Die besten Akkustaubsauger & Nass-Sauger im Test
Inhaltsverzeichnis
Mit diesen Haushaltsgeräten erledigt sich die leidige Arbeit schon deutlich leichter. In der Bestenliste findet ihr unsere aktuellen Empfehlungen in vier Bereichen: Handstaubsauger, Wischsauger, Nass-Sauger mit Dampf und 2-in-1-Kombigeräte. Egal, ob Dreame, Roborock, Xiaomi, Tineco, Eufy oder die kleinen Marken – Wir haben bisher einige Modelle im getestet. Hier findet ihr unsere Empfehlungen!
- Zum einen die kompakten Handstaubsauger – dank Akku schnell einsatzbereit und mit verschiedenen Aufsätzen beseitigen sie an allen möglichen Stellen den Dreck und Schmutz.
- Sowie die effizienten Wischsauger – Wischen und sämtlichen Schmutz einsaugen in einem Arbeitsschritt auf Hartböden und dank Akku ebenso portabel.
- Hier haben wir eine Unterkategorie: Wischsauger mit Hitze oder Dampf. Damit beseitigt man auch eingetrockneten Schmutz und Fettflecken auf dem Boden.
- Relativ neu sind die Kombi-Geräte: 2-in-1 – Handstaubsauger und Wisch-Sauger. Da sich die Basis und der Motor geteilt wird, steckt man einfach den notwendigen Aufsatz um. Wer beides möchte, kommt so günstiger weg.
Jedes Gerät in dieser Liste stand bei uns wochenlang im Haushalt, und die Akkulaufzeit ermitteln wir auf echter Wohnfläche statt aus dem Datenblatt. Schwächen landen auch dann im Test, wenn wir ein Gerät empfehlen.
Wischsauger – Exzellent in der Reinigung von Hartböden
Die Wischsauger begeistern uns, seit wir das erste Modell im Test hatten. Sie sind prädestiniert für den Einsatz auf Hartböden, wie Fliesen, Laminat oder PVC. Auf Teppichböden sollte man sie nicht nutzen. Die neuen kabellosen Modelle sind schnell arbeitsbereit, einfach in der Handhabung und erledigen alles in einem Arbeitsschritt!
- Auf den Boden wird Wasser aus dem integrierten Tank gesprüht,
- eine rotierende Walze schrubbt den Boden und löst Schmutz,
- das schmutzige Wasser samt Dreck wird eingesaugt und landet im Abwassertank. Zurück bleibt ein sauberer Boden.
- Der Wischsauger reinigt die Walze im Anschluss von selbst in der Ladestation.
- Gelegentlich muss man dann nur noch den Frischwassertank auffüllen und den Abwassertank entleeren.
Die kabellosen Wischsauger starten ab etwa 200€. Für etwa 400 – 500€ bekommt man ein ordentliches Modell, mit dem man viel Spaß haben wird. Die Top-Modelle mit besonderen Funktionen kosten teilweise bis zu 800€. Hier wird dann z.B. mit heißem Dampf gearbeitet.
Worauf ihr beim Wischsauger achten solltet
Die Datenblätter ähneln sich alle, die Unterschiede zeigen sich erst beim Wischen. Das sind die Punkte, die in unseren Tests am häufigsten den Ausschlag geben:
- Kantenreinigung: Gute Geräte kommen bis auf wenige Millimeter an die Fußleiste, schwächere lassen zwei Zentimeter stehen, die ihr von Hand nachwischt. Die Oberklasse arbeitet dafür inzwischen mit ausklappbaren Gummilippen an der Bodendüse.
- Restfeuchte: Der wichtigste Punkt im Alltag. Ein guter Wischsauger hinterlässt einen dünnen Film, der nach ein bis zwei Minuten weg ist. Wird der Boden richtig nass, ist das auf empfindlichen Belägen auch ein Risiko.
