Die besten Beamer im Praxistest
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Wer im heimischen Wohnzimmer echtes Kinofeeling erleben möchte, kommt auch im Jahr 2025 kaum an einem guten Projektor vorbei. Schon mit preisgünstigen portablen Beamern lassen sich leicht Bilddiagonalen von über 100 Zoll erreichen. Full-HD-Auflösung, Autofokus und automatische Trapezkorrektur gehören mittlerweile zur Grundausstattung. Auch der Klang der eingebauten Lautsprecher stellt die meisten Fernseher in den Schatten. Auf vielen Geräten lassen sich mithilfe von Google oder Android TV einfach Streaming-Apps installieren, sodass ihr kein zusätzliches Abspielgerät wie einen TV-Stick benötigt.
Für ein gutes Bild müsst ihr aber keinen vierstelligen Betrag ausgeben! Schon ab 150€ gibt es mehr als brauchbare Projektoren, die ihr teilweise sogar bei Tageslicht nutzen könnt. Helle Beamer, die 4K-Auflösung nativ darstellen, sind mittlerweile teilweise für unter 1.000€ erhältlich.
In unserer Bestenliste unterscheiden wir zwischen Kurzdistanz-Beamern und DLP- oder LED-Projektoren. Bei der letzten Kategorie teilen wir zudem in stationäre und tragbare Modelle auf:
- DLP-Beamer mit LED-Linse projizieren aus 2 bis 4 Metern Entfernung ein Bild, wie ihr es häufig aus dem beruflichen Alltag bereits kennt, und kosten wesentlich weniger. Viele dieser Projektoren haben bereits mehr als passable Lautsprecher eingebaut, sodass eine externe Klanglösung kaum notwendig ist.
- Tragbare LED-Beamer: Portable Mini-Beamer sind ideal für unterwegs, da sie kompakt und einfach zu transportieren sind. Mit einer Powerbank lassen sie sich sogar ohne Steckdose betreiben, was sie praktisch für spontane Einsätze macht. Einige aktuelle Modelle mit DLP-Linse haben dabei sogar einen Akku integriert und lassen sich in der Helligkeit anpassen. Allerdings erreichen sie nicht die Helligkeit großer Heimprojektoren und eignen sich daher meist nur für abgedunkelte Räume.
- Kurzdistanz-Beamer werfen mit Laser aus einer kurzen Distanz (10cm bis 50cm) schräg eine bis zu 200 Zoll große Projektion auf die Bildfläche und sind vorwiegend im oberen Preissegment zu finden. Bestenfalls nutzt ihr hierzu noch eine ALR-Leinwand, die durch die besondere Beschaffenheit einen riesengroßen Gewinn für die Bildqualität darstellt, dafür aber mindestens 400€ kostet.
Wichtig bei Projektoren ist die Überprüfung der nativen Auflösung und der Helligkeit des jeweiligen Produktes in ANSI-, ISO- oder CVIA-Lumen. Oft werben Hersteller bei günstigeren Projektoren mit 4K oder Full-HD, was aber nur die Auflösung ist, die der Projektor maximal verarbeiten kann. Die tatsächliche Darstellung erfolgt dann nur in 720p oder niedrigeren Auflösungen. Ein 4K-UHD-Projektor ist in der Regel erst ab mindestens 1.000€ erhältlich. Der eine oder andere Hersteller verspricht auch taghelle Projektionen und wirbt mit einer Lichtleistung von mehreren tausend Lumen. In der Praxis reicht der Beamer aber nur für eine Projektion bei völliger Dunkelheit. Um nicht in die Falle zu tappen, hier unsere aktuelle persönliche Beamer-Bestenliste.
