| CPU | MediaTek Dimensity 7400 - 4 x 2,6 GHz + 4 x 2,0 GHz |
|---|---|
| RAM | 8 GB RAM, 12 GB RAM |
| Speicher | 256 GB, 512 GB |
| GPU | ARM Mali-G615 |
| Display | 2772 x 1280, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | HyperOS - Android 15 |
| Akkukapazität | 6580 mAh |
| Speicher erweiterbar | Nein |
| Hauptkamera | 200 MP + 8MP (dual) |
| Frontkamera | 20 MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41 |
| 5G | 1, 2, 3, 5, 7, 8, 20, 28, 38, 40, 41, 66, 77, 78 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano, eSIM |
| Gewicht | 211 g |
| Maße | 164 x 78,1 x 7,8 mm |
| Antutu (v10) | 691339 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Updatezeitraum | 4+6 |
| Hersteller | Xiaomi |
| Getestet am | 29.12.2025 |
Inhaltsverzeichnis
Seitdem Xiaomi auf dem europäischen Markt vertreten ist, gehört die Redmi Note Serie zu den beliebtesten Modellen des Herstellers. Das hat besonders einen Grund, denn es gibt super viel Hardware fürs Geld. Gerade die Vorgänger des hier getesteten Redmi Note 15 Pro 5G konnten bei uns schon den Titel „König der Mittelklasse“ abstauben. In den letzten Generationen hat die andere Xiaomi Tochtermarke – Poco – mit der X7 Serie allerdings aufgeholt.
Während Poco klar auf viel Leistung setzt, ist Redmi eher für ein überzeugendes Gesamtpaket mit guten Kameras bekannt. Wir bekommen nun in Europa auch endlich die großen Silizium-Kohlenstoff-Akkus. Das Redmi Note 15 Pro 5G verfügt über einen riesigen 6.580mAh Akku als klares Highlight in der Mittelklasse. Ansonsten heißt es eher Evolution anstatt Revolution. Ob das weiterhin reicht, um oben mitzuspielen, klärt dieser Testbericht.
Design und Verarbeitung
Der Wegfall der Glasrückseite trifft mich zugegebenermaßen ziemlich arg, denn das war eins der Highlights in diesem Preisbereich und auch ein Vorteil gegenüber den günstigeren Poco Modellen der X-Serie. Ich bekomme hier dann gleich zweimal auf den Deckel, denn auch der Wegfall des Curved Display ist bedauerlich. Ich weiß aber auch, dass viele von euch das anders sehen. Das Redmi Note 15 Pro 5G misst 164 x 78,1 x 7,8 Millimeter und hat ein ordentliches Gewicht von 211 Gramm. Angesichts des großen Akkus ist das Gerät aber sogar als leicht zu bezeichnen. Das kantige Design erinnert mich stark an das Redmi Note 13 Pro 5G aus 2024, wobei das mit der Glasrückseite die hochwertigere Haptik hatte. Dennoch ist das zentrierte Kameramodul mit vier Linsen ein optisches Highlight und das Smartphone kippelt kaum auf flachen Unterlagen. Die Kameralinsen stehen jeweils maximal 3,6mm aus der Rückseite hervor. Mein Testgerät in der Farbe Titanium würde ich in Silber/Gold farblich einsortieren und auch davon bin ich nicht unbedingt ein Fan. Aber die Farben Blau und Schwarz stehen auch noch zur Verfügung.
Der Fingerabdrucksensor sitzt wie gehabt relativ weit unten im Display und entsperrte das Note 15 Pro 5G zuverlässig und schnell in der Praxis. Auch Face-Unlock ist auf Wunsch nutzbar und noch etwas schneller. Rechts außen am Rahmen sind wie üblich Powerbutton und Lautstärkewippe zu finden, und die sind sogar aus Metall. Unten am Rahmen sind der USB-2.0-Anschluss, ein Dual-SIM-Einschub (auch eSIM wird unterstützt), das Hauptmikrofon und eine der beiden Lautsprecheröffnungen zu finden. Oben dann die zweite Öffnung für Stereo-Sound, ein weiteres Mikrofon und der Infrarotsender.
