| CPU | MediaTek Dimensity 9500 - 1 x 4,2 GHz + 3 x 3,5 GHz + 4 x 2,7 GHz |
|---|---|
| RAM | 12 GB RAM, 16 GB RAM |
| Speicher | 1 TB, 256 GB, 512 GB |
| GPU | Mali G1-Ultra |
| Display | 2640 x 1216, 6,3 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | |
| Akkukapazität | 5500 mAh |
| Speicher erweiterbar | Nein |
| Hauptkamera | 50 MP + 64MP (dual) + 50MP (triple) |
| Frontkamera | 50 MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano, eSIM |
| Gewicht | 155 g |
| Maße | 150,5 x 71,9 x 6,1 mm |
| Antutu (v10) | 3448116 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Hersteller | |
| Getestet am | 19.02.2026 |
Inhaltsverzeichnis
Das „Air“-Branding ist in der Smartphone-Welt ein zweischneidiges Schwert. Bei Apple und Samsung bedeutet es zwar ein schlankes und leichtes Gehäuse, dafür müsst ihr jedoch oft deutliche Abstriche bei der Akkukapazität oder der Kamera-Ausstattung hinnehmen.
Honor will mit dem Honor Magic 8 Pro Air genau dieses Vorurteil aus der Welt schaffen.
Mit nur 6,1 Millimetern ist das Gerät extrem dünn. Doch anstatt die Technik zu beschneiden, verbaut der Hersteller einen riesigen 5.500mAh Akku und integriert sogar eine Periskop-Kamera in das flache Gehäuse. Das Magic 8 Pro Air positioniert sich damit als kompromissloses „Slim-Flagship“, das eine dünne Bauweise mit echter High-End-Hardware vereinen möchte.

Im Vergleich mit Samsung & Apple ist das Honor Magic 8 Pro Air zwar nicht dünner, aber deutlich kompakter
Vorerst ist das Smartphone nur in China erhältlich. Eine globale Version ist bisher nicht angekündigt, aber wie so oft könnt ihr das Gerät bereits jetzt problemlos importieren.
Wir haben unser Testgerät bei Tradingshenzhen gekauft, wo ihr inklusive Einfuhrgebühren bei etwa 770€ landet. Für die gebotene Hardware ist das ein fairer Kurs.
Wir haben das Honor Magic 8 Pro Air ausführlich getestet und klären, ob es das perfekte Smartphone für alle ist, die keine schweren „Ziegelsteine“ mehr in der Hosentasche haben wollen.
Design und Verarbeitung
Das Honor Magic 8 Pro Air müsst ihr einfach in die Hand nehmen, um es zu verstehen. Mit Abmessungen von 150,5 x 71,9 x 6,1 Millimetern ist es fast schon unwirklich dünn. Dazu kommt ein Federgewicht von gerade einmal 155 Gramm. Das Handy liegt so leicht in der Hand, dass ihr fast vergesst, dass ihr es haltet. Trotz der filigranen Bauweise müsst ihr keine Angst vor Wasser haben. Das Gerät ist nach IP68 und IP69 zertifiziert und soll laut Hersteller bis zu 6 Meter Tiefe aushalten.
Ein absolutes Highlight ist die Materialwahl. Honor setzt auf ein vollständiges Metallgehäuse. Diese Bauweise ist inzwischen eine echte Rarität geworden, sieht aber fantastisch aus und fühlt sich extrem hochwertig an. Das kühle Metall der Rückseite geht nahtlos in den Rahmen über – ein echter Handschmeichler und optisch ein Hingucker. Die Front schützt ein speziell gehärtetes Glas aus eigener Herstellung. Unterbrochen wird das Display nur durch eine Aussparung für die Frontkamera.
Auf der Rückseite dominiert das Triple-Kamera-Setup. Da das Gehäuse so extrem dünn ist, muss die Technik irgendwo hin: Das Modul steht satte 5 Millimeter aus dem Gehäuse hervor. Honor hat die Anordnung jedoch so gelöst, dass das Smartphone trotzdem stabil auf dem Tisch liegt und nicht nervig wackelt, wenn ihr tippt.
