| CPU | Snapdragon 8 Elite - 2 x 4,32GHz + 6 x 3,53GHz |
|---|---|
| RAM | 12 GB RAM, 16 GB RAM |
| Speicher | 256 GB, 512 GB |
| GPU | Adreno 830 |
| Display | 2688 x 1216, 6,8 Zoll 144Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | MyOS - Android 16 |
| Akkukapazität | 7000 mAh |
| Speicher erweiterbar | Nein |
| Hauptkamera | 50 MP + 8MP (dual) |
| Frontkamera | 16 MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 |
| 5G | 1, 2, 3, 5, 7, 8, 20, 28, 38, 40, 41, 66, 77, 78 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano |
| Gewicht | 207 g |
| Maße | 163,8 x 76,5 x 7,8 mm |
| Antutu (v10) | 2632758 |
| Benachrichtigungs-LED | Ja |
| Updatezeitraum | 5+5 |
| Hersteller | Nubia |
| Getestet am | 12.02.2026 |
Inhaltsverzeichnis
Mit dem RedMagic 11 Air kommt eine günstigere Version des Flaggschiffs zu uns auf den Markt. Es bietet einen Snapdragon-Prozessor, gepaart mit einem dicken Akku, aktivem Kühlsystem sowie ausreichend Speicher. Wir haben uns das RedMagic 11 Air genauer angeschaut und verraten euch, ob sich ein Kauf lohnt.
Gaming-Smartphones spielen hierzulande nach wie vor eine untergeordnete Rolle, während in Asien viele junge Leute auf die Gaming-Boliden setzen. Dabei gilt das Argument für diese Geräte auch bei uns: Sie bieten meist ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn ihr möglichst viel Rechenpower und ein schönes Display haben wollt. Abstriche müsst ihr nach wie vor bei den Kameras hinnehmen.
RedMagic 11 Air vs. RedMagic 10 Air – die Unterschiede
![]() RedMagic 11 Air |
![]() RedMagic 10 Air |
![]() RedMagic 11 Pro |
|
| Größe | 163,8 x 76,5 x 7,8mm | 164,3 x 76,6 x 7,85mm | 163,8 x 76,5 x 8,9mm |
| Gewicht | 207g | 205g | 230g |
| CPU | Snapdragon 8 Elite - 2 x 4,32GHz + 6 x 3,53GHz | Snapdragon 8 Gen 3 - 1 x 3,3GHz + 3 x 3,15Ghz + 2 x 2,26GHz | Snapdragon 8 Elite Gen 5 - 2 x 4,6GHz + 6 x 3,6 GHz |
| RAM | 12 GB RAM, 16 GB RAM | 12 GB RAM, 16 GB RAM | 16 GB RAM |
| Speicher erweiterbar | Nein | Nein | Nein |
| Display | 2688 x 1216, 6,8 Zoll 144Hz (AMOLED) | 2480 x 1116, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) | 2688 x 1216, 6,9 Zoll 144Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | Android 16, MyOS | Android 15, MyOS | Android 16, MyOS |
| Akku | 7000 mAh (80 Watt) | 6000 mAh (80 Watt) |
7500 mAh (80 Watt)
kabelloses Laden |
| Kameras | 50 MP + 8MP (dual) | 50 MP + 50MP (dual) | 50 MP + 50MP (dual) + 2MP (triple) |
| Frontkamera | 16 MP | 16 MP | 16 MP |
| Anschlüsse | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM | 3,5mm Kopfhörer Anschluss, USB-C 3.1 (10GBit/s), Dual-SIM |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID |
| Empfang |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 34, 66, 38, 39, 40, 41 |
| Zum Testbericht | Zum Testbericht |
|
RedMagic 11 Air |
||
| Prozessor & Akku: | Snapdragon 8 Elite & 7000mAh mit 80W Laden | Snapdragon 8 Gen 3 & 6000mAh mit 80W Laden |
| Preis (UVP): | 12GB/256GB – 469€ (Schwarz, Weiß)
16GB/512GB – 569€ (Schwarz, Weiß) |
12GB/256GB – 499€ (Schwarz, Weiß)
16GB/512GB – 649€ (Schwarz, Weiß & Orange) |
Design & Verarbeitung
Äußerlich passt RedMagic das Design seiner Smartphones in den letzten Jahren nur im Detail an. In diesem Fall findet die größte Änderung auf der Rückseite statt. Statt drei alleinstehenden Kameramodulen sind es jetzt vier, wobei ein „Modul“ lediglich LEDs, die Taschenlampe und den Lüfter beherbergt. Trotzdem steht dadurch eine Kamera mehr zur Verfügung als beim direkten Vorgänger. Ansonsten überzeugt das RedMagic 11 Air, wie auch alle anderen Geräte der Reihe, mit einer futuristisch gestalteten Rückseite, die wohl die Kühlkammern, Leiterbahnen und nicht zu vergessen das RedMagic-Logo darstellt.
