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Die besten Beamer im Praxistest

Wer im heimischen Wohnzimmer echtes Kinofeeling erleben möchte, kommt auch im Jahr 2025 kaum an einem guten Projektor vorbei. Schon mit preisgünstigen portablen Beamern lassen sich leicht Bilddiagonalen von über 100 Zoll erreichen. Full-HD-Auflösung, Autofokus und automatische Trapezkorrektur gehören mittlerweile zur Grundausstattung. Auch der Klang der eingebauten Lautsprecher stellt die meisten Fernseher in den Schatten. Auf vielen Geräten lassen sich mithilfe von Google oder Android TV einfach Streaming-Apps installieren, sodass ihr kein zusätzliches Abspielgerät wie einen TV-Stick benötigt.

Für ein gutes Bild müsst ihr aber keinen vierstelligen Betrag ausgeben! Schon ab 150€ gibt es mehr als brauchbare Projektoren, die ihr teilweise sogar bei Tageslicht nutzen könnt. Helle Beamer, die 4K-Auflösung nativ darstellen, sind mittlerweile teilweise für unter 1.000€ erhältlich.

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In unserer Bestenliste unterscheiden wir zwischen Kurzdistanz-Beamern und DLP- oder LED-Projektoren. Bei der letzten Kategorie teilen wir zudem in stationäre und tragbare Modelle auf:

  • DLP-Beamer mit LED-Linse projizieren aus 2 bis 4 Metern Entfernung ein Bild, wie ihr es häufig aus dem beruflichen Alltag bereits kennt, und kosten wesentlich weniger. Viele dieser Projektoren haben bereits mehr als passable Lautsprecher eingebaut, sodass eine externe Klanglösung kaum notwendig ist.
  • Tragbare LED-Beamer: Portable Mini-Beamer sind ideal für unterwegs, da sie kompakt und einfach zu transportieren sind. Mit einer Powerbank lassen sie sich sogar ohne Steckdose betreiben, was sie praktisch für spontane Einsätze macht. Einige aktuelle Modelle mit DLP-Linse haben dabei sogar einen Akku integriert und lassen sich in der Helligkeit anpassen. Allerdings erreichen sie nicht die Helligkeit großer Heimprojektoren und eignen sich daher meist nur für abgedunkelte Räume.
  • Kurzdistanz-Beamer werfen mit Laser aus einer kurzen Distanz (10cm bis 50cm) schräg eine bis zu 200 Zoll große Projektion auf die Bildfläche und sind vorwiegend im oberen Preissegment zu finden. Bestenfalls nutzt ihr hierzu noch eine ALR-Leinwand, die durch die besondere Beschaffenheit einen riesengroßen Gewinn für die Bildqualität darstellt, dafür aber mindestens 400€ kostet.

Wichtig bei Projektoren ist die Überprüfung der nativen Auflösung und der Helligkeit des jeweiligen Produktes in ANSI-, ISO- oder CVIA-Lumen. Oft werben Hersteller bei günstigeren Projektoren mit 4K oder Full-HD, was aber nur die Auflösung ist, die der Projektor maximal verarbeiten kann. Die tatsächliche Darstellung erfolgt dann nur in 720p oder niedrigeren Auflösungen. Ein 4K-UHD-Projektor ist in der Regel erst ab mindestens 1.000€ erhältlich. Der eine oder andere Hersteller verspricht auch taghelle Projektionen und wirbt mit einer Lichtleistung von mehreren tausend Lumen. In der Praxis reicht der Beamer aber nur für eine Projektion bei völliger Dunkelheit. Um nicht in die Falle zu tappen, hier unsere aktuelle persönliche Beamer-Bestenliste.

DLP/LED-Projektoren

1. Platz: JMGO N1 Ultra, strahlend heller 4K-Triple-Laserprojektor für das ultimative Heimkino

Der JMGO N1 Ultra fasziniert uns seit einem halben Jahr mit seinem tollen 4K-Bild, der hohen Helligkeit von 2.200 CVIA-Lumen (ca. 2.000 gemessene ANSI-Lumen) und der unglaublich schnellen Bildanpassung. Auch unsere Freunde kommen aus dem Staunen über die bildgewaltige Projektion nicht mehr heraus. Selbst wenn der Projektor Netflix nicht unterstützt, bietet er mit Android TV ein schnelles und intuitives Betriebssystem mit Play Store. Die Helligkeit reicht bei Tageslicht (ohne Sonneneinstrahlung im Raum) auch für eine 80 Zoll große, tolle Projektion. Der in alle Richtungen drehbare Gimbal macht den JMGO N1 Ultra für uns zum (fast) perfekten Allrounder. Lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung im Raum oder zu hoher Helligkeit im Freien solltet ihr keine gelungene Projektion erwarten. Derzeit gibt es zwar neuere, potentere Modelle von JMGO, allerdings bekommt ihr den N1 Ultra schon stellenweise für unter 1.000€.