DLP/LED-Projektoren
1. Platz: JMGO N1 Ultra, strahlend heller 4K-Triple-Laserprojektor für das ultimative Heimkino
Der JMGO N1 Ultra fasziniert uns seit einem halben Jahr mit seinem tollen 4K-Bild, der hohen Helligkeit von 2.200 CVIA-Lumen (ca. 2.000 gemessene ANSI-Lumen) und der unglaublich schnellen Bildanpassung. Auch unsere Freunde kommen aus dem Staunen über die bildgewaltige Projektion nicht mehr heraus. Selbst wenn der Projektor Netflix nicht unterstützt, bietet er mit Android TV ein schnelles und intuitives Betriebssystem mit Play Store. Die Helligkeit reicht bei Tageslicht (ohne Sonneneinstrahlung im Raum) auch für eine 80 Zoll große, tolle Projektion. Der in alle Richtungen drehbare Gimbal macht den JMGO N1 Ultra für uns zum (fast) perfekten Allrounder. Lediglich bei direkter Sonneneinstrahlung im Raum oder zu hoher Helligkeit im Freien solltet ihr keine gelungene Projektion erwarten. Derzeit gibt es zwar neuere, potentere Modelle von JMGO, allerdings bekommt ihr den N1 Ultra schon stellenweise für unter 1.000€.
- atemberaubend, tolles, lebendiges Bild
- unglaublich scharfe Projektion aus allen Lagen
- sehr hell - auch bei Tageslicht nutzbar
- stylisches und praktisches Design mit Gimbal
- starke Stereo-Lautsprecher
- zwei leise Lüfter - selbst bei leisen Filmen
- super Bildanpassung ohne Wartezeit
- 140 Watt Stromverbrauch max. (50% Helligkeit: 74W)
- Hardcase im Lieferumfang inbegriffen
- Netflix funktioniert nur über Umwege
- Bildanpassung zoomt manchmal zu sehr herein
- automatische Bildhelligkeit zu oft nachgeregelt
- Regenbogeneffekt könnte stören
- hoher "Ruhezustand"-Stromverbrauch (18 Watt)
2. Platz: Dangbei DBOX02 Pro, heller 4K-Beamer mit Single-Laser-Technologie
Der Dangbei DBOX02 Pro ist der neueste Beamer in unserer Bestenliste. Mit 2.000 gemessenen ANSI-Lumen, einem drehbaren Gimbal und Google TV macht er den einzigen Makel unseres bisherigen Testsiegers wett: Er unterstützt Netflix und besitzt ein etwas neueres Betriebssystem. Auch die 24-Watt-Stereo-Lautsprecher liefern einen überzeugenden Klang.
Der Dangbei DBOX02 Pro bietet eine starke, helle und bildgewaltige 4K-Projektion. Allerdings erreicht er nicht ganz die Schärfe und die Kontraste des JMGO N1 Ultra. Außerdem ist der DBOX02 Pro noch etwas rotstichig eingestellt. Im Lieferumfang ist auch keine Transportbox enthalten. Wenn ihr jedoch die Erfahrung gemacht habt, dass ihr mit einem Triple-Laser-Bild wegen des Regenbogeneffekts nicht zurechtkommt oder euch der „Speckle”-Effekt bei diesen Beamern abschreckt, ist der Dangbei DBOX02 Pro eine sehr gute Wahl.
- starkes, scharfes, sehr helles Bild in 4K
- schöne, größtenteils natürliche Projektion
- gute autom. Bildanpassung (nach Tastendruck)
- natürliche Soundqualität (nach Soundanpassung)
- geringer Akkuverbrauch für erzeugte Helligkeit
- praktisches Gimbal-Design & Materialauswahl
- leiser Lüfter (Standard und normaler Helligkeit)
- schnelle, vielfältige Bedienoberfläche (Google TV)
- moderne Konnektivität (Bt5.2 & WiFi 6)
- Bildanpassung nach Start nicht optimal
- etwas leiser Lautsprecher (für Surround & Netflix)
- sehr rotstichig bei Helligkeit 1/10
- etwas zu rotlastige Grundeinstellung
3. Platz: XGIMI Horizon Ultra, teurer, sehr heller 4K-Beamer für das Heimkino
Der DLP-Projektor von XGIMI versteht sich als Alternative zu Kurzdistanz-Projektoren. Er überzeugt durch erstklassige Projektionsqualität mit 4K und Dolby Vision, mobilem Design und guten Lautsprechern. Mit 2.300 ISO-Lumen (ca. 2.900 ANSI-Lumen) erzeugt er ein tageslichttaugliches Bild, das mit Kurzdistanzprojektoren mithalten kann, allerdings ist der Preis mit 1.900€ sehr hoch.