Abgesehen von der RGB-LED über dem aktiven Lüfter, dem Markenzeichen der RedMagic-Smartphones, hält es der Hersteller diesmal schlicht; lediglich im RedMagic-Logo befindet sich eine weitere LED. Auch der sichtbare Wasserloop des RedMagic 11 Pro (zum Test) ist hier nicht vorhanden.
Ansonsten bleibt das Design überwiegend unverändert. Statt runder Buttons nutzt der Hersteller nun wieder ausschließlich ovale. Die Anordnung bleibt unterdessen identisch: Power-Button und Lautstärkewippe rechts, der Magic-Key links oben. An der rechten Flanke finden sich zudem wieder die berührungsempfindlichen Schultertasten, fühlbar durch leichte Vertiefungen. Ein 3,5mm-Klinkenanschluss ist weiterhin nicht vorhanden. Der USB-C-Anschluss setzt leider auf Version 2.0. Rundum verteilt liegen diverse Mikrofone, wobei an der oberen Kante auch ein Infrarot-Sender eingelassen ist. Der SIM-Einschub befindet sich links neben dem USB-Anschluss.
Der Rahmen und die Tasten sind aus Aluminium gefertigt. Die Rückseite besteht aus Corning Gorilla Glass 5 und weist eine 2,5D-Rundung auf. Das Frontglas hingegen besteht aus Corning Gorilla Glass 7i und ist komplett plan in den Rahmen eingelassen. Verarbeitungstechnisch gibt es nichts zu bemängeln. Zudem hat RedMagic dieses Mal eine IP54-Zertifizierung gegen Staub und Regen, trotz aktiver Lüfterkomponente. Man sollte aber nicht vergessen, dass das bei weitem nicht so viel Schutz bedeutet wie IP68.
Wer sich das RedMagic 11 Air ins Haus holt, hält anschließend ein 163,8 x 76,5 x 7,8 Millimeter messendes Smartphone in der Hand. Mit 207 Gramm handelt es sich zwar nicht um ein Leichtgewicht, doch die Kombination aus den hochwertigen Materialien und dem im Rahmen gehaltenen Format macht das Gerät sehr umgänglich in der Handhabung. Bisher steht das RedMagic 11 Air in Phantom (Black) und Prism (Weiß) zur Verfügung. Die Chancen stehen aber gut, dass es auch wieder wenigstens ein Modell mit Farbe in den Handel schafft – beim RedMagic 10 Air war das Orange.
Lieferumfang des RedMagic 11 Air
RedMagic verpackt das 11 Air in einer ähnlichen Box wie schon das 10 Air:
- Netzteil (CN, 21V/3,8A)
- USB-C-auf-USB-C-Kabel (ca. 150cm)
- SIM-Nadel
- Schutzhülle (Hartplastik)
- Schnellstartanleitung
- Bedienungsanleitung
- Garantiekarte
- RedMagic-Sticker
Display des RedMagic 11 Air
Die Displays von RedMagic-Smartphones sind in der Regel sehr leistungsfähig, verzichten aber gerne mal auf High-End-Features. So auch das Display des RedMagic 11 Air. Grundsätzlich bleibt der Aufbau ähnlich. Wir messen 6,85 Zoll Bilddiagonale bei 2688 x 1216 Pixel. Die maximale Bildwiederholfrequenz liegt in dieser Generation bei 144Hz (statt 120Hz) und natürlich handelt es sich um ein OLED-Panel. Die Werte führen zu einem Seitenverhältnis von 20:9 und einer Pixeldichte pro Zoll von satten 430. Das Bild ist also gestochen scharf.