Spannend ist auch der Blick auf die Tasten und Anschlüsse: An der Seite befindet sich ein dedizierter, sensitiver „AI-Button“, der auch als Kamerataste dient. Ein Kritikpunkt versteckt sich an der Unterseite: Der USB-C-Anschluss unterstützt leider nur den veralteten USB-2.0-Standard. Das passt nicht zum restlichen High-End-Anspruch dieses Geräts. Dafür gibt es eine positive Überraschung beim SIM-Slot: Neben Dual-SIM unterstützt das Magic 8 Pro Air auch eSIM. Das ist eine Premiere für ein reines China-Smartphone und macht den Import attraktiver.
Die Verarbeitung ist insgesamt auf absolutem Top-Niveau. Nichts knarzt, die Spaltmaße sind perfekt und das Unibody-Design vermittelt eine Stabilität, die ihr dem dünnen Gehäuse zunächst gar nicht zutraut.
Display des Honor Magic 8 Pro Air
Das Display des Honor Magic 8 Pro Air misst kompakte 6,31 Zoll und setzt natürlich auf OLED-Technik. Mit einer Auflösung von 2640 x 1216 Pixel ist die Anzeige gestochen scharf und einzelne Pixel sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Bewegungen wirken dank der 120Hz Bildwiederholrate absolut flüssig. Dank moderner LTPO-Technik regelt das Panel die Frequenz bei statischen Inhalten dynamisch bis auf 1Hz herunter, um den Akku zu schonen.
Wie so oft müssen wir beim Thema Helligkeit zwischen Marketing und Realität unterscheiden. Honor wirbt mit gigantischen 6000 Lux Peak-Helligkeit. In unserer Messung kamen wir allerdings auf maximal 2020 Lux. Das ist ein solider Wert, mit dem ihr auch bei Sonnenschein alles gut ablesen könnt. Ein Helligkeits-Wunder ist das Gerät damit aber nicht, sondern ordnet sich eher im Durchschnitt ein.
Dafür punktet das Panel beim Augenschutz. Mit 4320Hz PWM-Dimming flackert das Display so hochfrequent, dass auch empfindliche Nutzer bei niedriger Helligkeit keine Kopfschmerzen bekommen sollten. Die Farbdarstellung ist mit 10Bit und HDR-Support erwartungsgemäß exzellent. Auch Streaming-Fans können beruhigt zugreifen: Dank Widevine L1 Zertifizierung laufen Netflix, Disney+ und Co. problemlos in HD-Auflösung.
Das AOD bleibt auf Wunsch dauerhaft an und zeigt Benachrichtigungen zuverlässig an. Auch könnt ihr im iPhone-Stil das gesamte Display für die Always-On-Anzeige nutzen.
Leistung
- AnTuTu v11
- AnTuTu v10
- 3D Mark Wildlife Extreme
- Geekbench 6
Unter der Haube des Honor Magic 8 Pro Air arbeitet mit dem MediaTek Dimensity 9500 absolute High-End-Hardware. Unterstützt wird der Prozessor von 12GB oder 16GB RAM. Beim internen Speicher habt ihr die Wahl zwischen 256GB, 512GB und massiven 1TB.
Der im modernen 3nm-Verfahren gefertigte Chip sorgt für eine System-Performance, die sich durch und durch nach Flaggschiff anfühlt. Apps öffnen rasend schnell, Multitasking ist kein Problem und der Speicher ist dank UFS 4.1 Technik pfeilschnell. Wir haben hier Leseraten von 4100MB/s gemessen – Wartezeiten gibt es im Alltag praktisch nicht.
- durchgeführt draußen bei 1°C
- bei Raumtemperatur
Doch wo viel Licht ist, ist bei einer Bauhöhe von nur 6,1 Millimetern zwangsläufig auch Schatten. Die Physik lässt sich nicht austricksen, und das zeigt sich beim Thema Kühlung massiv. Das Hitzemanagement ist deutlich schlechter als bei den „dickeren“ Flaggschiff-Kollegen. In Benchmarks zeigt die CPU starke Leistungseinbrüche (Thermal Throttling), sobald sie länger gefordert wird. Noch drastischer sieht es bei der Grafiklast aus: Den 3DMark Stresstest konnte das Gerät in unserem Test nicht einmal beenden, sondern brach wegen Überhitzung ab.