JMGO N1 Ultra
Vorteile / Nachteile
  • atemberaubend, tolles, lebendiges Bild
  • unglaublich scharfe Projektion aus allen Lagen
  • sehr hell - auch bei Tageslicht nutzbar
  • stylisches und praktisches Design mit Gimbal
  • starke Stereo-Lautsprecher
  • zwei leise Lüfter - selbst bei leisen Filmen
  • super Bildanpassung ohne Wartezeit
  • 140 Watt Stromverbrauch max. (50% Helligkeit: 74W)
  • Hardcase im Lieferumfang inbegriffen
  • Netflix funktioniert nur über Umwege
  • Bildanpassung zoomt manchmal zu sehr herein
  • automatische Bildhelligkeit zu oft nachgeregelt
  • Regenbogeneffekt könnte stören
  • hoher "Ruhezustand"-Stromverbrauch (18 Watt)
Zusammenfassung
Was erwartet man von einem Beamer um die 1500€? Ein perfektes, sehr helles Bild in 4K mit entsprechend hohem Stromverbrauch, gute Lautsprecher, eine funktionierende automatische Bildanpassung und ein gutes Betriebssystem? All das kann der JMGO N1 Ultra und das bei einem geringen Stromverbrauch. Theoretisch kann man den JMGO N1 Ultra an eine 100W Powerbank hängen, die Helligkeit des Beamers auf 80% regeln und dann mobil an der Hauswand schauen...

2. Platz: Dangbei DBOX02 Pro, heller 4K-Beamer mit Single-Laser-Technologie

Der Dangbei DBOX02 Pro ist der neueste Beamer in unserer Bestenliste. Mit 2.000 gemessenen ANSI-Lumen, einem drehbaren Gimbal und Google TV macht er den einzigen Makel unseres bisherigen Testsiegers wett: Er unterstützt Netflix und besitzt ein etwas neueres Betriebssystem. Auch die 24-Watt-Stereo-Lautsprecher liefern einen überzeugenden Klang.

Der Dangbei DBOX02 Pro bietet eine starke, helle und bildgewaltige 4K-Projektion. Allerdings erreicht er nicht ganz die Schärfe und die Kontraste des JMGO N1 Ultra. Außerdem ist der DBOX02 Pro noch etwas rotstichig eingestellt. Im Lieferumfang ist auch keine Transportbox enthalten. Wenn ihr jedoch die Erfahrung gemacht habt, dass ihr mit einem Triple-Laser-Bild wegen des Regenbogeneffekts nicht zurechtkommt oder euch der „Speckle”-Effekt bei diesen Beamern abschreckt, ist der Dangbei DBOX02 Pro eine sehr gute Wahl.

Dangbei DBOX02 Pro
Vorteile / Nachteile
  • starkes, scharfes, sehr helles Bild in 4K
  • schöne, größtenteils natürliche Projektion
  • gute autom. Bildanpassung (nach Tastendruck)
  • natürliche Soundqualität (nach Soundanpassung)
  • geringer Akkuverbrauch für erzeugte Helligkeit
  • praktisches Gimbal-Design & Materialauswahl
  • leiser Lüfter (Standard und normaler Helligkeit)
  • schnelle, vielfältige Bedienoberfläche (Google TV)
  • moderne Konnektivität (Bt5.2 & WiFi 6)
  • Bildanpassung nach Start nicht optimal
  • etwas leiser Lautsprecher (für Surround & Netflix)
  • sehr rotstichig bei Helligkeit 1/10
  • etwas zu rotlastige Grundeinstellung
Zusammenfassung
Mit dem DBOX02 Pro gelingt Dangbei ein starker und bildgewaltiger 4K-Projektor zum Preis von rund 1.200€. Der Beamer schafft mit 2.000 gemessenen ANSI-Lumen eine helle Projektion, die sich auch bei Tageslicht bewährt. Er verfügt über Google TV in der neuesten Version und bietet mit den 24-Watt-Stereo-Lautsprechern einen guten Sound, sofern die passenden Einstellungen gewählt werden. Selbst bei normalem Tageslicht liefert er eine...

3. Platz: XGIMI Horizon Ultra, teurer, sehr heller 4K-Beamer für das Heimkino

Der DLP-Projektor von XGIMI versteht sich als Alternative zu Kurzdistanz-Projektoren. Er überzeugt durch erstklassige Projektionsqualität mit 4K und Dolby Vision, mobilem Design und guten Lautsprechern. Mit 2.300 ISO-Lumen (ca. 2.900 ANSI-Lumen) erzeugt er ein tageslichttaugliches Bild, das mit Kurzdistanzprojektoren mithalten kann, allerdings ist der Preis mit 1.900€ sehr hoch.

XGIMI Horizon Ultra
Vorteile / Nachteile
  • erstklassiges Bild: hell, scharf & kontrastreich
  • Dolby Vision & 4K-Auflösung
  • zwei Anwendungsbereiche: Heimkino + mobil
  • sinnvolle Funktionen zur Bildanpassung
  • komplettes Heimkino in einem Gerät
  • Android TV 11
  • Netflix nur über Umwege
  • teuer
Zusammenfassung
Zu dem hohen Preis, zu dem man schon einen immens-großen herkömmlichen Fernseher oder einen Ultrakurzdistanz-Laserbeamer bekommt, will der XGIMI Horizon Ultra ebenso viel Bildqualität bieten und auch noch halbwegs transportabel sein. Der Hybrid-Ansatz gelingt in der Praxis, aber hat in beiden Welten seine Kompromisse. Zum Mitnehmen ist er recht groß und auch ganz schön teuer. Der XGIMI Horizon Ultra eignet sich aber auch für den...

4. Platz: Dangbei Mars, sehr heller DLP-Projektor mit klasse Bild

Der würfelförmige Dangbei Mars hat uns mit seiner Kinoprojektion sehr überzeugt. Der Projektor zeigt „nur” 1080p (4K gibt es dafür in der „Pro”-Variante) und das System unterstützt nicht alle Pay-to-Watch-Anbieter. Der Projektor kostet ca. 900€. Dafür bekommt ihr helle 2.100 ISO-Lumen (ca. 2.600 ANSI-Lumen) und damit einen Beamer, der auch bei Tageslicht noch ausreichend hell projiziert.