- Neigungswinkel: Modelle mit 180-Grad-Gelenk lassen sich flach ablegen und brauchen dann rund zehn Zentimeter Höhe, kommen also unter viele Betten und Sideboards. Mit kleinerem Winkel kommt ihr unter Möbel kaum.
- Tankgrößen: 800 bis 900 Milliliter Frischwasser reichen für etwa 40 Quadratmeter. Ein Grobschmutzsieb im Schmutzwassertank spart euch die unangenehmste Arbeit.
- Gewicht und Antrieb: Fast alle Wischsauger wiegen zwischen 4,5 und 6 Kilogramm. Ob sich das schwer anfühlt, hängt fast nur an der angetriebenen Walze. Mit Vortrieb schiebt sich auch ein 6-Kilo-Gerät fast von allein, ohne wird es anstrengend.
1. Platz: Dreame H15 Pro
- bis zu 21.000Pa Saugleistung
- innovativer KI-Roboterarm mit Gummi-Lippe
- hervorragende Reinigungsleistung
- sehr gute Akkulaufzeit
- sehr gute Kantenreinigung
- sehr gute Selbstreinigung samt Trocknung
- recht teuer
- keine LED an der Bodenwalze
2. Platz: Roborock F25 Ace
- frisst sämtlichen groben Schmutz auf
- exzellte Bodenreinigung
- Reinigungsmitteltank & warmes Wasser
- effektive Reinigung in der Ladestation
- viele Komfortfunktionen
- angetriebenen Räder eher hinderlich
- unnötige Zusatzfunktionen
- fehlt: LED-Beleuchtung
3. Platz: Dreame H14 Pro
- sehr gute Wischleistung
- super Randreinigung
- 180° Neigungswinkel
- smarte App-Anbindung
- automatische Reinigungsmitteldosierung
- Glide Wheel Power System
- Selbtreinigung der Bodenwalze
- Trocknung der Bodenwalze (60°C)
- recht hoher Preis
- wischt teilweise zu feucht
4. Platz: Tineco Floor One Stretch S6
- gute Reinigungsleistung
- 180 Grad neigbar
- sämtliche Funktionen direkt am Gerät einstellbar
- gute Verarbeitung
- einfache Handhabung (Wartung und Reinigung)
- keine vorderseitige Beleuchtung
- Selbstreinigung nicht zeitlich programmierbar
- keine Station für alle Zubehörteile
5. Platz: Tineco Floor One S7 Pro
- ausgezeichnete Wischleistung
- sehr gute Verarbeitung
- unglaublich gutes Display
- einfache Bedienung dank motorisierter Rollen
- gute Wendbarkeit und Randreinigung
- zusätzliche Einstellungen über App möglich
- gute Akkulaufzeit
- kann nicht stark geneigt werden
- Nutzen v. elektrolytischer Desinfektion fragwürdig
- Ladestation ist nicht besonders hochwertig
- nur eingeschränkt für Teppichreinigung geeignet
- Reinigungsmittel teuer
6. Platz: Tineco Floor One S9 Artist
- sehr gute Wisch- und Saugleistung auf Hartböden
- hinterlässt extrem wenig Restfeuchtigkeit
- blitzschnelle Selbstreinigungsfunktion
- ausgezeichnetes Fahrverhalten
- Auffangsieb im Schmutzwassertank
- 180° flach legbar für Reinigung unter Möbeln
- hochwertige Verarbeitung und ansprechendes Design
- sehr hoher Preis
- Kein LED-Licht an der Bodendüse
- Reinigungsleistung kaum besser als bei Konkurrenz
- iLoop-Sensor und App eher Spielerei
- Akku nicht wechselbar
Günstige Alternativen mit Preis-Leistungs-Award
Nicht jeder will 300€ und mehr ausgeben. Diese beiden Geräte haben von uns einen Preis-Leistungs-Award bekommen, verlangen dafür an anderer Stelle aber Zugeständnisse. Der Dreame H12 Pro Ultra wischt sehr gut und reinigt seine Walze mit 60 Grad heißem Wasser, kommt mit nur 140 Grad Neigung aber kaum unter Möbel und hat keine angetriebenen Rollen. Der Laresar M3 (zum Test) ist mit rund 130€ der günstigste Wischsauger, den wir bisher empfehlen konnten, hält im Alltag aber nur etwa 20 Minuten durch und nervt mit einer lauten Sprachausgabe.
