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Cybercart RGB-Gamingdesk im Test – Zocken mit Stil?

Getestet von Korbinian am
Vorteile
  • schickes Design
  • stabile und hochwertige Verarbeitung
  • allerlei Komfortfunktionen
  • große Auswahl an RGB-Effekten
Nachteile
  • Platzprobleme bei Multi-Monitor-Setups
  • geringe Ladegeschwindigkeit über USB-Anschlüsse
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Wer beim Gaming oder im virtuellen Meeting Wert auf ein Setup legt, das jede Stimmung mit der passenden Beleuchtung abrundet, sollte diesen Artikel aufmerksam lesen. Während unsere üblichen Testberichte Produkte aus der Technik-Nische behandeln, werfen wir diesmal einen genaueren Blick auf ein Möbelstück: Der Cybercart RGB-Gamingdesk bietet neben weiteren Annehmlichkeiten ein breites Spektrum an einstellbaren Lichteffekten, die Eindruck hinterlassen. Was ihr euch von dem auffälligen Tisch noch erwarten könnt und wie er sich im Alltag schlägt, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Cybercart Gamingdesk Design 2

Der Cybercart RGB-Gamingdesk ist derzeit ausschließlich über den EU-Shop von Cybercart erhältlich. Falls der Testbericht euer Interesse geweckt hat und ihr den Tisch bestellen oder weitere Bilder sehen wollt, nutzt gerne den Button:

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Aufbau, Verarbeitung und Design

Der Cybercart RGB-Gamingdesk kam in einem Karton mit Abmessungen von 130 x 70 x 20 Zentimeter und einem Gewicht von knapp 20 Kilogramm bei uns an. Nach dem Öffnen zeigt sich eine durchdachte Anordnung der Bauteile, Styropor und Plastikfolie schützen sie vor Kratzern und Transportschäden. Für den Aufbau benötigt ihr lediglich einen Kreuzschlitz-Schraubenzieher, mit einem Akkuschrauber geht es allerdings bedeutend einfacher. Die Montageanleitung ist verständlich und intuitiv für jeden, der bereits Erfahrung mit Produkten schwedischer Möbelhäuser sammeln konnte. Insgesamt braucht eine Person inklusive Auspacken circa 30 bis 45 Minuten, bis der Cybercart RGB-Gamingdesk startklar im Raum steht.

Die Verarbeitung der Bauteile ist insgesamt auf sehr hohem Niveau. Die Standfüße bestehen aus Stahl und sind rundum pulverbeschichtet. Kratzer oder andere Mängel sind bei unserem Tisch nirgends zu sehen und die Schweißnähte wirken gleichmäßig und solide. Die Tischplatte besteht aus MDF mit einer Carbonfaser-Textur, die sauber an den Kanten abschließt und über den Testzeitraum ihre Widerstandsfähigkeit mehrfach unter Beweis gestellt hat. Letzteres lässt sich auch auf den Gesamteindruck des RGB-Gamingdesks übertragen: Der Tisch steht solide und wirkt wie aus einem Guss. Cybercarts Aussage, dass dieser auch für schwere Setups geeignet ist, kommt also nicht von ungefähr. Maximal ist der Tisch auf eine Traglast von 70 Kilogramm ausgelegt.

Mit Abmessungen von 120 x 60cm besitzt die Tischplatte des Cybercart RGB-Gamingdesk ausreichend nutzbare Fläche, wobei die RGB-Elemente an den Seiten jeweils bis zu 5 Zentimeter einnehmen. Alternativ ist der Gamingtisch mit einer 140cm breiten Tischplatte erhältlich. Bis zur Tischfläche messen wir eine Höhe von 75,2cm. Über den komplett in Schwarz gehaltenen Farbton des Tisches gingen die Meinungen im Testzeitraum auseinander, jedoch lässt sich dem Cybercart RGB-Gamingdesk sein effektvolles Erscheinungsbild nicht abstreiten. Die dezente Carbonfaser-Textur tritt deutlich zutage, sobald Licht auf die Oberfläche fällt, und harmoniert dadurch hervorragend mit der LED-Beleuchtung. Z-förmige Beine geben ein modernes Bild ab und der Metallrahmen am Boden des Tisches ist hoch genug, um Klettereskapaden von Saugrobotern vorzubeugen.

Unterm Strich hinterlässt der Cybercart RGB-Gamingdesk im Testbericht einen wertigen Eindruck. Der Aufbau ist stabil und das Design passt sich problemlos in die Einrichtung der meisten modernen Wohnungen ein.

Alltagstauglichkeit und Ergonomie

Über den Testzeitraum nutzten wir den Cybercart RGB-Gamingdesk vorwiegend im Homeoffice, und zwei Wochen lang kratzten Peripheriegeräte über die Tischplatte. Am Ende zeigten sich keinerlei Spuren dieser Beanspruchung, die Oberfläche des Tischs blieb frei von Kratzern. Die Monitorerhöhung ragt circa 12cm über die Tischplatte und bietet eine Standfläche von 21 x 80cm, auf der selbst ein Bildschirm mit über 30 Zoll Bilddiagonale ausreichend Platz findet. Zwei Monitore mit bis zu 24 Zoll Diagonale passen ebenfalls nebeneinander. Für größere Kaliber ist die Monitorerhöhung zu klein. Eine Demontage ginge auf Kosten einer Lichtzone, noch dazu befinden sich darunter Steckdosen und die Steuerung für die LED-Beleuchtung.