Dangbei Mars Laser-Beamer
Vorteile / Nachteile
  • helles Bild
  • starke Kontraste & tolle Farben
  • hochwertige Verarbeitung
  • groß & schwer
  • Software bietet nur wenige Funktionen
  • kein (echter) App-Store
Zusammenfassung
Der Dangbei Mars bietet sich dank der hohen Helligkeit und der generell guten Bildqualität als vollwertiger Ersatz des heimischen Fernsehers auch bei Tageslicht an. Dank der hochwertigen Verarbeitung und der eleganten Optik sieht der Beamer zudem auch gut aus. Nur ein wesentlicher Kritikpunkt ist uns im Rahmen des Tests aufgefallen: Die Software des Dangbei Mars besitzt wesentliche Einschränkungen, die die Nutzererfahrung trüben. Das...

5. Platz: Ultimea E40 Poseidon, heller, praktischer Beamer ohne Schwächen, mit 1.000 ANSI, Google TV und Ständer-Tragegriff

Der Ultimea Poseidon E40 mit seitlich angebrachten Tieftöner-Lautsprechern beeindruckte im Test durch sein cleveres Design (mit Tragegriff als Winkelerhöhung), die helle Projektion (gemessene 1.000 ANSI-Lumen) und die gute Tonqualität. Die lebendige Projektion reicht für abgedunkelte Räume aus. Wer den Beamer bei (dunklem) Tageslicht nutzen möchte, kann nur mit einer maximalen Projektion von 60 Zoll rechnen. Als System bekommt ihr Android TV mit all seinen Vorteilen, auch wenn es auf dem Poseidon E40 etwas langsam läuft. Für einen Preis von ca. 400€ ist der Ultimea Poseidon E40 ein rundes Gesamtpaket.

Ultimea Poseidon E40
Vorteile / Nachteile
  • helle, natürliche, farbenfrohe, scharfe Projektion
  • gute Bildanpassung (Autofokus, Trapezkorrektur)
  • guter Sound mit verbautem Tieftöner
  • stylisches und praktisches Design (Standfuß)
  • sehr gutes Android TV mit Widevine L1
  • Pay-to-watch-Anbieter in voller Auflösung
  • wertige Materialauswahl (Aluminiumgehäuse)
  • 160 Watt Energieverbrauch relativ hoch
  • etwas träge Bedienung
  • eher zu dunkel für Tageslichtprojektionen
Zusammenfassung
Ultimea schafft mit dem Poseidon E40 einen wahren Alleskönner ohne große Schwächen. Ich bin wirklich davon angetan, wie vielfältig er einsetzbar ist. Wollt ihr die Höhe des Beamer ohne Bücher oder Alltagsgegenstände verändern? Wollt ihr einen Projektor, der auch mal schräg zur Projektionsfläche stehen kann? Für diese Fälle ist der Ultimea Poseidon E40 wirklich praktisch und schnell einsetzbar. Er bietet euch zudem noch eine helle,...

6. Platz: Wanbo X5, heller Beamer mit gutem Lautsprecher zum Sparpreis, der größere Preis-Leistungsbeamer

♪It’s time for Wanbo number five♪ hieß es bei uns Ende 2023. Für bereits unter 200€ bietet der Wanbo X5 mit 1.100 ANSI-Lumen (775 gemessene ANSI-Lumen), 1080p nativer Auflösung, Android 9.0, Autofokus und automatischer Trapezkorrektur einiges. Das hat uns bei dem Preis überrascht und den Projektor zu einem der beliebtesten Beamer des Jahres gemacht. Die sehr scharfe und lebendige Projektion hat uns beeindruckt, trotz der Schwächen im System. Die fehlende Möglichkeit, sich bei Netflix anzumelden, und Widevine L3 (Pay-to-Watch nur mit 480p-Auflösung) trübten das Bild etwas. Dies lässt sich aber mit einem TV-Stick leicht beheben. Ein Beamer, der auch bei Tageslicht noch brauchbar ist, für so wenig Geld, das ist schon eine Seltenheit! Mittlerweile ist auch der Wanbo X5 Pro erhältlich, der für unter 300€ Netflix mit Widevine L1 auf Google TV in voller Auflösung abspielt.

Wanbo X5
Vorteile / Nachteile
  • hell mit 1100 ANSI Lumen - auch bei Tageslicht
  • sehr scharfe Projektion (auch am Rand)
  • natürliche Farben, flüssige Bewegungen
  • 1080p/60 fps, HDR10 projiziert - 4k dekodiert
  • gute Stereolautsprecher (nach Einstellung)
  • Android 9 mit übersichtlicher Oberfläche
  • zuverlässiger Autofokus und Autokorrektur
  • Wifi 6 und Bluetooth 5 mit starkem Signal
  • gute Verarbeitung bei klassischem Design
  • bescheidener Lieferumfang
  • Filter muss monatlich gereinigt werden
  • etwas träges System
  • Surround-Tonspur nicht unterstützt
  • Fernbedienung ist minimalistisch
  • in dunklen Umgebungen manchmal etwas zu hell
  • Widevine L3 - Pay-to-Watch in SD-Qualität
Zusammenfassung
Wanbo gelingt mit dem X5 ein wahres Preiswunder. Einen so hellen Projektor mit Android 9, Autofokus und guten Lautsprechern findet man normalerweise erst ab 500 Euro. Ich bin sehr überrascht, wie viel man hier für unter 250 Euro geboten bekommt. Bei Tageslicht oder dunkleren Bedingungen entfaltet der Wanbo X5 sein Potenzial und zeigt die beste Projektion, die ich bisher in diesem Preisbereich gesehen habe – ein scharfes Bild bis zum...

