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Die besten Akkustaubsauger & Nass-Sauger im Test

Mit diesen Haushaltsgeräten erledigt sich die leidige Arbeit schon deutlich leichter. In der Bestenliste findet ihr unsere aktuellen Empfehlungen in vier Bereichen: Handstaubsauger, Wischsauger, Nass-Sauger mit Dampf und 2-in-1-Kombigeräte. Egal, ob Dreame, Roborock, Xiaomi, Tineco, Eufy oder die kleinen Marken – Wir haben bisher einige Modelle im getestet. Hier findet ihr unsere Empfehlungen!

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  • Zum einen die kompakten Handstaubsauger – dank Akku schnell einsatzbereit und mit verschiedenen Aufsätzen beseitigen sie an allen möglichen Stellen den Dreck und Schmutz.
  • Sowie die effizienten Wischsauger – Wischen und sämtlichen Schmutz einsaugen in einem Arbeitsschritt auf Hartböden und dank Akku ebenso portabel.
  • Hier haben wir eine Unterkategorie: Wischsauger mit Hitze oder Dampf. Damit beseitigt man auch eingetrockneten Schmutz und Fettflecken auf dem Boden.
  • Relativ neu sind die Kombi-Geräte: 2-in-1 – Handstaubsauger und Wisch-Sauger. Da sich die Basis und der Motor geteilt wird, steckt man einfach den notwendigen Aufsatz um. Wer beides möchte, kommt so günstiger weg.

Jedes Gerät in dieser Liste stand bei uns wochenlang im Haushalt, und die Akkulaufzeit ermitteln wir auf echter Wohnfläche statt aus dem Datenblatt. Schwächen landen auch dann im Test, wenn wir ein Gerät empfehlen.

Wischsauger – Exzellent in der Reinigung von Hartböden

Die Wischsauger begeistern uns, seit wir das erste Modell im Test hatten. Sie sind prädestiniert für den Einsatz auf Hartböden, wie Fliesen, Laminat oder PVC. Auf Teppichböden sollte man sie nicht nutzen. Die neuen kabellosen Modelle sind schnell arbeitsbereit, einfach in der Handhabung und erledigen alles in einem Arbeitsschritt!

  1. Auf den Boden wird Wasser aus dem integrierten Tank gesprüht,
  2. eine rotierende Walze schrubbt den Boden und löst Schmutz,
  3. das schmutzige Wasser samt Dreck wird eingesaugt und landet im Abwassertank. Zurück bleibt ein sauberer Boden.
  4. Der Wischsauger reinigt die Walze im Anschluss von selbst in der Ladestation.
  5. Gelegentlich muss man dann nur noch den Frischwassertank auffüllen und den Abwassertank entleeren.

Die kabellosen Wischsauger starten ab etwa 200€. Für etwa 400 – 500€ bekommt man ein ordentliches Modell, mit dem man viel Spaß haben wird. Die Top-Modelle mit besonderen Funktionen kosten teilweise bis zu 800€. Hier wird dann z.B. mit heißem Dampf gearbeitet.

Worauf ihr beim Wischsauger achten solltet

Die Datenblätter ähneln sich alle, die Unterschiede zeigen sich erst beim Wischen. Das sind die Punkte, die in unseren Tests am häufigsten den Ausschlag geben:

  • Kantenreinigung: Gute Geräte kommen bis auf wenige Millimeter an die Fußleiste, schwächere lassen zwei Zentimeter stehen, die ihr von Hand nachwischt. Die Oberklasse arbeitet dafür inzwischen mit ausklappbaren Gummilippen an der Bodendüse.
  • Restfeuchte: Der wichtigste Punkt im Alltag. Ein guter Wischsauger hinterlässt einen dünnen Film, der nach ein bis zwei Minuten weg ist. Wird der Boden richtig nass, ist das auf empfindlichen Belägen auch ein Risiko.
  • Neigungswinkel: Modelle mit 180-Grad-Gelenk lassen sich flach ablegen und brauchen dann rund zehn Zentimeter Höhe, kommen also unter viele Betten und Sideboards. Mit kleinerem Winkel kommt ihr unter Möbel kaum.
  • Tankgrößen: 800 bis 900 Milliliter Frischwasser reichen für etwa 40 Quadratmeter. Ein Grobschmutzsieb im Schmutzwassertank spart euch die unangenehmste Arbeit.
  • Gewicht und Antrieb: Fast alle Wischsauger wiegen zwischen 4,5 und 6 Kilogramm. Ob sich das schwer anfühlt, hängt fast nur an der angetriebenen Walze. Mit Vortrieb schiebt sich auch ein 6-Kilo-Gerät fast von allein, ohne wird es anstrengend.

1. Platz: Dreame H15 Pro

Dreame H15 Pro Wischsauger
Vorteile / Nachteile
  • bis zu 21.000Pa Saugleistung
  • innovativer KI-Roboterarm mit Gummi-Lippe
  • hervorragende Reinigungsleistung
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • sehr gute Kantenreinigung
  • sehr gute Selbstreinigung samt Trocknung
  • recht teuer
  • keine LED an der Bodenwalze
Zusammenfassung
Machen wir es kurz: Der Dreame H15 Pro ist der rechtmäßige Thronfolger in unserer Bestenliste der Wischsauger! Mit noch höherer Saugleistung von 21.000Pa, einer weiterhin sehr starken Akkulaufzeit und einer nochmals verbesserten Reinigungsleistung läuft er dem H14 Pro aus eigenem Hause den Rang ab. Vor allem der neue KI-Roboterarm, mit dem eine Gummi-Lippe in Bruchteilen einer Sekunde auf den Boden gedrückt wird und somit der...