- erstklassiges Bild: hell, scharf & kontrastreich
- Dolby Vision & 4K-Auflösung
- zwei Anwendungsbereiche: Heimkino + mobil
- sinnvolle Funktionen zur Bildanpassung
- komplettes Heimkino in einem Gerät
- Android TV 11
- Netflix nur über Umwege
- teuer
4. Platz: Dangbei Mars, sehr heller DLP-Projektor mit klasse Bild
Der würfelförmige Dangbei Mars hat uns mit seiner Kinoprojektion sehr überzeugt. Der Projektor zeigt „nur” 1080p (4K gibt es dafür in der „Pro”-Variante) und das System unterstützt nicht alle Pay-to-Watch-Anbieter. Der Projektor kostet ca. 900€. Dafür bekommt ihr helle 2.100 ISO-Lumen (ca. 2.600 ANSI-Lumen) und damit einen Beamer, der auch bei Tageslicht noch ausreichend hell projiziert.
- helles Bild
- starke Kontraste & tolle Farben
- hochwertige Verarbeitung
- groß & schwer
- Software bietet nur wenige Funktionen
- kein (echter) App-Store
5. Platz: Ultimea E40 Poseidon, heller, praktischer Beamer ohne Schwächen, mit 1.000 ANSI, Google TV und Ständer-Tragegriff
Der Ultimea Poseidon E40 mit seitlich angebrachten Tieftöner-Lautsprechern beeindruckte im Test durch sein cleveres Design (mit Tragegriff als Winkelerhöhung), die helle Projektion (gemessene 1.000 ANSI-Lumen) und die gute Tonqualität. Die lebendige Projektion reicht für abgedunkelte Räume aus. Wer den Beamer bei (dunklem) Tageslicht nutzen möchte, kann nur mit einer maximalen Projektion von 60 Zoll rechnen. Als System bekommt ihr Android TV mit all seinen Vorteilen, auch wenn es auf dem Poseidon E40 etwas langsam läuft. Für einen Preis von ca. 400€ ist der Ultimea Poseidon E40 ein rundes Gesamtpaket.
- helle, natürliche, farbenfrohe, scharfe Projektion
- gute Bildanpassung (Autofokus, Trapezkorrektur)
- guter Sound mit verbautem Tieftöner
- stylisches und praktisches Design (Standfuß)
- sehr gutes Android TV mit Widevine L1
- Pay-to-watch-Anbieter in voller Auflösung
- wertige Materialauswahl (Aluminiumgehäuse)
- 160 Watt Energieverbrauch relativ hoch
- etwas träge Bedienung
- eher zu dunkel für Tageslichtprojektionen
6. Platz: Wanbo X5, heller Beamer mit gutem Lautsprecher zum Sparpreis, der größere Preis-Leistungsbeamer
♪It’s time for Wanbo number five♪ hieß es bei uns Ende 2023. Für bereits unter 200€ bietet der Wanbo X5 mit 1.100 ANSI-Lumen (775 gemessene ANSI-Lumen), 1080p nativer Auflösung, Android 9.0, Autofokus und automatischer Trapezkorrektur einiges. Das hat uns bei dem Preis überrascht und den Projektor zu einem der beliebtesten Beamer des Jahres gemacht. Die sehr scharfe und lebendige Projektion hat uns beeindruckt, trotz der Schwächen im System. Die fehlende Möglichkeit, sich bei Netflix anzumelden, und Widevine L3 (Pay-to-Watch nur mit 480p-Auflösung) trübten das Bild etwas. Dies lässt sich aber mit einem TV-Stick leicht beheben. Ein Beamer, der auch bei Tageslicht noch brauchbar ist, für so wenig Geld, das ist schon eine Seltenheit! Mittlerweile ist auch der Wanbo X5 Pro erhältlich, der für unter 300€ Netflix mit Widevine L1 auf Google TV in voller Auflösung abspielt.