7. Platz: Xming Page One, der helle, handliche Projektor mit Google TV

Die Formovie-Tochter Xming hat mit dem Page One Ende 2023 einen sehr runden Projektor mit wenigen Schwächen auf den Markt gebracht. Mit Google TV, 500 CVIA-Lumen (ca. 600 ANSI-Lumen), Autofokus und automatischer Trapezkorrektur inklusive Hinderniserkennung und Stereo-Lautsprechern mit Dolby Audio hat der Xming Page One einiges zu bieten. Er überzeugte uns vor allem durch die natürliche, scharfe Projektion, gute Lautsprecher und ein durchdachtes Betriebssystem. Wer einen lichtstarken Projektor im handlichen Format sucht und auf einen TV-Stick verzichten möchte, ist mit diesem Beamer gut beraten.

Xming Page One
Vorteile / Nachteile
  • sehr natürliche, lebendige Projektion
  • ausreichend helles Bild bei abgedunkeltem Raum
  • gestochen scharfes Bild (auch am Rand)
  • einfaches, übersichtliches Google TV-System
  • kompaktes, ansprechendes Design
  • sehr gute automatische Trapezkorrektur + Autofokus
  • gut abgestimmte Stereo-Lautsprecher
  • recht leiser, geschickt positionierter Lüfter
  • stabile, zuverlässige WiFi & Bluetooth-Verbindung
  • 100 Watt Leistungsaufnahme maximal
  • 1080p/60 fps nativ mit HDR10 Unterstützung
  • Pay-to-Watch (Netflix, Prime, ...) in Full HD
  • bescheidener Lieferumfang
  • beworbene Hinderniserkennung funktioniert nicht
  • Fernbedienung fehlen einige Grundfunktionen
Zusammenfassung
Formovie startet mit der neuen Tochterfirma Xming richtig durch und landet mit dem Page One gleich einen Volltreffer mit einem sehr guten Projektor. Der Xming Page One ist ein sehr rundes Gesamtprodukt ohne große Schwächen. Er bietet mit 500 CVIA Lumen ein wirklich helles, natürliches und gestochen scharfes Bild und den besten Autofokus und die beste automatische Trapezkorrektur, die ich bisher bei Beamern gesehen habe. Dazu kommt noch das...

Tragbare Mini-Beamer

Portable Beamer haben mehrere große Vorteile: Zum einen lassen sie sich problemlos im Rucksack transportieren, zum anderen sind sie sehr effizient und somit stromsparend. Über einen passenden DC-zu-USB-C-Adapter lassen sie sich sogar mit einer 65W-Powerbank betreiben. Die Idee ist mehr als praktisch. Wie das geht, erfahrt ihr hier von Michael (zur Anleitung).

1. Platz: Dangbei Atom, unglaublich dünn und kompakt, leuchtstark und mit Google TV (ca. 1.350 ANSI-Lumen)

Mit weniger als 5 Zentimetern Höhe und knapp 20 Zentimetern Breite und Länge ist der Dangbei Atom sehr dünn und kompakt. Bei dieser Größe dürft ihr keinen tageslichttauglichen Beamer erwarten (1.350 ANSI-Lumen). Eine Projektion bei hellem Tageslicht gelingt nicht, für einen dunklen Tag reicht es aber allemal. Aber der Projektor beeindruckt mit einem tollen Bild, und auch die Tonqualität ist für einen Projektor überdurchschnittlich gut. Eine gute Systemauswahl mit Google TV rundet den hervorragenden Beamer ab. Der Dangbei Atom ist ab ca. 750€ erhältlich und bietet für den Preis und die Kompaktheit sehr viel.

Dangbei Atom
Vorteile / Nachteile
  • exzellente Verarbeitung
  • klein, leicht, kompakt
  • sehr Leuchtstark (1200 ISO-Lumen)
  • sehr gutes Bild (Kontrast, Farben, Schärfe)
  • Chromecast, Miracast, AirPlay integriert
  • GoogleTV mit Netflix, Amazon Prime, YouTube etc.
  • sehr leise
  • klarer und lauter Klang der Lautsprecher
  • Input-Lag über Wireless Display und HDMI
  • beide Lautsprecher auf der rechten Seite
  • native Auflösung nur bei 1368x768 Pixel
Zusammenfassung
Der Dangbei Atom Laserprojektor überzeugt auf ganzer Linie. Das Bild ist für einen mobilen Beamer ausgesprochen hell und kontrastreich und lässt auch farblich keine Wünsche offen. Selbst in hellen Räumen ist der Beamer noch einsetzbar, wenn die Projektionsgröße etwas reduziert wird. Das GoogleTV Betriebssystem ermöglicht die Nutzung sämtlicher Streamingdienste und arbeitet schnell und effizient. Autofokus, Trapezkorrektur, Farbgebung,...