Der viele Kunststoff und das flache Display sind in Bezug auf die Haptik spürbare Rückschritte in diesem Jahr. Beide Anpassungen machen das Note 15 Pro 5G aber auch stabiler und die IP68 Zertifizierung unterstreicht die gute Verarbeitungsqualität nach wie vor. Mit Gorilla Glas Victus 2 ist das flache Displayglas auch bestens vor Kratzern geschützt und die kleine Punch-Hole-Notch mit dünnen Displayrändern sorgt nach wie vor für eine super moderne Optik. Das Redmi Note 15 Pro bleibt ein perfekt verarbeitetes Mittelklasse-Smartphone, hebt sich in diesem Jahr aber von der Konkurrenz einfach weniger ab. Gerade mit Blick auf Poco, denn genau in dieser Kategorie lag dort 2025 der große Unterschied.
Lieferumfang des Redmi Note 15 Pro 5G
Neben einer SIM-Nadel und einer Kurzanleitung legt Xiaomi dem Note 15 Pro 5G weiterhin eine schwarze Hülle und ein USB‑A‑auf‑USB‑C‑Kabel bei. Ein Ladenetzteil ist hingegen nicht enthalten, aber eine Displayschutzfolie ist bereits vorinstalliert.
Display des Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G
Das Redmi Note 15 Pro 5G arbeitet auch im neuen Jahr mit einem etwas höher auflösenden AMOLED Display. Die Auflösung liegt bei 2772 x 1280 Pixel und sorgt so bei 6,83 Zoll Displaygröße für gestochen scharfe 447 Pixel pro Zoll. Ich sehe da aber offen gestanden in der Praxis keinen Unterschied im Vergleich zu normalen Full-HD Auflösungen. Die 120Hz sorgen für ein flüssiges System und sparen mit schnellem Wechsel zu 60Hz bei stehendem Bild auch etwas Strom. Auf dem AOD sind es sogar nur 30Hz, in der Praxis sind mir theoretisch 90Hz hingegen nie begegnet. Das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G unterstützt natürlich Widevine L1 und somit Streaming in maximaler Auflösung bei allen bekannten Anbietern. Auch HDR10, HLG, HDR10+ und DolbyVision sind für das Display des Note 15 Pro 5G kein Problem. Die Farbdarstellung lässt sich minutiös anpassen, Blickwinkel sind stabil und auch an die hohe PWM Frequenz von 3840Hz für empfindliche Nutzer hat Xiaomi wieder gedacht. Die Helligkeit ist mit von uns gemessenen 1670 Lux absolut ausreichend für die Lesbarkeit auch an hellen Tagen im Freien, aber im Vergleich dennoch unterdurchschnittlich.
Der Touchscreen verarbeitete im Test schnell und zuverlässig sämtliche Eingaben (480Hz Abtastrate). Mit einem echten Always-On-Display überrascht uns Xiaomi auch 2026 nicht und das Note 15 Pro 5G kann weiterhin nur 10 Sekunden bei einer Benachrichtigung aufleuchten. Also ein immer eingeschaltetes Display gibt es einfach nicht! Das ist in China übrigens auch nicht anders, weil das immer mal wieder in den Kommentaren so dargelegt wird. Das Display ist perfekt vor Kratzern geschützt und nun auch endlich wieder flach, falls euch das eher gestört hatte. Letztendlich ruht sich Xiaomi in dieser Kategorie schon länger aus, aber viel mehr als ein helleres Display könnt ihr in dieser Preisklasse auch nicht verlangen.