2. Platz: Roborock F25 Ace

Roborock F25 Ace (F25 XT)
Vorteile / Nachteile
  • frisst sämtlichen groben Schmutz auf
  • exzellte Bodenreinigung
  • Reinigungsmitteltank & warmes Wasser
  • effektive Reinigung in der Ladestation
  • viele Komfortfunktionen
  • angetriebenen Räder eher hinderlich
  • unnötige Zusatzfunktionen
  • fehlt: LED-Beleuchtung
Zusammenfassung
Der Roborock F25 Ace beseitigt jeglichen Schmutz oder sogar noch größere Dinge vom Boden mühelos. Die Hartböden daheim schrubbt er exzellent und gibt sogar automatisch Reinigungsmittel hinzu. Toll sind zudem die Flexibilität (flach hinlegen zum Reinigen unter Möbeln und das Wischen ganz nah am Rand), die App-Steuerung und das Display. Die Reinigungsstation hält den Nasssauger exzellent sauber. Ist weniger (und dadurch günstiger) nicht...

3. Platz: Dreame H14 Pro

Dreame H14 Pro
Vorteile / Nachteile
  • sehr gute Wischleistung
  • super Randreinigung
  • 180° Neigungswinkel
  • smarte App-Anbindung
  • automatische Reinigungsmitteldosierung
  • Glide Wheel Power System
  • Selbtreinigung der Bodenwalze
  • Trocknung der Bodenwalze (60°C)
  • recht hoher Preis
  • wischt teilweise zu feucht
Zusammenfassung
Ist der Dreame H14 Pro der neue Spitzenreiter auf unserer Bestenliste? Ja, definitiv! Die Features wurden mit dem 180° Neigungswinkel, der automatischen und smarten Dosierung des Reinigungsmittels sowie der nun vorhandenen App-Anbindung samt vielen nützlichen Einstellungsmöglichkeiten im Vergleich zum H13 Pro wirklich sinnvoll erweitert. Der H14 Pro wirkt jetzt einfach noch kompletter und die Reinigungsleistung ist wie gewohnt auf sehr hohem...

4. Platz: Tineco Floor One Stretch S6

Tineco Floor One Stretch S6
Vorteile / Nachteile
  • gute Reinigungsleistung
  • 180 Grad neigbar
  • sämtliche Funktionen direkt am Gerät einstellbar
  • gute Verarbeitung
  • einfache Handhabung (Wartung und Reinigung)
  • keine vorderseitige Beleuchtung
  • Selbstreinigung nicht zeitlich programmierbar
  • keine Station für alle Zubehörteile
Zusammenfassung
Beim Tineco Floor One Stretch S6 haben wir es wieder einmal mit einem hervorragenden Akkuwischsauger zu tun. Die Reinigungsleistung und jetzt auch die Möglichkeit, unter flachen Möbeln zu reinigen, sind exzellente Eigenschaften des Stretch S6. Angenehm ist, dass der Stretch S6 den Großteil der Reinigung selbst übernimmt und man selbst schließlich wenig machen muss. Wünschenswert wäre aber, dass die Selbstreinigung von selbst startet,...

5. Platz: Tineco Floor One S7 Pro

Tineco Floor One S7 Pro
Vorteile / Nachteile
  • ausgezeichnete Wischleistung
  • sehr gute Verarbeitung
  • unglaublich gutes Display
  • einfache Bedienung dank motorisierter Rollen
  • gute Wendbarkeit und Randreinigung
  • zusätzliche Einstellungen über App möglich
  • gute Akkulaufzeit
  • kann nicht stark geneigt werden
  • Nutzen v. elektrolytischer Desinfektion fragwürdig
  • Ladestation ist nicht besonders hochwertig
  • nur eingeschränkt für Teppichreinigung geeignet
  • Reinigungsmittel teuer
Zusammenfassung
Der Tineco Floor One S7 Pro kann in unserem Test überzeugen. Das Gerät hat aber auch einen stolzen Preis, den man vor dem Kauf bedenken sollte. Abgesehen von der elektrolytischen Desinfektion des Wassers sind wir aber von der Leistung des Gerätes überzeugt. Die Kombination aus Wischen und Saugen funktioniert besser und schneller als der getrennte Einsatz von Staubsauger und Wischmopp und spart somit viel Zeit. Zudem erleichtern die gut...

6. Platz: Tineco Floor One S9 Artist

Tineco Floor One S9 (Artist)
Vorteile / Nachteile
  • sehr gute Wisch- und Saugleistung auf Hartböden
  • hinterlässt extrem wenig Restfeuchtigkeit
  • blitzschnelle Selbstreinigungsfunktion
  • ausgezeichnetes Fahrverhalten
  • Auffangsieb im Schmutzwassertank
  • 180° flach legbar für Reinigung unter Möbeln
  • hochwertige Verarbeitung und ansprechendes Design
  • sehr hoher Preis
  • Kein LED-Licht an der Bodendüse
  • Reinigungsleistung kaum besser als bei Konkurrenz
  • iLoop-Sensor und App eher Spielerei
  • Akku nicht wechselbar
Zusammenfassung
Der Tineco Floor One S9 Artist ist ohne Zweifel der beste Akku-Wischsauger, den ich bislang genutzt habe. Vor allem die vielen durchdachten Details lassen ihn für mich sogar vor dem Premium-Modell Dreame H15 Pro Heat stehen. Insbesondere beim Fahrverhalten und Design setzt Tineco hier noch einen drauf. Doch schauen wir uns die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst an: Das Fahrverhalten ist hervorragend, das Design überzeugt auf ganzer...