2. Platz: XGIMI MoGo 4, drehbarer Outdoor-Beamer, mit hellen 450 ANSI-Lumen, integriertem Akku, Full-HD und Google TV

Der XGIMI MoGo 4 ist der direkte Nachfolger des gefeierten MoGo 3 Pro. Neben Softwareverbesserungen mit Google TV kommt der Beamer mit einer etwas natürlicheren Projektion, einem integrierten Akku und wohlklingenden Lautsprechern. Das Grunddesign bleibt beim MoGo 4 ähnlich, obwohl XGIMI den Fokus auf den Einsatz ohne Stromquelle durch die zweite (Mini-)Fernbedienung gelegt hat. Der Beamer bietet mit 450 gemessenen ANSI-Lumen ausreichend Helligkeit für abgedunkelte Räume. Der MoGo 4 schafft es nicht, eines der Hauptprobleme des Vorgängers zu lösen: Die Schwarzwerte sind vor allem bei dunklen Szenen nicht optimal. Wer etwas mehr Helligkeit und ein noch satteres Bild benötigt, wird beim sehr ähnlichen XGIMI MoGo 4 Laser mit Triple-Laser-Technologie und 550 ISO-Lumen fündig.

XGIMI MoGo 4
Vorteile / Nachteile
  • scharfe, natürliche und lebendige Projektion
  • hell (450 ANSI gemessen) für die kompakte Größe
  • stylisches, intelligentes Design zum Drehen
  • guter Lieferumfang und viel optionales Zubehör
  • zuverlässige, automatische Bildanpassung
  • geringer Stromverbrauch (38W gemessen - Standard)
  • starke Akkulaufzeiten (1,5h Standard, 3h Eco)
  • schnelle, vielfältige Bedienoberfläche (Google TV)
  • Bildhelligkeit einstellbar (zehnstufig)
  • starker Stereo-Lautsprecher (mit Tiefe)
  • Mini-Fernbedienung super für mobilen Einsatz
  • sehr leiser Lüfter
  • etwas preisintensiv und teures optionales Zubehör
  • Umgebungslichtmodus mehr ein Gimmick
  • Kontraste ausbaufähig (besonders dunklen Bereiche)
  • keine 4K-Dekodierung möglich (USB-Stick)
Zusammenfassung
XGIMI bessert nach dem eigentlich schon sehr guten MoGo 3 Pro nach nicht einmal einem Jahr noch einmal nach und veröffentlicht den MoGo 4 und den MoGo 4 Laser. Der hier getestete MoGo 4 übertrifft den starken Vorgänger in allen Belangen. Mit 450 ISO Lumen, 12W-Stereo-Lautsprechern, 1080p und Google TV lesen sich die ersten Fakten zwar sehr ähnlich, doch der MoGo 4 ist mit dem verbauten Akku und dem nochmals verbesserten Design bereits das...

3. Platz: Dangbei Freedo, Outdoor-Beamer mit 500 ANSI-Lumen, integriertem Akku

Der Dangbei Freedo löste zwischenzeitlich den XGIMI MoGo 3 Pro als unseren Daily-Beamer zu Hause ab. Er bietet eine farbenfrohere, natürlichere Projektion als der MoGo 3 Pro, war jedoch minimal unschärfer. Das Betriebssystem unter Google läuft fehlerfreier als bei den XGIMI-Konkurrenten und ihr könnt den Beamer einfach unterwegs mit dem Akku betreiben. Die Schärfe des Bildes ist ein wenig schlechter und der Ton unausgewogener und leiser als beim neueren XGIMI MoGo 4.

Dangbei Freedo
Vorteile / Nachteile
  • sehr natürliche, farbenfrohe Projektion
  • hell (505 ANSI Lumen) für die kompakte Größe
  • schnelle, vielfältige Bedienoberfläche (Google TV)
  • frei veränderbare Bildhelligkeit
  • sehr geringer Stromverbrauch (44 Watt maximal)
  • min. 1,2h Akkubetrieb (integriert) möglich
  • umfangreicher Lieferumfang (mit Case usw.)
  • meist zuverlässige, automatische Bildanpassung
  • USB-C-Anschluss zur Energieaufnahme
  • praktisches, drehbares Design mit Gimbal
  • nicht hörbarer Lüfter
  • Schärfe & Form nicht 100% richtig (nach Autokorr.)
  • etwas enttäuschende Lautsprecher (Höhen ungenau)
  • etwas leiser Lautsprecher (für Surround & Netflix)
Zusammenfassung
Der Dangbei Freedo überzeugt als kompakter, schwenkbarer, mobiler DLP-Projektor mit starkem Gesamtpaket für unter 500€: Er bietet native 1080p-Auflösung, eine ordentlich funktionierende automatische Bildanpassung, schnelles Google TV, eine starke Bildqualität und einen praktischen integrierten Akku (bis zu 2,5 h Laufzeit im Eco-Modus). Im abgedunkelten und dunklen Raum erzeugt der Beamer helle, lebhafte, sehr natürliche und scharfe...

4. Platz: XGIMI MoGo 3 Pro, drehbar, mit hellen 500 ANSI-Lumen, Full-HD und Google TV

Für knapp 500€ bekommt ihr mit dem XGIMI MoGo 3 Pro den praktischsten und portabelsten Beamer, den wir bisher testen konnten. Dieser bietet mit gemessenen 500 ANSI-Lumen ein ausreichend helles Bild für einen abgedunkelten Raum und überzeugt durch seine automatische Bildanpassung und die natürliche Bildqualität mit seinen lebhaften Farben. Auch Google TV ist mit an Bord, das alle möglichen Streaming-Dienste auch in 1080p wiedergeben lässt. Mittlerweile nutzen wir den Beamer täglich, weil er stromsparend ist, sich schnell aufbauen lässt und es einfach Spaß macht, mit dem Projektor einen Film zu schauen oder zu spielen. Mit dem „PowerBase Stand” erhaltet ihr optional noch ein Stativ mit eingebauter Powerbank für die Wiedergabedauer eines Films. Einzig die Schwarzwerte des Bildes und die Lautsprecher sind bei dem XGIMI MoGo 3 Pro nicht ganz optimal.

