Das Oscal Flat 3C ist… gar nicht einmal so dünn? – alle Details zum Budget-Smartphone
Das Oscal Flat 3C ist ein neues Budget-Smartphone der Blackview-Tochter, dessen Design vom iPhone Air inspiriert ist. Der Hersteller bewirbt es als dünnen Handschmeichler, doch das Gerät ist laut Datenblatt 8,9 Millimeter dick.
Das Bild kommt doch bekannt vor? Vom Honor Magic 8 Pro Air (zum Test)! Wir werfen in dieser kurzen Ankündigung einen Blick auf die Ausstattung des Oscal Flat 3C!
Oscal Flat 3C: Ausstattung des Budget-Smartphones im Überblick
Das Oscal Flat 3C erinnert optisch an das iPhone Air von Apple, nicht zuletzt aufgrund der orangen Farbvariante. Neben „Blaze Orange“ wird das Telefon in „Midnight Black“ und „Ice Blue“ angeboten. Die Abmessungen des Gehäuses liegen bei 165,3 x 76,7 x 8,9 Millimeter. Das Gewicht liegt bei 200 Gramm. Damit ist es weit weniger kompakt und deutlich schwerer als das Vorbild von Apple.
Vor allem die doch sehr durchschnittlich wirkende Dicke des Gehäuses ist spannend. Oscal verzichtet hier nämlich auf eine irreführende Angabe. Laut Apple ist das iPhone Air nur etwa 5,6 Millimeter dick, aber dieser Wert lässt das Kamera-Element außen vor. Mit Kamerabalken soll das iPhone Air etwa 9,5 Millimeter dick sein.
Das Oscal Flat 3C ist mit einem 6,6 Zoll-Bildschirm ausgestattet, der mit 1612 x 720 Pixel auflöst. Da im Datenblatt keine entsprechende Angabe vorhanden ist, gehen wir von einem Panel mit 60Hz Bildwiederholrate aus. Im Display sitzt die Selfie-Kamera mit 13MP. Auf der Rückseite verbaut Oscal eine 32MP-Hauptkamera.
Angetrieben wird das Smartphone vom betagten Unisoc T310, der seit etwa sieben Jahren erhältlich und uns aus dem Cubot Pocket (zum Test) bekannt ist. Dazu liefert Oscal maue 4GB RAM und wahlweise 64GB oder 128GB Speicher. Ihr solltet keine starke Performance erwarten. Der Speicher ist immerhin per microSD-Karte erweiterbar.
Das Oscal Flat 3C kommt mit einem 5.000mAh großen Akku, der mit 10W geladen werden kann. Die Chinesen verbauen einen Triple-Slot für zwei SIM-Karten und eine microSD-Karte, und integrieren Support für WiFi 5, Bluetooth 5.0 und LTE inklusive Band 20. Im Datenblatt findet sich GPS, aber leider kein NFC. Als Betriebssystem kommt Android 16 zum Einsatz.
Preis, Verfügbarkeit & unsere Einschätzung
Angaben zum Marktstart und den Preisen stehen für das Oscal Flat 3C noch aus. Wir gehen von Preisen um 80€ aus, denn viel mehr kann man für einen sieben Jahre alten Prozessor, 4GB RAM und ein HD-Display wohl nicht mehr verlangen. Auch die beiden Vorgänger haben sich in diesem Preisbereich eingependelt. Wir werden das Modell nicht testen, weil wir 4GB Arbeitsspeicher als nicht mehr zeitgemäß bewerten.
Wir sind natürlich auch gespannt auf eure Einschätzung zum neuen Budget-Smartphone von Oscal. Schreibt uns eure Meinung gerne in den Kommentaren!
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Chic ja, aber mit den Specs.. Da ist das Nubia Air interessanter.
Prozessor und 4GB RAM = Elektroschrott. Es herrscht Speicherknappheit und dann werden solche Ressourcen für so einen Schrott verwendet!
Wäre es mal nicht besser so etwas selbst zu testen als immer den gleichen Kommentar zu solchen Geräten zu schreiben?
Frohe Ostern an alle.
@omst
Da gebe ich dir recht.
Das Handy kann doch als Notfall Handy dienen oder für die Kinder die ersten Erfahrungen machen mit einem Handy.
Da stört auch nicht der Preis, wenn es die Kids mal geschrottet haben.
Mit einem leichten System geht sowas, da wäre Android Go oder Ähnliches von Vorteil. Man sieht es ja zum Beispiel an den Apple MacBook Neo Ich bin zwar wirklich kein Apple Fan, aber was die aus 8 GB RAM rausholen…
Du kannst aber ein Notebook nicht mit einem Handy vergleichen.
Eher das Samsung A17 mit diesem Modell Oscal Flat 3C.
Mein Nachbar hat sich das A17 geholt von Aldi mit 4gb Ram und es läuft wirklich gut trotz dem aufgeblähten Samsung-OS es hat wirklich alle Alltagsaufgaben gemeistert.
Ich gebe zu es ist nicht wirklich das schnellste Handy aber bei einem Test und einrichten gab es keine Probleme was die Zeit betrifft jedenfalls für normale User.
Oecal hat mit dem C80 bewiesen, dass ihr Android-Derivat DokeOS schlank und schnell ist.
Ich gehe davon aus, dass das Flat 3C für den Preis ebenfalls eine “good enough”-Performance für preisbewusste Kunden bietet.
You get what you paid for….
Einen Ferrari bzw. Gaming-wird niemand erwarten. Wie andere schon sagten: Als Einstiegs bzw. Ersatzhandy wird auch dieses Oscal seine Dienste tun.
Bitte die Kirche im Dorf lassen. Nur ein Test kann eine Aussage treffen, wie “lahm” das Gerät wirklich ist.