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Marstek AA/AAA-Akkus im Test – Die Alternative zur Batterie

Getestet von Michael am
Vorteile
  • hohe Kapazität
  • stabile 1,5V selbst bei hoher Last
  • Ladung mit jedem USB-C-Ladegerät möglich
  • Einspaarpotential bei häufigem Batteriewechsel
Nachteile
  • teurer als herkömmliche NiMH Akkus
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Auf der CES 2026 in Las Vegas hat der Hersteller Marstek neben seinen Solarspeichersystemen erstmals auch seine AA- und AAA-Lithium-Akkus vorgestellt. Diese neuen Akkutypen dienen als Ersatz für herkömmliche Alkali-Batterien, bieten mit 1,5V eine stabile Arbeitsspannung und erreichen Kapazitäten von 3.700mWh. Aufgeladen wird simpel per USB-C.

Marstek AA AAA Akkus Design und Verarbeitung 1

Vermutlich nutzen viele Elektrogeräte in eurem Haushalt immer noch herkömmliche Alkali-Batterien. Vor allem in Kinderspielzeugen, Taschenlampen, Lichterketten oder Geräten mit Nostalgiewert finden sich zumeist Batterien des Typs AA (Mignon/LR6) oder AAA (Micro/LR3). In der Weihnachtszeit, in der zahlreiche Lichterketten die Wohnräume verschönern und Kinder mit neuen Spielzeugen spielen, kann der Batterieverbrauch beträchtliche Mengen annehmen.

Aus diesem Grund haben wir für euch die neuen Marstek AA-/AAA-Akkus genauer unter die Lupe genommen und zeigen euch hier alle Stärken und Schwächen in unserem ausführlichen Test.

Lieferumfang der Marstek AA-/AAA-Akkus

Geliefert werden die Akkus in einem durchsichtigen Kunststoff-Case, das neben einer Bedienungsanleitung auch ein Vierfach-USB-C-Ladekabel enthält. Somit könnt ihr alle vier Akkus an nur einem Ladegerät aufladen. 5 bis 10 Watt an Ladeleistung reichen aus.

Technische Daten

Mit einer Betriebsspannung von 1,5V liefern die Marstek-Lithium-Ionen-Akkus einen entscheidenden Vorteil gegenüber den seit Jahren erhältlichen Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH), die lediglich 1,2V zur Verfügung stellen. Dank einer elektronischen Spannungsstabilisierung bleiben diese 1,5V von der ersten bis zur letzten Sekunde konstant. Somit steht für eure Geräte immer die maximale Leistung zur Verfügung. Besonders deutlich wird dies bei batteriebetriebenen Lichtquellen. Während Batterien oder NiMH-Akkus mit zunehmender Entleerung immer niedrigere Spannungen abgeben (die Leuchtkraft nimmt ab), liefern die Marstek-Lithium-Ionen-Akkus bis zum Erreichen der unteren Ladegrenze die volle Leuchtkraft.

Über den integrierten USB-C-Ladeport könnt ihr die Marstek AA-/AAA-Akkus bis zu 1.500-mal wiederaufladen. Während die AA-Akkus Ströme von bis zu 2A (3W) zur Verfügung stellen, sind die kleinen AAA-Akkus auf 500mA (0,75W) begrenzt. Marstek verspricht zudem eine hohe Resistenz gegen Kälte. Im Entladebetrieb könnt ihr die Akkus problemlos bei Temperaturen von -20°C einsetzen. Beachtet jedoch, dass ein Ladevorgang nur über 0°C möglich ist.

Mit einer Kapazität von 3.700mWh für die AA-Variante und 930mWh für die AAA-Version liegen die Marstek-Akkus in etwa gleichauf mit handelsüblichen Batterien. Normalerweise geben Hersteller die Kapazität von NiMH-Akkus und Alkali-Batterien in mAh an, weshalb ein Vergleich mit den Marstek-Akkus auf den ersten Blick nicht so einfach ist. Für eine Umrechnung von mWh (Milliwattstunden) in mAh (Milliamperestunden) teilt ihr den Wert der Marstek-Akkus durch die anliegende Betriebsspannung. In unserem Fall bedeutet dies für die AA-Variante: 3.700mWh / 1,5V = 2.466mAh und für die AAA-Variante: 930mWh / 1,5V = 620mAh.

Design und Verarbeitung

Das beiliegende Kunststoff-Case könnt ihr bei Nichtverwendung der Akkus gleichzeitig als Transport- oder Aufbewahrungsbox nutzen. Die eigentlichen Akkus entsprechen von den Abmessungen her exakt den Vorgaben für normale AA- oder AAA-Batterien. Mit einem Gewicht von 19 Gramm (AA) und 8 Gramm (AAA) sind die Zellen etwas leichter als Batterien oder NiMH-Akkus mit vergleichbarer Kapazität.