LTPO ist nach wie vor nicht vorhanden, somit wechselt das Display – immerhin rasant – zwischen 60Hz, 90Hz, 120Hz und 144Hz, die auch alle einzeln fixiert werden können. Im Hinblick auf Helligkeit will der Hersteller kleine Fortschritte erzielt haben. Bis zu 1800 Lux sollen laut Datenblatt anliegen, gemessen haben wir 1250 Lux, die manuell angelegt werden können. Der Automatismus erreicht unterdessen 1750 Lux, liegt also knapp unter der Angabe. Das ist eine kleine, aber reproduzierbare Verbesserung zum direkten Vorgänger, dem RedMagic 10 Air.
An den Einstellungsmöglichkeiten hat sich unterdessen wenig geändert. Noch immer könnt ihr die Farbtemperatur ganz nach Belieben anpassen, ein funktionierendes AOD (Always on Display) einrichten oder einen erweiterten Farbraum auf Kosten der Akkulaufzeit anwenden. Neu ist die Möglichkeit, das Weichzeichnen der Hintergründe zu deaktivieren.
Im Standard liegt die Abtastrate des Displays bei hohen 960Hz. Über den Game-Space lässt sich dieser Wert auf bis zu 2500Hz erhöhen. Somit werden selbst kleinste Veränderungen bei Eingaben erkannt.
Widevine L1 ist vorhanden, ebenso wie HDR10 und HLG-Unterstützung. Die Option, das RedMagic-Logo auf der Rückseite als Benachrichtigungs-LED umfangreich einzurichten, steht bereit. Zusätzlich lässt sich auch die LED über dem Lüfter anpassen, allerdings nicht für Benachrichtigungen, sondern rein als Zierde. Alles in allem ein schönes, kräftiges, flaches Display mit 2 Millimeter Seitenrändern am oberen Rand; unten sind es schmale 3 Millimeter.
Leistung
Lange stand im Raum, ob das RedMagic 11 Air nicht auf einen MediaTek Dimensity-Prozessor setzt. Nun steht es fest, es ist wieder ein Snapdragon geworden – um genau zu sein: ein Snapdragon 8 Elite. Also nicht irgendein Modell, sondern ein immer noch brachial liefernder Top-Prozessor, das Topmodell vom letzten Jahr. Gefertigt in 3nm handelt es sich um einen Octa-Core, der dem aktuellen 8 Elite (Gen 5) in kaum etwas nachsteht.
Dazu gesellen sich entweder 12GB oder 16GB RAM sowie 256GB oder 512GB Massenspeicher, immer in der jeweiligen Kombination. Es handelt sich dabei um LPDDR5X Ultra und UFS 4.1 Speicher. Dabei kommt der Festspeicher auf eine Geschwindigkeit von 4442 MB/s beim Lesen und 3998 MB/s beim Schreiben. Es zieht sich also durch, dass es beim 11 Air überall um kleine Verbesserungen zum Vorgänger geht, und das zeigt sich auch in den Benchmarks.
- Ohne Lüfter
- Mit Lüfter
- Ohne Lüfter
- Mit Lüfter
- Antutu 11
- Antutu 10
- Speichertest
- Geekbench
- OpenCL
- Vulkan
Das RedMagic 11 Air setzt sich konsequent vor das 10 Air und positioniert sich knapp unterhalb des RedMagic 10 Pro (zum Test) oder des Asus ROG Phone 9 Pro (zum Test). In einigen Disziplinen überholt es die alten High-End-Modelle sogar oder zieht gleich. Eine großartige Leistung, die sich auch in absolut flüssigen Spielen und einer noch flüssigeren Menüführung widerspiegelt.
Thermal Throtteling
Werden die Chips voll ausgelastet, fängt das Smartphone in der Hand schon fast an zu glühen. Ihr könntet meinen, die größte Verbesserung in Spielen sei daher in letzter Zeit, dass das Gerät so viel Mehrleistung besitzt, dass es kühl bleibt und dennoch die volle Grafikpracht darstellt.