Leistung
Die Redmi Note Serie gehört schon länger nicht mehr zu den leistungsstärksten Mittelklasse-Smartphones, denn dafür sind mittlerweile die Poco Modelle aus dem Xiaomi Konzern verantwortlich. Dennoch bin ich vom hier verbauten Mediatek Dimensity 7400 Ultra in der Praxis etwas enttäuscht und nicht wirklich angetan. Während wir in der Note Serie zumindest etwas Fortschritt über die Jahre hatten, beschränkt sich das Plus an Leistung nun auf die GPU, also die Grafikleistung. Mit mindestens 8GB LPDDR4X RAM und 256GB UFS 2.2 Speicher ist das Note 15 Pro 5G aber kein langsames Gerät. Aber ihr spürt einfach den Unterschied zu einem Poco X7 Pro (zum Test) und Leistung ist einfach einer der wichtigsten Faktoren bei einem Smartphone, auch, wenn ihr keine Spiele spielt. Der Speicher ist mit einer Lese/Schreibrate von 1067/920 MB/s ausreichend schnell. Weder die Mali-G615 MC2 GPU noch die CPU haben mit irgendwelcher Überhitzung zu kämpfen, das ist definitiv positiv zu bewerten.
Das Redmi Note 15 Pro 5G bleibt auch mit dem Dimensity 7400 ein schnelles Mittelklasse-Smartphone, kann sich aber so weder vom Vorgänger noch von den kommenden Konkurrenten wirklich absetzen. In der Praxis läuft HyperOS auf dem Gerät flüssig und ohne Ruckler. Auch die stets großen Speicherversionen sind Xiaomi hoch anzurechnen.
System
Wer sich schonmal für ein Redmi Note Smartphone interessiert hat, weiß, was nun folgt. Da Xiaomis Redmi Note Serie mehrere Monate früher in China auf den Markt kommt, werden auch die Globalen Geräte noch mit HyperOS 2 und Android 15 ausgeliefert. Hier erfolgt dann in den nächsten Monaten zeitnah ein Update auf HyperOS 3 mit Android 16 Basis. Der Vorteil ist natürlich, dass die meisten Probleme und Bugs bereits behoben sind, und ich hatte in der Praxis auch keinerlei komische Probleme mit dem Note 15 Pro 5G. Xiaomi garantiert 4 Jahre System- und 6 Jahre Sicherheitsupdates, was in der Preisklasse spitzenmäßig ist.
- Fast alle zusätzlichen Apps lassen sich löschen
Bei der HyperOS Software gibt es ansonsten keinerlei Einschränkungen im Vergleich zu teuren Smartphones, alle Features und Funktionen wie Second Space oder die Klon-App sind mit dabei. Wenn ihr Werbung feststellt und diese euch stört, könnt ihr sie problemlos mit dieser Anleitung deaktivieren. Zudem solltet ihr direkt nach der Einrichtung alle Apps löschen, die ihr nicht kennt und die sich löschen lassen. Dann habt ihr ein absolut sauberes System ohne nervige Werbung.
Kamera des Redmi Note 15 Pro 5G
Das Redmi Note 15 Pro 5G verfügt zu unserer Überraschung gar nicht über den gleichen HP3 Sensor von Samsung wie der Vorgänger. Sondern hier kommt ein brandneuer Samsung S5KHPE zum Einsatz, der sich auf dem Datenblatt aber kaum vom HP3 unterscheidet. Wegrationalisiert wurde zudem die Makrokamera und bei der UWW setzt Xiaomi nun auf OmniVision.
- Hauptkamera: 200 Megapixel (S5KHPE), f/1.7, 1/1,4 Zoll, Autofokus, OIS
- Ultraweitwinkel-Kamera: 8 Megapixel (OmniVision OV08f10), f/2.2
- Selfie-Kamera: 20 Megapixel (OmniVision OV20B), f/2.2
In der Praxis schauen wir uns den neuen Sensor und dessen Aufnahmen nun ganz genau an.