Günstige Alternativen mit Preis-Leistungs-Award

Nicht jeder will 300€ und mehr ausgeben. Diese beiden Geräte haben von uns einen Preis-Leistungs-Award bekommen, verlangen dafür an anderer Stelle aber Zugeständnisse. Der Dreame H12 Pro Ultra wischt sehr gut und reinigt seine Walze mit 60 Grad heißem Wasser, kommt mit nur 140 Grad Neigung aber kaum unter Möbel und hat keine angetriebenen Rollen. Der Laresar M3 (zum Test) ist mit rund 130€ der günstigste Wischsauger, den wir bisher empfehlen konnten, hält im Alltag aber nur etwa 20 Minuten durch und nervt mit einer lauten Sprachausgabe.

Dreame H12 Pro Ultra
Vorteile / Nachteile
  • hochwertige Verarbeitung
  • sehr gute Wischleistung
  • übersichtliches Display
  • ausgereifte Reinigungsautomatik
  • einfache Handhabung
  • sehr gute Randreinigung
  • Heißwasserreinigung
  • Neigung nur bis 140 °
  • keine motorisierten Rollen
  • keine App-Anbindung
Zusammenfassung
Der Dreame H12 Pro Ultra nimmt in der Produktpalette des Hersteller einen spannenden Platz ein. Die Reinigungsleistung ist nämlich zwischen den Modellen H12 Pro, H12 Pro Ultra, H13 Pro und H14 Pro weitestgehend gleich. Unterscheiden tun sich die Modelle stattdessen primär durch ihre Zusatzfeatures. Wer zum Beispiel nicht auf motorisierte Rollen, App-Anbindung, 180-Grad-Neigung und Heißwasserreinigung verzichten möchte, muss zum Top-Modell...
Laresar M3 Titelbild I
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Getestet am:
Laresar M3: Staubsauger mit Wischfunktion für 130 Euro
Vorteile / Nachteile
  • guter Lieferumfang
  • tadellose Verarbeitungsqualität
  • sehr gute Reinigungsleistung
  • automatische Schmutzerkennung
  • Selbstreinigungsfunktion
  • solide Akkulaufzeit
  • laute Sprachausgabe und schlechter Lautsprecher
  • Sprachausgabe geht von allein wieder an
  • lange Ladezeit von knapp vier Stunden
Zusammenfassung
Halten wir fest: Ein Wischsauger, der seine Arbeit gut erledigt, ist für unter 150 Euro eine absolute Seltenheit. Der Laresar M3 beweist jedoch eindrucksvoll, dass genau das möglich ist. Die Reinigungsleistung ist weitaus besser, als man es für diesen Preis erwarten würde, und auch die wichtige Selbstreinigungsfunktion arbeitet zuverlässig. Die Akkulaufzeit ist für die meisten Haushalte praxistauglich und der mitgelieferte, zusätzliche...
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Getestet am:

Nass-Sauger mit Dampf und Hitze

Fast jeder Hersteller wirbt inzwischen mit heißem Wasser, dabei muss man zwei völlig verschiedene Dinge auseinanderhalten. Die 60 bis 100 Grad, mit denen die meisten Modelle beworben werden, betreffen die Selbstreinigung der Walze in der Station. Das ist ein echter Alltagsvorteil, mit eurem Boden hat es aber nichts zu tun. Die Angabe ist außerdem großzügig gerechnet: An der Außenseite einer Station, für die innen 80 Grad angegeben waren, haben wir 56 Grad gemessen.

Etwas anderes ist Hitze, die tatsächlich auf dem Boden ankommt. Genau hier trennen sich die beiden Geräte in diesem Abschnitt: Der eine Nass-Sauger liefert, der andere nicht. Der Dreame H15 Pro Heat wischt mit bis zu 85 Grad heißem Wasser, gegenüber normalem Wischen hat das bei sichtbarer Verschmutzung aber keinen Unterschied gemacht. Der echte Dampf des Tineco Floor One S9 Artist Steam Pro weicht eingetrocknete Saucenreste dagegen sichtbar vor. Das ist der erste Hitze-Modus in einem Akku-Wischsauger, bei dem wir einen Mehrwert gesehen haben. Bezahlt wird er mit der höchsten Preisklasse im Feld und mit rund 25 Minuten Akkulaufzeit im Dampf-Modus.

