liefert der Zoom beeindruckende und stets brauchbare Ergebnisse.
- 10x
- 10x
- 10x
- 10x
- 10x
- 10x
- 30x
- 30x
- 30x
- 30x
- 30x
- 30x
Selfies
Auch die Selfies können sich sehen lassen. Zwar müsst ihr zunächst alle Filter deaktivieren, denn diese hat Vivo bis zum Anschlag aufgedreht. Leider ist immer noch ein leichter Weichzeichner auf den Fotos, den ihr nicht vollständig ausschalten könnt. Die Selfies überzeugen aber dafür. Selbst bei schlechten Lichtbedingungen. Die Gesichtsfarbe wirkt gesund, die Schärfe ist schön und die Detaildichte hoch. Zwar lässt bei schlechten Lichtbedingungen die Bildqualität nach, teilweise sogar stark, aber dennoch ist das Motiv klar und deutlich zu erkennen.
Portraits
Der Portrait-Modus ist ebenfalls stark. Die Kamera zaubert eine hervorragende Motivabtrennung und ein wunderbar natürliches Bokeh in den Hintergrund. Selbst feine Details werden sauber vom Hintergrund separiert, wo viele andere Konkurrenten noch grob patzen. Ein paar Kritikpunkte gibt es aber dennoch: Die Hauttöne wirken etwas zu weich und man sieht ein deutliches Nachschärfen der Software. In dieser Disziplin ist das Gerät nicht so überdurchschnittlich wie in den anderen Punkten.
Video
Auch im Videobereich spielt das Vivo X300 Pro ganz oben mit und bietet alles, was das Herz begehrt – von 4K mit satten 120fps bis hin zu 8K-Aufnahmen inklusive HDR Dolby-Support. Im Standard-Test bei 4K und 30fps liefert das Gerät eine exzellente Belichtung und passt sich an wechselnde Lichtverhältnisse gut an. Die Dynamik ist hervorragend, und die Farben wirken natürlich und stabil. Der Autofokus arbeitet pfeilschnell und hält Motive sicher im Fokus. Zudem ist die Videostabilisierung extrem effizient und sorgt auch ohne Gimbal beim Gehen für flüssiges Material. Einziger Kritikpunkt: In extrem schwierigen Lichtsituationen können vereinzelt kleine Artefakte wie Ghosting auftreten. Dennoch ist die Videoqualität insgesamt herausragend und das Bildrauschen geht quasi gegen null.
Zwischenfazit zur Kamera
Das Vivo X300 Pro liefert ein absolutes Top-Erlebnis für Kamera-Fans und leistet sich kaum nennenswerte Schwächen. Die Hauptkamera überzeugt mit tollen Details, starker Dynamik und einem extrem rauschfreien Bild, selbst wenn das Licht knapper wird. Das absolute Prunkstück ist aber die 200-Megapixel-Zoomkamera, die atemberaubende Aufnahmen aus der Ferne ermöglicht. Auch bei Videos müsst ihr keine Abstriche machen. Wirkliche Kritikpunkte gibt es eigentlich nur im Detail: Das Sichtfeld der Ultraweitwinkelkamera ist etwas zu eng geraten, und bei Dunkelheit greift die Software manchmal etwas zu aggressiv ein. Von den hierzulande verkäuflichen Geräten kann sich aktuell nur das Xiaomi 17 Ultra mit dem Vivo X300 Pro messen.
Kommunikation und Konnektivität
In den SIM-Schacht können zwei SIM-Karten gesteckt werden. Unsere chinesische Version unterstützt eSIM nicht. Bei der Global Version lassen sich eSIMs einrichten. Das Smartphone unterstützt zahlreiche 4G- und 5G-Frequenzbänder und auch die China-Version kann problemlos in Europa genutzt werden:
China-Version:
- 4G: 1/2/3/4/5/7/8/18/19/20/25/26/28/ 34/38/39/40/41/42/43/48/66
- 5G: 1/2/3/5/7/8/20/25/26/28/34/38/39/40/ 41/48/77/78/79
Für eine bessere Sprachqualität sind VoLTE und VoWiFi an Bord. Außerdem werden die Standards Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 unterstützt, und es ist ebenfalls NFC integriert. Die Empfangsqualität war im Praxistest beeindruckend gut. Selbst an Orten, an denen viele Handys keinen Empfang haben, konnte das Vivo X300 Pro Empfang gewährleisten. Zur Navigation nutzt es die Systeme GPS, Beidou, GLONASS und Galileo mit Dual-Band-Unterstützung. Die üblichen Sensoren wie Beschleunigungs-, Näherungs-, Helligkeitssensor, Gyroskop und Kompass sind ebenfalls vorhanden.
Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor ist im Display integriert. Sowohl dieser als auch die Gesichtserkennung entsperren das Smartphone nicht nur schnell, sondern auch sehr zuverlässig. Unserer Meinung nach war die Gesichtsentsperrung immer etwas zu schnell und empfindlich, da das Smartphone aus jedem Winkel entsperrt wurde, ohne dass wir direkt darauf geblickt haben. Es gibt zwei Lautsprecher: einen auf der Unterseite und einen auf der Oberseite. Leider sind die Lautsprecher für diese Preisklasse eher schwach. Sie klingen dumpf und wenig hochwertig. Stellenweise klingen sie auch verzerrt, was gerade bei höherer Lautstärke unangenehm ist. Es ist unverständlich, warum gerade hier gespart wurde. Der Vibrationsmotor hingegen ist fantastisch und hervorragend in das System integriert.