Marstek verbaut in den Akkus eine kleine grüne LED, die euch den Ladevorgang durch ein stetiges Blinken signalisiert. Eine direkte Anzeige des Akkustandes fehlt. Bis auf die Ladeanzeige bietet die Status-LED keine weiteren Funktionen. Dank des beiliegenden Vierfach-USB-C-Ladekabels versorgt ihr alle vier Akkus gleichzeitig wieder mit neuer Energie. Die Verarbeitung der Akkuzellen und des USB-C-Anschlusses ist vorbildlich und gibt keinen Anlass für Kritik. Die blau-schwarze Farbgebung ist optisch ansprechend, obwohl Designaspekte bei Akkus vermutlich eine untergeordnete Rolle spielen.

Test der Marstek AA-/AAA-Akkus

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Marstek-Akkus sind ein vollwertiger Ersatz für normale Alkali-Batterien. Sie funktionieren in jedem batteriebetriebenen elektrischen Gerät völlig problemlos und liefern bis zur vollständigen Entladung die volle Leistung. Vor allem in Kinderspielzeugen mit hohem Leistungsbedarf (wie einfachen RC-Autos oder Rennwagen) überzeugten uns die Akkus. Hier performen sie aufgrund der hohen Stromabgabe sogar besser als normale Batterien. Während die Versorgungsspannung bei handelsüblichen Batterien bei Ausgangsleistungen von 2 bis 3 Watt (pro Batterie) deutlich einbricht (unter 1V), liefern die Marstek-Akkus bei diesen Werten immer noch eine Spannung von rund 1,4V. Auch wenn die Energiespeicher kurzfristig bis zu 3-4W abgeben, solltet ihr die maximale Ausgangsleistung (AA-Akkus 3W / AAA-Akkus 1W) nicht dauerhaft überschreiten.

Selbstverständlich haben wir für euch auch untersucht, wie hoch die tatsächlich nutzbare Kapazität der Akkus ausfällt. Dazu haben wir die Zellen mithilfe einer elektronischen Last im ersten Durchgang mit 0,2A (0,3W) und im zweiten Durchgang mit 0,5A (0,75W) entladen. Beide Messungen haben wir mehrfach wiederholt.

Im Durchschnitt entnahmen wir aus den AA-Akkus (Mignon) 2.800mWh und aus den AAA-Akkus (Micro) 600mWh. Dies entspricht für die AA-Version 75% der Werksangabe von 3.700mWh und für die AAA-Akkus 65% der Werksangabe von 930mWh.

Dass ihr hier nicht die volle herstellerspezifische Kapazität entnehmen könnt, ist nicht ungewöhnlich. Die angegebene Designkapazität von 3.700mWh/930mWh bezieht sich auf die Kapazität des internen Akkus. Dieser arbeitet mit einer Betriebsspannung von 3,7V. Eine Spannungswandlung regelt diese auf 1,5V herunter, wodurch Verluste in Form von Wärme entstehen.

Um die Marstek AA-/AAA-Akkus mit neuer Energie zu versorgen, ladet ihr diese direkt über ein USB-C-Kabel auf. Die Ladeleistung der AA-Variante liegt bei rund 1-1,2W, während die AAA-Akkus mit 0,5-0,6W laden. Eine vollständige Ladung der AA-Akkus dauert rund 3 Stunden.

Marstek Akkus Batterien Vergleich e1770721006226

Dennoch entsprechen die hier gemessenen Kapazitätswerte denen von guten handelsüblichen Batterien. Wir haben zum Vergleich eine AA-Alkali-Batterie von Intenso und eine AAA-Alkali-Batterie von Amazon herangezogen. Diese lieferten mit 2.200mWh/520mWh bis zum Erreichen der Entladespannung (0,8V) niedrigere Werte als die Marstek-Akkus.

Testergebnis

Getestet von
Michael

Marstek liefert mit seinen AA-/AAA-Akkus einen vollwertigen Ersatz für handelsübliche Batterien, die vor allem durch ihre Spannungsstabilität und eine hohe Spitzenleistung überzeugen. Mit rund 26€ für vier Akkus sind die Marstek-Lithium-Ionen-Akkus sicher kein Schnäppchen. Bedenkt ihr allerdings, dass eine hochwertige normale Alkali-Batterie im Handel zwischen 0,70 € und 1€ kostet, wird das enorme Sparpotenzial dieser Akkutechnik schnell deutlich. In unserem Haushalt mit zwei Kindern, diversen Spielzeugen, leuchtenden Lichterketten und Taschenlampen amortisieren sich diese kleinen Energiespeicher bereits nach wenigen Monaten. Das Aufladen per USB ist nutzerfreundlich. Und etwas nachhaltiger sind die Marstek AA-/AAA-Akkus im Vergleich zu normalen Batterien auch.

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