Hier hilft ein separat erworbener doppelter Monitorarm mit Wand- oder Tischplattenmontage. Wer das in Erwägung zieht oder am Laptop arbeitet und diesen aufgeklappt als Zusatz zum Bildschirm verwenden möchte, sollte sich für die Version des Cybercart RGB-Gamingdesk mit der 1,40 Meter breiten Tischplatte entscheiden.

Längeres Sitzen ist am Cybercart RGB-Gamingdesk angenehm. Die Tischplatte bietet zu den Seiten hin ausreichend Platz und die Carbontextur ist überraschend komfortabel. Für Monitore mit fehlender oder nicht ausreichender Höhenverstellbarkeit schafft die Bildschirmerhöhung Abhilfe. Die Tiefe der Tischplatte von 60cm ist Standardmaß und bietet ausreichend Blickabstand zu einem typischen 24-Zoll-Monitor. Bei größeren Displaydiagonalen solltet ihr jedoch zu einem Tisch mit tieferer Tischplatte greifen, da hier aus ergonomischer Sicht eine größere Distanz zwischen Augen und Monitor sinnvoll ist. Die Höhe des Cybercart RGB-Gamingdesk lässt sich zudem nur um wenige Millimeter anpassen, um Unebenheiten am Boden auszugleichen. Bei überdurchschnittlicher Körpergröße ist Probesitzen an einem vergleichbaren Tisch vor dem Kauf ratsam.

Funktionalität und Beleuchtung

Als Gamingdesk bietet Cybercarts Tisch eine Menge praktischer Features. Unter der Tischplatte ist ein robuster Metallhaken für Headsets montiert, den ihr wahlweise links oder rechts an der Tischplatte anbringt. Diesen lässt sich auch als Taschen- oder Rucksackhalter zweckentfremden, so sind benötigte Arbeitsmaterialien zu jeder Zeit griffbereit. Oben an den Außenseiten der Tischplatte befinden sich Durchführungen für ein ordentliches Kabelmanagement, die das Setup aufgeräumt wirken lassen. Dazwischen liegt mittig eine Buchse mit Lademöglichkeiten in Form von zwei Steckdosen, einem USB-A- und einem USB-C-Port. Letztere laden Geräte mit moderaten 10 Watt. Um Peripheriegeräte mit Strom zu versorgen, ist diese Leistung ausreichend. Ein Smartphone an den USB-Schnittstellen zu laden, wird jedoch zur Geduldsprobe.

Die RGB-Beleuchtung des Gamingdesks besteht aus den bereits genannten RGB-Elementen sowie einer LED-Leiste unter der Monitorerhöhung. Zur Auswahl stehen 32 Lichteffekte und 8 Helligkeitsstufen, was selbst anspruchsvolle Gemüter zufriedenstellen sollte. Die Steuerung für die Beleuchtung ist in der Tischfläche eingelassen und besteht aus zwei Touchflächen. Auf Cybercarts Website ist außerdem von einer Fernbedienung zur Steuerung der Lichter die Rede, im Lieferumfang unseres Testgerät befand sich allerdings keine. Eine ändert den Lichteffekt, die andere schaltet die LEDs an oder aus und steuert die Helligkeit.

Neben den typischen wabernden Regenbogenfarben sowie Gradienten- und Breathing-Effekten leuchten die LEDs auch in 7 Farben durchgehend. Einmal eingestellt, bleibt der gewählte Effekt auch nach einem Aus- und Einschalten der Beleuchtung erhalten. Der Energieverbrauch der LEDs liegt je nach Einstellung bei 3 bis 6 Watt und fällt im Verhältnis zu einem Gaming-PC nicht ins Gewicht.

Testergebnis

Getestet von
Korbinian

Ob ihr Fans von RGB-Beleuchtung seid oder nicht: Fakt ist, dass der RGB-Gamingdesk von Cybercart Blicke auf sich zieht. Neben dem stabilen und modernen Design überzeugte uns im Test besonders die schicke Carbonoberfläche der Tischplatte durch ihre Haptik und die Effekte bei Lichteinfall. Die integrierten Stromanschlüsse, die Monitorerhöhung und der Haken zum Aufhängen von Equipment machen die Zeit am Tisch komfortabler und ergänzen jedes Setup sinnvoll. Bei hohen Ansprüchen stößt der Cybercart RGB-Gamingdesk jedoch an seine Grenzen. Ein Multi-Monitor-Setup ist aus Platzgründen lediglich mit Bildschirmen bis 24 Zoll Diagonale möglich. Wer hinsichtlich der Körpergröße zu sehr vom Standard abweicht, könnte sich außerdem an der fehlenden Höhenverstellung stören. Wer sich in diesen Szenarien nicht wiederfindet, kann den RGB-Gamingdesk getrost beim Schreibtischkauf in die engere Auswahl nehmen.

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