Heizlüfter von Joybuy im Test – Omniheat, Dreo und Pelonis im Duell
Inhaltsverzeichnis
In den vergangenen Wochen haben wir euch schon einige interessante Produkte aus der neuen Onlinewelt von Joybuy vorgestellt. Dieses Mal widmen wir uns der neuen Generation von elektrischen Heizlüftern in den Leistungsklassen von 1.500–2.000W. Diese Geräte schaffen innerhalb kürzester Zeit behagliche Wärme und lassen sich dank des kompakten Aufbaus praktisch überall aufstellen.
Viele von euch denken bei dem Thema Heizlüfter an billige Baumarktgeräte mit klapprigen Lüfterrädern, großem weißen Plastikgehäuse und zwei wackeligen Drehreglern auf der Oberseite. Dieses Vorurteil trifft bei den neuen Modellpaletten nicht mehr zu. Aktuelle Geräte fügen sich formschön in moderne Haushalte ein, werden per Taster gesteuert und bieten ein Display für die Anzeige der Heizmodi und des Betriebszustands. Zuletzt hatten wir einen Heizlüfter von Xiaomi im Test. Jetzt haben wir für euch jeweils ein Modell von Omniheat, Dreo und Pelonis unter die Lupe genommen und zeigen euch in diesem Test, welcher Heizlüfter für eure Ansprüche der passende ist.
Lieferumfang der Heizlüfter
- Dreo 1500W
- Omniheat 1.800W
- Pelonis 2.000W
Neben den eigentlichen Heizlüftern befindet sich bei allen drei Modellen die passende Bedienungsanleitung im Karton. Die Modelle von Dreo und Omniheat könnt ihr mit der beiliegenden Infrarot-Fernbedienung auch aus der Ferne steuern. Passende Batterien lagen bei beiden Modellen dem Lieferumfang bei.
Design, Verarbeitung und Funktionen
Im Vergleich zu früheren Generationen haben die neuen Heizlüftermodelle in puncto Design ordentlich aufgeholt. Während früher fast ausschließlich weißer oder schwarzer Kunststoff zum Einsatz kam, bestehen die neuen Heizlüfter aus Hochglanzmaterialien, die in Verbindung mit Aluminiumschutzgittern auch in modernen Haushalten eine gute Figur machen.
Dreo 1.500W Heizlüfter
Kompakt und handlich präsentiert sich der Dreo 1.500W Heizlüfter. Mit Abmessungen von 158 x 154 x 250 Millimeter und einem Gewicht von 1.440 Gramm ist der Dreo Heizlüfter selbst auf Reisen ein guter Begleiter. Das Keramik-Heizelement liefert eine maximale Leistung von 1.500W und die Luftverteilung wird durch einen Ventilator auf der Rückseite sichergestellt. Die Bedienung erfolgt über das Tastenfeld auf der Oberseite. Hier schaltet ihr zwischen drei Heizmodi (1.500W/1.400W/1.050W) und einem reinen Ventilatorbetrieb um.
Weiterhin bietet der Heizlüfter einen Thermostatmodus. In diesem könnt ihr die Raumtemperatur mit den Plus/Minus-Tasten im Bereich von 5–35°C einstellen. Wird die Zieltemperatur erreicht, schaltet der Heizlüfter komplett ab. Bei Unterschreiten der Temperatur aktiviert sich der Heizlüfter wieder automatisch. In diesem Modus arbeitet das Gerät immer mit der maximalen Leistung von 1.500W. Dank des einstellbaren Timers (1–12 Stunden) könnt ihr den Heizlüfter bei Bedarf automatisiert abschalten lassen.
Das Thermostat des Dreo Heizlüfters arbeitet vergleichsweise genau. Um eine Raumtemperatur von 20°C zu erreichen, mussten wir die Einstellung auf rund 22°C anheben. Alle Einstellungen lassen sich zudem über die Fernbedienung steuern. Der integrierte Tragegriff auf der Rückseite ermöglicht es, den Heizlüfter auch im laufenden Betrieb umzusetzen. Ein besonderes Highlight dieses Heizlüfters ist die Lautstärke. Je nach Leistungsstufe (1.500/1.400/1.050W) werden lediglich 50/47/45dB(A) in einem Abstand von einem Meter erreicht. Zudem ist das Lüftergeräusch sehr angenehm und erinnert an das Rauschen einer Dusche.
