| CPU | MediaTek Dimensity 8200 Ultra - 1 x 3,1GHz + 3 x 3,0GHz + 4 x 2,0GHz |
|---|---|
| RAM | 16 GB RAM |
| Speicher | 512 GB |
| GPU | Mali-G610 MC6 |
| Display | 2460 x 1080, 6,8 Zoll 120Hz (IPS) |
| Betriebssystem | - Android 15 |
| Akkukapazität | 17600 mAh |
| Speicher erweiterbar | Hybrid |
| Hauptkamera | 50 MP + 64MP (dual) + 8MP (triple) |
| Frontkamera | 50 MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Ja |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 |
| 5G | 1, 2, 3, 5, 7, 8, 12, 20, 25, 28, 38, 40, 41, 77, 78 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano |
| Gewicht | 751 g |
| Maße | 180,5 x 91,8 x 33,7 mm |
| Antutu (v10) | 901639 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Hersteller | |
| Getestet am | 28.02.2026 |
Inhaltsverzeichnis
Mit dem 8849 Tank X haben wir einen echten Brocken im Test, aber auch die Vorgänger waren nicht für ihre filigrane Bauweise bekannt. Dafür erhaltet ihr ein robustes Outdoor-Smartphone mit großem Akku, moderner CPU und einem brauchbaren Beamer.
Für rund 500€ möchte das Tank X das perfekte Smartphone für ausgedehntes Camping sein, denn auch das für diese Marke typische LED-Panel auf der Rückseite ist verbaut. Dazu kommt ein moderner Prozessor mit massig Speicher. Damit besetzt das Smartphone eine Nische, denn als Daily Driver ist das 8849 Tank X schlichtweg zu klobig. Das Smartphone bereicherte meinen Alltag in den letzten zwei Wochen und sorgte oft für Reaktionen, die bei einem regulären Gerät niemals auftreten.
Design und Verarbeitung
Das Tank X ist ein Outdoor-Smartphone durch und durch und kann seine Abmessungen nicht kaschieren. Mit 180,5 x 91,8 x 33,7 Millimeter erwartet euch ein massiver Klotz, was das Gewicht von 751 Gramm unterstreicht. Das 8849 Tank X liegt schwer in der Hand und ist für die Tischbedienung ausgelegt, da die Steuerung selbst mit zwei Händen schwerfällt. Die Formensprache entspricht der des Vorgängers und das Smartphone ist eindeutig als Familienmitglied der Tank-Reihe zu erkennen. Es bleibt beim bekannten Mix aus gummiertem Kunststoff und Metallelementen, die routiniert verarbeitet wurden. Die Spaltmaße sind gleichmäßig und alle Elemente passgenau.
Gleich zwei Sondertasten befinden sich auf der linken Seite des Smartphones. Sie unterscheiden sich nur in der Farbe. Die Tasten für die Lautstärke sind ein Stück höher positioniert und klappern leicht. Der Power-Button mit dem präzisen Fingerabdruckscanner befindet sich auf der rechten Seite unterhalb der riesigen Lüfteröffnungen, die auf beiden Seiten zu finden sind. Dennoch ist das 8849 Tank X nach IP69K wasserdicht und übersteht entsprechende Stürze. Der Scanner erkennt den Finger sicher, als Alternative steht „Face-Unlock“ zur Verfügung. Auf der Unterseite verbergen sich hinter einer Klappe der USB-C-Anschluss 2.0 und der 3,5mm-Klinkenanschluss. Zudem ist nur ein einzelnes Mikrofon verbaut.
Spannend ist die Oberseite mit der Öffnung für den Beamer, dem Laser zur Erfassung des Abstands und dem Hybrid-Slot für die SIM-Karten oder eine microSD-Karte. Zur Entfernung des Slots ist keine SIM-Nadel erforderlich. Dazu gesellt sich ein IR-Sender. Sowohl der Beamer als auch der Laser sind durch Glas geschützt. Die Rückseite unterscheidet sich kaum von den anderen Tank-Modellen, wirkt für ein reguläres Smartphone aber außergewöhnlich. Besonders das große LED-Element sticht hervor. Die oberen beiden Kameras und der LED-Blitz stehen nochmals 2,5mm hervor, was angesichts der Gehäusedicke unnötig erscheint. Am unteren Ende befindet sich eine massive Befestigungsöse.
Breite Displayränder umgeben das Panel, wie in dieser Klasse üblich, wobei das etwas breitere Kinn kaum auffällt. Der Bildschirm liegt einen knappen Millimeter tiefer im Gehäuse und ist dadurch gut geschützt. Im Bildschirm selbst sitzt die Frontkamera sichtbar in einer „Punch-Hole-Notch“. Insgesamt überzeugt das 8849 Tank X in diesem Bereich und erregt in der Öffentlichkeit definitiv Aufsehen. Unterschätzt aber nicht die Abmessungen und das Gewicht!