Tageslichtaufnahmen
- 2X
- 4X
- 2X
- 4X
- 2X
- 4X
Grundsätzlich kommt die Hauptkamera des Redmi Note 15 Pro 5G mit dem 200MP Sensor gut zurecht und liefert standardmäßig Aufnahmen mit 12,5MP. Es gibt reichlich Details, wie ihr es von der hohen Auflösung erwartet. Die Farben wirken schön natürlich, der Kontrast ist gut und der Dynamikumfang groß. Allerdings greift die Software beim Nachschärfen ordentlich zu, weshalb die feinen Details bei naher Betrachtung nicht ganz so überzeugen. Betrachtet ihr die Bilder aber in normaler Größe auf dem Display, wirken sie ausgewogen mit guter Belichtung. Auch der 2-fach Zoom der Hauptkamera sieht gut aus. Der 200MP-Modus bringt wie immer riesige Dateien, aber keinen sichtbaren Qualitätsvorteil.
Die 8MP Ultraweitwinkel-Kamera reißt auch diese Generation niemanden vom Hocker. Wie bei dieser Hardware-Klasse leider zu erwarten, sind Details und Kontrast unterdurchschnittlich. Immerhin gehen die Farben in Ordnung, aber für mehr reicht es hier nicht. Die Makrokamera wurde immerhin gestrichen, was ich als positiv verbuchen würde.
Bei Portraits schneidet das Smartphone eher durchschnittlich ab. Die Hauttöne sind nicht mein Favorit und die Hauttextur wirkt ein wenig unnatürlich. Im Portrait-Modus gelingen die Motiverkennung und die Abtrennung hingegen gut. Auch die Qualität der Hintergrundunschärfe gefällt mir super.
Nachtaufnahmen
Der Nachtmodus ist für die Haupt- und Ultraweitwinkelkamera verfügbar und aktiviert sich auch automatisch. Das Redmi Note 15 Pro 5G produziert mit seiner Hauptkamera exzellente Nachtbilder. Es gibt viele Details, kein Rauschen, eine angenehme Farbsättigung und einen großen Dynamikumfang.
Die Ultraweitwinkel-Kamera bleibt nachts hingegen unauffällig bis schwach. Die Bilder sind weich und kontrastarm. Zwar stimmen die Farben und die Dynamik ist okay, sodass sie auf dem Smartphone-Display gut aussehen, aber einer genauen Prüfung am PC hält die Bildqualität nicht stand.
Selfies
Die 20MP Selfie-Kamera macht ihren Job ganz ordentlich, ist aber nichts, worüber man viel schreiben müsste. Die Details sind okay, aber Gesichtszüge wirken oft etwas weichgezeichnet und so richtig scharf sind die Aufnahmen auch nicht.
Videoaufnahmen mit dem Redmi Note 15 Pro 5G
Der bekannte Xiaomi Fokus BUG (zu allen Infos) ist auch 2026 für die Redmi Note 15 Reihe fest eingeplant und im Video klar zu sehen. Unabhängig davon ist die Qualität mit 4K und 30FPS bei der Hauptkamera gut und auf dem Smartphone-Display sieht man vom Fokus-Bug nichts. Die Selfie-Kamera liefert immerhin stabilisierte 60FPS Aufnahmen mit 1080p und die UWW-Kamera sollte mit 1080p und nur 30FPS eigentlich nicht genutzt werden. Die Soundqualität ist auf sehr gutem Niveau.
Zusammenfassung der Kamera des Redmi Note 15 Pro 5G
Die Hauptkamera liefert bei Tag und vor allem bei Nacht eine sehr gute Bildqualität, auch wenn sie tagsüber stark nachschärft. Portraits überzeugen durch eine gute Abtrennung, schwächeln aber etwas bei den Hauttönen. Die Ultraweitwinkel-Kamera liefert eher unterdurchschnittliche Ergebnisse, was Details und Kontrast angeht. Die Selfie-Kamera ist solide Durchschnittskost. Wer vor allem eine starke Hauptkamera für Tag und Nacht sucht, wird hier fündig, darf aber von den zusätzlichen Linsen keine Wunder erwarten. Das ist in der Preisklasse aber auch normal.
