Inhaltsverzeichnis
Mit der Bluetti Elite 300 präsentiert der Hersteller ein neues Spitzenprodukt in seiner Elite-Serie. Die Powerstation überzeugt durch 2.400W Dauerleistung, eine Kapazität von 3.014Wh, kompakte Abmessungen und einen komplett neuen technischen Aufbau, der sich deutlich von der älteren Produktgeneration abhebt. Somit wird eine neue Kompaktklasse mit enormer Effizienz und hohen Leistungswerten geschaffen.
Bluetti konnte uns bereits in der Vergangenheit mit Powerstations wie der Elite 100 V2 (zum Test) oder der Pioneer NA (zum Test) in Erstaunen versetzen. Während andere Hersteller ihre Produkte lediglich in ein neues Gehäuse packen, geht Bluetti einen anderen Weg. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Technik und das Vorantreiben von Innovationen zeigen, dass Bluetti den Markt verändern will. Grund genug, uns die neue Bluetti Elite 300 einmal genauer anzusehen. In unserem ausführlichen Test zeigen wir euch alle Stärken und Schwächen der Powerstation.
Technische Daten der Bluetti Elite 300
Dass ein Hersteller eine Kapazität von 3.014Wh in einem Gehäusevolumen von rund 33 Litern unterbringt, ist schon rekordverdächtig. Die Konkurrenz von Jackery, Anker oder Ecoflow benötigt für dieselbe Kapazität rund 10-20% mehr Volumen. Selbstverständlich kann auch Bluetti nicht zaubern und muss dieses Gehäusevolumen irgendwo einsparen. Der Hersteller hat das Gehäuse und Kühldesign komplett überarbeitet, verbaut zudem nur zwei Wechselstromsteckdosen und entscheidet sich für einen Wechselrichter mit einer Ausgangsleistung von „nur“ 2.400W. Diese Leistungsangabe hört sich im ersten Moment völlig ausreichend an, ist im Vergleich zur Konkurrenz (3.000-4.000W) aber eher moderat aufgestellt. Um dies zu kompensieren, bietet Bluetti den Power-Lifting-Modus an. Somit können einfache technische Geräte (Wärmeerzeuger, ungeregelte Maschinen) bis zu einer Leistung von 4.800W versorgt werden. In diesem Überlast-Modus schaltet die Powerstation nicht ab und versorgt die angeschlossenen Geräte mit reduzierter Leistung weiter.
Die Bluetti Elite 300 verfügt auch über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung mit einer Umschaltzeit von nur 10 Millisekunden. Ich habe für diesen Test eine 60W-Glühlampe, einen Router und meinen Arbeitscomputer angeschlossen und die Stromversorgung zum Netz getrennt. Alle Geräte wurden ohne merkliche Verzögerung weiterversorgt. Lediglich die Glühlampe gab ein leichtes Flackern von sich. Der Stand-by-Verbrauch im USV-Modus mit aktivierten AC-Ausgängen und eingestecktem AC-Ladekabel liegt laut Messgerät bei nur 0,1W. Allerdings entleert sich der Akku der Powerstation langsam und wird dann wieder nachgeladen. In 24 Stunden USV-Betrieb wurden somit rund 0,4kWh aus dem Netz bezogen, was einem Stand-by-Verbrauch von 17W (aktivierte AC-Ausgänge) entspricht.
Lieferumfang
Der Lieferumfang der Bluetti Elite 300 ist schnell zusammengefasst. Neben der Powerstation liegen lediglich eine Bedienungsanleitung und ein AC-Ladekabel mit einer Länge von 150 Zentimetern bei. Auf ein Solar- (XT60 auf MC4) oder Kfz-Ladekabel (XT60 auf Kfz-Buchse) verzichtet der Hersteller. Diese können optional als Zubehör direkt bei Bluetti oder von Drittanbietern über Amazon erworben werden.