Für den normalen Alltag, Social Media und Apps hat das kaum Relevanz. Das System läuft butterweich und extrem schnell. Aber: Gamer sollten einen großen Bogen um das Gerät machen. Für dauerhafte Höchstleistung fehlt dem Magic 8 Pro Air schlichtweg der Platz zum Atmen.
System
Ausgeliefert wird das Honor Magic 8 Pro Air mit dem brandneuen Android 16, über das Honor seine eigene Oberfläche MagicOS 10 legt. Wer jetzt bei „China-Version“ Schnappatmung bekommt, den kann ich sofort beruhigen. Die Software lässt sich unfassbar gut auf die Nutzung hier in Deutschland anpassen.
Der Aufwand ist minimal: Ihr löscht einfach die vorinstallierten China-Apps (die sich alle rückstandslos entfernen lassen) und passt ein paar Einstellungen an. Wir haben dazu eine detaillierte Anleitung geschrieben, mit der ihr in wenigen Minuten durch seid. Das Ergebnis ist verblüffend: Das Gerät sieht danach zu 99% aus wie ein globales Modell und fühlt sich auch so an. Google Dienste funktionieren natürlich tadellos.
Hier müssen wir Honor wirklich ein Lob aussprechen. Das System lässt sich definitiv noch besser einrichten als bei Oppo und Vivo – und im Vergleich zu chinesischen Xiaomi-Geräten ist es ein Traum.
Kamera des Honor Magic 8 Pro Air
Die Integration eines solchen Kamera-Setups in ein derart dünnes Gehäuse ist beeindruckend. Es kommen keine kleineren Sensoren zum Einsatz als in „normalen“ High-End Smartphones. Das Kamera-Setup im Detail:
- Hauptkamera: 50MP, f/1.6, 1/1,3 Zoll Sensor, OIS, 23mm
- Zoom-Kamera: 64MP Periskop, f/2.6, 1/2 Zoll Sensor, 3,2-fach optisch, OIS
- Ultraweitwinkel-Kamera: 50MP, f/2.2, 112° Sichtfeld, Autofokus (Makro)
- Frontkamera: 50MP, f/2.0
Hauptkamera Tageslicht
Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera extrem saubere Ergebnisse ab. Honor entscheidet sich hier bewusst gegen eine nüchterne Darstellung und trimmt die Bilder auf einen lebendigen Look. Die Farben sind kräftig und die Sättigung ist hoch, ohne dabei ins Unnatürliche abzudriften. Die Aufnahmen wirken „poppig“. Bildrauschen ist kein Thema, die Dynamik bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau und auch an den Details gibt es nichts zu meckern.
Hauptkamera Nachtaufnahmen
Auch bei schlechten Lichtverhältnissen gibt sich das Magic 8 Pro Air keine Blöße. Die Aufnahmen sind für die High-End-Klasse absolut würdig. Es gibt keinen störenden Farbstich und Kunstlichtquellen werden sauber in das Bild integriert. Besonders positiv fallen die hohe Dynamik und die ausreichenden Details auf. Hier gibt es wirklich kaum Kritikpunkte – das ist eine sehr ordentliche Performance.
Ultraweitwinkel
Beim Wechsel zur Ultraweitwinkelkamera fällt sofort die homogene Farbabstimmung auf. Die Bilder passen optisch zur Hauptkamera, auch wenn die Sättigung hier noch einen Ticken höher ausfällt. Die Dynamik ist bauartbedingt etwas geringer als beim Hauptsensor, aber immer noch gut. Nur bei Nacht können die Aufnahmen nicht wirklich überzeugen.
Zoom-Aufnahmen
Ein Highlight in diesem Formfaktor ist die Periskop-Kamera. Die 3,2-fache optische Vergrößerung liefert bei Tag ab. Die Farben sind gut an die Hauptkamera angeglichen und der Kontrast stimmt. Selbst bei einer 6-fachen Hybrid-Vergrößerung bleiben die Bilder ansehnlich und werden nicht pixelig.