- hell mit 1100 ANSI Lumen - auch bei Tageslicht
- sehr scharfe Projektion (auch am Rand)
- natürliche Farben, flüssige Bewegungen
- 1080p/60 fps, HDR10 projiziert - 4k dekodiert
- gute Stereolautsprecher (nach Einstellung)
- Android 9 mit übersichtlicher Oberfläche
- zuverlässiger Autofokus und Autokorrektur
- Wifi 6 und Bluetooth 5 mit starkem Signal
- gute Verarbeitung bei klassischem Design
- bescheidener Lieferumfang
- Filter muss monatlich gereinigt werden
- etwas träges System
- Surround-Tonspur nicht unterstützt
- Fernbedienung ist minimalistisch
- in dunklen Umgebungen manchmal etwas zu hell
- Widevine L3 - Pay-to-Watch in SD-Qualität
7. Platz: Xming Page One, der helle, handliche Projektor mit Google TV
Die Formovie-Tochter Xming hat mit dem Page One Ende 2023 einen sehr runden Projektor mit wenigen Schwächen auf den Markt gebracht. Mit Google TV, 500 CVIA-Lumen (ca. 600 ANSI-Lumen), Autofokus und automatischer Trapezkorrektur inklusive Hinderniserkennung und Stereo-Lautsprechern mit Dolby Audio hat der Xming Page One einiges zu bieten. Er überzeugte uns vor allem durch die natürliche, scharfe Projektion, gute Lautsprecher und ein durchdachtes Betriebssystem. Wer einen lichtstarken Projektor im handlichen Format sucht und auf einen TV-Stick verzichten möchte, ist mit diesem Beamer gut beraten.
- sehr natürliche, lebendige Projektion
- ausreichend helles Bild bei abgedunkeltem Raum
- gestochen scharfes Bild (auch am Rand)
- einfaches, übersichtliches Google TV-System
- kompaktes, ansprechendes Design
- sehr gute automatische Trapezkorrektur + Autofokus
- gut abgestimmte Stereo-Lautsprecher
- recht leiser, geschickt positionierter Lüfter
- stabile, zuverlässige WiFi & Bluetooth-Verbindung
- 100 Watt Leistungsaufnahme maximal
- 1080p/60 fps nativ mit HDR10 Unterstützung
- Pay-to-Watch (Netflix, Prime, ...) in Full HD
- bescheidener Lieferumfang
- beworbene Hinderniserkennung funktioniert nicht
- Fernbedienung fehlen einige Grundfunktionen
Tragbare Mini-Beamer
Portable Beamer haben mehrere große Vorteile: Zum einen lassen sie sich problemlos im Rucksack transportieren, zum anderen sind sie sehr effizient und somit stromsparend. Über einen passenden DC-zu-USB-C-Adapter lassen sie sich sogar mit einer 65W-Powerbank betreiben. Die Idee ist mehr als praktisch. Wie das geht, erfahrt ihr hier von Michael (zur Anleitung).
1. Platz: Dangbei Atom, unglaublich dünn und kompakt, leuchtstark und mit Google TV (ca. 1.350 ANSI-Lumen)
Mit weniger als 5 Zentimetern Höhe und knapp 20 Zentimetern Breite und Länge ist der Dangbei Atom sehr dünn und kompakt. Bei dieser Größe dürft ihr keinen tageslichttauglichen Beamer erwarten (1.350 ANSI-Lumen). Eine Projektion bei hellem Tageslicht gelingt nicht, für einen dunklen Tag reicht es aber allemal. Aber der Projektor beeindruckt mit einem tollen Bild, und auch die Tonqualität ist für einen Projektor überdurchschnittlich gut. Eine gute Systemauswahl mit Google TV rundet den hervorragenden Beamer ab. Der Dangbei Atom ist ab ca. 750€ erhältlich und bietet für den Preis und die Kompaktheit sehr viel.
- exzellente Verarbeitung
- klein, leicht, kompakt
- sehr Leuchtstark (1200 ISO-Lumen)
- sehr gutes Bild (Kontrast, Farben, Schärfe)
- Chromecast, Miracast, AirPlay integriert
- GoogleTV mit Netflix, Amazon Prime, YouTube etc.