1. Platz: Tineco Floor One S9 Artist Steam Pro

Tineco Floor One S9 Artist Steam Pro
Vorteile / Nachteile
  • funktionierende Dampffunktion
  • hervorragendes Fahrverhalten
  • extrem wenig Restfeuchtigkeit
  • deutlich verbesserte LED-Beleuchtung
  • schnelle Selbstreinigung und Heißluft-Trocknung
  • 180° flach legbar für Reinigung unter Möbeln
  • hochwertige Verarbeitung
  • 285W-Motor mit 22.000Pa Saugleistung
  • ungelöstes Sieb-Problem im Schmutzwassertank
  • kurze Akkulaufzeit im Dampf-Modus
  • lange Ladezeit
  • hoher Preis
Zusammenfassung
Mit dem Floor One S9 Artist Steam Pro setzt Tineco beim ohnehin schon starken Vorgänger nochmal einen drauf. Die Stärken sind die wirklich funktionierende Dampffunktion, die hervorragende Manövrierung dank motorisierter Räder, die schnelle Heißluft-Trocknung in der Station, die deutlich verbesserte LED-Beleuchtung an der Bodendüse und die gewohnt geringe Restfeuchtigkeit auf dem Boden. Auch die Verarbeitung bleibt auf dem hohen Niveau, das...

2. Platz: Dreame H15 Pro Heat

Dreame H15 Pro Heat
Vorteile / Nachteile
  • gute Wisch- und Saugleistung
  • innovative Randreinigung durch Gummilippe
  • Wischen mit heißem Wasser (bis 85°C)
  • 180° flach legbar für Reinigung unter Möbeln
  • schnelle Trocknung der Bürstenrolle
  • Auffangsieb für Grobschmutz im Schmutzwassertank
  • hochwertige Verarbeitung
  • Heißwasserfunktion bringt kaum Mehrwert
  • kein LED-Licht an der Bodendüse
  • Akku nicht wechselbar
  • Fahrverhalten beim Vor- und Zurückwischen
Zusammenfassung
Der Dreame H15 Pro Heat ist zweifellos ein sehr guter und leistungsfähiger Akku-Wischsauger, der mit einigen cleveren Features aufwartet. Dreame hat hier viel richtig gemacht und zeigt erneut, dass sie im Bereich der Haushaltshelfer um den 1. Platz konkurrieren. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die wirklich hervorragende und schnelle Trocknung der Bürstenrolle in der Station. Das ist ein echter Komfortgewinn und beugt Gerüchen effektiv...

Die besten Akku-Handstaubsauger

Mit einem Handstaubsauger reinigt man im Grunde alles Beliebige: Böden, Teppiche, in engen Stellen, den Innenraum des Autos. Überall, wo sich Staub ansammelt, kann der Handstaubsauger zum Einsatz kommen. Zu dem Zweck liegen den Modellen, die wir im Praxistest hatten, auch immer zahlreiche Zubehörteile und Aufsätze bei.

Bei den normalen Akkusaugern ist es in letzter Zeit ruhiger geworden, da es kaum technischen Fortschritt oder Neuerungen gibt und sich die Hersteller vermehrt auf Wischsauger konzentrieren. Deshalb sind auch noch ältere Modelle, die inzwischen im Preis gefallen sind, noch immer eine Empfehlung wert. Preislich geht es bei etwa 150€ los und steigert sich bis 600€ für die Premium-Modelle. Die teuren Modelle sind dann deutlich hochwertiger verarbeitet und bieten mehr Saugleistung.

Pascal und Airwatt: was die Zahlen taugen

Auf jeder Verpackung steht eine möglichst große Pascal-Zahl. Pascal beschreibt aber nur den Unterdruck bei geschlossenem Rohr und sagt wenig darüber aus, wie viel Schmutz tatsächlich vom Boden verschwindet. Aussagekräftiger ist Airwatt, weil Unterdruck und Luftdurchsatz zusammengerechnet werden. Wie weit beides auseinanderliegt, zeigt sich im Test regelmäßig: Ein Kombigerät mit 21.000 Pa auf dem Datenblatt bringt in der Praxis 125 Airwatt auf den Boden, ein starker Akkusauger schafft über 300. Vergleicht Pascal-Werte deshalb nie zwischen einem Wischsauger und einem reinen Akkusauger.

Akkulaufzeit: was von den Herstellerangaben übrig bleibt

Die beworbene Laufzeit gilt immer für die niedrigste Stufe ohne motorisierte Bodendüse. Bei einem Akkusauger mit angegebenen 90 Minuten haben wir im Eco-Modus rund 50 erreicht, im Turbo-Modus sieben bis acht. Das ist kein Ausreißer, sondern die Regel in dieser Geräteklasse. Für eine normale Wohnung reicht es trotzdem locker.

Wer ein ganzes Haus am Stück saugen will, sollte auf einen wechselbaren Akku achten, weil der Akku das erste Bauteil ist, das aufgibt. Und noch ein Punkt, den man leicht übersieht: Viele Premium-Sauger kippen ohne Ladestation um, eine eigene Standfunktion haben sie nicht.

1. Platz: Tineco Pure One S50 Pro

Tineco Pure One S50 Pro Akkustaubsauger
Vorteile / Nachteile
  • exzellente Verarbeitung
  • optisch ansprechend
  • sehr gute Reinigungsleistung auf Hartböden/Teppich
  • keine Wandhalterung notwendig (Bodenstation)
  • hohe Akkulaufzeit
  • kann für die Reinigung komplett zerlegt werden
  • Bodendüse laut auf Holzböden (Schwingungen)
  • vergleichsweise schwer (3,3kg)
Zusammenfassung
Der Tineco Pure One S50 Pro überzeugt mit starker Saugleistung, innovativer Bodendüse und hoher Akkukapazität. Das flexible Saugrohr und die ausgezeichnete LED-Beleuchtung erleichtern die Reinigung, auch in verwinkelten Bereichen. Im Test punktet das Gerät mit sehr guten Ergebnissen auf Hartböden und Teppichen, sowie komfortabler Entleerung und langer Nutzungsdauer. Schwächen zeigt der Tineco lediglich bei dem Gewicht und der lauten...

