| CPU | Snapdragon 6 Gen 3 - 4 x 2,4 GHz + 4 x 1,8 GHz |
|---|---|
| RAM | 8 GB RAM |
| Speicher | 256 GB, 512 GB |
| GPU | Adreno 710 |
| Display | 2392 x 1080, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | HyperOS - Android 15 |
| Akkukapazität | 5520 mAh |
| Speicher erweiterbar | Hybrid |
| Hauptkamera | 50 MP + 2MP (dual) |
| Frontkamera | 20 MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41 |
| 5G | 1, 2, 3, 5, 7, 8, 20, 28, 38, 40, 41, 66, 77, 78 |
| NFC | Ja |
| SIM | nano |
| Gewicht | 178 g |
| Maße | 164 x 75,2 x 7,5 mm |
| Antutu (v10) | 654252 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Updatezeitraum | 4+6 |
| Hersteller | Xiaomi |
| Getestet am | 03.02.2026 |
Inhaltsverzeichnis
Das brandneue Poco M8 5G musste sich in unserem Testparcours beweisen. Das Smartphone ist der technische Bruder des Redmi Note 15 5G (zum Test), denn beide trennt größtenteils nur die Kamera: Die 108MP-Kamera des Redmi weicht einer 50MP Hauptkamera mit dem Light Fusion 400 Sensor. Ist das Poco M8 5G am Ende die bessere Wahl? Der Sprung vom Vorgänger Poco M7 (zum Test) ist jedenfalls unübersehbar: Das Gehäuse fällt etwas kompakter aus, das IPS-Panel wurde in Rente geschickt und Poco setzt auf einen modernen Prozessor.
Lasst euch keinesfalls von der unverbindlichen Preisempfehlung von 299€ abschrecken; erfahrungsgemäß rutscht der Straßenpreis zügig unter die 200€-Marke. In genau dieses Segment gehört das Gerät, und unter diesem Gesichtspunkt beurteilen wir es auch. Die Preisstrategie von Xiaomi, zunächst hoch einzusteigen, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Ich habe das Poco M8 die letzte Woche ausgiebig genutzt und werde vor allem auf die Unterschiede zum Redmi Note 15 5G eingehen.
Lieferumfang des Poco M8 5G
Ähnlich wie viele Konkurrenten verzichtet auch Poco beim M8 auf ein beiliegendes Ladegerät. Immerhin legt der Hersteller eine dunkelgraue Schutzhülle direkt bei. Der restliche Lieferumfang beschränkt sich auf das Nötigste: ein 1m langes USB-C-Kabel, die SIM-Nadel zum Öffnen des SIM-Schachts sowie die üblichen Kurzanleitungen. Erfreulicherweise befindet sich ab Werk bereits eine Schutzfolie auf dem Bildschirm.
Design und Verarbeitungsqualität
Optisch wagt das Poco M8 5G einen deutlichen Schritt nach vorn und setzt auf Eleganz durch Rundungen. Damit hält das “Curved-Design”, bei dem der Bildschirm an den Längsseiten abgerundet ist, nun auch in der günstigen M-Serie Einzug. Trotz der stattlichen Displaygröße bleibt das Handy mit Abmessungen von 164 x 75,2 x 7,5 Millimeter erstaunlich handlich und fällt mit 178 Gramm angenehm leicht aus. Wer gebogene Displays mag, wird die Front lieben. Das Gerät liegt dank seiner elliptischen Formgebung und der guten Balance hervorragend in der Hand. Die organische Bauform macht das Smartphone zu einem echten Handschmeichler, unterstützt durch eine tadellose Verarbeitung. Die Spaltmaße zum Kunststoffrahmen fallen perfekt aus. Zudem bietet die IP65-Zertifizierung soliden Schutz gegen Wasser und Staub. Die Rückseite besteht allerdings komplett aus Kunststoff.
Dank der Glaswölbung wirken die seitlichen Ränder extrem schmal; 2,5mm sind für ein Gerät dieser Preisklasse ein Top-Wert. Oben fällt der Rand mit 3,5mm etwas breiter aus, ebenso wie das “Kinn” unten mit 4mm. Das Frontglas ist zwar gegen Kratzer gehärtet, doch wer nachträglich ein Panzerglas anbringen möchte, stößt aufgrund der Krümmung auf Schwierigkeiten. Die metallenen Lautstärke- und Power-Tasten sitzen rechts und sind sehr schlank gehalten. Sie lassen sich gut erfühlen und bieten ein sattes Klick-Gefühl. Auch das Poco M8 verfügt über den Xiaomi-typischen Infrarot-Sender an der Oberseite, der sich über die vorinstallierte App als Fernbedienung nutzen lässt. Dort oben findet ihr auch ein zweites Mikrofon sowie den oberen Auslass für den Stereo-Sound. Der Hauptlautsprecher sitzt unten, flankiert vom USB-C-Port, dem Hauptmikrofon und dem Hybrid-Slot. Ihr habt hier die Wahl: Entweder nutzt ihr zwei SIM-Karten gleichzeitig oder ihr opfert einen Slot für eine MicroSD-Speicherkarte.