- sehr leise
- klarer und lauter Klang der Lautsprecher
- Input-Lag über Wireless Display und HDMI
- beide Lautsprecher auf der rechten Seite
- native Auflösung nur bei 1368x768 Pixel
2. Platz: XGIMI MoGo 4, drehbarer Outdoor-Beamer, mit hellen 450 ANSI-Lumen, integriertem Akku, Full-HD und Google TV
Der XGIMI MoGo 4 ist der direkte Nachfolger des gefeierten MoGo 3 Pro. Neben Softwareverbesserungen mit Google TV kommt der Beamer mit einer etwas natürlicheren Projektion, einem integrierten Akku und wohlklingenden Lautsprechern. Das Grunddesign bleibt beim MoGo 4 ähnlich, obwohl XGIMI den Fokus auf den Einsatz ohne Stromquelle durch die zweite (Mini-)Fernbedienung gelegt hat. Der Beamer bietet mit 450 gemessenen ANSI-Lumen ausreichend Helligkeit für abgedunkelte Räume. Der MoGo 4 schafft es nicht, eines der Hauptprobleme des Vorgängers zu lösen: Die Schwarzwerte sind vor allem bei dunklen Szenen nicht optimal. Wer etwas mehr Helligkeit und ein noch satteres Bild benötigt, wird beim sehr ähnlichen XGIMI MoGo 4 Laser mit Triple-Laser-Technologie und 550 ISO-Lumen fündig.
- scharfe, natürliche und lebendige Projektion
- hell (450 ANSI gemessen) für die kompakte Größe
- stylisches, intelligentes Design zum Drehen
- guter Lieferumfang und viel optionales Zubehör
- zuverlässige, automatische Bildanpassung
- geringer Stromverbrauch (38W gemessen - Standard)
- starke Akkulaufzeiten (1,5h Standard, 3h Eco)
- schnelle, vielfältige Bedienoberfläche (Google TV)
- Bildhelligkeit einstellbar (zehnstufig)
- starker Stereo-Lautsprecher (mit Tiefe)
- Mini-Fernbedienung super für mobilen Einsatz
- sehr leiser Lüfter
- etwas preisintensiv und teures optionales Zubehör
- Umgebungslichtmodus mehr ein Gimmick
- Kontraste ausbaufähig (besonders dunklen Bereiche)
- keine 4K-Dekodierung möglich (USB-Stick)
3. Platz: Dangbei Freedo, Outdoor-Beamer mit 500 ANSI-Lumen, integriertem Akku
Der Dangbei Freedo löste zwischenzeitlich den XGIMI MoGo 3 Pro als unseren Daily-Beamer zu Hause ab. Er bietet eine farbenfrohere, natürlichere Projektion als der MoGo 3 Pro, war jedoch minimal unschärfer. Das Betriebssystem unter Google läuft fehlerfreier als bei den XGIMI-Konkurrenten und ihr könnt den Beamer einfach unterwegs mit dem Akku betreiben. Die Schärfe des Bildes ist ein wenig schlechter und der Ton unausgewogener und leiser als beim neueren XGIMI MoGo 4.
- sehr natürliche, farbenfrohe Projektion
- hell (505 ANSI Lumen) für die kompakte Größe
- schnelle, vielfältige Bedienoberfläche (Google TV)
- frei veränderbare Bildhelligkeit
- sehr geringer Stromverbrauch (44 Watt maximal)
- min. 1,2h Akkubetrieb (integriert) möglich
- umfangreicher Lieferumfang (mit Case usw.)
- meist zuverlässige, automatische Bildanpassung
- USB-C-Anschluss zur Energieaufnahme
- praktisches, drehbares Design mit Gimbal
- nicht hörbarer Lüfter
- Schärfe & Form nicht 100% richtig (nach Autokorr.)
