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Oukitel WP61 Ultra – Outdoor Smartphone im Test

Getestet von Max Drechsel am Bewertung: 81%
Vorteile
  • robuste und stabile Verarbeitung
  • tolle Akkulaufzeit
  • 5G & guter Empfang
  • schneller Prozessor und viel Speicher
  • IP68/69K Zertifikat
  • helles Campinglicht
  • lauter und satter Lautsprecher
  • Android 16
  • funktionierende Thermal und Nachtsichtkamera
Nachteile
  • dicke Displayränder
  • schwer und unhandlich
  • lange Ladezeit
  • kein Update-Versprechen
  • wenig Konfigurationsmöglichkeiten
Springe zu:
CPUMediatek Dimensity 7025 Ultra - 2 x 2,5GHz + 2 x 2,0 GHz
RAM12 GB RAM
Speicher512 GB
GPUIMG BXM-8-256
Display 2460 x 1080, 6,8 Zoll 120Hz (IPS)
Betriebssystem - Android 16
Akkukapazität20000 mAh
Speicher erweiterbar Hybrid
Hauptkamera108 MP + 8MP (dual)
Frontkamera32 MP
USB-AnschlussUSB-C 2.0 (480MBit/s)
KopfhöreranschlussNein
EntsperrungFingerabdruck, Face-ID
4G1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 66
5G1, 2, 3, 5, 7, 8, 12, 20, 25, 28, 38, 40, 41, 66, 77, 78
NFCJa
SIMDual - nano
Gewicht634 g
Maße180,5 x 86 x 30mm mm
Benachrichtigungs-LEDNein
Hersteller
Getestet am19.03.2026

Aus der Welt der Rugged-Smartphones kommt das Oukitel WP61 Ultra zu uns. Ausgestattet mit allerlei Features, die ihr in der Wildnis oder auf einer Baustelle vielleicht brauchen könntet; wie etwa einer Campinglampe, einem sehr großen Lautsprecher und natürlich Wärmebild- und Nachtsichtkameras. Absolut massiv und absolut unkaputtbar, ein Hang für leicht futuristisches Design und zudem wasser- und staubdicht. Wir hatten das neueste Schwergewicht von Oukitel im Test und verraten euch, ob es ein ordentliches Outdoor-Flagship-Phone ist.

Design & Verarbeitung

Oukitel WP61 Ultra Test Testbericht 2

Ihr bekommt beim Oukitel WP61 das, was ihr von einem klassischen Outdoor-Smartphone erwartet. Fette Abmessungen treffen auf massives Gewicht. Ganze 634 Gramm bringt es auf die Waage. Die Abmessungen betragen stolze 180,5 x 86 x 30 Millimeter (an der dicksten Stelle, dem Lautsprecher). Definitiv eine Wucht. Größe und Gewicht kommen unter anderem wegen des massigen 20.000mAh Akkus im Inneren zustande. Gleichzeitig setzt Oukitel wieder auf Metall. Etwa für die Flanken, alle Knöpfe und zumindest einen Teil der Rückseite.

Hier stehen ausnahmsweise mal nicht die Kameras im Zentrum der Aufmerksamkeit, sondern der eben angesprochene Lautsprecher. Das Schutzgitter desselben nimmt 33 Millimeter und damit einen Großteil des Platzes im oberen Drittel ein. Darum angeordnet liegen drei Kameramodule sowie ein mehrfarbiger LED-Blitz. Dieser wirkt jedoch wie eine nett gemeinte Dreingabe. Denn nun fällt der Blick auf die 6,5 x 3,5 Zentimeter messende gelbe Fläche, deren einziger Zweck es ist, LED-gespickt ein absurd helles Licht abzustrahlen.

Zusammengehalten wird das Konstrukt von vier massiven und sieben deutlich kleineren Torx-Schrauben. Eine solche Schraube hilft dabei, die Lasche vor dem USB-C-Anschluss an der Unterseite an Ort und Stelle zu halten. Wer möchte, kann den Anschluss aber auch dauerhaft freilegen. Keine Schrauben benötigt der vergleichsweise massiv ausfallende SIM-Karten-Einschub, der neben zwei SIM-Karten auch eine microSD-Karte beherbergen kann.