Lieferumfang
Der Lieferumfang des 8849 Tank X fällt vollständig aus. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten liegt ein passendes 120 Watt starkes Netzteil bei. Dazu kommen der übliche Papierkram und eine SIM-Nadel. Auf dem Bildschirm ist bereits eine hochwertige Schutzfolie angebracht, eine zweite liegt bei. Eine Handschlaufe oder ein Lanyard fehlen, da sich das Smartphone aufgrund der Größe nicht für die Hosentasche eignet.
Campinglicht
Neben dem kleinen LED-Blitz, der auch als Taschenlampe dient, gibt es das großflächige Campinglicht. Dieses lässt sich in drei Stufen regulieren. Das Smartphone hält die hellste Stufe nicht dauerhaft und reduziert sie langsam auf die mittlere Stufe. Die höchste Stufe lässt sich alle 10 Minuten einmal aktivieren.
- geringe Helligkeit
- volle Helligkeit
Der Energiebedarf bleibt mit 20% Verlust pro Stunde in der höchsten Stufe überschaubar. Dafür fallen die Ausleuchtung und die Reichweite gut aus. Somit eignet sich das Gerät wie versprochen hervorragend als Campinglicht. Alternativ nutzt ihr das Licht nachts zum Ausleuchten von Fotomotiven.
Beamer
Eine Besonderheit ist der DLP-Beamer im 8849 Tank X, der immerhin bis zu 1080p unterstützt. Die native Auflösung verschweigt der Hersteller, sie liegt augenscheinlich aber über 720p, denn auf einer großen Fläche stimmen die Details. Dabei funktioniert die Trapezkorrektur bis zu einer Entfernung von 4m und auch der Autofokus arbeitet problemlos. Der Laser misst hierfür zuverlässig die Entfernung. Das Bild überzeugt zudem in abgedunkelten Räumen.
Dank der Helligkeit von bis zu 220 Lumen wirft der Beamer schon bei normalem Tageslicht ein sichtbares Bild an die Wand. Bei einem Abstand von 2,1m entsteht ein 75 Zoll großes Bild. Es geht jedoch wesentlich größer, wie die Projektion auf der Steinwand beweist. Die Helligkeit lässt sich in den Einstellungen ausreichend regeln, dieser Menüpunkt ist allerdings etwas versteckt. Die Helligkeit des Beamers korrespondiert mit der Lautstärke des Lüfters. In 20cm Abstand haben wir folgende Werte gemessen:
- volle Helligkeit: 58,2dB(A) (hochfrequentes Geräusch)
- Nachtmodus: 46,2dB(A)
- niedrigste Helligkeit: 27,1dB(A), kein Lüfter aktiv
In den beiden niedrigsten Helligkeitsstufen bleibt der Lüfter inaktiv, sodass ihr den Beamer auch in ruhigen Umgebungen nutzen könnt. Der Hersteller verspricht eine Laufzeit von bis zu 5 Stunden bei voller Helligkeit, die das 8849 Tank X mit knapp 4 Stunden Laufzeit im Test verfehlt. Dennoch genügen vier Stunden problemlos für zwei Spielfilme während eines Campingtrips.
Display des Tank X
Die Anzeige des Tank X fällt in Anbetracht der restlichen Ausstattung unspektakulär aus. Ein 6,78 Zoll großes IPS-Panel mit einer Auflösung von 2460 x 1080 Pixel kommt zum Einsatz. Einzelne Pixel sind dadurch nicht zu erkennen, die Ausleuchtung des Bildschirms dürfte jedoch homogener sein. Die maximale Helligkeit von 551 Lux reicht für sonnige Tage im Freien zudem nicht aus.
Damit verliert das Tank X den Anschluss an die Konkurrenz, insbesondere an Geräte mit AMOLED-Display. Das Panel bietet immerhin eine Bildwiederholungsfrequenz von 120 Hertz, die das System bei Bedarf auf 60 Hertz reduziert. Ein Zwischenschritt mit 90 Hertz steht ebenfalls zur Wahl. Die Farben wirken ab Werk etwas matt, lassen sich aber in den Einstellungen anpassen, ebenso der Weißpunkt.