- etwas enttäuschende Lautsprecher (Höhen ungenau)
- etwas leiser Lautsprecher (für Surround & Netflix)
4. Platz: XGIMI MoGo 3 Pro, drehbar, mit hellen 500 ANSI-Lumen, Full-HD und Google TV
Für knapp 500€ bekommt ihr mit dem XGIMI MoGo 3 Pro den praktischsten und portabelsten Beamer, den wir bisher testen konnten. Dieser bietet mit gemessenen 500 ANSI-Lumen ein ausreichend helles Bild für einen abgedunkelten Raum und überzeugt durch seine automatische Bildanpassung und die natürliche Bildqualität mit seinen lebhaften Farben. Auch Google TV ist mit an Bord, das alle möglichen Streaming-Dienste auch in 1080p wiedergeben lässt. Mittlerweile nutzen wir den Beamer täglich, weil er stromsparend ist, sich schnell aufbauen lässt und es einfach Spaß macht, mit dem Projektor einen Film zu schauen oder zu spielen. Mit dem „PowerBase Stand” erhaltet ihr optional noch ein Stativ mit eingebauter Powerbank für die Wiedergabedauer eines Films. Einzig die Schwarzwerte des Bildes und die Lautsprecher sind bei dem XGIMI MoGo 3 Pro nicht ganz optimal.
- scharfe, natürliche und recht lebendige Projektion
- hell (495 ANSI gemessen) für die kompakte Größe
- hell genug für abgedunkelte Räume
- stylisches, intelligentes Design zum Drehen
- umfangreicher Lieferumfang und optionales Zubehör
- meist zuverlässige, automatische Bildanpassung
- geringer Stromverbrauch (45W gemessen - Standard)
- schnelle, vielfältige Bedienoberfläche (Google TV)
- USB-C-Anschluss zur Energieaufnahme
- Bildhelligkeit einstellbar (dreistufig)
- etwas enttäuschende Lautsprecher (keine Tiefen)
- etwas preisintensiv und teures optionales Zubehör
- Umgebungslichtmodus mehr ein Gimmick
- Micro-HDMI ungewöhnlich - USB-C wäre praktischer
- Software-Bugs und gelegentliche Abstürze
5. Platz: ETOE Dolphin, unsere kompakteste Empfehlung mit 500 ANSI-Lumen, integriertem Akku und Google TV
Dieser DLP-Projektor kommt mit 510 gemessenen ANSI-Lumen im Dosenformat, dazu ordentlich Zubehör und sogar einem integrierten Akku! Der Beamer bietet für die sehr kompakte Größe ein starkes Bild mit natürlicher, schöner Projektion und guter Schärfe (nach manueller Einstellung). Die Bedienoberfläche des Beamers ist eine der schnellsten, die wir bisher auf Google TV hatten. Die Tonqualität des ETOE Dolphin ist nicht die beste, aber für kurze Videos ausreichend. Die automatische Bildkorrektur funktioniert auch sehr gut und schnell, allerdings hat der Autofokus manchmal Probleme, scharfzustellen. Im Vergleich zu den besseren Plätzen mangelte es uns aber etwas an Bild- und Klangqualität.
- sehr kompakte Größe und stylisches Design
- schnelle Bediengeschwindigkeit
- helle, recht Farbenfrohe Projektion
- gute Schärfe des Bildes (nach manueller Anpassung)
- großer Lieferumfang (mit kompaktem Case)
- geringe Leistungsaufnahme (68 Watt maximal)
- akzeptable Klangqualität
- sehr gute automatische Trapezkorrektur
- USB-C Anschluss - Powerbank-Betrieb möglich
- manuelle Anpassung des Fokus manchmal nötig
- Projektion manchmal etwas leblos
- wahrnehmbar lauter Lüfter
6. Platz: Wanbo T2 Ultra, der Preis-Leistungs-Sieger unter den Kompaktbeamern
Wanbo gönnt unserem kompakten Preis-Leistungskönig T2 Max (New) (zum Test) aus dem Jahre 2023 ein Upgrade und trifft damit fast genau ins Schwarze. Mit dem Wanbo T2 Ultra ist es dem Hersteller gelungen, einen soliden Projektor auf Android-TV-Basis in Version 11 zu bauen. Neben einer etwas helleren und lebendigeren Projektion kommt der T2 Ultra mit einem im Winkel verstellbaren Ständer. In dunklen und abgedunkelten Räumen erzeugt der Beamer schöne, natürliche, scharfe Projektionen.