Wer die Lasche dran lässt, kann das Smartphone versenken und im Sand vergraben, denn es ist nach IP68 und IP69K staub- und wasserdicht. Beim Anblick noch verständlicher ist das gegebene Siegel für die Stoßfestigkeit, und als kleine Dreingabe soll es bei -45 bis +75 Grad Celsius betrieben werden können. Beim Oukitel WP61 Ultra verzichtet der Hersteller hingegen auf ein modulares System. Dafür sitzt die Verarbeitung, wie sollte es auch anders sein. Hier müsst ihr schon mit einem Hammer kommen, um etwas locker zu klopfen.

Oukitel setzt zwar nicht auf Farbvarianten, dafür aber auf drei Modelle, die unter dem WP61-Label laufen. Zum einen die Standardversion des WP61, ohne Thermalkamera und ohne Walkie-Talkie-Funktion. Dann das WP61 Plus, das zwar auf die Thermalkamera verzichtet, aber per ansteckbarer Antenne zu einem Walkie-Talkie umfunktioniert werden kann. Und zuletzt das hier getestete WP61 Ultra, das die Walkie-Talkie-Funktion ablegt und dafür eine Thermalkamera integriert, die wir später noch genauer unter die Lupe nehmen. Ansonsten sind die Geräte von der Hardware voraussichtlich identisch.

Lieferumfang

Oukitel WP61 Ultra Lieferumfang

Die Verpackung ist recht einfach gehalten und durch orangefarbene Akzente aufgewertet. Auf eine extra Schutzhülle verzichtet Oukitel. SIM-Nadel, Ladegerät und USB-C-Ladekabel sind aber vorhanden. Eine Folie ist wie üblich bereits angebracht.

  • Oukitel WP61 Ultra
  • USB-C auf USB-C-Kabel (ca. 100cm)
  • Netzteil 45 Watt (EU, PowerDelivery)
  • Mehrsprachige Bedienungsanleitung
  • SIM-Nadel
  • Schutzfolie (bereits aufgetragen)

Display des Oukitel WP61 Ultra

Oukitel WP61 Ultra Display 2

Bisher noch nicht so stark verbreitet bei Outdoor-Smartphones: Hohe Bildwiederholraten. Doch das WP61 bekommt ein 120Hz IPS-Panel spendiert. Von Ecke zu Ecke misst der Bildschirm 6,8 Zoll. Dabei handelt es sich um ein Full-HD+ Display. Wir reden hier also von 2460 x 1080 Pixeln, was zu einer Pixeldichte von 395 ppi führt. Das Bild ist damit perfekt scharf.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux
0
200
400
600
800
1.000
1.200
1.400
1.600
1.800
2.000

Für HDR10, HLG und HDR10+ ist gesorgt, allerdings kommt das Display nur auf eine maximale Helligkeit von rund 700 Lux. Egal, ob ihr das Maximum manuell einstellt oder die Automatik nutzt. Leider liegt Widevine nur auf L3. Damit lassen sich auf den üblichen Streaming-Plattformen wie Amazon Prime oder Netflix keine Inhalte in Full-HD oder höher aufrufen.

Natürlich hat das WP61 Ultra dicke Displayränder. Links und rechts sind es 7mm, von oben 11mm und von unten sogar 12,5mm an der dicksten Stelle. Dafür liegt das Display flach eingebettet und durch einen Gummirahmen geschützt im Gerät. Die Bildschirmeinstellungen fallen überschaubar aus; lediglich die Standardfunktionen sind vorhanden. Ein richtiges AOD (Always-on Display) fehlt jedoch und wird nur aktiv, wenn ihr das Gerät andockt oder auflädt. Ihr könnt die Farbabstimmung im Menü nicht ändern, lediglich der Kontrast lässt sich anpassen.

Leistung des Oukitel WP61 Ultra

Das WP61 Ultra und seine Schwestermodelle sind mit einem MediaTek Dimensity 7025 ausgestattet. Hierbei handelt es sich effektiv um einen Refresh des 7020. Die Taktrate wurde ein wenig erhöht und ein paar Features sind hinzugekommen. Geblieben ist die Fertigung in 6 Nanometern.