Bei Nacht müsst ihr jedoch eine ruhige Hand beweisen. Dabei fällt auf, dass die Aufnahmen hier leichter verwackeln als bei anderen Flaggschiffen. Die Ausfallquote ist spürbar höher, es lohnt sich also, zur Sicherheit mehrere Fotos zu schießen. Gelingt die Aufnahme, ist die Qualität aber gut: Wenig Rauschen, solide Dynamik und die typischen, kräftigen Farben.
Portrait-Aufnahmen
- Hauptkamera
- Zoomkamera
- Hauptkamera
- Hauptkamera
Bei Portraits hinterlässt das Gerät einen zwiespältigen Eindruck. Die Hauptkamera zaubert wunderschöne Portraits mit toller Schärfe, angenehmen Farben und einer sauberen Hintergrundabtrennung. Eigentlich wäre aber die 3,2-fach Zoom-Kamera prädestiniert für Portraits, doch hier patzt Honor bei der Abstimmung. Die Bilder haben oft einen Farbstich und sind zu warm. Gesichter wirken oft gelb- oder rotstichig, was einfach nicht gut aussieht. Für Personenaufnahmen solltet ihr daher bei der Hauptlinse bleiben.
Selfies
Die 50MP Frontkamera liefert eine sehr gute Qualität. Ihr bekommt eine gute Dynamik und viele Details, ohne Bildrauschen. Auch hier ist der Look etwas gesättigter, Hauttöne bleiben aber noch im natürlichen Rahmen. Der Portrait-Modus funktioniert auch vorne ausgezeichnet.
Videos
Alle Kameras können in 4K mit 60fps aufzeichnen. Ein fließender Wechsel zwischen den Linsen auf der Rückseite ist während der Aufnahme möglich. Qualitativ überzeugt das Setup auch hier, wobei die Zoom-Kamera interessanterweise etwas neutralere Farben liefert als die poppigen Haupt- und UWW-Kameras. Die Ultraweitwinkelkamera macht dank Autofokus auch bei Videos einen super Job. Einziger Kritikpunkt ist die Stabilisierung: Die ist nur durchschnittlich. Der Sound ist sehr sauber.
Zwischenfazit Kamera
Das Honor Magic 8 Pro Air liefert mit allen Kameras wirklich sehr gute Aufnahmen. Dass selbst ein so dünnes Gerät einen so starken Zoom und eine so gute UWW-Kamera bietet, ist bemerkenswert. Ihr müsst euch allerdings des „Looks“ bewusst sein: Honor setzt voll auf „Instagram-Ready“. Die Bilder sind poppig, farbenfroh und kontrastreich. Wer neutrale, nüchterne Fotos sucht, ist hier falsch – wer aber Bilder will, die direkt „out of the cam“ gut aussehen, wird die Kamera mögen.
Konnektivität und Kommunikation
Beim Thema Empfang und Konnektivität gibt es eine Überraschung und eine Warnung. Fangen wir mit dem Positiven an: Das Honor Magic 8 Pro Air unterstützt Dual-SIM und eSIM. Dass ein reines China-Smartphone eSIM-Support bietet, ist eine absolute Seltenheit.
Jetzt zur Warnung: Honor gibt offiziell keine 4G und 5G Netzfrequenzen an. Shops wie Tradingshenzhen oder Seiten wie Kimovil denken sich hier einfach Daten aus, um die Tabellen zu füllen. Hier ist also Vorsicht geboten, verlasst euch nicht blind darauf! Aber: Wir haben das Gerät im Alltag mit O2 und Telekom getestet und hatten durchgehend stabilen 5G-Empfang. Im Gegensatz zum Honor Win RT (zum Test) (bei dem es Probleme gab), scheint das Magic 8 Pro Air hier also gut abzuliefern. Typischerweise haben High-End Smartphones wie das Magic 8 Pro Air auch deutlich mehr Netzfrequenzen als Mittelklasse-Geräte wie das Honor Win RT. VoLTE und VoWiFi sind natürlich ebenfalls an Bord.