XGIMI MoGo 3 Pro
Vorteile / Nachteile
  • scharfe, natürliche und recht lebendige Projektion
  • hell (495 ANSI gemessen) für die kompakte Größe
  • hell genug für abgedunkelte Räume
  • stylisches, intelligentes Design zum Drehen
  • umfangreicher Lieferumfang und optionales Zubehör
  • meist zuverlässige, automatische Bildanpassung
  • geringer Stromverbrauch (45W gemessen - Standard)
  • schnelle, vielfältige Bedienoberfläche (Google TV)
  • USB-C-Anschluss zur Energieaufnahme
  • Bildhelligkeit einstellbar (dreistufig)
  • etwas enttäuschende Lautsprecher (keine Tiefen)
  • etwas preisintensiv und teures optionales Zubehör
  • Umgebungslichtmodus mehr ein Gimmick
  • Micro-HDMI ungewöhnlich - USB-C wäre praktischer
  • Software-Bugs und gelegentliche Abstürze
Zusammenfassung
XGIMI präsentiert mit dem MoGo 3 Pro einen würdigen Nachfolger des beliebten MoGo 2 Pro. Neben einem verbesserten, sehr eleganten Design und einer höheren Bildhelligkeit bietet der neue Projektor ein vielseitigeres Betriebssystem mit Google TV und der lang ersehnten Netflix-Zertifizierung. Das dreh- und ausklappbare Kapseldesign des MoGo 3 Pro finde ich wirklich clever gelöst, denn so spart man sich einen Linsenschutz, was mir bei einem...

5. Platz: ETOE Dolphin, unsere kompakteste Empfehlung mit 500 ANSI-Lumen, integriertem Akku und Google TV

Dieser DLP-Projektor kommt mit 510 gemessenen ANSI-Lumen im Dosenformat, dazu ordentlich Zubehör und sogar einem integrierten Akku! Der Beamer bietet für die sehr kompakte Größe ein starkes Bild mit natürlicher, schöner Projektion und guter Schärfe (nach manueller Einstellung). Die Bedienoberfläche des Beamers ist eine der schnellsten, die wir bisher auf Google TV hatten. Die Tonqualität des ETOE Dolphin ist nicht die beste, aber für kurze Videos ausreichend. Die automatische Bildkorrektur funktioniert auch sehr gut und schnell, allerdings hat der Autofokus manchmal Probleme, scharfzustellen. Im Vergleich zu den besseren Plätzen mangelte es uns aber etwas an Bild- und Klangqualität.

ETOE Dolphin
Vorteile / Nachteile
  • sehr kompakte Größe und stylisches Design
  • schnelle Bediengeschwindigkeit
  • helle, recht Farbenfrohe Projektion
  • gute Schärfe des Bildes (nach manueller Anpassung)
  • großer Lieferumfang (mit kompaktem Case)
  • geringe Leistungsaufnahme (68 Watt maximal)
  • akzeptable Klangqualität
  • sehr gute automatische Trapezkorrektur
  • USB-C Anschluss - Powerbank-Betrieb möglich
  • manuelle Anpassung des Fokus manchmal nötig
  • Projektion manchmal etwas leblos
  • wahrnehmbar lauter Lüfter
Zusammenfassung
ETOE gelingt mit dem Dolphin ein solides Gesamtpaket ohne große Schwächen für knapp 500 Euro. Der Beamer bietet für die sehr kompakte Größe ein starkes Bild mit natürlicher, recht schöner Projektion und guter Schärfe (nach manueller Einstellung). Die Bedienoberfläche des Beamers ist eine der schnellsten, die ich bisher auf Google TV hatte. Die Tonqualität des ETOE Dolphin ist nicht die beste, aber für kurze Videos ausreichend. Die...

6. Platz: Wanbo T2 Ultra, der Preis-Leistungs-Sieger unter den Kompaktbeamern

Wanbo gönnt unserem kompakten Preis-Leistungskönig T2 Max (New) (zum Test) aus dem Jahre 2023 ein Upgrade und trifft damit fast genau ins Schwarze. Mit dem Wanbo T2 Ultra ist es dem Hersteller gelungen, einen soliden Projektor auf Android-TV-Basis in Version 11 zu bauen. Neben einer etwas helleren und lebendigeren Projektion kommt der T2 Ultra mit einem im Winkel verstellbaren Ständer. In dunklen und abgedunkelten Räumen erzeugt der Beamer schöne, natürliche, scharfe Projektionen.

Die automatische Bildanpassung und die Bedienoberfläche unter Android TV 11 überzeugten uns im Test und der Beamer ist auch eine Spur heller und kontrastreicher als der Wanbo T2 Max (New). Jedoch auch spürbar teurer und weniger kompakt…

Wanbo T2 Ultra
Vorteile / Nachteile
  • schöne, natürliche, scharfe Projektion
  • kompaktes, wertiges Design
  • schnelle und meist passable Bildkorrektur
  • Widevine L1 - pay-to-watch in Full HD
  • Android TV 11 mit allen möglichen Apps
  • ausgewogener Sound mit Tiefen (Modus: Musik)
  • Gimbal integriert - variabler Projektionswinkel
  • niedriger Stromverbrauch (55 Watt maximal)
  • dunkler als angegeben (250 ANSI statt 500 ANSI)
  • ungleichmäßige Ausleuchtung (Bildecken)
  • ggf. störender Lüfter
  • USB Medienwiedergabe mit Schwächen
  • AC-Stecker - kein Powerbankbetrieb möglich
Zusammenfassung
Wanbo gönnt unserem kompakten Preis-Leistungskönig T2 Max (New) (zum Test) aus dem Jahre 2023 ein Upgrade und trifft damit fast genau ins Schwarze. Mit dem Wanbo T2 Ultra ist es dem Hersteller gelungen, einen soliden Projektor auf Android TV-Basis in Version 11 zu bauen. Neben einer etwas helleren und lebendigeren Projektion kommt der T2 Ultra mit einem im Winkel verstellbaren Ständer. In dunklen und abgedunkelten Räumen erzeugt der Beamer...