Der Omniheat 1.800W Heizlüfter
Mit Abmessungen von 154 x 152 x 402 Millimeter und einem Gewicht von 1.600 Gramm ist der Omniheat 1.800W Heizlüfter das größte Modell in unserem Vergleich. Das Keramik-Heizelement bietet eine Leistung von maximal 1.800W und lässt sich in drei Leistungsstufen (1.800W/1.150W/850W) regeln. Weiterhin steht eine Ventilatorfunktion (4W) ohne aktives Heizelement zur Verfügung. Die Bedienung erfolgt auch hier auf der Oberseite oder mit der beiliegenden Fernbedienung. Zusätzlich zum normalen Heizbetrieb bietet der Omniheat einen Thermostatbetrieb, bei dem sich die Zieltemperatur im Bereich von 5–35°C einstellen lässt. Das Thermostat arbeitet allerdings nicht genau. Um eine Raumtemperatur von 20°C zu erreichen, mussten wir 24°C am Heizlüfter auswählen. Für eine bessere Raumluftverteilung bietet der Heizlüfter eine Oszillationsfunktion. Bei dieser schwenkt der Heizlüfter selbstständig in einem 180°-Bereich und verteilt somit die Wärme auch in größeren Räumen effektiv. Mit einem einstellbaren Timer ist es möglich, den Heizlüfter automatisch im Bereich von 1–24 Stunden abzuschalten.
Als einziges Modell im Test bietet der Omniheat eine Tastensperre („Kindersicherung“). Allerdings sollten Heizlüfter sowieso nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von Kindern verwendet werden. Alle Betriebsmodi können zusätzlich mit dem Eco-Modus kombiniert werden. Hier regelt das Gerät selbstständig die Heizleistung, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Bei einer Raumtemperatur von unter 18°C wird die volle Heizleistung gewählt, während ab 24°C auf den niedrigsten Wert (850W) reduziert wird.
Anders als vom Hersteller beworben, unterscheiden sich die verschiedenen Heizmodi in der Lautstärke nur marginal voneinander. In allen Leistungsklassen wird eine Lautstärke von 49–50dB(A) erreicht. Somit ist der Heizlüfter in Wohnbereichen wenig aufdringlich, könnte aber im Schlafzimmer als störend empfunden werden.
Der Pelonis 2.000W Heizlüfter
Der leistungsstärkste Heizlüfter in unserem Vergleich glänzt zudem mit den kleinsten Abmessungen. Mit nur 120 x 160 x 210 Millimeter glaubt ihr kaum, dass ihr hier einen 2.000W Heizlüfter vor euch stehen habt. Das Keramik-Heizelement lässt sich in drei Leistungsstufen (2.000W/1.400W/1.100W) regeln. Zusätzlich bietet der Pelonis Heizlüfter einen Ventilationsmodus (12W) ohne aktives Heizelement. Die Steuerung erfolgt wie bei der Konkurrenz über ein Tastenfeld auf der Oberseite. Eine Steuerung über eine Fernbedienung bietet dieses Modell allerdings nicht.
Der Heizlüfter verfügt als einziges Modell im Test über eine Speicherfunktion für das Abschalten. Das bedeutet, dass die letzte Heizeinstellung selbst nach Ziehen des Netzsteckers beim nächsten Starten erhalten bleibt. Somit müsst ihr die Zieltemperatur oder den Heizmodus nicht jedes Mal neu einstellen. Wie auch die beiden Konkurrenzmodelle kann im Thermostatmodus die Zieltemperatur im Bereich von 5–35°C eingestellt werden. Bedauerlicherweise arbeitet das Thermostat alles andere als genau. Um die Zieltemperatur von 20°C zu erreichen, mussten wir 26°C auf dem Gerät auswählen. Der einstellbare Timer ermöglicht ein automatisches Abschalten im Bereich von 1–24 Stunden.
Die größte Schwachstelle dieses Heizlüfters ist seine Lautstärke. Egal in welchem Modus, es werden kontinuierlich 57dB(A) im Abstand von einem Meter gemessen. Zudem ist das Lüftergeräusch nicht sehr gleichmäßig und wirkt störend. Für einen Wohn- oder Schlafraum können wir das Modell von Pelonis dementsprechend nicht empfehlen. Der laute und kräftige Lüfter verteilt allerdings auch die hohe Heizleistung sehr effektiv im Raum. Somit gelingt dem kleinen Gerät die mit Abstand schnellste Aufheizphase aller getesteten Heizlüfter.
Sicherheit
Alle drei getesteten Heizlüfter werben mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen. So sollen flammhemmende Materialien Brände verhindern, Sicherheitsstecker enorm hohe Belastungen aushalten und Neigungs- sowie Kippsensoren verhindern, dass der Heizbetrieb bei versehentlichem Umstoßen weitergeführt wird.