Lokal seid ihr bestens vernetzt. Das Gerät funkt mit modernstem WiFi 7 und unterstützt auch Bluetooth 6.0. LDAC, aptX HD, LHDC und Auracast sind alle dabei. Auch im Alltag müsst ihr auf nichts verzichten: NFC funktioniert problemlos für Google Wallet, und sogar ein Infrarot-Sender ist an der Oberseite verbaut, um den Fernseher zu steuern. Das GPS (Dual-Band) funktionierte im Test tadellos und präzise, auch wenn die GPS-Lokalisierungsapp nur eine Genauigkeit von 10 Metern anzeigte.
Ein technisches Highlight ist der 3D-Ultraschall-Fingerabdrucksensor. Er entsperrt das Gerät extrem schnell und zuverlässig. Bei den Lautsprechern müsst ihr die Erwartungen etwas drosseln. Aus einem 6,1mm dünnen Gehäuse kann man kein Bass-Wunder erwarten. Dennoch liefert Honor hier ein erstaunlich gutes Ergebnis ab. Die Stereo-Speaker werden ausreichend laut und klingen klar, auch wenn ihnen bauartbedingt das Volumen fehlt.
Akkulaufzeit des Honor Magic 8 Pro Air
- 120Hz
- 60Hz
Kommen wir zum vielleicht beeindruckendsten technischen Aspekt dieses Smartphones. Wie Honor es geschafft hat, einen 5.500mAh Akku in ein nur 6,1 Millimeter dünnes Gehäuse zu integrieren, grenzt an Zauberei. Des Rätsels Lösung ist die Silizium-Kohlenstoff-Technologie, die eine deutlich höhere Energiedichte erlaubt als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus.
In der Praxis sorgt das für eine gute, wenn auch nicht bahnbrechende Laufzeit. Ihr kommt damit locker durch den Tag und schafft in der Regel auch 1,5 Tage bei normaler Nutzung. Wenn der Saft dann doch mal ausgeht, hilft das 80 Watt SuperCharge Netzteil.
- 15 Minuten: 38%
- 30 Minuten: 67%
- 45 Minuten: 89%
- 60 Minuten: 100%
Auch kabelloses Laden ist mit bis zu 50 Watt möglich. Selbst Reverse Wireless Charging, um etwa Kopfhörer auf der Rückseite zu laden, wird unterstützt. Hier zeigt Honor eindrucksvoll, dass ein dünnes Design heutzutage keinen kleinen Akku mehr bedeuten muss.
Testergebnis
Das Honor Magic 8 Pro Air ist ein technisches Kunststück. Einen 5.500mAh Akku und eine vollwertige Periskop-Kamera in ein 6,1 Millimeter dünnes Gehäuse zu bauen, ist eine bemerkenswerte Leistung. Normalerweise bedeutet das Label „Air“ oder „Edge“ immer einen Kompromiss bei der Laufzeit oder den Kameras. Honor beweist hier eindrucksvoll das Gegenteil.
Ganz ohne Opfer geht es aber nicht: Am ärgerlichsten ist, dass Honor die 4G und 5G Bänder nicht angibt. Auch wenn wir optimalen Empfang hatten, bleibt der Import also doch ein (wenn auch kleines) Wagnis. Auch der USB 2.0 Anschluss ist bei diesem Preis eine unnötige Sparmaßnahme. Zudem fordert die Physik ihren Tribut beim Gaming: Wer zocken will, wird mit dem Magic 8 Pro Air nicht glücklich, da es unter Last schnell heiß wird und die Leistung drosselt. Für den normalen Alltag ist die Performance aber mehr als ausreichend. Dass Honor hier eSIM-Support integriert, und das traumhaft anpassbare System, machen den Import so attraktiv wie nie zuvor.
Wer ein Smartphone sucht, das in der Hosentasche kaum aufträgt und trotzdem Flaggschiff-Technik bietet, kommt am Magic 8 Pro Air kaum vorbei. Wer nicht zwingend das dünnste und kleinste Smartphone braucht, findet starke Konkurrenz: Das Xiaomi 17 (zum Test) ist zwar nicht so dünn und leicht, aber trotzdem sehr kompakt und mit einem unglaublich starken Akku ausgerüstet. Das Vivo X300 Pro (zum Test) bietet eine noch bessere Kamera, ist dafür aber deutlich dicker und größer. Wer ein hierzulande verkäufliches „Air“-Smartphone ohne Akku-Kompromisse sucht, greift zum Motorola Edge 70 (zum Test), das zwar schlechter ausgestattet ist, aber bei der Laufzeit mithalten kann. Ansonsten sind die hierzulande verkäuflichen Geräte iPhone Air und Samsung Galaxy S25 Edge zu nennen, die aber keine so runde Ausstattung mitbringen wie das Honor Magic 8 Pro Air.