2. Platz: Dreame Z40 Station

Dreame Z40 Station Akkustaubsauger
Vorteile / Nachteile
  • tadellose Verarbeitung
  • extrem gute Reinigungsleistung
  • viele Aufsätze und Bürsten
  • Knickadapter für das Reinigen unter Möbel
  • Schmutzerkennung und Licht
  • wechselbarer Akku + Ersatzakku
  • Komfortfeature: Absaugstation
  • teuer
  • keine Standfunktion
  • etwas schwer und klobig
  • Ersatzakku ist kleiner als der Hauptakku?
  • Wischfunktion nicht überzeugend
Zusammenfassung
Obwohl ich mir persönlich schwertue, euch dieses Gerät zu empfehlen, ist es faktisch die eierlegende Wollmilchsau unter den Akkusaugern. Meiner Meinung nach ist es das aktuell beste Allroundprodukt. Auch wenn man die Absaugstation als überflüssig empfinden mag, vereinfacht sie die Nutzung und sieht dabei nicht einmal schlecht aus. Nach dem Saugen muss man das Gerät nur aufstecken. Nach kurzem Aufheulen wird der Z40 geladen und ist nach...

3. Platz: Dreame Z30

Dreame Z30
Vorteile / Nachteile
  • tadellose Verarbeitung
  • brachiale Leistung (310 AW)
  • viele Aufsätze und Bürsten
  • fantastische Reinigungsergebnisse
  • Knickadapter für das Reinigen unter Möbel
  • Stauberkennung / Celeste-Licht
  • Zubehör der T-Modelle passt
  • wechselbarer Akku
  • nur 1 Akku im Lieferumfang
  • Bürstenrollen quietschen sporadisch
  • kein Pistolenabzug mehr
  • etwas schwer und klobig
  • keine Standfunktion
  • Display eher nutzlos
Zusammenfassung
Der Dreame Z30 gehört dank seiner Leistung, seines üppigen Lieferumfang und seiner Funktionalität zu den aktuell besten Staubsaugern auf dem Markt. Viel Raum für Kritik lässt das Premium-Modell nicht zu. Das Display ist in meinen Augen eher nur bedingt sinnvoll und wen interessiert denn, welche Partikelgrößen gerade aufgesaugt werden? Wir können definitiv eine Kaufempfehlung aussprechen, raten aber etwas Geduld zu haben. Mit dem aktuell...

4. Platz: Jigoo V700

Jigoo V700 Handstaubsauger
Vorteile / Nachteile
  • interessantes Design
  • guter Lieferumfang
  • abnehmbarer Staubbehälter
  • zwei motorbetriebene Bürsten
  • starke Saugleistung
  • einfache Reinigung
  • lange Laufzeit
  • rutschiger Kunststoff
  • Ungereimtheiten im Design
  • lange Ladezeit
Zusammenfassung
Mit dem Jigoo V700 erhält man einen leistungsstarken Handstaubsauger mit einem umfangreichen Lieferumfang. Insbesondere die automatische Absaugung und Saugstärke überzeugen. Insgesamt geht die Verarbeitung in Ordnung und die Reinigung der Komponenten ist wunderbar gelöst. Nur der hohe Preis von rund 350€ steht dem Jigoo V700 im Weg. Werbung Aktuell bekommt ihr mit dem Gutscheincode “25CAMP11” den Sauger für 299€ bei...

5. Platz: Dreame R20

Dreame R20 Akkusauger
Vorteile / Nachteile
  • Akku einfach wechselbar
  • coole blaue LEDs an der Bodendüse
  • starker Lieferumfang & durchdachte Teile
  • Powerbutton konfigurierbar
  • tolles Design & klasse Verarbeitung
  • knickbares Rohr mittles Ausatz
  • solide Ladezeit
  • sehr gute Akkulaufzeit (bei Automatik)
  • keine Standfunktion
  • Zubehör von äteren V-Modellen passt nicht
Zusammenfassung
Bei Dreame geht es stetig weiter, mit kleinen aber feinen Verbesserungen. Über das Produktportfolio müssen wir nicht sprechen, denn da hat mittlerweile jeder die Übersicht verloren. Den neuen R20 behandele ich entsprechend als direkten Nachfolger des Dreame V12 Pro (zum Test). Hier liefert man die LEDs an der Hauptbürste nach, die Softwalze hat es wieder in den Lieferumfang geschafft und der Akku ist austauschbar. Letzteres war zuletzt beim...