- Mit Lüfter
- Ohne Lüfter
- Mit Lüfter
- Ohne Lüfter
Die RedMagic-Serie setzt dafür zusätzlich auf einen aktiven Lüfter. Dieser schaufelt beim RedMagic 11 Air mit bis zu 24.000 Umdrehungen die warme Abluft aus dem Gehäuse. Zusammen mit der 9.300mm² messenden Vapor Chamber, also der Kühlkammer des Geräts, verbessert sich das Hitzemanagement deutlich. Während das Gerät ohne Lüfter in einem Belastungstest kaum den Takt halten kann und sich auf weniger als 50% der Leistung drosseln muss, wird mit aktivem Kühler kaum oder zumindest deutlich weniger gedrosselt. Immerhin musste ich zu keinem Zeitpunkt – auch ohne Lüfter – feststellen, dass sich das 11 Air wegen Überhitzung von allein abschaltet.
Der Lüfter gibt bei voller Leistung ein recht prägnantes, hochtoniges Fiepen ab. Im zweiten, etwas langsamer drehenden Modus ist das Geräusch immer noch vorhanden, aber auch angenehmer. Insgesamt habe ich den Lüfter von der Pro-Serie mit einem angenehmeren Geräuschpegel in Erinnerung. Wer den Lüfter deaktiviert lassen möchte, wird im umfangreichen Gaming-Menü fündig. Hier lässt sich die Leistung des Smartphones von vornherein drosseln, sodass es gar nicht erst zu einer großen Hitzeansammlung kommt.
System – RedMagic OS 11
Unser Testgerät hatte bei Auslieferung das neue RedMagic OS 11 auf Basis von Android 16 installiert. Während des Testzeitraumes gab es immerhin ein Update auf Version 11.0.9. Der Sicherheitspatch ist auf dem Stand vom Dezember 2025. Das dürfte für die meisten auch der Knackpunkt am RedMagic 11 Air sein und bleiben. Zwar verspricht der Hersteller fünf Jahre Updates, doch sind diese nicht besonders häufig. Wie oft ein Gerät tatsächlich aktualisiert wird, ist leider von Modell zu Modell stark unterschiedlich.
RedMagic installiert auch auf dem 11 Air auf etwas Bloatware. Etwa Facebook oder TikTok sind vorinstalliert. Alle Drittanbieter-Apps lassen sich aber auch mit ein paar Klicks vollständig deinstallieren.
- Specs
- Bloatware
- Bloatware und Lüfter Widget
- KI gedöns
- Benachrichtungs LED
- Ladungsoptionen
- Systemstand
- HDR
- Widewine L1
Deutlich verschmerzbarer dürften die nach wie vor existierenden kleineren Übersetzungsfehler sein. Besonders im Game-Space sind manche Übersetzungen etwas sperrig und es gibt das ein oder andere neue Menü in den Einstellungen, welches komplett englisch ausfällt. Abseits davon bietet RedMagic eine große Zahl an Individualisierungsmöglichkeiten. Wer gerne an Animationen und Farben, Wallpapern oder Themen herumspielt, bekommt hier in jedem Fall etwas geboten.
Außerdem ist der Game-Space in den Anpassungs- und Konfigurationsmöglichkeiten nach wie vor ungeschlagen. Kleine Helferlein, absolute Kontrolle über Nachrichtenempfang und viele weitere kleine und große Anpassungen können pro App oder pro Spiel getätigt werden. Natürlich ist auch die „digitale Assistentin“ Mora wieder mit am Start, die nach wie vor nicht viel kann, aber zumindest eine coole Ladeanimation bereitstellt. 😊
Kamera des RedMagic 11 Air
Zwar liegen die Kameras bei Gaming-Smartphones nicht im Fokus, bei der Air-Reihe hat sich hier zuletzt jedoch wenig getan. Und das 11 Air scheint hier ein Downgrade vorzunehmen, da man den 50MP-Ultraweitwinkel gegen ein 8MP-Modell tauscht, dafür aber auch hier OIS einsetzt.