- hochwertige Verarbeitung
- sehr gute Wischleistung
- übersichtliches Display
- ausgereifte Reinigungsautomatik
- einfache Handhabung
- sehr gute Randreinigung
- Heißwasserreinigung
- Neigung nur bis 140 °
- keine motorisierten Rollen
- keine App-Anbindung
- guter Lieferumfang
- tadellose Verarbeitungsqualität
- sehr gute Reinigungsleistung
- automatische Schmutzerkennung
- Selbstreinigungsfunktion
- solide Akkulaufzeit
- laute Sprachausgabe und schlechter Lautsprecher
- Sprachausgabe geht von allein wieder an
- lange Ladezeit von knapp vier Stunden
Nass-Sauger mit Dampf und Hitze
Fast jeder Hersteller wirbt inzwischen mit heißem Wasser, dabei muss man zwei völlig verschiedene Dinge auseinanderhalten. Die 60 bis 100 Grad, mit denen die meisten Modelle beworben werden, betreffen die Selbstreinigung der Walze in der Station. Das ist ein echter Alltagsvorteil, mit eurem Boden hat es aber nichts zu tun. Die Angabe ist außerdem großzügig gerechnet: An der Außenseite einer Station, für die innen 80 Grad angegeben waren, haben wir 56 Grad gemessen.
Etwas anderes ist Hitze, die tatsächlich auf dem Boden ankommt. Genau hier trennen sich die beiden Geräte in diesem Abschnitt: Der eine Nass-Sauger liefert, der andere nicht. Der Dreame H15 Pro Heat wischt mit bis zu 85 Grad heißem Wasser, gegenüber normalem Wischen hat das bei sichtbarer Verschmutzung aber keinen Unterschied gemacht. Der echte Dampf des Tineco Floor One S9 Artist Steam Pro weicht eingetrocknete Saucenreste dagegen sichtbar vor. Das ist der erste Hitze-Modus in einem Akku-Wischsauger, bei dem wir einen Mehrwert gesehen haben. Bezahlt wird er mit der höchsten Preisklasse im Feld und mit rund 25 Minuten Akkulaufzeit im Dampf-Modus.
1. Platz: Tineco Floor One S9 Artist Steam Pro
- funktionierende Dampffunktion
- hervorragendes Fahrverhalten
- extrem wenig Restfeuchtigkeit
- deutlich verbesserte LED-Beleuchtung
- schnelle Selbstreinigung und Heißluft-Trocknung
- 180° flach legbar für Reinigung unter Möbeln
- hochwertige Verarbeitung
- 285W-Motor mit 22.000Pa Saugleistung
- ungelöstes Sieb-Problem im Schmutzwassertank
- kurze Akkulaufzeit im Dampf-Modus
- lange Ladezeit
- hoher Preis
2. Platz: Dreame H15 Pro Heat
- gute Wisch- und Saugleistung
- innovative Randreinigung durch Gummilippe
- Wischen mit heißem Wasser (bis 85°C)
- 180° flach legbar für Reinigung unter Möbeln
- schnelle Trocknung der Bürstenrolle
- Auffangsieb für Grobschmutz im Schmutzwassertank
- hochwertige Verarbeitung
- Heißwasserfunktion bringt kaum Mehrwert
- kein LED-Licht an der Bodendüse
- Akku nicht wechselbar
- Fahrverhalten beim Vor- und Zurückwischen
Die besten Akku-Handstaubsauger
Mit einem Handstaubsauger reinigt man im Grunde alles Beliebige: Böden, Teppiche, in engen Stellen, den Innenraum des Autos. Überall, wo sich Staub ansammelt, kann der Handstaubsauger zum Einsatz kommen. Zu dem Zweck liegen den Modellen, die wir im Praxistest hatten, auch immer zahlreiche Zubehörteile und Aufsätze bei.