6. Platz: Tineco Pure One S15 Pro

Tineco PURE ONE S15 Pro
Vorteile / Nachteile
  • geniale Verarbeitung, tolles Design
  • großes und übersichtliches Display
  • Ladestation fasst alle ergänzenden Aufsätze
  • wechselbare Akkus
  • zwei HEPA-Filter im Lieferumfang
  • einfacher Automatikmodus, dabei gute Saugleistung
  • große Staubkammer kann einfach geleert werden
  • LEDs an der Bürstenrolle
  • eher kleiner Lieferumfang
  • Akku kann nur intern geladen werden
  • kein zweiter Akku mit dabei
  • Mehrwert trotz des hohen Preises eher mäßig
Zusammenfassung
Der Tineco PURE ONE S15 Pro ist insgesamt ein hervorragender Handstaubsauger. Optik und Verarbeitungsqualität sind ohne jeden Tadel, das große Display macht einiges her. Die Saugleistung konnte mich im Test überzeugen und auch die Akkulaufzeit ist gut. Die neue Station zum Aufladen und zur Unterbringung der Aufsätze ist praktisch und einfach zu installieren. Also ja – insgesamt ist der Tineco PURE ONE S15 Pro ein hervorragender...

Die besten 2-in-1 Wisch- & Handstaubsauger

Die Basis ist ohnehin vorhanden, warum also nicht per Aufsatz zwei Geräte zum Arbeiten in einem vereinen und das Paket günstiger anbieten. Der obere Teil, mit dem Griff, den Bedienknöpfen, Akku und dem Motor, bleibt. Unten wechselt man einfach: 1. Mit Staubbehälter und entsprechendem Aufsatz als Handstaubsauger. 2. Mit zwei Wassertanks, Verlängerungsrohr und rotierenden Walzen unten als Wisch-Sauger.

In einer großen Basisstation können dann die Zubehörteile aufbewahrt werden, der 2-in-1-Wisch- & Handstaubsauger aufgeladen und gereinigt werden. Wer ohnehin beide Arten von Haushaltshelfern benötigt, spart so Geld und dazu hat man alles schön beisammen.

Der Kompromiss steckt im Saugmodus: Ein Kombigerät reinigt normale Böden gut, an einen reinen Akkusauger der Oberklasse kommt es aber nicht heran. Umgekehrt gilt dasselbe, die Wischaufsätze mancher Akkusauger ziehen gegen einen echten Wischsauger klar den Kürzeren. Ein Kombigerät lohnt sich, wenn ihr überwiegend Hartboden habt. Wer viel Teppich, Polster und Autositze reinigt, fährt mit zwei getrennten Geräten besser.

1. Platz: Tineco Floor One Switch S7

Tineco Floor One Switch S7
Vorteile / Nachteile
  • ausgezeichnete Saug- und Wischleistung
  • gute Akkulaufzeit
  • einfache Bedienung
  • sehr gutes Selbstreinigungsprogramm
  • sehr wendig dank Motorunterstützung
  • maximale Neigung für flache Möbel unzureichend
  • relativ teuer
  • schwerer Motor für den Akkustaubsauger
  • keine direkte Ladung des Akkustaubsaugers möglich
Zusammenfassung
Das Tineco Floor One Switch S7 Kombisystem aus Wischsauger und Akkustaubsauger liefert ein überzeugendes Reinigungsergebnis ab. Das Wischen von Hartböden wird somit nicht mehr zur lästigen Aufgabe, sondern macht sogar Spaß. Es ist eine wahre Freude zu sehen, was der Wischsauger wieder an Schmutz aus der Wohnung herausgeholt hat. Auch der Akkustaubsauger überzeugt mit einer brachialen Saugleistung, die sogar eine Tiefenreinigung ermöglicht....

2. Platz: Jimmy PW11 Pro

Vorteile / Nachteile
  • wechselbarer Akku
  • alle Zubehörteile an einer Basisstation
  • gute Verarbeitung
  • brauchbare Wischleistung
  • gute Saugleistung
  • stark neigbar (Wischen unter Möbeln)
  • schneller Umbau von Wischsauger zu Akkusauger
  • Basisstation wirkt etwas billig
  • hohes Gewicht
  • Wassertank befüllen etwas umständlich
Zusammenfassung
Der Jimmy PW11 Pro Max kann in unserem Test insgesamt einen recht guten Eindruck hinterlassen. Das Design und das Display sind weniger modern als bei der Konkurrenz von Dreame oder Tineco, aber die Verarbeitungsqualität ist stimmig. Ein großer Vorteil ist definitiv, dass der Akku gewechselt werden kann. Außerdem gefällt uns gut, dass sämtliche Zubehörteile an einer Basis-Station verstaut werden können. Das macht den Jimmy PW11 Pro Max...

3. Platz: Dreame H12 Dual

Dreame H12 Dual
Vorteile / Nachteile
  • zwei Geräte in einem
  • exzellente Wischleistung
  • großzügiger Lieferumfang
  • Trocknungsfunktion für Bürste
  • gute Akkulaufzeit
  • gute Saugleistung bei Hartböden
  • stark neigbar als Sauger
  • Saugleistung etwas zu schwach für Teppiche
  • keine Platzersparnis gegenüber zwei Geräten
  • Neigbarkeit im Wischmodus nicht besonders gut
Zusammenfassung
Der Dreame H12 Dual ist ein spannendes Gerät! Unser Test zeigt deutlich, wo seine Stärken und Schwächen liegen. Als Wischsauger überzeugt Dreame auf ganzer Linie: Die Reinigungsleistung ist fantastisch, die Bedienung ergonomisch und die Akkulaufzeit überzeugend. Zudem erspart die Trocknungsfunktion mit Warmluft das ständige Wechseln der Bürste. Als Akkusauger ist der Dreame H12 Dual auch gut zu verwenden, allerdings weniger beeindruckend....