Konnektivität und Kommunikation
Das Xiaomi Redmi Note 15 Pro 5G bleibt ein Dual-SIM Smartphone und es können nach wie vor 2 physische SIM-Karten eingesteckt werden. Zudem ist Dual-SIM Nutzung auch mit einer eSIM möglich. eSIM Unterstützung ist gerade in der Mittelklasse noch kein Standard, wobei sich das im Jahr 2026 ändern könnte. Mit folgenden 4G und 5G Frequenzen seid ihr jedenfalls bestens für den Empfang in Europa und Deutschland gerüstet und in der Praxis war der Empfang durchweg auf gutem Niveau:
- 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41
- 5G: 1, 2, 3, 5, 7, 8, 20, 28, 38, 40, 41, 66, 77, 78
Der SAR-Wert liegt laut Xiaomi bei 0,949 W/kg (Kopf) und 0,997 W/kg (Körper). Die Gesprächsqualität war mittels VoWiFi und VoLTE auf hohem Niveau.
An den Empfangsstandards rüttelt Xiaomi in diesem Jahr nicht und es gibt mit WiFi 6 und Bluetooth 5.4 nach wie vor moderne Standards. Im WLAN hatte ich durchgehend 300-500 Mbit/s in der gesamten Wohnung zur Verfügung und sowohl Reichweite als auch Datendurchsatz konnten überzeugen. Bei Bluetooth gab es zudem keinerlei Auffälligkeiten und Probleme, selbst mein Seat Mii Electric kam mit dem Note 15 Pro 5G problemlos zurecht. Die China Version unterstützt laut Datenblatt folgende Codecs: LDAC / LHDC 5.0 / ASHA (ob das auch auf der Global Version zutrifft, warten wir noch auf eine Antwort von Xiaomi – aber die Global Version unterstützt auch aptX).
Zur Navigation nutzt das Gerät GPS, Galileo, GLONASS, QZSS und BeiDou. Die Standortbestimmung erfolgt sehr schnell und durch den Mediatek Chipsatz sogar auf einen Meter genau. An Sensoren sind neben den 3 Standards (Näherungs-, Helligkeits- und Beschleunigungssensor) ein Gyroskop, Kompass und der Xiaomi-typische Infrarotsender verbaut. Auch NFC zum mobilen Bezahlen ist natürlich vorhanden und OTG ist verfügbar.
Der Stereo-Sound ist klar und laut, aber es fehlt im Vergleich zu den guten Speakern definitiv an Tiefe. Für die Preisklasse in Ordnung, aber absolut nichts Außergewöhnliches.
Akkulaufzeit des Redmi Note 15 Pro 5G
- 120Hz
- 60Hz
Wirklicher Mehrwert und das klare Highlight des neuen Redmi Note 15 Pro 5G ist der riesige 6.580mAh Akku. Der sorgt nicht nur in den Benchmarks für absolute Spitzenzeiten, sondern das Redmi Note 15 Pro 5G ist auch in der Praxis ein 3-Tage-Smartphone, was auch bei intensiver Nutzung nicht an einem Tag zu leeren ist. In 2 Tagen intensiver Nutzung schaffte ich über 10 Stunden DoT (Zeit mit eingeschaltetem Display) bei intensiver Nutzung mit viel Kamera, TikTok und Social-Media-Apps. Eine Stunde YouTube verbraucht bei 200 Lux Helligkeit 5% Akku.
Selbst wenn die Ladegeschwindigkeit mit 45W bei manchen Herstellern im High-End Sektor das Maximum darstellt, bin ich hier dennoch etwas enttäuscht. Über 60W hätte ich mir irgendwie gewünscht, aber so geht es mit 45 Watt in 66 Minuten von 1 auf 99%. Kurz zwischendrin nachladen landet ihr in 15 Minuten bei 30% Akkukapazität. Das sind definitiv starke Werte, aber eben nicht die Steigerung und die super schnelle Geschwindigkeit, die ich bei der Redmi Note Serie erwartet hätte. Für die super schnelle Ladegeschwindigkeit muss man jedoch zum Pro+ Modell greifen.