Rückseitig bleibt das Poco M8 der aktuellen Designlinie von Xiaomi treu und platziert zwei Kameras sowie den LED-Blitz in einem Modul. Der Kamerabuckel steht nur etwa 3mm hervor. Da das Modul mittig sitzt, wackelt das Handy kaum, wenn es auf dem Tisch liegt. Der Wechsel von mattem und glänzendem Kunststoff lockert die Rückseite auf. Die Abkehr von den harten Kanten gefällt mir ausgesprochen gut, auch wenn viel Kunststoff verbaut wurde, der allerdings hochwertig wirkt.
Neben unserem schwarzen Testgerät ist das Modell auch in Silber und Grün erhältlich. Der im Display integrierte Fingerabdrucksensor verrichtete seinen Dienst zuverlässig und erkannte meinen Finger in 90% der Versuche sofort. Die Gesichtsentsperrung (Face-Unlock) reagiert hingegen deutlich träger und ist stark von guten Lichtverhältnissen abhängig.
Display des Poco M8 5G
Mit einer Diagonale von 6,77 Zoll bietet das Poco M8 ein überdurchschnittlich großes Display. Dafür spendiert der Hersteller dem Budget-Phone ein hochwertiges AMOLED-Panel mit einer schnellen Bildwiederholrate von bis zu 120Hz und einer scharfen Full-HD+ Auflösung (2392 x 1080 Pixel). Dies sorgt für eine ordentliche Pixeldichte. Die Refresh-Rate regelt das System dynamisch auf 60Hz oder 90Hz. Besonders beeindruckend ist die maximale Helligkeit von 1636 Lux im Automatikmodus. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung bleiben Bildschirminhalte lesbar.
Softwareseitig lässt sich der Bildschirm vielfältig konfigurieren. Neben den Farben könnt ihr, typisch für HyperOS, auch Schriftart und -größe nach Belieben justieren. Ein Dark-Mode sowie ein spezieller Lesemodus, der blaues Licht filtert, sind ebenfalls an Bord. Auf HDR-Support müsst ihr verzichten, dafür steht Widevine Level 1 für HD-Streaming bei Netflix & Co. zur Verfügung.
Im Testzeitraum überzeugte mich das Displaypanel voll – in dieser Preisklasse findet ihr kaum etwas Besseres. Die Blickwinkelstabilität ist hervorragend und Farben bleiben auch von der Seite betrachtet stabil. Geschützt wird das Ganze durch Corning Gorilla Glass 5, das im Test keine Kratzer zuließ. Zusammenfassend ist das Display des Poco M8 grandios. Es werden 100% des DCI-P3-Farbraums abgedeckt. Einziger Wermutstropfen ist das Fehlen eines echten Always-On-Displays. Wie schon bei den Vorgängern beschränkt der Hersteller die Funktion künstlich auf 10 Sekunden (“Sometimes-On”).
Leistung
- Geekbench 6
- Antutu V.10
- Antutu V.11
- Speicher
Angetrieben wird das Poco M8 vom Qualcomm Snapdragon 6 Gen 3. Dieser Chipsatz verfügt über vier leistungsstarke ARM Cortex A78-Kerne, die mit bis zu 2,4GHz takten. Für Hintergrundaufgaben und Energiesparen kommen vier Cortex A55-Kerne mit maximal 1,8GHz zum Einsatz. Gefertigt im 4nm-Verfahren, ordnet sich die CPU in der soliden Einsteigerklasse ein.
Im Vergleich zum Vorgängermodell fällt der Leistungssprung im Alltag spürbar aus und auch die Bedienung fühlt sich rund an. Kleine Denksekunden wie beim Redmi Note 15 5G treten hier seltener auf. Thermal Throttling ist in dieser Leistungsklasse kein Thema.