  • 2x ARM Cortex-A78-Kerne bis zu 2,5GHz
  • 6x ARM Cortex-A55-Kerne bis zu 2GHz
  • 1x IMG BXM-8-256 @ 900MHz
Antutu (v9)
0
80.000
160.000
240.000
320.000
400.000
480.000
560.000
640.000
720.000
800.000
Antutu (v11)
smartzone logo
MediaTek Dimensity 8200 Ultra 1.240.327
MediaTek Dimensity 7400 1.034.080
Unisoc T760 745.423
Mediatek Dimensity 7025 Ultra 726.499
Mediatek Dimensity 7050 600.000
0
200.000
400.000
600.000
800.000
1.000.000
1.200.000
1.400.000
1.600.000
1.800.000
2.000.000
Geekbench Single (v6)
0
200
400
600
800
1.000
1.200
1.400
1.600
1.800
2.000
Geekbench Multi (v6)
0
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1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
4.500
5.000
3D Mark (Wildlife Extreme)
0
300
600
900
1.200
1.500
1.800
2.100
2.400
2.700
3.000

Oukitel setzt auf 12GB LPDDR5 RAM sowie 512GB UFS 3.1 Speicher. Das alles zusammen sorgt für eine flüssige Navigation durchs System und ein zügiges Öffnen der Apps. Die 120Hz können in der Benutzeroberfläche voll ausgefahren werden und es kommt zu keinen nennenswerten Verzögerungen. Wer möchte, kann den Speicher mit einer microSD-Karte um bis zu 2TB erweitern.

Der Dimensity 7025 leistet gute Arbeit und kann sich ordentlich vor die niedriger bepreiste Konkurrenz setzen. Erst beim Cubot KingKong 11 oder X bekommt das WP61 Ultra einen Dämpfer. Aktuelle 3D-Games sind dennoch nichts für das Smartphone. Zumindest nicht bei vollen Details. Außerdem ist das Gewicht für langes Spielen eindeutig zu unhandlich. An Thermal Throttling leidet das Gerät unterdessen nicht. Selbst bei den Stresstests landet ihr mit der Stabilität im hohen 90er-Bereich.

System

Mit einer neuen Generation setzt Oukitel auch auf ein aktuelles Betriebssystem in Form von Android 16. Allerdings ist der Sicherheitspatch schon jetzt ein paar Monate alt, nämlich vom November 2025. Traditionell dürft ihr bei diesen Geräten nicht sonderlich viele Updates erwarten. Im Testzeitraum war ein Update verfügbar. In der Regel kommt vereinzelt mal ein Bugfix-Patch, der auch die Version des Sicherheitsupdates anhebt, meist jedoch nicht auf den aktuellen Stand. Ein Upgrade auf Android 17 ist hingegen eher unwahrscheinlich.

Abgesehen davon wirkt das System aufgeräumt und basiert offensichtlich auf der Basisversion von Android 16. Ihr findet einige Bloatware-Einträge, auch DuraSpeed ist mit von der Partie; abgesehen davon lässt sich aber alles deinstallieren. Dem Funktionsumfang geschuldet bietet Oukitel auch ein paar eigene Apps, etwa die Thermalkamera, einen Werkzeugkasten oder die Campinglampe. Beim WP61 Pro gibt es statt der Thermalkamera eine App für das Walkie-Talkie.

Über die Bordmittel könnt ihr die Akzentfarbe anpassen, und für die Haupt-Apps stehen auch einige Themen bereit. KI ist natürlich ebenfalls an Bord und lässt euch auch ohne Account Bilder generieren. Gelöst wird das über die AI-Beacon-App. Diese App lässt sich deinstallieren. Die Ergebnisse sind „okay“, aber sicher nicht auf dem Stand anderer Generatoren. Abgesehen von einer extra Taste an der linken Seite, die sich frei in drei verschiedenen Modi belegen lässt, fallen die Anpassungs- und Konfigurationsmöglichkeiten eher gering aus.

Kamera

Oukitel WP61 UltraKameras Design Rueckseite 1

Wir rutschen bei Outdoor-Smartphones zwar immer mal wieder in den Bereich der Fake-Sensoren, doch Oukitel verbaut hier erfolgreich drei funktionierende Kameras auf der Rückseite. Die Hauptkamera sitzt oben links, darunter die Thermalkamera und auf der rechten Seite die Nachtsichtkamera. Das heißt jedoch auch: Es gibt weder einen Telefoto- noch einen Weitwinkelsensor.