Der Kontrast ist solide. Das Display unterstützt HDR10+ und HLG, was angesichts der geringen Maximalhelligkeit jedoch kaum Vorteile bringt. Eine Unterstützung für „Widevine Level 1“ wäre sinnvoller gewesen, da das Smartphone den Beamer direkt integriert. Da nur „Widevine Level 3“ an Bord ist, streamt ihr Inhalte der bekannten Streaming-Anbieter lediglich in SD-Auflösung. YouTube oder die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender unterliegen dieser Einschränkung nicht. In der Summe überzeugt der Bildschirm nur bedingt und ihr vermisst schnell die AMOLED-Anzeige des Tank 4 Pro (zum Test).
Leistung
- Geekbench
- Antutu V.10
- Antutu V.11
Mit dem MediaTek Dimensity 8200 kommt ein fast drei Jahre alter Prozessor im 8849 Tank X zum Einsatz, der allerdings stark genug für die obere Mittelklasse ist. Der Chip besitzt vier Leistungskerne sowie vier Energiesparkerne und wird im 4nm-Verfahren gefertigt. Zusammen mit dem riesigen 16GB großen LPDDR5-Arbeitsspeicher liefert die CPU eine ansprechende Leistung.
Das Tank X muss die Konkurrenz nicht fürchten und sortiert sich direkt hinter den Top-Modellen ein. Mit 512GB UFS 3.1-Speicher ist auch der interne Speicherplatz großzügig dimensioniert, zumal er sich über eine microSD-Speicherkarte erweitern lässt. Mangelnder Speicherplatz ist dem Smartphone somit fremd und Multitasking stellt kein Problem dar.
Für die Grafikberechnung ist die Mali-G610 MP6 GPU zuständig. Diese bietet 6 Ausführungseinheiten und schreckt vor Spielen wie Fortnite nicht zurück.
Das System läuft flüssig und setzt Eingaben zügig um. Aufgrund der massiven Abmessungen liegt das Tank X beim Spielen jedoch unbequem in der Hand, was den Gaming-Spaß trotz der leistungsstarken Hardware trübt.
System
- Toolbox
Auf dem 8849 Tank X läuft Stock-Android 15 und der Hersteller hält sich mit optischen Anpassungen weitestgehend zurück. Das System ist zu 95% auf Deutsch übersetzt. Lediglich bei den Sonderfunktionen, wie den Beamer-Einstellungen, hakt die Lokalisierung stellenweise. Ihr könnt optische Details wie Hintergrundbilder oder die Schriftart anpassen, das grundlegende Android-Design bleibt jedoch erhalten.
- Sondertasten
- Campinglicht
- Projektor
Das erleichtert die Bedienung und Umsteiger finden sich schnell zurecht. Die übersichtliche Oberfläche stellt niemanden vor Rätsel, bietet aber weniger feingliedrige Optionen als andere Benutzeroberflächen. Im Alltag traten, bis auf zwei Systemabstürze, keine Probleme auf. Diese Abstürze verursachte die Spiegelung des Bildschirminhalts über den Beamer. Mit vielen Software-Updates in der Zukunft ist bei dieser Geräteklasse nicht zu rechnen, das 8849 Tank X erhielt im Testzeitraum jedoch immerhin einen Bugfix.
Kamera
Rein von den technischen Daten ist die Kamera des 8849 Tank X für ein Outdoor-Smartphone stark aufgestellt. Eine sonst übliche Ultraweitwinkelkamera fehlt, stattdessen verbaut der Hersteller eine Zoomkamera. Das Setup setzt sich aus den folgenden vier Sensoren zusammen:
- Hauptkamera: 50MP (Sony IMX766) 24mm, f/1.8-Blende, Autofokus
- Nachtsichtkamera: 64MP (OmniVision OV64B1B) f/1.79-Blende, Autofokus
- Zoomkamera: 8MP (HiSilicon HI847) 3-fach optischer Zoom, f/2.4-Blende
- Frontkamera: 50MP (Hi5022Q), f/2.25-Blende
Vier IR-Dioden unterstützen die Nachtsichtkamera in absoluter Dunkelheit. Eine optische Bildstabilisierung (OIS) fehlt, für die Frontkamera lässt sich jedoch eine elektronische Stabilisierung (EIS) aktivieren. Als Kamera-App kommt eine Standard-Software mit wenigen Optionen und einigen Übersetzungsfehlern zum Einsatz.
Hauptkamera
Die Hauptkamera erzeugt kühle Aufnahmen mit Schwächen beim Dynamikumfang. Dadurch wirken die Bilder leicht kontrastarm. Die Helligkeit stimmt und die Bildschärfe liefert keinen Grund zur Kritik. Der Autofokus fokussiert zuverlässig. Ein dedizierter HDR-Modus fehlt, im Pro-Modus speichert das Smartphone die Bilder jedoch auf Wunsch im RAW-Format. Insgesamt fällt das Ergebnis der Hauptkamera durchwachsen aus.