Speichermäßig geht es los bei 8GB LPDDR5X-RAM und 256GB UFS-2.2-Massenspeicher. Alternativ steht eine Version mit 8/512GB zur Verfügung. Die kleine Variante mit 6GB RAM und 128GB Festspeicher wie beim Redmi Note 15 5G spart sich Poco. Der Speicher ist per microSD-Karte erweiterbar, sofern ihr auf Dual-SIM verzichtet (Hybrid-Slot).
Die Adreno 710 Grafikeinheit bewältigt einfache Games problemlos. Selbst Titel wie Fortnite sind spielbar, wenn ihr die Grafikdetails herunterschraubt. Letztlich liefert das Poco M8 genügend Leistung für tägliche Aufgaben, auch wenn es sich gelegentlich eine Gedenksekunde genehmigt.
System
- System:
- recht viel Bloatware vorinstalliert
- aber komplett entfernbar
- Xiaomis hauseigene Tools
- Systeminfo
Selbstverständlich läuft auf dem Poco M8 das hauseigene HyperOS 2, das zum Release auf Android 15 basiert. Das System bietet extrem viele Anpassungsmöglichkeiten, erfordert aber für Nutzer anderer Oberflächen (wie Samsungs OneUI) eine gewisse Eingewöhnungszeit. Die Software ist komplett auf Deutsch und lief während unseres Tests absolut stabil und ohne Abstürze. Im Gegensatz zum Redmi Note 15 5G traten hier keine Leistungseinbrüche auf.
Ein bekannter Kritikpunkt bei günstigen Xiaomi/Poco-Geräten bleibt jedoch bestehen: die Menge an vorinstallierter Bloatware und System-Werbung. Glücklicherweise haben wir eine Anleitung erstellt, mit der ihr den Datenmüll schnell entfernt und Speicherplatz freigeben könnt. Das ist auch dringend ratsam, denn im Auslieferungszustand stören die teils bildschirmfüllenden Werbeeinblendungen massiv und lassen das Handy eher wie einen Billig-Import wirken. Positiv: Der Sicherheitspatch war aktuell und ein Update kam bereits während des Tests rein. Die Aussicht auf voraussichtlich 4 große Android-Versionssprünge und 6 Jahre Sicherheitsupdates ist in diesem Preissegment vorbildlich.
Kamera des Poco M8 5G
Hier unterscheidet sich das Poco M8 recht deutlich vom Redmi Note 15 5G, denn die Ultraweitwinkelkamera ist verschwunden und auch die optische Stabilisierung der Hauptkamera musste weichen.
- Hauptkamera: 50MP (Light Fusion 400), f/1,8, 1/2,88 Zoll, Autofokus
- Tiefensensor: 2MP
- Frontkamera: 20MP (OmniVision ov20b40), 21mm, f/2,2
So besitzt das Smartphone nur zwei nutzbare Sensoren. Ob der Tiefensensor einen positiven Einfluss auf die Aufnahmen hat, ist mehr als fraglich.
Hauptkamera
- Poco M8 5G
- Poco M8 5G
- Poco M8 5G
Die Performance der Hauptlinse des Poco M8 ist gut, ohne wirklich zu glänzen. Der Autofokus arbeitet zielsicher und die Belichtung der Fotos gelingt wunderbar. Die Farbwiedergabe ist neutral und gibt kaum Anlass zur Kritik. Lediglich beim Kontrast und Dynamikumfang ist Luft nach oben. Dank des recht großen Fokusbereichs lassen sich auch ansehnliche Nahaufnahmen realisieren. Da ein zweites Farbprofil fehlt, müsst ihr euch mit der recht kräftigen Farbabstimmung des Poco M8 arrangieren. Die Bilder überzeugen durchweg mit angemessener Schärfe und bieten dadurch viele Details.
Der HDR-Modus greift bei der Hauptkamera glücklicherweise nur subtil ein. Es bleibt also eine Frage der persönlichen Vorliebe, ob ihr ihn dauerhaft einschaltet. Er hebt den Kontrast leicht an und schärft die Kanten etwas nach, was ihn zu einer nützlichen Option macht.
Digitaler Zoom
- 3x Zoom
- 10x Zoom
- 2x Zoom
Obwohl das Poco M8 über kein dediziertes Teleobjektiv verfügt, bietet die App einen 2-fachen digitalen Zoom als Standard-Button an. Dieser liefert brauchbare Ergebnisse, bei denen sich der Qualitätsverlust in Grenzen hält. Details bleiben weitestgehend erhalten und der Fokus sitzt. Bei Nachtaufnahmen stößt der Digitalzoom jedoch an seine Grenzen, was in dieser Preisklasse aber verschmerzbar ist.