Die automatische Bildanpassung und die Bedienoberfläche unter Android TV 11 überzeugten uns im Test und der Beamer ist auch eine Spur heller und kontrastreicher als der Wanbo T2 Max (New). Jedoch auch spürbar teurer und weniger kompakt…
- schöne, natürliche, scharfe Projektion
- kompaktes, wertiges Design
- schnelle und meist passable Bildkorrektur
- Widevine L1 - pay-to-watch in Full HD
- Android TV 11 mit allen möglichen Apps
- ausgewogener Sound mit Tiefen (Modus: Musik)
- Gimbal integriert - variabler Projektionswinkel
- niedriger Stromverbrauch (55 Watt maximal)
- dunkler als angegeben (250 ANSI statt 500 ANSI)
- ungleichmäßige Ausleuchtung (Bildecken)
- ggf. störender Lüfter
- USB Medienwiedergabe mit Schwächen
- AC-Stecker - kein Powerbankbetrieb möglich
7. Platz: Wanbo T2 Max (New), ein weiterer Preis-Leistungs-Sieger unter den Kompaktbeamern
Ein kompakter Beamer mit Autofokus, nativer 1080p-Auflösung, automatischer Trapezkorrektur und tageslichttauglichen 450 ANSI-Lumen für 150€? Klingt fast zu gut, um wahr zu sein … Aber Wanbo hat es geschafft und mit der Bildqualität zum kleinen Preis 2023 wirklich viele beeindruckt. Das hat die neue Version des Wanbo T2 Max zu einem der Verkaufsschlager des Jahres gemacht. Unter Android 9.0 könnt ihr damit auch kostenpflichtige Pay-to-Watch-Inhalte abspielen. Kleine Schwächen zeigten sich bei Bluetooth und der Geschwindigkeit des Systems. Mit dem Wanbo Dali 1 (zum Test) veröffentlichte der Hersteller zwar einen Nachfolger ein Jahr später, der ein besseres Betriebssystem mit Google TV hatte, jedoch dunkler ist und ein schlechteres Bild zum ähnlichen Preis bietet.
- gute, relativ natürliche, scharfe Projektion
- ausreichend helles Bild für abgedunkelte Räume
- sehr kompakt & stylisches, minimalistisches Design
- natürlich abgestimmte Stereolautsprecher
- schneller Autofokus und Autotrapezkorrektur
- übersichtliche Bedienoberfläche (Android 9.0)
- vielfältige Einstellmöglichkeiten von Bild und Ton
- 55 Watt Energieverbrauch maximal
- App-Store mit allen Pay-to-watch-Anbietern
- leiser, praktisch verbauter Lüfter
- kein Linsenschutz + wenig Zubehör
- Netzteil (58 Watt) wird sehr warm
- Verbindungsaussetzer (WiFi 2.4 & Bluetooth 4.2)
- langsamer CPU - recht, träge Bedienoberfläche
- kein Surround - Videos über USB nur bei Stereo
- nicht ganz scharf + natürlich (nach Einstellung)
- kein HDR10-Bildausgabe (Dekodieren möglich)
- Lautstärkeregelung bei manchen Apps zu grob
- teilweise nicht übersetzte Menüs
Kurzdistanz-Beamer
1. Platz: Formovie Theater Premium, 4K-Projektor mit 2.200 ISO-Lumen und Triple-Laser, auch der Preis ist Premium
Der verbesserte Laser-Kurzdistanzprojektor von Formovie setzt vor allem an den Schwächen der Vorversion an. Formovie beseitigt die etwas verbuggte Bedienoberfläche, bietet eine verbesserte Farbraumabdeckung und steigert die Helligkeit ein wenig.
Ob ihr das Upgrade wirklich braucht, entscheidet vor allem der Preis, der mit rund 2.500€ schon spürbar teurer ist als die sehr gute Grundversion.