Design und Verarbeitung der Bluetti Elite 300
Optisch orientiert sich Bluetti an der bisherigen Modellpalette, setzt aber dennoch einige Designveränderungen um. Mit Abmessungen von 366 x 305 x 297,5 Millimeter ist die Powerstation relativ flach gehalten und wirkt trotz ihres hohen Gewichtes von 26,3kg optisch leicht. Mit dem breiten Bluetti-Schriftzug im unteren Bereich und dem abgerundeten Gehäusedesign wirkt die Powerstation sehr gefällig. Die zwei Tragegriffe auf der Oberseite ermöglichen den Transport auf kurzen Strecken. Aufgrund des hohen Gewichtes wird die Bluetti Elite 300 von den meisten Käufern stationär eingesetzt werden.
Belüftungslöcher an den Seiten sucht man bei der Bluetti Elite 300 vergeblich. Das komplette Kühlsystem wurde auf die Rückseite der Powerstation verlagert. Auf der rechten Seite findet ihr lediglich eine Schraube für den Potenzialausgleich, die AC-Ladebuchse und einen Sicherungsautomaten (20A), den ihr nach dem Fehlerfall manuell zurücksetzen könnt.
Wie bereits erwähnt, wurde das Kühlkonzept vollständig überarbeitet und befindet sich jetzt auf der Rückseite der Powerstation. Zwei 60mm-Lüfter auf der rechten Seite saugen Frischluft an, schicken diese durch einen Luftleitkanal und befördern die erwärmte Luft direkt links daneben wieder heraus. Somit saugen die Lüfter Teile der erwärmten Abluft wieder an. Meiner Meinung nach ist dieses Kühlkonzept sehr fragwürdig aufgebaut. Weiterhin ist die Position auf der Rückseite für einen vollintegrierten Einbau im Camper oder Wohnmobil ungünstig, da so immer ein Abstand zur dahinterliegenden Wand vorhanden sein muss. Trotz der überwiegenden Verwendung von Kunststoff ist die Verarbeitung der Bluetti Elite 300 insgesamt erstklassig und gibt keinen Anlass für Kritik.
Anschlüsse und Display
Bis auf den AC-Ladeanschluss befinden sich alle Anschlüsse der Bluetti Elite 300 auf der Vorderseite. Diese gliedern sich wie folgt auf:
Ausgänge
- 2 x 230V Schuko-Steckdose 2.400W
- Kfz-Buchse 12V/10A/120W
- 2 x USB-A 15W
- 1 x USB-C 100W
- 1 x USB-C 140W
- 1 x RV XT90 Ausgang 12V/30A/360W
Eingänge
- AC-Kaltgerätebuchse 2.300W
- XT60 – Solar/Kfz Eingang 12-60V/22A/1.200W
Die zwei Schuko-Steckdosen können eine Leistung von 2.400W ausgeben. Möchtet ihr noch leistungshungrige Geräte betreiben, könnt ihr in der App den Power-Lifting-Modus aktivieren. Bei diesem Modus liefert die Powerstation ihren höchstmöglichen Strom und reduziert dabei die Netzspannung. Somit lassen sich einfache elektronische Geräte wie Heizlüfter, Föhn oder Wasserkocher mit bis zu 4.800W versorgen, ohne dass die Powerstation abschaltet. Zusätzlich bietet die Bluetti Elite 300 einen XT90-Gleichspannungsausgang. Mit diesem lassen sich 12V-Geräte im Wohnmobil oder Camper wie Kühlschränke, Dieselheizungen oder die Beleuchtung unabhängig vom Bordnetz versorgen.
- USB-A
- USB-C1
- USB-C2
Während die USB-A-Ports mit 15W Leistung nur für rudimentäre Ladeaufgaben zu gebrauchen sind, liefern die USB-C-Ports 100W und 140W und können mit zahlreichen Ladestandards glänzen.
USB-C1
- Apple 2,4A
- Quick Charge 2/3/4/5
- Samsung AFC
- Huawei FCP mit 18 Watt
- MTK-PE+2.0
- PowerDelivery mit 100 Watt
- PPS Range 5-21V mit 3A
USB-C2 140W:
- Apple 2,4A
- Quick Charge 2/3/4/5
- Samsung AFC
- Huawei FCP mit 18 Watt
- Huawei SCP mit 22 Watt
- MTK-PE+2.0
- PowerDelivery mit 100/140 Watt
- PPS Range 5-21V mit 5A
Dank Power Delivery mit PPS werden aktuelle mobile Geräte und Laptops mit bis zu 140W geladen, vorausgesetzt euer Gerät unterstützt diese hohen Ladeleistungen. Aktuelle Handys lassen sich ebenfalls mit hoher Geschwindigkeit laden, insofern PPS unterstützt wird.