- Hauptkamera: 50MP (Omnivision OV50E), f/1.88, OIS
- Ultraweitwinkel: 8MP (Omnivision OV08F), f/2.2
- Frontkamera: 16MP (Omnivision OV16EQ), f/2.0, Under-Display-Camera
Der große Aufmacher ist die Verbesserung durch KI-gestützte Bildnachbearbeitung. Ob das nun positive Auswirkungen auf die Fotos hat und sie anderweitig schlechter wären, lässt sich schwer sagen. Im Kern bleibt die Aussage des RedMagic 10 Air bestehen: Die Qualität ist akzeptabel, aber gleich teure Smartphones anderer Hersteller machen bessere Fotos.
Hauptkamera
Am Tag und bei viel Sonnenschein produziert die Hauptkamera solide Aufnahmen mit ordentlicher Schärfe und hohem Dynamikumfang. Die Software optimiert die Farbdarstellung allerdings etwas zu stark. Dadurch wirken sie kräftig und knallig, aber auch unnatürlicher. Ich sehe keinen großen Unterschied bei Aufnahmen mit KI oder ohne.
Im Dunkeln schaltet sich (abschaltbar) der Nachtmodus hinzu und hellt die Szenerie deutlich auf. Bereiche, die vorher kaum zu erkennen waren, werden sichtbar. Allerdings überstrahlen Lichtquellen deutlich und Details werden eher stiefmütterlich behandelt. Dafür kommt es nicht zu ISO-Rauschen.
Ultraweitwinkel
Auf den ersten Blick stellt die Ultraweitwinkelkamera, trotz niedrigerer Auflösung, eine Verbesserung dar. Denn die Farbtreue hat einen guten Sprung hingelegt und liegt knapp auf dem Niveau der Hauptkamera. Auch die Umgebungshelligkeit wird deutlich besser eingefangen, trotzdem sind die Bilder noch eine Nuance zu dunkel. Geblieben sind die unscharfen Ränder.
Portrait
Leicht verbessert hat sich der Portrait-Modus. Das Bild ist insgesamt schärfer, die Weichzeichnung erfolgt zuverlässiger als noch beim Vorgänger. Ränder für die Abtrennung der Ebenen sind jedoch nicht immer ganz sauber ausgeschnitten. An dunklen Stellen leidet schon mal die Erkennung von Objekten. Andere Smartphones setzen den Portrait-Modus besser um.
Frontkamera
Hach, eines der Alleinstellungsmerkmale von RedMagic (und Nubia)-Geräten ist die Under-Display-Selfiecam. Überraschenderweise macht RedMagic hier immer noch gute Fortschritte. Für eine nicht sichtbare Frontkamera können sich die Bilder bei guten Lichtverhältnissen sehen lassen. Auch indoor könnt ihr angemessene Selfies knipsen. Trotzdem liegt die Qualität weiterhin deutlich unter der von anderen Selfie-Kameras. Besonders die Belichtung und der Helligkeitsabgleich fallen nach wie vor schwer.
Videoaufnahmen
Videos sind bis 8K mit 30 Bildern pro Sekunde möglich. Dank der zusätzlichen Stabilisierung durch den optischen Bildstabilisator (OIS) werden die Videos sogar bis in 8K rudimentär stabilisiert. Deutlich gründlicher arbeitet die Bildstabilisierung jedoch bei 4K mit 60 Bildern pro Sekunde. Die Aufnahmen sehen überraschend gut aus und stellen besonders im höchsten Setting eine Verbesserung in der Helligkeit zum Vorgänger dar. Ein Wechsel zwischen den Linsen während der Aufnahme ist nicht möglich. Bei der Akustik der Mikrofone gibt es keine Verbesserung. Windgeräusche machen ihnen noch immer zu schaffen. Für die Frontkamera kommen maximal 1080p mit 30 Bildern pro Sekunde zum Einsatz, die Qualität ist eher bescheiden.
Konnektivität und Kommunikation
Beim RedMagic 11 Air seid ihr mit einer Dual-SIM unterwegs, denn der SIM-Einschub fasst zwei SIM-Karten. Hier kommen 4G/LTE und 5G zum Einsatz. Eine eSIM wird nicht unterstützt. Wer jedoch Interesse an einer eSIM zum Nachrüsten hat, wird in unserem Guide fündig.