Bei den normalen Akkusaugern ist es in letzter Zeit ruhiger geworden, da es kaum technischen Fortschritt oder Neuerungen gibt und sich die Hersteller vermehrt auf Wischsauger konzentrieren. Deshalb sind auch noch ältere Modelle, die inzwischen im Preis gefallen sind, noch immer eine Empfehlung wert. Preislich geht es bei etwa 150€ los und steigert sich bis 600€ für die Premium-Modelle. Die teuren Modelle sind dann deutlich hochwertiger verarbeitet und bieten mehr Saugleistung.
Pascal und Airwatt: was die Zahlen taugen
Auf jeder Verpackung steht eine möglichst große Pascal-Zahl. Pascal beschreibt aber nur den Unterdruck bei geschlossenem Rohr und sagt wenig darüber aus, wie viel Schmutz tatsächlich vom Boden verschwindet. Aussagekräftiger ist Airwatt, weil Unterdruck und Luftdurchsatz zusammengerechnet werden. Wie weit beides auseinanderliegt, zeigt sich im Test regelmäßig: Ein Kombigerät mit 21.000 Pa auf dem Datenblatt bringt in der Praxis 125 Airwatt auf den Boden, ein starker Akkusauger schafft über 300. Vergleicht Pascal-Werte deshalb nie zwischen einem Wischsauger und einem reinen Akkusauger.
Akkulaufzeit: was von den Herstellerangaben übrig bleibt
Die beworbene Laufzeit gilt immer für die niedrigste Stufe ohne motorisierte Bodendüse. Bei einem Akkusauger mit angegebenen 90 Minuten haben wir im Eco-Modus rund 50 erreicht, im Turbo-Modus sieben bis acht. Das ist kein Ausreißer, sondern die Regel in dieser Geräteklasse. Für eine normale Wohnung reicht es trotzdem locker.
Wer ein ganzes Haus am Stück saugen will, sollte auf einen wechselbaren Akku achten, weil der Akku das erste Bauteil ist, das aufgibt. Und noch ein Punkt, den man leicht übersieht: Viele Premium-Sauger kippen ohne Ladestation um, eine eigene Standfunktion haben sie nicht.
1. Platz: Tineco Pure One S50 Pro
- exzellente Verarbeitung
- optisch ansprechend
- sehr gute Reinigungsleistung auf Hartböden/Teppich
- keine Wandhalterung notwendig (Bodenstation)
- hohe Akkulaufzeit
- kann für die Reinigung komplett zerlegt werden
- Bodendüse laut auf Holzböden (Schwingungen)
- vergleichsweise schwer (3,3kg)
2. Platz: Dreame Z40 Station
- tadellose Verarbeitung
- extrem gute Reinigungsleistung
- viele Aufsätze und Bürsten
- Knickadapter für das Reinigen unter Möbel
- Schmutzerkennung und Licht
- wechselbarer Akku + Ersatzakku
- Komfortfeature: Absaugstation
- teuer
- keine Standfunktion
- etwas schwer und klobig
- Ersatzakku ist kleiner als der Hauptakku?