Akkulaufzeit
- 60 Hertz
- 120 Hertz
- 61%
- 87%
- 100%
In China bietet das Vivo X300 Pro einen 6.650mAh großen Akku. Die europäische Version muss mit ihren 5.440mAh leider Abstriche machen. Mit 200 Lux und 60 Hertz kamen wir bei den Benchmarktests auf eine Laufzeit von 22 Stunden und 28 Minuten. Bei den gleichen Bedingungen, aber mit 120Hz, waren es 17 Stunden und 14 Minuten. Bei einem 24-Stunden-Stand-by-Test verbrauchte das Smartphone gerade einmal 5%. Wenn ihr das Smartphone moderat benutzt, also mobile Daten, hin und wieder ein paar Spiele oder Social Media, werdet ihr auf gut zwei Tage Akkulaufzeit kommen.
Allerdings kann der Akku bei intensiver Nutzung recht schnell leer werden. Bei einem Ausflug mit aktivem Schrittzähler, aktivierten mobilen Daten und Bluetooth sowie verbundenen Kopfhörern war der Akku am Ende des Tages noch zu 40% voll. Das mag zunächst okay sein, aber unser ein Jahr altes Samsung S24 Ultra schafft eine ähnliche Akkulaufzeit bei einem kleineren Akku. Das Smartphone kann mit dem beiliegenden 90W Netzteil in rund 50 Minuten aufgeladen werden. Die Einstellung für das Schnellladen müsst ihr vorher in den Akku-Einstellungen aktivieren. Zusätzlich unterstützt das Smartphone noch 40W Wireless Charging.
Testergebnis
Wie erwartet brilliert das Vivo X300 Pro genauso wie sein Vorgänger. Es liefert eine hervorragende Verarbeitung, und das Gehäuse ist natürlich nach IP68/IP69 zertifiziert. Der Prozessor gehört aktuell zu den schnellsten, den ihr bekommen könnt, und die Performance ist ein Traum. Die Fotos sind einfach spitzenklasse und selbst die Videoqualität kann sich sehen und hören lassen. Das Display ist ein Augenschmaus.
All das gibt es zu einem fantastischen Preis, zumindest für die chinesische Variante. Das klingt doch nach dem perfekten Smartphone, oder? Wären da nicht die kleinen Patzer, die sich Vivo seltsamerweise erlaubt hat und die vermeidbar gewesen wären. Da wären zum einen die Lautsprecher, die nicht einmal mittelklassewürdig sind. Zudem ist der Verkaufspreis in Europa einfach zu hoch! Als Import-Smartphone lohnt sich das Vivo X300 Pro hingegen nur, wenn ihr bereit seid, beim System Einschränkungen hinzunehmen.
Sowohl hierzulande als auch als Import ist das Xiaomi 17 Ultra (zum Test) der härteste Konkurrent. Ihr müsst dort keine Abstriche bei der Kamera machen, habt dafür aber eine höhere Leistung. Ansonsten ist auch das Oppo Find X9 Pro (zum Test) eine gute Alternative, wenngleich die Kamera dort nicht ganz mithalten kann.
Preisvergleich
![]() |
Unsere Empfehlung 1059 €*Lieferung in 24 Stunden aus DE |
Zum Shop |
![]() |
1190 €* Prime-Versand innerhalb von 24 Stunden |
Zum Shop |
![]() |
1379 €* 1-3 Tage - aus DE |
Zum Shop |
|
Unsere Empfehlung
|
||
![]() |
Nur 1059 €* | Zum Shop |
| Lieferung in 24 Stunden aus DE | ||
![]() |
1190 €* | Zum Shop |
| Prime-Versand innerhalb von 24 Stunden | ||
![]() |
1379 €* | Zum Shop |
| 1-3 Tage - aus DE | ||
Newsletter bestellen
Hol Dir die neuesten Infos zu Chinahandys und Gadgets direkt ins Postfach!
Alle News Updates über Telegram.





















































































































hat die Kamera jetzt einen 3,7 fachen optischen Zoom oder geht er bis 10fach, da die Bilder hier bei 10fach Zoom absolut gestochen scharf sind? Danke im Voraus.
Hallo!
Hat hier schon jemand Erfahrungen mit der 12GB-Version? Da ich das X300 pro wahrscheinlich primär zum Fotografieren und Filmen nutzen will, ist es interessant, ob sich der geringere Arbeitsspeicher bemerkbar macht.
Danke!
Servus Daniel, letztendlich ist das eine Preisfrage, einen Unterschied in der Praxis wirst du da kaum spüren können, da auch 12GB RAM wirklich viel sind.
beste Grüße
Jonas
Ich warte lieber auf das x500 pro weil 400 pro soll es ja nicht geben das wirt einfach ein monster werden laut aktuellen liegs jetzt schon.
Ja, aber das X600 Pro wird noch besser werden!
Soviel zum Potenzial und der Potenz der Kamera des Vivo X300 Pro. 😉
Guten Rutsch!
https://www.notebookcheck.com/Vivo-X300-Pro-kaempft-sich-im-DxoMark-Kamera-Test-fast-an-die-Spitze-kommt-iPhone-17-Pro-beim-Thema-Video-gefaehrlich-nahe.1194516.0.html
Unterstreicht zumindest das, was hier an Kritik zum Test gepostet wurde, und was auch ansonsten überall ähnlich bewertet wurde, auch das Verhältnis zum Ultra. Was solls, der Test ist eine Einzelmeinung unter vielen gegenteiligen und macht das hervorragende Smartphone nicht schlechter.
Findet ihr die kamara beim oppo find x9 pro besser oder weil das eine bessere Bewertung hat