- 4G/LTE: B1/2/3/4/5/7/8/12/17/18/19/20/26/28A/28/66/34/38/39/40/41/42
- 5G: n1/2/3/5/7/8/20/26/28/38/n40/n41/n66/n71/n77/n78
RedMagic verwendet beim 11 Air das typische Stereo-Setup, bei welchem der Lautsprecher fürs Ohr als zweiter Stereo-Lautsprecher verwendet wird. Die produzierte Lautstärke kann sich hören lassen. Gesprochenes wird über drei Mikrofone aufgenommen. VoLTE und VoWiFi sind anwendbar, sofern möglich. In den Entwickleroptionen ist zusätzlich VoNR (Voice over new Radio) verfügbar, sodass ihr mit den Vorteilen des 5G-Netzes telefonieren könnt.
Schon beim RedMagic 10 Air ein Pluspunkt, sind hier erneut die vergleichsweise großen Lautsprecher. Auf Wunsch können diese durch DTS:X oder Qualcomm Snapdragon Sound angepasst werden. Daraus resultiert ein recht guter, differenzierter Klang, den ihr so definitiv nicht bei jedem Smartphone erhaltet. Selbst ein Anflug von Tiefen ist vorhanden.
Mit WiFi 6 und Bluetooth 5.4 hat sich seit dem Vorgänger zwar nichts getan, RedMagic befindet sich jedoch auf der Höhe der Zeit. Zu den unterstützten Audiocodecs gehören unter anderem AptX-lossless/adaptive und LDAC. Auch an der Navigationsfront hat sich nichts Neues getan, das RedMagic 11 Air setzt auf Dual-Band (L1 + L2 + L5) für die Verbindung. Unterstützte Systeme sind GPS, Galileo, BeiDou, GLONASS und QZSS. Der Standort wird in wenigen Sekunden ermittelt und war auf 2 bis 3 Meter zuverlässig. Die wichtigsten Sensoren sind vorhanden, etwa ein Gyroskop und ein E-Kompass.
Zusätzlich setzt RedMagic weiterhin auf einen Infrarot-Sender an der oberen Kante und ermöglicht so, das Handy als Universalfernbedienung zu nutzen. Entsperrt wird das 11 Air über den schnellen und sehr genauen optischen Fingerabdrucksensor im Display oder über die Gesichtserkennung. Wobei Letztere klar den Kürzeren zieht, deutlich länger braucht und seltener trifft. Sie sollte maximal als Ergänzung gesehen werden.
Akkulaufzeit des RedMagic 11 Air
Die letzte Rubrik, in der das RedMagic 11 Air noch ein Upgrade erhalten hat. Jetzt ausgestattet mit einem 7000mAh Akku will das 11 Air bis zu 31,5 Stunden durchhalten. Dabei wird es hierzulande mit bis zu 80 Watt schnell aufgeladen. Die Ladegeschwindigkeit ist wohl, neben dem Betriebssystem, der einzige Unterschied zwischen der internationalen und der chinesischen Version, denn in China lädt das 11 Air mit 120 Watt.
- 60Hz
- 144Hz
Mit dem Akku-Benchmark wiederholt RedMagic die Leistung des Vorgängers und kann sogar ein leichtes Plus verbuchen. In der Praxis ist auch das Ergebnis deutlich besser, da im PC Mark Benchmark in eine Art Benchmarkmodus mit mehr Leistung geschaltet wird. Über zwei Tage kommt ihr ohne Probleme mit dem RedMagic 11 Air zurande. Pro Tag fallen dann 4–7 Stunden reine Displayzeit an, bei einer gemischten Nutzung, die auch etwas Gaming beinhaltet. Beim reinen Spielen ist der Akku natürlich schneller leer; wie schnell, hängt stark vom jeweiligen Spiel ab. Fixiert ihr den Prozessor über den Game-Space etwa im Eco-Modus und habt dennoch stabile Bildraten, könnt ihr viel Strom sparen. Im Mittel hält das Gerät 2 bis 4 Stunden Zocken durch, wenn es um aktuelle 3D-Spiele geht.