- Wischfunktion nicht überzeugend
3. Platz: Dreame Z30
- tadellose Verarbeitung
- brachiale Leistung (310 AW)
- viele Aufsätze und Bürsten
- fantastische Reinigungsergebnisse
- Knickadapter für das Reinigen unter Möbel
- Stauberkennung / Celeste-Licht
- Zubehör der T-Modelle passt
- wechselbarer Akku
- nur 1 Akku im Lieferumfang
- Bürstenrollen quietschen sporadisch
- kein Pistolenabzug mehr
- etwas schwer und klobig
- keine Standfunktion
- Display eher nutzlos
4. Platz: Jigoo V700
- interessantes Design
- guter Lieferumfang
- abnehmbarer Staubbehälter
- zwei motorbetriebene Bürsten
- starke Saugleistung
- einfache Reinigung
- lange Laufzeit
- rutschiger Kunststoff
- Ungereimtheiten im Design
- lange Ladezeit
5. Platz: Dreame R20
- Akku einfach wechselbar
- coole blaue LEDs an der Bodendüse
- starker Lieferumfang & durchdachte Teile
- Powerbutton konfigurierbar
- tolles Design & klasse Verarbeitung
- knickbares Rohr mittles Ausatz
- solide Ladezeit
- sehr gute Akkulaufzeit (bei Automatik)
- keine Standfunktion
- Zubehör von äteren V-Modellen passt nicht
6. Platz: Tineco Pure One S15 Pro
- geniale Verarbeitung, tolles Design
- großes und übersichtliches Display
- Ladestation fasst alle ergänzenden Aufsätze
- wechselbare Akkus
- zwei HEPA-Filter im Lieferumfang
- einfacher Automatikmodus, dabei gute Saugleistung
- große Staubkammer kann einfach geleert werden
- LEDs an der Bürstenrolle
- eher kleiner Lieferumfang
- Akku kann nur intern geladen werden
- kein zweiter Akku mit dabei
- Mehrwert trotz des hohen Preises eher mäßig
Die besten 2-in-1 Wisch- & Handstaubsauger
Die Basis ist ohnehin vorhanden, warum also nicht per Aufsatz zwei Geräte zum Arbeiten in einem vereinen und das Paket günstiger anbieten. Der obere Teil, mit dem Griff, den Bedienknöpfen, Akku und dem Motor, bleibt. Unten wechselt man einfach: 1. Mit Staubbehälter und entsprechendem Aufsatz als Handstaubsauger. 2. Mit zwei Wassertanks, Verlängerungsrohr und rotierenden Walzen unten als Wisch-Sauger.
In einer großen Basisstation können dann die Zubehörteile aufbewahrt werden, der 2-in-1-Wisch- & Handstaubsauger aufgeladen und gereinigt werden. Wer ohnehin beide Arten von Haushaltshelfern benötigt, spart so Geld und dazu hat man alles schön beisammen.
Der Kompromiss steckt im Saugmodus: Ein Kombigerät reinigt normale Böden gut, an einen reinen Akkusauger der Oberklasse kommt es aber nicht heran. Umgekehrt gilt dasselbe, die Wischaufsätze mancher Akkusauger ziehen gegen einen echten Wischsauger klar den Kürzeren. Ein Kombigerät lohnt sich, wenn ihr überwiegend Hartboden habt. Wer viel Teppich, Polster und Autositze reinigt, fährt mit zwei getrennten Geräten besser.
1. Platz: Tineco Floor One Switch S7
- ausgezeichnete Saug- und Wischleistung
- gute Akkulaufzeit
- einfache Bedienung
- sehr gutes Selbstreinigungsprogramm
- sehr wendig dank Motorunterstützung
- maximale Neigung für flache Möbel unzureichend
- relativ teuer
- schwerer Motor für den Akkustaubsauger
- keine direkte Ladung des Akkustaubsaugers möglich
2. Platz: Jimmy PW11 Pro
- wechselbarer Akku
- alle Zubehörteile an einer Basisstation
- gute Verarbeitung
- brauchbare Wischleistung
- gute Saugleistung
- stark neigbar (Wischen unter Möbeln)
- schneller Umbau von Wischsauger zu Akkusauger
- Basisstation wirkt etwas billig
- hohes Gewicht
- Wassertank befüllen etwas umständlich
3. Platz: Dreame H12 Dual
- zwei Geräte in einem
- exzellente Wischleistung
- großzügiger Lieferumfang
- Trocknungsfunktion für Bürste
- gute Akkulaufzeit
- gute Saugleistung bei Hartböden
- stark neigbar als Sauger
- Saugleistung etwas zu schwach für Teppiche
- keine Platzersparnis gegenüber zwei Geräten
- Neigbarkeit im Wischmodus nicht besonders gut
Welches Gerät passt in euren Haushalt
Die Entscheidung hängt weniger am Budget als am Bodenbelag:
- Überwiegend Fliesen, Vinyl oder Laminat: Ein Wischsauger ist die größte Erleichterung, die ihr fürs Geld bekommt. Eimer und Wischmopp könnt ihr danach einmotten.
