Chuwi CoreBook Air – 1kg leichtes Notebook für unter 550€
Der chinesische Hersteller Chuwi hat ein neues Notebook vorgestellt. Nachdem vor einigen Wochen bereits ein CoreBook Air für den chinesischen Markt debütierte, ist jetzt auch eine schwächer ausgestattete EU-Variante im offiziellen Online-Shop des Herstellers gelistet.
Das Chuwi CoreBook Air wiegt in der 14 Zoll Variante trotz des Aluminiumgehäuses nur rund ein Kilogramm, während das 16 Zoll Modell Chuwi CoreBook Air Plus mit 1,35 Kilogramm nur geringfügig schwerer ausfällt.
In diesem Artikel sehen wir uns die Ausstattung der EU-Varianten der beiden Notebooks an. Abschließend werfen wir einen kurzen Blick auf die China-Variante.
Chuwi CoreBook Air: Ausstattung im Überblick
Chuwi bewirbt das CoreBook Air als den „leichteste[n] 14 Zoll-Laptop aller Zeiten“. An der dünnsten Stelle misst das Notebook 9 Millimeter. Das Gewicht liegt laut Hersteller bei circa 1.027 Gramm und die Abmessungen betragen 312,9 x 222,5 x 16 Millimeter. Als einzige Farbvariante steht Indigoblau zur Verfügung; das Gehäuse besteht aus einer eloxierten sowie sandgestrahlten Aluminiumlegierung. Das sorgt für eine schicke Optik!
Das Gehäuse des Chuwi CoreBook Air bietet zwei 2W-Lautsprecher, eine QWERTY-Tastatur mit zweistufiger Hintergrundbeleuchtung und Copilot-Taste, ein Touchpad sowie eine 2MP-Webcam. Ansonsten verbaut der Hersteller folgende Anschlüsse:
- 2x USB-C (USB 3, 10Gbit/s, PowerDelivery)
- USB-C (Data Only)
- USB-A (USB 3, 5Gbit/s)
- HDMI 2.1 TMDS
- 3,5mm Kopfhöreranschluss
Ein über USB 4 angebundener Anschluss, Fingerabdrucksensor und ein SD-Karten-Slot sind nicht dabei. Allerdings könnt ihr insgesamt drei externe Monitore mit 4K/60 ansteuern, was für diesen Preisbereich sehr gut ist. Positiv ist zudem, dass Chuwi das CoreBook Air mit Windows 11 Pro ausliefert.
Technische Daten des Chuwi CoreBook Air
Das Herzstück bildet bei der EU-Variante der AMD Ryzen 5 6600H mit sechs Kernen, Taktraten von bis zu 4,5GHz und einer AMD Radeon 660M. Dazu gibt es 16GB LPDDR5-RAM und 512GB Speicherplatz.
Der Akku bietet 55 Wattstunden und lädt per USB-C mit 65W. Die drahtlosen Standards sind WiFi 6 und Bluetooth 5.2. Der 14 Zoll Bildschirm ist im 16:10-Format gehalten und löst mit 1920 x 1200 Pixel auf.
Im Vergleich zur chinesischen Version beziehungsweise dem Modell aus Hongkong fällt die Ausstattung der EU-Variante schwächer aus. Dort ist das Chuwi CoreBook Air mit einem hochauflösenden Display mit 2240 x 1440 Pixel ausgestattet. Es gibt 32GB RAM, 1TB SSD-Speicherplatz und den AMD Ryzen 7 H 255. Sogar der Akku ist mit 60 Wattstunden größer.
Vergleich mit dem Chuwi CoreBook Air Plus
Die EU-Version des Chuwi CoreBook Air Plus verfügt über einen 16 Zoll Bildschirm, bietet eine Tastatur mit Nummernblock und einen Akku mit 60 Wattstunden. Ansonsten ist die Ausstattung identisch zum CoreBook Air.
Preis, Verfügbarkeit & unsere Einschätzung
Das Chuwi CoreBook Air könnt ihr im offiziellen Online-Shop des Herstellers vorbestellen. Der Versand soll am 15. Januar 2026 beginnen. Es gibt nur eine Variante, die 529€ kostet. Das 16 Zoll große CoreBook Air Plus soll ab dem 30. Januar 2026 verschickt werden und kostet 599€.
Chuwi CoreBook Air im Online-Shop des Herstellers
Laut Hersteller erfolgt der Versand aller Bestellungen im EU-Shop ebenfalls aus einem EU-Lager. Die voraussichtliche Lieferzeit liegt bei 5 bis 10 Tagen. Ihr könnt mit gängigen Kredit- und Debitkarten sowie mit PayPal zahlen.
Chuwi CoreBook Air Plus im Online-Shop des Herstellers
Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, ob ihr das Chuwi CoreBook Air interessant findet. Wir finden es vor allem schade, dass die weitaus besser ausgestattete China-Version (noch) nicht bei uns erhältlich ist.
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Arm CPUs wären toll
Ich verstehe nicht warum Chuwi immer noch nicht die Geräte bei uns ab Werk mit “deutscher” Tastatur auf den Markt bringt.
Ohne “deutsche” Tastatur keine Option für mich. Schade, denn technisch und auch preislich eigentlich interessante Geräte…
Das Gleiche wird der französische, der griechische, der tschechische & jeder andere Kunde sagen, dessen Heimatland ein eigenes Alphabet/Tastatur-Layout hat. Da ist die QWERTY-Tastatur doch der beste Kompromiss …
Stimmt schon aber ich meine andere Hersteller aus China wie beispielsweise Honor bekommen es doch auch hin und Chuwi gibt es auch schon seit Jahren und nicht erst seit 1-2 Jahren. Das Unternehmen ist kein Neuling und hat es bisher trotzdem leider nicht geschafft…
Es wird sich für Chuwi einfach nicht lohnen, ihre Geräte mit unterschiedlichen Tastatur-Layouts zu produzieren. Dafür sind die verkauften Stückzahlen vermutlich zu klein.
So seh’ ich das auch. Europa/Deutschland scheint für Chuwi ‘ne nette Dreingabe zu sein, aber kein Markt, auf dem man sich mehr als nötig engagiert.
Sieht man auch, wenn man deren deutsche Website aufruft. Mehr schlecht als recht übersetzt, da wird dann aus dem Tablet PC mal eben ‘ne Tablette …
Man könnte es aber aus Chuwi Sicht anders sehen und damit rechnen, dass man mehr verkauft, wenn man die Tastatur ab Werk anbietet, die auch hierzulande üblich ist. Ich persönlich halte alleine deswegen beispielsweise Abstand von den Geräten und ich denke da bin ich nicht alleine.
Ich weiß nicht ob das aktuell noch immer so gehandhabt wird, aber als ich mein chuwi Notebook vor knapp zwei Jahren gekauft habe, habe ich zumindest Aufkleber für ein deutsches Tastatur-Layout dazu bekommen. Ist wirklich keine gute Lösung, aber zumindest besser als gar nichts…