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Ich glaube der “Air” Hype von einigen Herstellern bei Smartphones wird in Kürze komplett verflogen sein und irgendwann, wenn man wirklich starke Technik (großer Akku, gute Kamera etc…) in die dünnen Geräte bekommt, dann wird der Hype wieder entfachen.
Das ist ein sehr interessantes Gerät. Bei den aktuellen Androidgeräten finde ich es allgemein aber sehr schade, dass der untere Drittel des Startbildschirms quasi nicht nutzbar ist, weil er weder mit Apps noch mit Widgets belegt werden kann. Hier hilft nur ein Drittanbieter-Launcher. Immer mehr Hersteller lassen die Nutzung solcher Launcher aber nicht mehr zu, zumindest nicht mit Gestensteuerung (Xiaomi ist zB ein solcher Kandidat). Deshalb wäre es super, wenn ihr in den Berichten zur Nutzung von Drittanbieter-Launchern jeweils etwas sagen könntet. Gerade beim Honor wäre das für mich ein Kaufkriterium. Ich weiss natürlich nicht, ob ich da etwas ein… Weiterlesen »
Servus Fabian,
danke für deinen Beitrag. Wir haben zum Thema einen Artikel und das geht bei Honor leider nicht: https://www.smartzone.de/honor-smartphones-china/. Das mit der Gestensteuerung ist leider auch bei einigen anderen Herstellern und nicht nur bei Xiaomi der Fall.
beste Grüße
Jonas
Hey Jonas
Vielen Dank für dein schnelles Feedback 👍
Grüsse Fabian
Kompakt ist super, gerne mehr davon! Aber air läuft bei keinem Hersteller gut. Wen wunderts? Für 1-2mm mehr Dicke massiv mehr Akkulaufzeit? Da sagt fast jeder Ja!
Das Gerät finde ich durchaus interessant, weniger wegen dem “Air”, sondern wegen der Größe. Wirklich kompakte Modelle sind ja eine Seltenheit …
Ist es nur mir aufgefallen oder bilde ich es mir ein, dass die “Honor”-Beiträge von Smartzone nicht viel Anklang finden? Ich meine damit, dass bei “Honor”-Beiträgen oftmals keine oder nur sehr wenige Kommentare abgegeben werden.
Woran liegt es, besitzt/interessiert sich niemand für Honor-Geräte?
Es verwundert mich auch, da ich vor einigen Wochen noch einen Bericht gelesen habe, dass Honor in der EU zu den Top 5 Smartphone-Herstellern gehört. Da Deutschland auch zur EU gehört, müsste es ja wohl den ein oder anderen Honor-User geben…
Ja, hier isser. Und sei beruhigt, die eigene Wahrnehmung muß nicht immer d’Accord mit der Masse sein.
Servus, der Eindruck kann täuschen: Kommentarzahl ist nicht gleich Interesse. Viele sind stille Mitleser, und am meisten wird bei kontroversen Themen diskutiert. Und hier geht es auch noch um ein chinesisches Gerät, wo spezielle Nachfragen auch noch überflüssig sind. Honor läuft gut bei uns, aber mehr als eine Nischenmarke ist der Hersteller nicht in Deutschland. Der Massenmarkt Mittelklasse wir einfach wenig und mit den letzten Magic Lite Geräten auch einfach schlecht bedient. Mal gucken, ob es das Magic 8 Lite besser macht, da kommt bald der Test.
Beste Grüße
Jonas
slso ich muss sagen dass ich bei Huawei immer wegen deren grottigen Krillinprozessoren raus war. seit Huawei verboten wurde und daraus Honor entstand und die zum Glück auf Qualcomm setzen (was ich mir bei Huawei immer gewünscht hatte) intressiert mich Honor. hätte mir auch fast das Magic Pad3 Pro geholt wenn es verfügbar wäre. wurde so aber das One Plus Pad 3