Durch die schnelle Ladegeschwindigkeit von 80 Watt benötigt das 11 Air nur rund 50 Minuten von Null auf Hundert. Zwischendurch werden über 40% in nur 15 Minuten geladen. Der Lüfter ist dabei in der Regel aktiv, was die Wärme im Zaum hält. Gaming direkt am Netzteil ist durch die Ladungstrennungsoption auch akkuschonend möglich. Kabelloses Aufladen ist nicht möglich.
Testergebnis
Mit einem Preis von 469€ für das Modell mit 12/256GB Speicher seid ihr bestens aufgestellt, sofern ihr die Leistung benötigt, die dieses Gerät liefert. Der Fokus liegt nach wie vor vollständig darauf, ein erstklassiges Spielerlebnis zu bieten. Es ist erfreulich zu sehen, dass RedMagic dieser Formel treu bleibt.
Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch, dass das RedMagic 11 Air keine Preise für seine Kamera gewinnt, auch wenn der Hersteller kleine Fortschritte verzeichnet. Stattdessen wurden Display und Akku weiter verbessert.
Einzig die Systemupdates muss RedMagic endlich in den Griff bekommen. Hier gibt es schlicht keine Ausreden mehr. Unzuverlässige Updates und zu lange Wartezeiten zwischen den Aktualisierungen schrecken viele Interessenten ab. Auch wenn während unseres Testzeitraums ein Update eintraf, sieht die Realität nach dem Marktstart oft anders aus. Das System an sich läuft stabil, flüssig und bietet zahlreiche Anpassungs- und Individualisierungsmöglichkeiten.
Echte Gaming-Smartphones sind rar gesät, doch leistungstechnisch gibt es einige Konkurrenten, etwa das Poco F7 Ultra (zum Test) oder das OnePlus 15 (zum Test). Beide liegen preislich jedoch klar über dem RedMagic 11 Air.
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Nubia bietet echt technisch starke Geräte zum guten Preis an aber die IP-Zertifizierung ist für heutige Verhältnisse ein Witz und auch die Ungewissheit bei Updates und die Übersetzungsfehler stören.
Kamera ist mir persönlich nicht sehr wichtig. Sie sollte gut/brauchbar sein, das reicht mir, da ich nicht wie manch andere, den Drang habe, von jeder Sc*eiße ein Foto schießen zu müssen.
Abgesehen davon verstehe ich nicht, warum ich das fehlen eines Kopfhörer-Anschlusses als Minuspunkt wertet. Welches Smartphone hat heutzutage denn einen Kopfhörer-Anschluss? Richtig, die wenigsten.
Servus,
das Teil hat einen Lüfter, da ist es mit der IP-Zertifizierung einfach schwierig 😉. Gaming-Smartphones sind auch etwas spezieller, ebenso die Kundschaft. Dementsprechend wird der 3,5mm-Kopfhöreranschluss hier noch direkt sichtbar gelistet.
Ob du das nun als “Kritikpunkt“ wertest, ist dir überlassen, aber es sehen ja alle direkt. Und das ist auch ziemlich relevant, denn das RedMagic 11 Pro hat den Anschluss noch! https://www.smartzone.de/redmagic-11-pro-test/
Beste Grüße
Jonas
Wann kommt eigentlich endlich mal eurer Test zum nubia z80 ultra?
Gruß Lukas
Servus, das hatte sich leider auf dem Weg zu uns verirrt, aber ist mittlerweile endlich eingetroffen. Test sollte spätestens in 2 Wochen online sein.
Beste Grüße
Jonas
In welchem Universum ist ein 6,8″ Gerät bitte “kompakt”?!
Es ist SO frustrierend. Wieso entfernt man kabelloses Laden, das beim 11 Pro dabei war, beim 11 Air?! Es kann doch nicht so teuer sein, verdammt. :/ Hab die letzten 2 Wochen auf die Enthüllung des Air gewartet, weil mir das Pro zuviel ist, aber ohne kabelloses Laden kaufe ich kein Smartphone mehr. Oh mann.
Der Oppo Deutschland Shop Ist wieder offen
Mit einer App sogar zum Download