Nachtaufnahmen
- mit Campinglicht
Die Nachtaufnahmen leiden unter der fehlenden Software-Optimierung. Die Kamera-App lässt maximal 0,3s Belichtungszeit zu, weshalb die Software den ISO-Wert im Dunkeln drastisch erhöht. Das dunkle, verrauschte Endergebnis verwundert daher nicht. Es bedarf ausreichend Kunstlicht, um brauchbare Nachtaufnahmen zu erzeugen.
Nachtsichtkamera
Mit 64 Megapixeln ist die Nachtsichtkamera nominell stark aufgestellt und nutzt zudem „Pixel-Binning“, um die Bildqualität zu steigern. In der Praxis gelingt dies nur bedingt: Bei Distanzen über 4m hat das Smartphone nachts Schwierigkeiten, den richtigen Fokuspunkt zu finden. Die Aufnahmen geraten dadurch häufig unscharf. Innerhalb von 4m oder am Tag arbeitet der Fokus zuverlässiger. Dennoch mangelt es den Bildern generell an Schärfe und Details. Der Autofokus arbeitet fehlerhaft, was den Sensor in der aktuellen Form überflüssig macht.
Zoomkamera
Ihr dürft von dem kleinen Sensor keine Wunder erwarten, aber immerhin steht überhaupt ein 3-fach optischer Zoom bereit. Bei Tageslicht liefert die Kamera solide Ergebnisse. Anders als bei der Hauptkamera bleiben die Farben neutral. Die Bildschärfe ist gut und die Aufnahmen fangen ausreichend Details ein. Der Kontrast geht in Ordnung. Bei wenig Licht stößt der kleine Sensor erwartungsgemäß an seine Grenzen.
Frontkamera
Obwohl ein 50-Megapixel-Sensor zum Einsatz kommt, fallen die Ergebnisse der Frontkamera enttäuschend aus. Es mangelt den Selfies an Schärfe und dem korrekten Fokuspunkt. Die Farben wirken matt und der Kontrast bietet Luft nach oben. Trotz bedecktem Himmel neigt die Kamera zu Überbelichtungen. Für ansehnliche Selfies eignet sich das 8849 Tank X nicht.
Video
Die Hauptkamera nimmt Videos in 4K-Auflösung bei 30fps auf. Reduziert ihr die Auflösung auf 1080p bei 30fps, lässt sich während der Aufnahme zur Zoomkamera wechseln. Wie im Testvideo hörbar, bereiten Windgeräusche dem Mikrofon Probleme, da die Software sie nicht herausfiltert. Die Hauptkamera verzichtet auf eine Bildstabilisierung. Die Frontkamera unterstützt bei 1080p und 30fps laut Datenblatt zwar einen EIS, davon ist im fertigen Video jedoch kaum etwas zu sehen.
Zwischenfazit der Kamera
Die Kamera-Performance des 8849 Tank X wirkt wie ein Rückschritt in die Anfangszeit der Outdoor-Smartphones, in der Nutzer auf dem Papier hochauflösende Sensoren erhielten, die Bildqualität jedoch kaum das Niveau eines 100€-Smartphones erreichte. Eine bessere Software-Optimierung hätte den Aufnahmen gutgetan, so bleibt das Gesamturteil lediglich ausreichend.
Konnektivität und Kommunikation
Die Kameraprobleme geraten bei der Konnektivität in den Hintergrund, denn hier ist das 8849 Tank X exzellent aufgestellt. Ein starker Empfang und eine Vielzahl unterstützter Frequenzbänder sprechen eindeutig für das Gerät:
- 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 38, 40, 41, 42, 48, 66, 71
- 5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n25, n26, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78
Der Prozessor funkt in 4G- und 5G-Netzen, zur Verbesserung der Sprachqualität stehen VoLTE und VoWiFi bereit. Eine eSIM wird nicht unterstützt, sodass ihr maximal zwei physische SIM-Karten einsetzen könnt. Telefonate mit dem 8849 Tank X fallen meist kürzer aus, da es auf Dauer anstrengend ist, den massiven Klotz ans Ohr zu halten. Die gute Sprachverständlichkeit trübt das jedoch nicht.