Alle beworbenen Sicherheitsfunktionen werden zuverlässig eingehalten. Die Heizlüfter stoppen bei einer Neigung von 45–50° zuverlässig den Heizbetrieb, bestehen im Heizbereich aus schwer entflammbaren Materialien und sorgen durch eine Mindesthöhe des Heizelements dafür, dass sich der Fußboden unmittelbar vor dem Gerät nur minimal erwärmt. Weiterhin bieten alle Heizlüfter nach dem Abschalten eine Nachlaufzeit von 20 bis 30 Sekunden, um das Heizelement durch den Ventilator möglichst stark abzukühlen. Im 24-Stunden-Dauerbetrieb überzeugten alle Geräte durch eine unauffällige Funktion. Lediglich ein Geruch nach Weichmachern ist in den ersten Betriebsstunden wahrnehmbar. Nichtsdestotrotz werden alle Heizlüfter aufgrund der hohen Heizleistung im Luftaustritt sehr heiß. An den Schutzgittern werden Temperaturen von über 80°C erreicht. Somit solltet ihr diese nicht im Frontbereich berühren oder abdecken. Weiterhin solltet ihr einen Mindestabstand von einem Meter zu Hindernissen einhalten.
Eco-Modus oder Energiesparmodus
Alle hier getesteten Heizlüfter verfügen über einen Eco- oder Energiesparmodus. In diesen Betriebsmodi wird entweder die Heizleistung reduziert oder bei Erreichen einer Zieltemperatur der Heizbetrieb unterbrochen oder gedrosselt. Ihr solltet euch von diesen Betriebsmodi allerdings nicht täuschen lassen. Es handelt sich dabei zumeist um einen normalen Thermostatbetrieb. Bei Erreichen der Zieltemperatur schaltet der Heizlüfter ab, um bei Unterschreiten der Zieltemperatur wieder einzuschalten. Somit wird ein Dauerbetrieb des Heizlüfters vermieden. Dennoch bleibt der Energiebedarf, den ihr für das Beheizen eines Raumes benötigt, gleich hoch. Ein elektrisches Heizgerät kann durch einen Betriebsmodus keine physikalischen Grundlagen außer Kraft setzen. Für das Beheizen einer bestimmten Fläche wird in Abhängigkeit der Dämmung eine bestimmte Menge Energie benötigt. Die meisten von euch werden Heizlüfter für das schnelle Aufheizen von kleinen Räumen (Hausflur, Arbeitszimmer oder Badezimmer) verwenden. Hierbei spielt der Stromverbrauch eine untergeordnete Rolle, da die Geräte normalerweise nur für kurze Laufzeiten genutzt werden. Für das ganzjährige Beheizen des Wohnraums sind Heizlüfter nicht die erste Wahl. Hier sollten effizientere Geräte wie Wärmepumpen oder klassische Brennwertheizungen bevorzugt werden.
Welcher Heizlüfter ist der beste?
Einen klaren Favoriten konnten wir in unserem Test nicht bestimmen. Alle drei getesteten Geräte funktionieren sehr gut, sind hinreichend sicher und bieten einen guten Funktionsumfang. Somit hängt die Wahl des passenden Heizlüfters von eurem Anforderungsprofil un dem aktuellen Preis ab.
Zum Dreo Heizlüfter bei Joybuy
Das stimmigste Gesamtpaket bietet unserer Meinung nach der Dreo 1.500W Heizlüfter. Die Thermostatsteuerung funktioniert zuverlässig und genau, die Lautstärke bewegt sich im unteren Bereich und die Steuerung mit der Fernbedienung überzeugt. Zudem kann uns das Gerät auch mit kompakten Abmessungen und einer stimmigen Optik überzeugen.
Der Omniheat 1.800W Heizlüfter verteilt dank der Oszillationsfunktion die Wärme sehr gleichmäßig im Raum. Zudem können der Angebotspreis von nur 25€ und der Funktionsumfang überzeugen. Bei diesem Modell müsst ihr lediglich Abstriche bei den Abmessungen und der Genauigkeit des Thermostats machen.
Der Pelonis Heizlüfter überzeugt mit der höchsten Heizleistung und einer effizienten Wärmeverteilung. Trotz der kompakten Abmessungen werden selbst größere Räume schnell aufgeheizt. Weniger gut hat uns hier allerdings das sehr ungenaue Thermostat und die hohe Lautstärke des Heizlüfters gefallen. Wer sich an diesen Punkten nicht stört, erhält für 35€ ein sehr leistungsstarkes Gerät.
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