  • Hauptkamera: 108MP S5KHM6, F/1.8, 1/1.8, 79°
  • Nachtsichtkamera: 8MP Hi-846, F/2.2, 1/1.78, 78°
  • Thermalkamera: InfiRay 256x192p, 25Hz
  • Frontkamera: 32MP Sony IMX616, F/2.2, 1/2.74, 78°

Bildqualität

Auslöse- und Speicherzeit sind im normalen Modus sehr kurz. Auch die 108MP-Aufnahme wird zügig verarbeitet, große Qualitätsunterschiede gibt es dabei aber nicht. Das Bild bekommt einen leichten Gelbstich und etwas mehr Schärfe, die aber nicht in mehr Details resultiert. Ansonsten liefert der Sensor eher unterdurchschnittliche Ergebnisse und stößt besonders bei Gegenlicht schnell an seine Grenzen. Immerhin wirken die Ränder nicht verwaschen, dafür kann es vorkommen, dass das gesamte Bild wie weichgezeichnet wirkt.

Ihr könntet jetzt argumentieren, dass die regulären Nachtaufnahmen unbrauchbar sind, aber dafür verfügt das WP61 Ultra ja über eine Nachtsichtkamera. Fotos werden hier zwar nur in Schwarz-Weiß abgebildet, aber die Schärfe ist gut, Details sind durchaus erkennbar, und der Sensor funktioniert auch bei absoluter Dunkelheit ohne Lichtquellen. Ob dies eine nächtliche Farbaufnahme ersetzt, bleibt fraglich. Angesichts der Qualität der Hauptkamera verpasst ihr bei fehlender Farbe jedoch nicht allzu viel.

Die Frontkamera liefert überraschend ansehnliche Fotos. Mit ausreichend Licht gelingen ordentliche Schnappschüsse, die zwar gelegentlich etwas blass und überschärft wirken, aber insgesamt überzeugen.

Die Videoqualität enttäuscht hingegen. Mit 1080p und maximal 30 Bildern pro Sekunde (sofern nicht ein Day-One-Patch noch etwas daran ändert) lockt das Smartphone heutzutage niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Für Videotelefonie reicht die Qualität aus; hier fällt auch die schwache Bildstabilisierung weniger ins Gewicht. Kamerapumpen gibt es hier übrigens nicht. Für schöne Panoramaaufnahmen oder actionreiche Kamerafahrten ist das WP61 Ultra dennoch eher ungeeignet.

Konnektivität & Kommunikation

Oukitel WP61 Ultra SIM Netz Empfang

Selbstredend unterstützt das WP61 Ultra die relevanten Frequenzbänder für 4G und 5G. Mit dabei ist auch Band 20 für Deutschland. Verbaut ist ein Hybrid-Einschub. Das bedeutet: Ihr nutzt entweder zwei SIM-Karten, oder ihr ersetzt eine davon durch eine microSD-Karte für die Speichererweiterung um bis zu 2TB.

  • 4G: 1/2/3/4/5/6?/7/8/12/13/17/18/19/20/25/26/28AB/66/71
  • 5G: N1/2/3/5/7/8/12/20/25/28/34/38/39/40/41/48/66/71/77/78

Die Abdeckung in den beiden Netzbereichen sieht recht gut aus. Weniger überzeugend ist der Einsatz von Bluetooth 5.2. An speziellen Codecs stehen lediglich LDAC, AAC und SBC zur Verfügung. LC3 fehlt, und aptX entfällt aufgrund des MediaTek-Prozessors ohnehin.

Ein besonderes Augenmerk verdient der Lautsprecher am Smartphone. Es handelt sich um ein Modul, das 20 x 38 Millimeter misst und mit bis zu 5 Watt ordentlich Leistung abruft. Zusätzlich ist ein kleinerer Stereo-Lautsprecher an der unteren Rückseite integriert. Die Audioqualität kann sich jedenfalls hören lassen. Der Klang ist insgesamt recht warm abgestimmt, was für wenige übersteuernde Spitzen und ein durchaus bassartiges Volumen im unteren Bereich sorgt. Lauter als normale Smartphones ist das Gerät allemal.