Nachtaufnahmen
- Poco M8 5G
- Poco M8 5G
Auch ohne optische Stabilisierung schlägt sich das Poco M8 bei Dunkelheit recht wacker. Sobald noch etwas künstliches Licht vorhanden ist, sind die Ergebnisse absolut brauchbar. Störende Lichtquellen bringen den Sensor nicht aus der Ruhe und die Schärfe bleibt auf einem guten Niveau. Details gehen nicht verloren und die Dynamik stimmt. Bildrauschen unterdrückt die Software effektiv und Verwacklungen halten sich in Grenzen. Auch nachts leistet der Autofokus hervorragende Arbeit.
Portraits
- Poco M8 5G
- Poco M8 5G
Der Porträtmodus profitiert stark von der guten Hauptkamera. Die Trennung vom Hintergrund verläuft eher grob, aber der Fokus sitzt präzise. Hauttöne sind kräftig und die Farben wirken satt. Lediglich die absolute Schärfe könnte noch einen Tick knackiger ausfallen.
Selfies
- Poco M8 5G
- Poco M8 5G
Für den aufgerufenen Preis liefert die Frontkamera eine tadellose Leistung mit guter Schärfe und Detailtreue – zumindest bei Tageslicht. Bei schwindendem Licht nimmt die Qualität spürbar ab. Gegenlicht mag der Sensor nicht besonders; hier neigt der Hintergrund zum Überbelichten (Ausbrennen). Die Hauttöne wirken zudem etwas blass, bleiben aber im akzeptablen Rahmen.
Videos
Auch das Poco M8 kann endlich 4K-Aufnahmen bei 30fps in der Einsteigerklasse liefern – allerdings fehlt hier die elektronische Stabilisierung (EIS). So ist das Poco M8 vom bekannten Fokus-Bug betroffen, weshalb die Kamera bei 1080p-Aufnahmen mit Stabilisierung (EIS) bei Bewegungen oft den Fokus verliert. Farbdarstellung und Helligkeit der Clips sind hingegen gut. Die Selfie-Videos sind auf 1080p bei 30fps limitiert. Zudem reagiert das Mikrofon sehr empfindlich auf Umgebungsgeräusche.
Fazit zur Kamera
Insgesamt liefert das Poco M8 im Kamerabereich eine gute Vorstellung ab, allerdings fehlt primär die Ultraweitwinkelkamera. Die Hauptkamera ist solide und kann auch ohne optische Stabilisierung überzeugen, selbst in der Nacht. Deshalb fällt der Einschnitt zum Redmi Note 15 5G kleiner als gedacht aus, was sich auch in unserem Kamera-Vergleich zeigte. Die Frontkamera liefert solide Hausmannskost, nur die Fokusprobleme der Videoaufnahmen stören.
Konnektivität und Kommunikation
5G ist beim Poco M8 natürlich an Bord, ebenso wie 4G/LTE mit dem hierzulande wichtigen Band 20. Die Frequenzabdeckung ist für den europäischen Einsatz völlig ausreichend. Die SAR-Werte werden mit 0,997W/kg (Kopf) und 0,987W/kg (Körper) angegeben.
- 4G: B1/2/3/4/5/7/8/18/19/20/26/28/38/40/41/42/48/66/71
- 5G: n1/2/3/5/7/8/20/28/38/40/41/48/66/71/77/78
Im O2-Netz war der Empfang ausgezeichnet und bewegte sich auf Augenhöhe mit dem Honor Magic 6 Pro, deutlich besser als bei meinem Samsung Galaxy S25 Edge. Dank VoLTE und WiFi-Calling war die Sprachqualität stets hoch. Beim WLAN setzt Poco leider noch auf das ältere WiFi 5. Für WiFi 6 müsst ihr auf das Poco M8 Pro ausweichen. Die maximalen Datenraten waren trotzdem gut und auch die Reichweite stark.
Mit dem Poco M8 habt ihr auch noch Empfang, wenn ihr euch etwas weiter vom Router entfernt, auch wenn ihr auf Top-Speed verzichten müsst. Das integrierte Bluetooth 5.1 arbeitet zuverlässig und koppelte sich problemlos mit all meinen Gadgets. An Codecs werden SBC, AAC, aptX, LDAC und LHDC unterstützt. Die Reichweite entspricht dem Klassenstandard. Einen analogen 3,5mm-Kopfhöreranschluss sucht ihr vergebens; hier muss der USB-C-Port (mit OTG-Support) herhalten. Alternativ nutzt ihr die Stereolautsprecher, die zwar laut werden, aber wenig Bass bieten.