Welches Gerät passt in euren Haushalt

Die Entscheidung hängt weniger am Budget als am Bodenbelag:

  • Überwiegend Fliesen, Vinyl oder Laminat: Ein Wischsauger ist die größte Erleichterung, die ihr fürs Geld bekommt. Eimer und Wischmopp könnt ihr danach einmotten.
  • Überwiegend Teppich: Dann bleibt es beim Akkusauger. Ein Wischsauger gehört nicht auf Teppich, und ein Kombigerät bringt euch hier keinen Vorteil.
  • Gemischte Böden mit Kindern oder Haustieren: Ein Saugroboter für die tägliche Fläche und ein Wischsauger für das, was wirklich Dreck macht. Verschüttete Milch, Matschspuren und Essensreste sind damit in zwei Minuten weg.
  • Kleine Wohnung, kleines Budget: Schaut euch die günstigen Alternativen oben an. Unter 200€ geht inzwischen mehr, als man erwarten würde.

Zur Wohnfläche: Wischsauger schaffen auf einer Ladung realistisch 100 bis 300 Quadratmeter. Ein komplettes Haus mit 145 Quadratmetern über zwei Etagen hat bei uns rund 60 Prozent einer Akkuladung gekostet. Das begrenzende Element ist selten die Laufzeit, sondern meist der Frischwassertank.

Pflege, Verschleißteile und Folgekosten

Ein Wischsauger pumpt schmutziges Wasser durch sich hindurch, ganz ohne Handarbeit geht es deshalb nicht. Den Schmutzwassertank solltet ihr nach jedem Durchgang leeren, sonst riecht er nach zwei Tagen. Wer lange Haare im Haushalt hat, kontrolliert zusätzlich regelmäßig die Walze, denn bei den günstigen Modellen kommt die Selbstreinigung damit an ihre Grenzen.

Walze und Filter sind Verschleißteile und werden nach Zustand getauscht, bei den besseren Modellen zeigt die App die Restlebensdauer an. Ersatzteile liegen vielen Geräten schon bei. Beim Reinigungsmittel seid ihr nicht an die Herstellerflasche gebunden: In unseren Tests haben normaler Bodenreiniger und ein Gemisch aus Spülmittel und Wasser problemlos funktioniert. Pflicht ist nur, dass das Mittel schaumarm ist, weil Schaum aus dem Schmutzwassertank in die Absaugung gerät.

Fazit

Ein kabelloser Handstaubsauger ist die perfekte Ergänzung zum automatischen Saugroboter. Der Roboter hält die Böden sauber und den Handstaubsauger nutzt man nach Bedarf, um schwierige Stellen zu säubern, oder auch um im Auto für Ordnung zu schaffen. Welches Modell es sein soll, hängt vom Budget ab. Im Grunde reichen schon die günstigen Handstaubsauger als Ergänzung. Die teuren Staubsauger sind einfach angenehmer in der Nutzung und mit der erhöhten Saugleistung ist die lästige Arbeit auch schneller erledigt.

Zu unserer Bestenliste: Saugroboter

Einen Wischsauger braucht nicht jeder, aber wer einen besitzt, wird ihn schnell ins Herz schließen: Hartböden bekommt man mit nichts anderem so schnell sauber. Gerade, wer (Klein-) Kinder oder Haustiere hat, wird mit einem Wischsauger schnell den anfallenden Schmutz beseitigen können. Auch hier bieten die teuren Modelle besonderen Luxus in der Handhabung.

Häufige Fragen zu Handstaubsaugern und Wischsaugern (FAQ)

Hier beantworten wir die häufigsten Fragen rund um kabellose Staubsauger, Wischsauger und Kombigeräte. Habt ihr weitere Fragen, meldet euch gerne bei uns.