Display und Bedienung
Während Powerstations von Bluetti bisher in jedem Test durch ein hervorragendes, gestochen scharfes und vor allem helles Display überzeugen konnten, müssen wir bei der Bluetti Elite 300 klare Abstriche machen. Zwar ist das Display von der Darstellungsqualität immer noch einwandfrei, doch die Helligkeit ist für den Außeneinsatz völlig unzureichend. Sobald die Sonne scheint, können wir auf dem Display nichts mehr erkennen. Bei ausreichend Verschattung bietet euch die Anzeige Informationen über Eingangs- und Ausgangsleistung, Akkustand, Restlaufzeit, aktivierte Eingänge/Ausgänge oder Fehlermeldungen/Betriebszustände.
Die Bedienung erfolgt klassisch über Taster auf der Vorderseite. Der Power-Taster in der Mitte schaltet die Powerstation ein und ermöglicht auch, die Elite 300 vollständig zu deaktivieren. Dazu muss der Taster für 3 Sekunden gehalten werden. Die AC- und DC-Ausgänge lassen sich mit den dazugehörigen Tastern aktivieren/deaktivieren.
Steuerung mit der Bluetti App
Für die Steuerung der Powerstation aus der Ferne benötigt ihr zwangsweise die hauseigene Bluetti-App für Android oder iOS. Für die Registrierung werden lediglich eine Mailadresse und ein Passwort benötigt.
Im Anschluss wird die Powerstation über Bluetooth gesucht und ins heimische WLAN integriert. Der Startbildschirm bietet euch alle Informationen, die ihr auch auf dem Display erhalten könnt. Neben Eingangs- und Ausgangsleistungen stehen auch Informationen über den PV-Ertrag, die geladene Energie und historische Daten zur Verfügung. Ihr könnt mittels der Schiebeschalter die AC- und DC-Eingänge mit einem Klick aktivieren und bei Bedarf die Powerstation komplett abschalten. Klickt ihr auf die Symbole für Photovoltaik/Stromnetz/DC/AC, dann erhaltet ihr genauere Informationen zur Spannung der PV-Module oder Netzspannung, Stromstärke und den Leistungen.
In den Einstellungen lassen sich eine ganze Menge Parameter konfigurieren. Neben Netzwerkeinstellungen, Firmwareupdates und Zugriffsrechten ist vor allem der Menüpunkt „Lademodus“ interessant. Hier könnt ihr die Ladegeschwindigkeit und die damit verbundene Lautstärke der Powerstation im Ladebetrieb festlegen. Bluetti bietet hier die Wahl zwischen „Schnelllademodus“ (2.400W), „Standardmodus“ (1.200W) und dem „Ruhemodus“ (800W). Erstmals lassen sich auch die Ausgänge der Powerstation zeitgesteuert ein- und ausschalten. Diese könnt ihr wie smarte Steckdosen mittels Zeitplan minutengenau schalten.
USV-Modus
Die Konfiguration der UPS (unterbrechungsfreie Stromversorgung für angeschlossene Geräte) bietet verschiedene Betriebsmodi. Ihr könnt festlegen, dass sich die Powerstation nur in einem bestimmten Zeitraum im UPS/USV-Modus befindet und in welchem Ladebereich sie sich bewegen soll. Legt ihr beispielsweise einen SoC von 20% fest, wird die Powerstation nur bis zu diesem Bereich aus dem Netz geladen. Die Solarladung bleibt allerdings weiterhin aktiv bis zum Erreichen der oberen eingestellten Grenze. Somit kann die Bluetti Elite 300 im USV-Dauerbetrieb eure Geräte mit Solarenergie versorgen und wird im Notfall bei Erreichen der unteren Schwelle aus dem Netz geladen. Zusammengefasst bietet die Bluetti-App in Verbindung mit der Bluetti Elite 300 einen echten Mehrwert. Vor allem die USV und das zeitgesteuerte Schalten der Ausgänge sind tolle Features, die im Alltag oft Verwendung finden.