- GPS Fensternähe
- GPS Aussenbereich
- E-Kompass
- Bluetooth
- Sensoren
Für die Navigation greift das Smartphone auf GPS, Galileo, Beidou und GLONASS zurück. Der Satellitenempfang war zwar nur durchschnittlich stark, dafür erfolgte die Positionsbestimmung sehr zügig und die Genauigkeit von 3 Metern ist absolut ausreichend. Ein E-Kompass hilft bei der Orientierung. Ansonsten ist die übliche Sensorik an Bord: Licht, Beschleunigung, Gyroskop und Näherung. NFC für kontaktloses Bezahlen (z. B. Google Wallet) funktioniert ebenfalls tadellos.
Akkulaufzeit des Poco M8 5G
Wer auf einen gigantischen Akku spekuliert hat, muss beim Poco M8 kleine Abstriche machen. Die Kapazität beträgt 5.520mAh. Dafür punktet das Handy mit einem geringen Gewicht und die tatsächliche Laufzeit überzeugt dennoch. Zudem bietet das System diverse Batterieschutz-Funktionen.
Im Konkurrenzvergleich schlägt sich das Poco M8 wirklich gut: Eine Nutzung von zwei Tagen ist ohne Probleme machbar, bevor das Gerät wieder an die Steckdose muss. Eine Stunde YouTube-Streaming verbraucht etwa 7% Akku. Auch der Standby-Verbrauch ist mit 2% über Nacht (im Flugmodus) erfreulich niedrig.
Ein Ladeadapter liegt auch diesem Gerät nicht bei, weshalb ich mein Toocki 67W Netzteil (zum Test) genutzt habe. Die maximale Ladeleistung gibt Poco mit 45W an. Eine volle Ladung dauert damit etwa 81 Minuten – ein ordentlicher Wert für die Einsteigerklasse. Wichtig: Euer Netzteil muss den PowerDelivery-PPS-Standard oder Xiaomi HyperCharge unterstützen, um die volle Geschwindigkeit zu erreichen. Kabelloses Laden ist beim Poco M8, wie zu erwarten, nicht vorhanden.
Testergebnis
Das Poco M8 5G ist ein leicht abgespecktes Redmi Note 15 5G (zum Test), bietet dafür aber mindestens 8GB RAM und 256GB Festspeicher. Im Gegenzug verzichtet ihr auf die gute 108-Megapixel-Kamera mit OIS und die Ultraweitwinkelkamera. Doch auch die Hauptkamera des Poco M8 ist gar nicht so schlecht. Das Fazit des technischen Bruders gilt somit uneingeschränkt auch für dieses Smartphone. Sind eure Ansprüche an die Kamera nicht allzu hoch, ist das Poco M8 für rund 180€ die Empfehlung – ihr erhaltet dafür eine bessere Speicherausstattung. Insbesondere die lange Laufzeit und das grandiose Display überzeugen. Lediglich die Werbung in HyperOS 2 nervt. Hier ist ein wenig Arbeit gefragt, damit alle Vorzüge des Systems zum Tragen kommen. Wirkliche Alternativen sind rar, mit dem Motorola Edge 60 Fusion (zum Test) oder dem Realme P3 (zum Test) aber vorhanden. Das populäre Samsung Galaxy A17 5G (zum Test) liegt nicht auf Augenhöhe mit dem Poco M8 5G.
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Die Namensgebung ist schon etwas seltsam. Die M Reihe waren immer die Einsteigerteile.
Jetzt bekommt man ein X7 (pro) deutlich günstiger.. Unterschiede kaum außer dem Schnappi anstatt MediaTek.
Servus, im Grunde hat man hier die Abgrenzung der Redmi Note Serie übernommen. Sobald die X8 Modelle da sind, mache ich dazu auch noch einen Artikel. Das Poco M8 ist das 150€-Einsteigergerät, das sich eigentlich alle hier in den Kommentaren so oft wünschen. Wäre es noch günstiger, würde 5G fehlen und jeder würde schreiben: “Wer kauft denn bitte noch ohne 5G?”. So verzichtet Poco offenbar auf einen direkten Konkurrenten zum Note 15 4G und steigt gleich beim 5G-Modell ein. Der Trend zu 100€-Geräten ging in den letzten Jahren stark zurück, da verdient man angesichts der teuren Speicherpreise wohl kaum noch… Weiterlesen »
ich frage mich, was ich hier bei M8 5G mehr bekomme, als bei ein Jahr altem X7 Pro für ähnlichen Preis. Jemand eine Idee?