7. Platz: Wanbo T2 Max (New), ein weiterer Preis-Leistungs-Sieger unter den Kompaktbeamern

Ein kompakter Beamer mit Autofokus, nativer 1080p-Auflösung, automatischer Trapezkorrektur und tageslichttauglichen 450 ANSI-Lumen für 150€? Klingt fast zu gut, um wahr zu sein … Aber Wanbo hat es geschafft und mit der Bildqualität zum kleinen Preis 2023 wirklich viele beeindruckt. Das hat die neue Version des Wanbo T2 Max zu einem der Verkaufsschlager des Jahres gemacht. Unter Android 9.0 könnt ihr damit auch kostenpflichtige Pay-to-Watch-Inhalte abspielen. Kleine Schwächen zeigten sich bei Bluetooth und der Geschwindigkeit des Systems. Mit dem Wanbo Dali 1 (zum Test) veröffentlichte der Hersteller zwar einen Nachfolger ein Jahr später, der ein besseres Betriebssystem mit Google TV hatte, jedoch dunkler ist und ein schlechteres Bild zum ähnlichen Preis bietet.

Wanbo T2 Max (New)
Vorteile / Nachteile
  • gute, relativ natürliche, scharfe Projektion
  • ausreichend helles Bild für abgedunkelte Räume
  • sehr kompakt & stylisches, minimalistisches Design
  • natürlich abgestimmte Stereolautsprecher
  • schneller Autofokus und Autotrapezkorrektur
  • übersichtliche Bedienoberfläche (Android 9.0)
  • vielfältige Einstellmöglichkeiten von Bild und Ton
  • 55 Watt Energieverbrauch maximal
  • App-Store mit allen Pay-to-watch-Anbietern
  • leiser, praktisch verbauter Lüfter
  • kein Linsenschutz + wenig Zubehör
  • Netzteil (58 Watt) wird sehr warm
  • Verbindungsaussetzer (WiFi 2.4 & Bluetooth 4.2)
  • langsamer CPU - recht, träge Bedienoberfläche
  • kein Surround - Videos über USB nur bei Stereo
  • nicht ganz scharf + natürlich (nach Einstellung)
  • kein HDR10-Bildausgabe (Dekodieren möglich)
  • Lautstärkeregelung bei manchen Apps zu grob
  • teilweise nicht übersetzte Menüs
Zusammenfassung
Wanbo macht beim neuen T2 Max mit Autofokus, automatischer Trapezkorrektur und lichtstarken 450 ANSI Lumen für unter 200 Euro bei der kompakten Bauform eine Ansage. Wanbo hat den T2 Max in vielen Punkten verbessert und den Beamer so zu mehr als einer Alternative zu aktuellen, günstigen, kompakten Projektoren gemacht. Er ist in fast allen Punkten deutlich besser als der getestete Blitzwolf BW V6 und dazu noch kompakter. Allerdings reicht die...

Kurzdistanz-Beamer

1. Platz: Formovie Theater Premium, 4K-Projektor mit 2.200 ISO-Lumen und Triple-Laser, auch der Preis ist Premium

Der verbesserte Laser-Kurzdistanzprojektor von Formovie setzt vor allem an den Schwächen der Vorversion an. Formovie beseitigt die etwas verbuggte Bedienoberfläche, bietet eine verbesserte Farbraumabdeckung und steigert die Helligkeit ein wenig.

Ob ihr das Upgrade wirklich braucht, entscheidet vor allem der Preis, der mit rund 2.500€ schon spürbar teurer ist als die sehr gute Grundversion.

Formovie Theater Premium 4K Kurzdistanzbeamer
Vorteile / Nachteile
  • gutes Google TV System
  • spitzen Audio-Qualität
  • atemberaubendes Bild mit starken Farben
  • bis zu 150 Zoll großes Bild
  • Bewegungschärfe ist hervorragend
  • Dolby Vision und HDR begeistern
  • praktisch und schnell in Betrieb
  • extrem teuer
  • deutliche Unschärfe an den Rändern (gerade Ecken)
  • ALR Leinwand muss zusätzlich gekauft werden
Zusammenfassung
Wer sich für den Formovie Theater Premium und die 100-Zoll-Leinwand des Herstellers entscheidet, hat anschließend einen 100-Zoll-Fernseher mit hervorragender Bildqualität für 4000 Euro. Zumindest die Leinwand dazu wäre eine super Sache, denn für das Geld gibt es schließlich auch nur unwesentlich kleinere OLED-Fernseher zu kaufen. Bei 150 Zoll gibt es dann zwar keine Alternative, aber die Leinwand wird auch wieder deutlich teurer und für...