- am Router
- nach 1 Wand
- nach 2 Wänden
- nach 3 Wänden
Die Verbindungsstärke im heimischen WLAN zeigte sich im Test stabil und die Datenraten fallen für ein Outdoor-Gerät tadellos aus. Der Wechsel im Mesh-Netzwerk zwischen verschiedenen Access-Points funktionierte zuverlässig. Neben Wi-Fi 6 unterstützt das Tank X auch Bluetooth 5.4. Die Verbindung zu kabellosen Kopfhörern klappte problemlos und greift auf die Audio-Codecs SBC, AAC und LDAC zurück. Der verbaute Mono-Lautsprecher liefert zwar eine hohe Lautstärke, eine ausgewogene Klangwiedergabe fehlt jedoch komplett. Nostalgiker freuen sich über das vorhandene FM-Radio. Zum Betrieb ist eine externe Antenne nötig, wofür ihr kabelgebundene Kopfhörer über den 3,5mm-Klinkenanschluss oder den USB-C-Anschluss anschließt.
- GPS Fensternähe
- GPS Außenbereich
- Sensoren
- Bluetooth
- UKW-Radio
Auch bei der Navigation trumpft das 8849 Tank X auf. Neben Dual-GPS unterstützt das Smartphone GLONASS, Galileo und Beidou. Der Satellitenempfang erweist sich als exzellent: Bereits in Fensternähe bestimmt das Gerät den Standort mit einer Genauigkeit von 2m. Im Freien steigert sich die Genauigkeit auf bis zu 1m. In Kombination mit dem integrierten E-Kompass sind dies hervorragende Werte. Wie es sich für ein waschechtes Outdoor-Smartphone gehört, spart der Hersteller nicht an Sensoren: Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Helligkeitssensor, Gyroskop, Kompass, Barometer, NFC und ein IR-Sender.
Akkulaufzeit
- 120 Hertz
- 90 Hertz
- 60 Hertz
Mit 17.600mAh fällt der Akku in Anbetracht des massiven Gewichts fast schon normal groß aus. Dank des sparsamen Prozessors erzielt das 8849 Tank X gute, wenn auch keine überragenden Laufzeiten. Das IPS-Panel benötigt recht viel Energie, in der Praxis nutzt ihr den Klotz aufgrund des hohen Gewichts aber ohnehin seltener als ein normales Smartphone.
Somit stellen drei Tage normale Nutzung kein Problem für den Akku dar. Der Betrieb des Beamers verbraucht am meisten Strom. Reduziert ihr die Bildwiederholungsrate auf 60 Hertz, verlängert das die Laufzeit spürbar. Eine Stunde YouTube-Streaming bei 200 Lux Helligkeit reduziert den Akkustand um 4%.
Zum Aufladen greift ihr auf das beiliegende 120 Watt starke Netzteil zurück, womit das 8849 Tank X in 80 Minuten wieder vollständig geladen ist. Bereits nach 60 Minuten stehen 87% auf der Uhr. Kleiner Funfact: Damit lädt das Smartphone exakt so schnell wie ein Google Pixel 10 Pro. Das Tank X versorgt zudem andere Geräte als Powerbank mit Energie. Kabelloses Aufladen (Wireless Charging) wird wenig überraschend nicht unterstützt.
Testergebnis
Mit dem 8849 Tank X hatte ich mein bisher größtes und schwerstes Smartphone im Test. Als handlicher Alltagsbegleiter fällt es damit logischerweise durch. Es ist schlichtweg zu groß und schwer! Doch als Daily-Driver für die Hosentasche ist das Gerät gar nicht konzipiert. Bewertet ihr das Tank X in seiner Nische, ergibt das Konzept Sinn. Als massives Camping-Smartphone, das abseits der Steckdose locker ein langes Wochenende übersteht, eignet sich das Gerät hervorragend. Insbesondere der astreine Beamer sorgt beim abendlichen Filmeschauen am Zeltplatz für Begeisterung. Ihr solltet lediglich einen externen Bluetooth-Lautsprecher bereithalten, um das laute Lüftergeräusch zu übertönen. Dazu passen der starke Prozessor und die großzügige Speicherausstattung. Beim Display müsst ihr erste Kompromisse eingehen, die im Bereich der Kamera jedoch wesentlich gravierender ausfallen. Schade, dass kein AMOLED mehr zum Einsatz kommt wie beim vorherigen 8849 Tank 4 Pro (zum Test). Der Software fehlt es hier schlicht an Feinschliff. Sofern die Fotoqualität auf eurer Prioritätenliste weiter unten steht, liefert das Tank X einen funktionalen Begleiter für euren nächsten Outdoor-Trip. Ihr müsst euch lediglich mit dem extremen Gewicht und den Abmessungen arrangieren. Alternativ haben sich auch schon andere Hersteller dem Konzept eines Smartphones mit Beamer angenommen, wie das Ulefone Armor 34 Pro (zum Test) zeigt.
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