- Überwiegend Teppich: Dann bleibt es beim Akkusauger. Ein Wischsauger gehört nicht auf Teppich, und ein Kombigerät bringt euch hier keinen Vorteil.
- Gemischte Böden mit Kindern oder Haustieren: Ein Saugroboter für die tägliche Fläche und ein Wischsauger für das, was wirklich Dreck macht. Verschüttete Milch, Matschspuren und Essensreste sind damit in zwei Minuten weg.
- Kleine Wohnung, kleines Budget: Schaut euch die günstigen Alternativen oben an. Unter 200€ geht inzwischen mehr, als man erwarten würde.
Zur Wohnfläche: Wischsauger schaffen auf einer Ladung realistisch 100 bis 300 Quadratmeter. Ein komplettes Haus mit 145 Quadratmetern über zwei Etagen hat bei uns rund 60 Prozent einer Akkuladung gekostet. Das begrenzende Element ist selten die Laufzeit, sondern meist der Frischwassertank.
Pflege, Verschleißteile und Folgekosten
Ein Wischsauger pumpt schmutziges Wasser durch sich hindurch, ganz ohne Handarbeit geht es deshalb nicht. Den Schmutzwassertank solltet ihr nach jedem Durchgang leeren, sonst riecht er nach zwei Tagen. Wer lange Haare im Haushalt hat, kontrolliert zusätzlich regelmäßig die Walze, denn bei den günstigen Modellen kommt die Selbstreinigung damit an ihre Grenzen.
Walze und Filter sind Verschleißteile und werden nach Zustand getauscht, bei den besseren Modellen zeigt die App die Restlebensdauer an. Ersatzteile liegen vielen Geräten schon bei. Beim Reinigungsmittel seid ihr nicht an die Herstellerflasche gebunden: In unseren Tests haben normaler Bodenreiniger und ein Gemisch aus Spülmittel und Wasser problemlos funktioniert. Pflicht ist nur, dass das Mittel schaumarm ist, weil Schaum aus dem Schmutzwassertank in die Absaugung gerät.
Fazit
Ein kabelloser Handstaubsauger ist die perfekte Ergänzung zum automatischen Saugroboter. Der Roboter hält die Böden sauber und den Handstaubsauger nutzt man nach Bedarf, um schwierige Stellen zu säubern, oder auch um im Auto für Ordnung zu schaffen. Welches Modell es sein soll, hängt vom Budget ab. Im Grunde reichen schon die günstigen Handstaubsauger als Ergänzung. Die teuren Staubsauger sind einfach angenehmer in der Nutzung und mit der erhöhten Saugleistung ist die lästige Arbeit auch schneller erledigt.
Zu unserer Bestenliste: Saugroboter
Einen Wischsauger braucht nicht jeder, aber wer einen besitzt, wird ihn schnell ins Herz schließen: Hartböden bekommt man mit nichts anderem so schnell sauber. Gerade, wer (Klein-) Kinder oder Haustiere hat, wird mit einem Wischsauger schnell den anfallenden Schmutz beseitigen können. Auch hier bieten die teuren Modelle besonderen Luxus in der Handhabung.
Häufige Fragen zu Handstaubsaugern und Wischsaugern (FAQ)
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen rund um kabellose Staubsauger, Wischsauger und Kombigeräte. Habt ihr weitere Fragen, meldet euch gerne bei uns.






