2. Platz: Formovie Theater, 4K-Projektor mit Dolby Vision

Der Laser-Kurzdistanzprojektor von Formovie kostet zwar ca. 2.000€, bietet aber für diesen Preis ein atemberaubendes Bild mit sehr hellen 1.800 ANSI-Lumen und Dolby Vision. Auch der Ton ist hervorragend. Die Verarbeitung ist, wie von Formovie gewohnt, traumhaft. Lediglich das Betriebssystem unter Android 11 erschien uns etwas buggy. Aktuell haben wir den Nachfolger im Testlabor.

Formovie Theater 4K Kurzdistanzbeamer
Vorteile / Nachteile
  • atemberaubendes Bild mit starken Farben
  • spitzen Audio-Qualität
  • bis zu 150 Zoll großes Bild
  • Dolby Vision begeistert
  • Bewegungschärfe ist hervorragend
  • praktisch und schnell in Betrieb
  • extrem teuer
  • Android 11 System ist buggy
  • keine native Netflix Unterstützung
  • deutliche Unschärfe in den oberen Ecken
  • ALR Leinwand muss zusätzlich gekauft werden
Zusammenfassung
Der Formovie Theater kombiniert die bekannten Vorteile eines Kurzdistanzbeamers mit einer abgefahrenen Bildqualität. Die Schärfe im Zentrum, die Farbtiefe, der Kontrast und die Lautsprecher sorgen in Kombination für echtes Heimkino. Um eine spezielle ALR Leinwand für solche UST-Beamer (Ultra Short Throw) kommt ihr allerdings nicht herum. Empfehlen können wir euch da das Modell von Blitzwolf oder eben von Formovie selbst. Wobei die Formovie...

3. Platz: XGIMI Aura, 4K-Projektor mit HDR und Dolby Audio

Auch dieser Kurzdistanz-Projektor überwältigte uns mit seiner Bildqualität bei einem Kostenpunkt von 2.500€. Mit 2.400 ANSI-Lumen ist er etwas dunkler, aber dennoch für den Einsatz bei Tageslicht geeignet. Ein großer Vorteil des XGIMI Aura gegenüber dem Formovie Theater ist das einfache Android-TV-Betriebssystem.

Xgimi Aura Kurzdistanzbeamer Test
Vorteile / Nachteile
  • hohe Auflösung dank Pixel Shift
  • atemberaubendes Bild mit natürlichen Farben
  • beindruckende Audio-Qualität
  • bis zu 150 Zoll großes Bild
  • einfache Bedienung dank Android TV
  • Komplett aus Kunststoff
  • leichte Unschärfe in den Ecken
  • niedrigste Lautstärke zu laut
  • sehr teuer
Zusammenfassung
Wer es bis hier noch nicht gemerkt hat: Der Xgimi AURA konnte mich wirklich begeistern! Natürlich hat auch dieses Gerät seine Schwächen. Die Materialwahl ist für meinen Geschmack etwas zu Kunststoff-lastig, die Lautstärke auf der niedrigsten Stufe zu hoch und das leicht unscharfe Bild darf bei dem Preis eigentlich auch nicht sein (Vielleicht haben ja einige unserer Leser das Gleiche Gerät und können dieses Problem in den Kommentaren...

4. Platz: Xiaomi Mi Projektor, einer der Ersten seiner Art

Der Laser-Kurzdistanz-Projektor von Xiaomi bietet für rund 1.000€ ein selbst für diesen Preis exzellentes und helles Bild, 1080p und viele Anschlüsse. Die Verarbeitung ist wie von Xiaomi gewohnt hervorragend, und mittlerweile gibt es auch eine internationale Version mit Android TV als Betriebssystem, was allein schon ein großer Pluspunkt ist. Seit 2021 gibt es den Nachfolger Xiaomi Laser Beamer 2 mit 4K und noch hellerem Bild.

Xiaomi Mi Projector
Vorteile / Nachteile
  • scharfes und farblich gut abgestimmtest Bild
  • modernste Laser Technik
  • Kurzdistanz Beamer
  • guten Sound
  • BIld bis zu 150 Zoll groß
  • schick und super verarbeitet
  • hoher Anschaffungspreis
  • chinesisches System kaum nutzbar
Zusammenfassung
Der Xiaomi Mi Beamer punktet vor allem durch den praktischen Einsatz direkt vor der Wand. Dies hat mehrere nicht zu verachtende Vorteile. So muss man sich nicht das Wohnzimmer durch das Aufstellen eines Beamers auf der anderen Seite der Leinwand verschandeln und auch keine Montage an der Decke vornehmen. Zudem hat man durch das nur 7kg schwere Gerät leichtes Spiel, wenn man den Beamer mal zu Freunden mitnehmen möchte. Hier sind auch die, für...

Fazit: Projektoren und Beamer im unteren Preissegment

Bei Projektoren unter 500€ lässt sich unter Vorbehalt sagen: Wer mehr zahlt, bekommt auch das bessere Produkt. Viele Anbieter locken mit Projektoren, die teilweise unter 50€ kosten. Auch wir hatten schon solche „Billig”-Beamer im Test und waren alles andere als überzeugt. Für unter 400€ bekommt ihr hingegen schon tageslichttaugliche Projektoren, die ein natürliches, scharfes Bild in 1080p liefern und sich dank automatischer Trapezkorrektur und Autofokus selbstständig und zuverlässig einstellen. Wir empfehlen daher, nicht unbedingt den billigsten oder teuersten Anbieter zu nehmen, sondern auf gute Spezifikationen (in ANSI/ISO/CVIA-Lumen) zu achten und natürlich unseren jeweiligen Testbericht zu lesen.

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