Leistung der Bluetti Elite 300
- 0W
- 2.400W
Die Überprüfung des Sinussignals zeigt sowohl im Leerlauf als auch unter Volllast wenig Überraschungen. In dieser Disziplin konnte Bluetti bisher immer absolut überzeugen.
Mit einer Ausgangsleistung von 2.400W lassen sich nahezu alle Geräte in einem Haushalt versorgen. Auch das simultane Versorgen von mehreren Geräten mit hohen Anlaufströmen bereitet der Bluetti Elite 300 keine Probleme. Ein Industriestaubsauger und ein Kompressor konnten zusammen mit drei Kühlschränken zeitgleich betrieben werden. Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Bluetti Elite 300 für ihre Kapazitätsklasse eher eine geringe Ausgangsleistung bietet. Powerstations anderer Hersteller liegen bei 3kWh Kapazität meist bei Leistungen von 3.000-4.000W. Im Power-Lifting-Modus können einfache elektrische Geräte mit bis zu 4.800W Gesamtleistung versorgt werden, ohne dass die Powerstation abschaltet. Zwei Wasserkocher mit jeweils 2.200W konnten wir problemlos betreiben. Die Powerstation versorgte die Geräte mit jeweils 1.200W, wodurch das Kochen des Wassers einfach mehr Zeit benötigte.
Kapazität im AC-Betrieb
Für einen Test der tatsächlich nutzbaren Kapazität haben wir die Powerstation komplett geladen und die Entladung mittels Messgerät erfasst. Die Bluetti wurde einmal mit einer geringen Last (200W) und einmal mit einer hohen Last (2.400W) entladen. Während bei dem Low-Watt-Test 2.670Wh erreicht wurden, waren es unter hoher Last 2.790Wh, die tatsächlich genutzt werden konnten. Dies ergibt einen Mittelwert von 2.730Wh, was 91% der Werksangabe von 3.014Wh entspricht. Besser hat in dieser Disziplin bisher noch keine Powerstation abgeschnitten.
Kapazität im DC-Betrieb
Für diesen Test haben wir die Powerstation mit 100W über den USB-C-Port mithilfe einer elektronischen Last vollständig entladen. Hier erreichte die Bluetti trotz der langen Laufzeit (27 Stunden) beachtliche 2.707Wh nutzbare Kapazität. Dies entspricht 90% der Werksangabe von 3.014Wh. In dieser Disziplin setzt sich die Bluetti Elite ebenfalls an die Spitze des Testfeldes.
Lautstärke und Temperaturen
Im direkten Vergleich zur Bluetti Elite 100 V2, die vorbildlich abgeschnitten hat, muss die Bluetti Elite 300 in dieser Disziplin Federn lassen. Das neu entwickelte Kühlkonzept auf der Rückseite ist zwar von der Wärmeabfuhr sehr ordentlich aufgestellt, kann aber im Bereich der Lautstärke wenig überzeugen. Die Lüfter werden sowohl temperatur- als auch lastabhängig gesteuert. Das bedeutet, dass bei einer hohen Ausgangsleistung die Lüfter trotz niedriger Gerätetemperatur hochdrehen.
Bei einer Ausgangsleistung von 2.400W erreicht die Bluetti eine Lautstärke von bis zu 54dB(A). Im Ladebetrieb konnten wir bei 2.400W Ladeleistung maximal 50dB(A) messen. Aktiviert ihr den Ruhemodus (800W Ladeleistung), wird der Lüfter nur gelegentlich für einige Sekunden aktiviert und erreicht dabei eine Lautstärke von rund 40dB(A). Die Powerstation bewegt sich lastabhängig meist im Bereich von 40-45dB(A). Selbst wenn gar keine Leistung benötigt wird, laufen die Lüfter mehrmals pro Stunde für ein paar Sekunden an. Somit ist die Powerstation zwar nie wirklich laut, aber auch nie wirklich geräuschlos.
Um eine möglichst hohe Temperatur zu generieren, wurde die Powerstation mit 2.400W entladen. Die Umgebungstemperatur lag zum Testzeitpunkt bei 17°C. Kurz vor Erreichen der unteren SoC-Grenze konnten wir eine Oberflächentemperatur von durchschnittlich 30-35°C messen. Lediglich der Schuko-Stecker und der Luftauslass erreichten Temperaturen von bis zu 45°C. Somit liegen auch die Temperaturwerte trotz der langen Volllastphase auf einem sehr guten Niveau.