Nein. Die Walze bringt Wasser auf den Boden und saugt es wieder ab, auf einem Teppich saugt sie die Feuchtigkeit aber nie vollständig heraus. Der Teppich bleibt nass, und im schlimmsten Fall bildet sich darunter Schimmel. Wer beides braucht, greift zu einem 2-in-1-Kombigerät und wechselt für Teppiche auf den Saugaufsatz, oder behält für die Teppichflächen einen normalen Akkusauger.
Bei versiegeltem Parkett, Laminat, Vinyl und Fliesen gibt es keine Bedenken, das sind die Standardböden für diese Geräte. Empfindlicher sind geöltes, gewachstes und unversiegeltes Holz, weil ihnen die Schutzschicht fehlt. Genau dafür gibt es den Sponge-Modus: Das Gerät gibt kein Wasser mehr ab und saugt gezielt das Restwasser vom Boden. Danach bleibt kaum noch ein feuchter Film übrig, und wenn dabei die Fenster offen stehen, ist der Boden praktisch sofort wieder trocken. Auf Echtholz solltet ihr diesen Schritt zur Gewohnheit machen und nicht mit stehender Nässe arbeiten.
Das ist der Haushalt, in dem sich so ein Gerät am schnellsten bezahlt macht. Verschüttete Milch, Matschspuren aus dem Garten, Essensreste unter dem Hochstuhl oder ein kleines Missgeschick der Katze: All das saugt ein Wischsauger in einem Arbeitsgang auf, ohne dass ihr Eimer und Lappen holen müsst. Die starken Modelle nehmen sogar handgroße, schleimige Essensklumpen auf. Achtet bei Haustieren zusätzlich auf ein Anti-Verhedderungs-Design an der Walze, sonst wickeln sich Tierhaare fest.
Pascal beschreibt nur den Unterdruck bei geschlossenem Rohr, ist also eine Laborzahl. Airwatt rechnet Unterdruck und Luftdurchsatz zusammen und liegt näher an dem, was auf dem Boden ankommt. Ein Kombigerät kann 21.000 Pa auf dem Datenblatt stehen haben und liefert in der Praxis trotzdem nur 125 Airwatt, während ein starker Akkusauger über 300 schafft. Vergleicht Pascal-Werte außerdem nie zwischen einem Wischsauger und einem reinen Akkusauger, die Bauarten sind zu verschieden.
Die beworbene Laufzeit gilt immer für die schwächste Stufe ohne motorisierte Bodendüse. Bei angegebenen 90 Minuten haben wir im Eco-Modus rund 50 gemessen und im Turbo-Modus sieben bis acht. Wischsauger liegen bei etwa 30 bis 45 Minuten, was für 100 bis 300 Quadratmeter reicht. Geladen wird bei fast allen Geräten vier bis fünf Stunden. Wer ein Haus am Stück reinigen will, sollte auf einen wechselbaren Akku achten.
Sehr gut, und sie gehört ohnehin bei jedem aktuellen Gerät zum Lieferumfang. Die Station spült die Walze mit heißem Wasser durch und trocknet sie anschließend, dadurch bleibt der Nass-Sauger dauerhaft sauber und riecht nicht. Fünf Minuten Heißluft sind dabei zwar lauter, aber wirksamer als eine Stunde leises Nachtrocknen. Was sie euch nicht abnimmt, ist der Schmutzwassertank: Den müsst ihr selbst reinigen, und das ist gelegentlich eine ziemlich nervige Angelegenheit. Für die Ecken braucht ihr eine Bürste, und ein kleines Handwaschbecken reicht dafür oft nicht aus.
Wichtig ist vor allem, dass es schaumarm ist. Schaum gelangt sonst aus dem Schmutzwassertank in die Absaugung. An die Herstellerflasche seid ihr aber nicht gebunden: In unseren Tests haben handelsüblicher Bodenreiniger und ein Gemisch aus Spülmittel und Wasser problemlos funktioniert. Finger weg von Essigreiniger und Scheuermitteln, die greifen Dichtungen und Walzenmaterial an.
Die beiden Geräte lösen verschiedene Aufgaben. Ein Roboter hält den Boden über die Woche auf einem sauberen Grundniveau, weil er ohne euer Zutun jeden Tag fährt. Frischen Schmutz, verschüttete Getränke oder eingetrocknete Flecken bekommt ein Wischsauger mit seiner angetriebenen Walze und dem hohen Anpressdruck aber deutlich besser weg. In Haushalten mit Kindern oder Haustieren ist die Kombination aus beidem die bequemste Lösung, wenn das Budget es hergibt.
Die Folgekosten halten sich in Grenzen. Walze und Filter sind Verschleißteile und werden nach Zustand getauscht, oft liegt schon ein Ersatzsatz bei. Dazu kommt das Reinigungsmittel, das ihr frei wählen könnt. Pro Selbstreinigung verbraucht die Station etwa 50 bis 100 Milliliter Wasser. Der größte Kostenfaktor auf lange Sicht ist der Akku, weshalb ein wechselbarer Akku bei einem Gerät dieser Preisklasse ein starkes Argument ist. Genau daran sparen die Hersteller im Wischsauger-Segment allerdings gerne.
Nur bedingt. Die 60 bis 100 Grad, mit denen fast alle Hersteller werben, betreffen die Selbstreinigung der Walze in der Station und nicht euren Boden. Beim Wischen selbst hat uns Heißwasser bisher keinen sichtbaren Vorteil gegenüber normalem Wischen gebracht. Nur echter Dampf weicht eingetrocknete Reste erkennbar vor. Wer nicht täglich eine stark beanspruchte Küche putzt, investiert den Aufpreis besser in Kantenreinigung und schnelle Walzentrocknung.
Das ist der größte Unterschied zwischen den Preisklassen. Gute Geräte reinigen bis auf wenige Millimeter an die Fußleiste, günstigere lassen rund zwei Zentimeter stehen, die ihr von Hand nachwischen müsst. Die Oberklasse arbeitet inzwischen mit ausklappbaren Gummilippen an der Bodendüse, die den Schmutz zur Walze leiten. Unter Möbel kommt ihr so weit, wie sich das Gerät ablegen lässt: Modelle mit 180-Grad-Gelenk brauchen rund zehn Zentimeter Höhe, bei den übrigen begrenzt die Höhe des Schmutzwassertanks den Zugang auf etwa 13 Zentimeter.
Sie entleert den Staubbehälter des Saugers nach jedem Einsatz automatisch in einen großen Beutel, der je nach Modell zwei bis drei Liter fasst. Ihr müsst also nur noch alle paar Wochen einen Beutel wechseln, statt nach jedem Saugen den Behälter über dem Mülleimer auszuklopfen. Für Allergiker ist das der eigentliche Vorteil, weil beim Entleeren kein Staub mehr aufgewirbelt wird. Bezahlt wird das mit einem höheren Preis und einer Station, die Stellplatz braucht.

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