- gutes Google TV System
- spitzen Audio-Qualität
- atemberaubendes Bild mit starken Farben
- bis zu 150 Zoll großes Bild
- Bewegungschärfe ist hervorragend
- Dolby Vision und HDR begeistern
- praktisch und schnell in Betrieb
- extrem teuer
- deutliche Unschärfe an den Rändern (gerade Ecken)
- ALR Leinwand muss zusätzlich gekauft werden
2. Platz: Formovie Theater, 4K-Projektor mit Dolby Vision
Der Laser-Kurzdistanzprojektor von Formovie kostet zwar ca. 2.000€, bietet aber für diesen Preis ein atemberaubendes Bild mit sehr hellen 1.800 ANSI-Lumen und Dolby Vision. Auch der Ton ist hervorragend. Die Verarbeitung ist, wie von Formovie gewohnt, traumhaft. Lediglich das Betriebssystem unter Android 11 erschien uns etwas buggy. Aktuell haben wir den Nachfolger im Testlabor.
- atemberaubendes Bild mit starken Farben
- spitzen Audio-Qualität
- bis zu 150 Zoll großes Bild
- Dolby Vision begeistert
- Bewegungschärfe ist hervorragend
- praktisch und schnell in Betrieb
- extrem teuer
- Android 11 System ist buggy
- keine native Netflix Unterstützung
- deutliche Unschärfe in den oberen Ecken
- ALR Leinwand muss zusätzlich gekauft werden
3. Platz: XGIMI Aura, 4K-Projektor mit HDR und Dolby Audio
Auch dieser Kurzdistanz-Projektor überwältigte uns mit seiner Bildqualität bei einem Kostenpunkt von 2.500€. Mit 2.400 ANSI-Lumen ist er etwas dunkler, aber dennoch für den Einsatz bei Tageslicht geeignet. Ein großer Vorteil des XGIMI Aura gegenüber dem Formovie Theater ist das einfache Android-TV-Betriebssystem.
- hohe Auflösung dank Pixel Shift
- atemberaubendes Bild mit natürlichen Farben
- beindruckende Audio-Qualität
- bis zu 150 Zoll großes Bild
- einfache Bedienung dank Android TV
- Komplett aus Kunststoff
- leichte Unschärfe in den Ecken
- niedrigste Lautstärke zu laut
- sehr teuer
4. Platz: Xiaomi Mi Projektor, einer der Ersten seiner Art
Der Laser-Kurzdistanz-Projektor von Xiaomi bietet für rund 1.000€ ein selbst für diesen Preis exzellentes und helles Bild, 1080p und viele Anschlüsse. Die Verarbeitung ist wie von Xiaomi gewohnt hervorragend, und mittlerweile gibt es auch eine internationale Version mit Android TV als Betriebssystem, was allein schon ein großer Pluspunkt ist. Seit 2021 gibt es den Nachfolger Xiaomi Laser Beamer 2 mit 4K und noch hellerem Bild.
- scharfes und farblich gut abgestimmtest Bild
- modernste Laser Technik
- Kurzdistanz Beamer
- guten Sound
- BIld bis zu 150 Zoll groß
- schick und super verarbeitet
- hoher Anschaffungspreis
- chinesisches System kaum nutzbar
Fazit: Projektoren und Beamer im unteren Preissegment
Bei Projektoren unter 500€ lässt sich unter Vorbehalt sagen: Wer mehr zahlt, bekommt auch das bessere Produkt. Viele Anbieter locken mit Projektoren, die teilweise unter 50€ kosten. Auch wir hatten schon solche „Billig”-Beamer im Test und waren alles andere als überzeugt. Für unter 400€ bekommt ihr hingegen schon tageslichttaugliche Projektoren, die ein natürliches, scharfes Bild in 1080p liefern und sich dank automatischer Trapezkorrektur und Autofokus selbstständig und zuverlässig einstellen. Wir empfehlen daher, nicht unbedingt den billigsten oder teuersten Anbieter zu nehmen, sondern auf gute Spezifikationen (in ANSI/ISO/CVIA-Lumen) zu achten und natürlich unseren jeweiligen Testbericht zu lesen.





