Ladung der Bluetti Elite 300
Die Bluetti Elite 300 kann auf drei unterschiedliche Arten mit neuer Energie versorgt werden. Voraussetzung dafür sind entsprechende Adapterkabel von XT60 auf Kfz oder MC4, die ihr optional erwerben könnt.
Die Ladung im Kfz ist auf einen Eingangsstrom von 8A begrenzt, wodurch ihr eine maximale Ladeleistung von 95-115W erwarten könnt. Wird die Powerstation über die heimische Steckdose geladen, stehen drei Ladegeschwindigkeiten (Schnell 2.400W/Standard 1.200W/ Ruhemodus 800W) zur Verfügung. Die maximale Ladegeschwindigkeit ist von der Temperatur der Akkuzellen abhängig. Bei Akkutemperaturen von 10-15°C könnt ihr die Powerstation lediglich mit rund 750W laden. Erst ab 20°C Akkutemperatur steht die volle Ladeleistung zur Verfügung. Für eine komplette Ladung der Bluetti Elite 300 benötigt ihr 3.620Wh Energie aus dem Netz. Somit stehen 2.730Wh Netto-Kapazität einem Energiebedarf von 3.620Wh gegenüber. Die Lade-/Entladeverluste belaufen sich kombiniert auf 25%.
Für einen Test der Ladeleistung über Solar haben wir die Powerstation an unser Labornetzteil (60V/21A) angeschlossen und Leistungstests an verschiedenen Spannungen durchgeführt.
Wie vom Hersteller angegeben, beginnt die Powerstation ab 12V Eingangsspannung die Akkuzellen zu laden. Bis zu einer Spannung von 17V liegt die Strombegrenzung bei 8A, um bei Kfz-Ladung die Buchse im Auto nicht zu überlasten. Um die volle Stromaufnahme zu aktivieren, müsst ihr in der Bluetti-App die DC-Ladung auf Photovoltaik umstellen und im Pro-Modus die hohen Ströme aktivieren. Mit dieser Einstellung können bis zu 22A Strom aufgenommen und die Powerstation mit bis zu 1.200W über Solar aufgeladen werden. Dennoch ist für diese hohe Leistung eine Eingangsspannung von mindestens 55-56V notwendig. Die Solarladung lässt sich zusätzlich noch mit der AC-Ladung kombinieren. Im Schnelllademodus werden somit 1.200W aus dem Stromnetz aufgenommen und 1.200W durch Solar zur Verfügung gestellt.
Testergebnis
Die Bluetti Elite 300 ist in vielen Bereichen eine fantastische Powerstation geworden, die mit einer Kapazität von 3.014Wh auftrumpfen kann. Neben einer hohen nutzbaren Kapazität und der stimmigen Anschlussvielfalt werden vor allem die kompakten Abmessungen zahlreiche Wohnmobil- und Campingfans begeistern. Mit den passenden Solarmodulen wäre somit eine hohe Autarkie möglich. Abgerundet wird das Gesamtpaket von der stimmigen Bluetti-App, die einen hohen Funktionsumfang bietet. Allerdings gibt es auch Kritikpunkte, die sich Bluetti gefallen lassen muss. So ist die Ausgangsleistung von 2.400W im Vergleich zur Konkurrenz nur Mittelklasse und die Lüftersteuerung arbeitet nicht optimal. Das dunkle Display disqualifiziert die Powerstation zudem für den Außeneinsatz bei direktem Sonnenlicht.
Wer mit diesen Defiziten leben kann, erhält für 1.499€ ein sehr ausgewogenes Gesamtkonzept und zudem viel Kapazität. Bis zum 30. Juni könnt ihr mit dem Rabattcoupon SZE300 noch 8% Rabatt erhalten und zahlt nur 1.379,08€.
Preisvergleich
Newsletter bestellen
Hol Dir die neuesten Infos zu Chinahandys und Gadgets direkt ins Postfach!
Alle News Updates über Telegram.












