Für die Navigation stehen die üblichen Satellitensysteme bereit: GPS, GLONASS, Beidou und Galileo. Die Abdeckung ist damit recht großzügig. Nach wenigen Sekunden pendelte sich die Standortbestimmung bei 10 Metern ein. Das geht deutlich besser. Dennoch stellte die Navigation kein Problem dar. Die Systemleistung ist hoch genug, um die Karten-Apps flüssig darzustellen; Abbrüche oder plötzliche Standortsprünge sind im Test nicht aufgetreten.

Für die WLAN-Verbindung steht ein Modul mit WiFi 5 bereit, das im 2,4- und 5GHz-Netz funkt. Ähnlich wie bei Bluetooth hat der Hersteller hier gespart, wobei die Einbußen im Alltag überschaubar bleiben dürften.

Zu den weiteren Features und der Sensorik gehört ein Fingerabdruckscanner, der im Power-Button integriert ist und das Gerät sehr schnell sowie zuverlässig entsperrt. Auch der Gesichtsscan funktioniert, nimmt sich allerdings deutlich mehr Zeit. Ein FM-Modul ist vorhanden, sodass ihr Radiosender empfangen könnt. Zusätzlich bietet das WP61 Ultra noch ein Gyroskop, einen E-Kompass, einen Beschleunigungssensor, einen Näherungs- sowie einen Helligkeitssensor. Natürlich ist auch NFC an Bord.

Akkuleistung

Oukitel WP61 Ultra Design Verarbeitung 1

Mit 20.000mAh an Akkukapazität befinden wir uns selbst bei Outdoor-Smartphones in extremen Gefilden. Geladen werden diese Powerbank-artigen Ausmaße mit 45 Watt, was leider dazu führt, dass ein vollständiger Ladevorgang bis zu vier Stunden andauern kann. Zusätzlich steht induktives Laden zur Verfügung; mit lediglich 10 Watt benötigt eine Ladung auf diesem Weg jedoch absurd lange.

Spannender ist da schon, wie lange der Akku durchhält. Im täglichen Einsatz ist der Akku schier unverwüstlich und hält problemlos mehrere Tage durch. Eine Woche Laufzeit ohne Ladevorgang ist bei gemischter Nutzung in jedem Fall realistisch. Auch im Stand-by oder beim einstündigen YouTube-Konsum ist kaum nachvollziehbar, wie viel Energie verbraucht wird, da sich die Prozentanzeige einfach nicht rührt.

Testergebnis

Getestet von
Max Drechsel

Mit dem WP61 Ultra holt man sich ein typisches Outdoor oder Rugged-Phone ins Haus. Es glänzt in den Rubriken, die in diesem Zusammenhang wichtig sind. Lange Akkuleistung, ein passables Display, starker Empfang, starke CPU, Campinglicht, eine Nachtsichtkamera, verbunden mit einem IP68/IP69K Zertifikat und robuster Bauweise.

Das WP61 Ultra ist kein Smartphone für den täglichen Gebrauch. Viel zu schwer, viel zu unhandlich fällt es dafür aus. Zu den Schwächen zählen außerdem die Kameras und die Displayhelligkeit könnte höher ausfallen. Ansonsten bekommt man jedoch genau das, was man erwartet. Nicht mal bei der Speicherausstattung kann man meckern. Höchstens noch beim Widevine L3-Zertifikat, denn langen Streamingsessions wird so etwas die Würze genommen.

Alles zusammen klingt das WP61 Ultra zu gut, zu schön auf den Einsatzzweck zugeschnitten, der Preis muss der Fallstrick sein. Und gewissermaßen ist er das auch.  Oukitel ruft 430 Dollar auf, das sind umgerechnet rund 370 €. Kein komplett überzogenes Angebot, aber eben auch kein Schnapp.

Das leistungstechnisch ähnlich abschneidente Blackview Oscal Pilot 5(zum Test) kostet 100 € weniger. Verglichen mit dem neulich ebenfalls getestetem 8849 Tank X(zum Test) ist man hingegen gut dabei, liefert aber natürlich auch keinen Beamer. Der direkte Konkurrent wäre wohl eher das Ulefone Armor 29 Pro(zum Test). Die beiden Geräte weißen eine fast identische Ausstattung auf, wobei hier Oukitel hier preislich das attraktivere Angebot bietet.


Gesamtwertung
81%
Design und Verarbeitung
90 %
Display
75 %
Leistung und System
80 %
Kamera
65 %
Konnektivität
80 %
Akku
95 %

Preisvergleich

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