- 20%
- 37%
- 50%
- 65%
- 80%
- 99%
Testergebnis
Wie auch die Jahre zuvor liegt die UVP des Pro 5G Modells bei gewaltigen 400€ und davon solltet ihr euch nicht verunsichern lassen. In wenigen Wochen wird das Gerät für 250€ verfügbar sein und damit den Platz des Redmi Note 14 Pro 5G einnehmen.
In diesem Jahr gibt es kaum ein Plus an Leistung und nur der größere Akku hat mich im Test so richtig beeindruckt. Zudem gibt es zumindest für mich persönlich Rückschritte bei der Haptik. Wer sich allerdings mit den 14er Modellen aufgrund des Curved Displays nicht anfreunden konnte, ist hier nun absolut richtig. Nach wie vor glänzt das Smartphone mit einer starken Hauptkamera bei Tag und Nacht, definitiv ausreichend viel Leistung und nun der besten Akkulaufzeit der Klasse. Display, Leistung und Ladegeschwindigkeit sind alles andere als schlecht, aber die Erwartungen an die Redmi Note Serie sind vielleicht einfach zu hoch.
Sobald der Preis bei 250€ angelangt ist, wird es auch 2026 mit Sicherheit kaum ein besseres Mittelklasse-Smartphone geben. Wenn ihr aktuell ein neues Smartphone sucht, solltet ihr euch eher das Poco X7 (zum Test), das Poco X7 Pro (zum Test) oder das Redmi Note 14 Pro+ 5G (zum Test) ansehen. In der Mittelklasse bleibt der Fortschritt überschaubar, dafür ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der zuvor genannten Geräte zeitweise phänomenal.
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Würdet ihr sagen, jetzt ein Redmi Note 14 Pro 5G für 185€ oder besser warten bis es den 15 Pro 5G für 250€ gibt? Wie ist generell der Preis von 185€ für den 14er wenn schon der Nachfolger da ist?
Servus, es ist definitiv aktuell noch kein schlechter Zeitpuntk für das 14 Pro 5G, gerade wenn du Curved Displays und Galsrückseiten bevorzugst. Leistungstechnisch macht es keinen Unterschied, nur der Akku beim 15 Pro 5G ist definitiv deutlich besser. Aber der vom 14er nicht schlecht und unter 200€ einfach ein Hammer Preis.
Beste Grüße
Jonas
Danke 😀 Der 14 Pro 5G ist für Fräulein, sie quält sich gerade mit einem Redmi 14C mit 4GB RAM herum, weil ihr eigentliches Handy im Urlaub durch einen Badeunfall zu einem Totalschaden wurde, und wir dann im örtlichen Handyladen möglichst günstigen Ersatz gesucht haben. Curved Display hätte sie tatsächlich sehr gerne, sieht und fühlt sich für sie edler an.
Es wird also der 14 Pro 5G! Der Preis lag doch nicht bei 185, sondern 191€, aber auch gut. Wurde vor Tagen bestellt und ist schon angekommen, aber noch nicht ausgepackt.
Und wie sieht es mit der Langlebigkeit der neuen Silizium-Kohlenstoff Akkus des 15 Pro 5G aus ? Sind die ausgereift ? Apple, Google und Samsung meiden die ja glaube ich noch.
Servus, die Akkus kommen in China bereits seit Längerem zum Einsatz und bislang sieht es gut aus. Aktuell wird mit 1.500 Zyklen gerechnet, was bei dem Plus an Akkukapazität die Lebensdauer klassischer Graphit-Akkus (Standard-Lithium-Ionen-Akkus) übersteigen sollte. Die Zurückhaltung der drei genannten Hersteller lässt sich einfach erklären: Apple: Die neuen Akkus sind teurer und eventuell nicht ganz so langlebig. Bei der riesigen Menge an Smartphones geht Apple kein Risiko ein – weder beim Konzerngewinn noch bei der Haltbarkeit! Samsung ist seit dem Note-7-Desaster ein gebranntes Kind und wird nie wieder als einer der Ersten auf die neuesten Akkutechnologien oder hohe Ladegeschwindigkeiten… Weiterlesen »
Durch das Sometimes-On-Display haben wir auch hier wieder ein hervorragendes Never-Buy-Smartphone.