Servus, du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Das X7 Pro spielt eigentlich eine Liga höher – du vergleichst hier gerade den (gesunkenen) Straßenpreis des X7 mit der fast UVP des M8. Rational gesehen ist der Griff zum “alten” Flaggschiff oder Mittelklasse-Modell fast immer schlauer als zu neuen Geräten, solange man auf den “Hype” verzichten kann. Mein klarer Rat: Hol dir das X7 Pro, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aktuell immer noch ein No-Brainer. Wenn die laten Geräte dann vom Markt gefegt sind, etwa im Mai, dann wird es das M8 auch für deutlich unter 200€ geben.
Beste Grüße
Jonas
6,8 Zoll Display, liebes Lieschen …
neulich las ich von einem Hersteller, der ein Gerät mit 7,2 Zoll Bildschirm anbietet. Als Telefon! Ich werde mein Galaxy S4 bis zum allerletzten Tropfen ausquetschen & wenn dann absolut nix mehr geht, versuche ich, das gleiche Ding für ‘nen schmalen Euro irgendwo gebraucht zu kriegen.
#CustomROM!
ist nix neues…vor einigen Jahren kursierte für solche brachiale Smartphones der Begriff “Phablet” in den Fachmagazinen.
Servus, wir haben sogar bis heute eine Phablet-Bestenliste. Aber da ist eigentlich kein echtes Phablet mehr drin, denn die waren nicht so super lang, sondern eher breit. Mittlerweile ist der Unterschied bei der Displaydiagonale nicht mehr das große Ding. Alle Smartphones sind ähnlich schmal und gehen eher in die Länge. Breite Phablets gibt es leider nicht mehr.
Beste Grüße
Jonas
Tritt der Fokus Bug immer auf oder nur mit der vorinstallierten Kamera App?
Servus, wir haben dazu einen extra Artikel: https://www.smartzone.de/aufruf-an-alle-poco-redmi-nutzer-lasst-uns-den-xiaomi-video-fokus-bug-melden/ – Falls ein Gerät vorhanden, bitte unbedingt melden wie im Artikel geschrieben. Er tritt immer und überall auf, aber ist nur an größeren Displays sichtbar, also am Smartphone bekommst du davon nichts mit.
beste Grüße
Jonas
Da wurde sehr geschickt an der Frage vorbei geantwortet. Dir stehen damit in der Politik alle Türen offen.
Mich würde es auch interessieren ob es nur die vorinstallierte Kamea App betrifft oder auch andere Kamera Apps. Die Standardkamerapp verwende ich nämlic nie.
Servus, danke für die netten Worte. Wie in der Politik üblich wiederhole ich mich auch gerne: Es ist völlig egal, welche App oder Einstellung du nutzt, der “BUG” bleibt bestehen.
beste Grüße
Jonas
Ich verstehe um ehrlich zu sein nicht, wie dieses Gerät eine Wertung von 90% bekommt. Ihr habt selbst in dem Artikel stehen, dass es sich um ein Einsteiger-Gerät handelt und dieses bekommt dann für die Specs 90%? Sind evtl. die 90% vergeben worden, weil man das Gerät nur mit anderen Geräten in der Preisklasse, also Einsteiger-Geräten vergleicht oder wie ist es zu erklären. Ihr habt selbst die Benchmarks eingefügt und dort schlägt das Realme P3 das Poco M8. Das Realme ist also nochmal etwas leistungsfähiger, bekommt aber nur 83%. Wie kann das? Versteht mich nicht falsch aber den Eindruck habe… Weiterlesen »
Servus, wir vergleichen hier nie Äpfel mit Birnen. Unsere Wertung ordnet ein Gerät immer innerhalb seiner spezifischen Preisklasse ein. Das ist in unserer Community eigentlich bekannt und wird geschätzt, führt aber bei neuen Lesern manchmal zu Verwirrung. Xiaomi, Poco und Redmi kommen oft gut weg, weil deren Preise sehr schnell fallen und dann extrem niedrig angesetzt sind. Das ist Fakt. Das Realme mag leistungsstärker sein, liegt aber preislich oft schon in der nächsten Klasse (im Test wird es auch entsprechend eingeordnet und muss sich mit einem Note 14 Pro 5G messen – das hier ist kein Pro!). Das Poco ist… Weiterlesen »
Danke für die Aufklärung.