Der Aussage “der besten Akkulaufzeit der Klasse” widerspreche ich.
Die hat zweifelsfrei das Moto G86 Power mit 6720 mAh-Akku !!
Warum das G 86 Power hier nicht getestet wurde bleibt ein Rätsel. Das Gerät ist seit mehreren Monaten offiziell in Deutschland erhältlich.
Danke für den Hinweis! Das Moto g86 Power 5G hat tatsächlich den minimal größeren Akku. “Größter Akku” heißt aber nicht automatisch “beste Laufzeit” – das hängt am Ende vom gesamten System und unserem standardisierten Test ab. Motorola ist da bei uns leider nicht für gute Laufzeiten bekannt, das sieht man schon in der Tabelle. Das G86 Power war auch offen gestanden nicht wirklich verfügbar, weshalb wir es auch nicht getestete haben – zumindest zum release war das ein Problem: https://www.smartzone.de/motorola-g86-power-vorgestellt/. Das nächste Power haben wir aber wieder auf dem Schirm und dann schauen wir mal, wie es abschneidet. beste Grüße… Weiterlesen »
Ich bedauere auch das weitergehende Aussterben der Curved – Displays. Aber Fans wie ich sind in der Minderheit und technisch ist es für die Hersteller so einfacher. Aber Hingucker sind diese kantigen Bretter für mich allesamt nicht mehr. Von den inneren Werten dieses Mittelklasse – Gerätes mal ganz abgesehen. Es wird sicher am Markt gut laufen…
Ja, mir geht es ähnlich, da müssen wir leider durch. Auch dieses “Quad Curved” ist für mich keine ernstzunehmende Alternative. Auch die Glasrückseite wird wohl verschwinden und mit “Glasfaser- Fiberglas – Ultimate Kunststoff GFK” ersetzt werden. Dann lieber so eine tolle gummiartige Rückseite wie kürzlich beim Moto Edge 70: https://www.smartzone.de/motorola-edge-70-im-test/. Das gefiel mir übrigends auch mit flachen Display echt super in der Hand.
beste Grüße
Jonas
Quad curved tröstet mich zumindest etwas, weshalb ich gerade vom HM 7 Pro auf das 8 Pro zusteuere und wieder einer der ersten deutschen Kunden sein will.
Die Tabelle Ladengeschwindigkeit enthält einen Denkfehler. Man kann keine Handys vergleichen, die verschiedene Akkukapazitäten und unterschiedliche Ladegeschwindigkeiten bieten. Daher ist der Wert Zeit hier null aussagekräftig. Wenn es zwischen den Geräten nur eine Variable gäbe, Ladegeschwindigkeit oder Akkukapazität, dann würde das anders aussehen. Was aber Sinn ergeben würde, wäre ein Wert geladene Wh/Zeit.
Servus Wandrer, danke für den Input! Ich verstehe deinen technischen Ansatz (Wh/Zeit), aber ich sehe das etwas anders: Für den Endnutzer ist am Ende des Tages entscheidend, wie lange das Gerät an die Steckdose muss, bis es einsatzbereit ist – unabhängig davon, wie groß der Akku ist. Wer es eilig hat, will wissen: ‘Brauche ich 20 oder 60 Minuten?’, egal wie viel mAh dabei fließen. Zudem spielt der deutlich größere Akku bei der Ladegeschwindigkeit (hier 45W) kaum eine Rolle, was man am Vorgängermodell gut sehen kann. Dein Punkt ist aber gut, um die Einordnung zu erleichtern: Ich werde die Akkukapazitäten… Weiterlesen »