| CPU | Snapdragon 7s Gen 4 - 1 x 2,7GHz + 3 x 2,4GHz + 4 x 1,8GHz |
|---|---|
| RAM | 8 GB RAM, 12 GB RAM |
| Speicher | 256 GB, 512 GB |
| GPU | |
| Display | 2772 x 1280, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | HyperOS - Android 15 |
| Akkukapazität | 6500 mAh |
| Speicher erweiterbar | Nein |
| Hauptkamera | 50 MP + 8MP (dual) |
| Frontkamera | 32 MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41 |
| 5G | 1, 2, 3, 5, 7, 8, 20, 28, 38, 40, 41, 77, 78 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano |
| Gewicht | 206 g |
| Maße | 163,3 x 78,3 x 8,5 mm |
| Antutu (v10) | 770340 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Updatezeitraum | 4+6 |
| Hersteller | Xiaomi |
| Getestet am | 14.02.2026 |
Inhaltsverzeichnis
Kaum ist die Redmi Note 15 Serie auf dem Markt, drängt die Tochtermarke Poco mit einem gefährlichen Rivalen nach vorn. Das Poco M8 Pro 5G tritt mit fast identischen Spezifikationen wie das Redmi Note 15 Pro+ (zum Test) an, unterbietet den Preis des Redmi-Topmodells jedoch. Der einzige große Unterschied ist die Kamera. Hier kommt beim Poco M8 Pro ein 50 Megapixel-Sensor zum Einsatz statt der brachialen 200MP Kamera im Redmi. Die sonstige Ausstattung bleibt jedoch gleich und kann sich in dieser Preisklasse gut sehen lassen: ein gewaltiger 6.580mAh Akku auf Silizium-Kohlenstoff-Basis inklusive 100W Ladetechnik, langer Update-Support sowie eine vollständige IP68/IP69K Zertifizierung.
Innerhalb der aktuellen Poco M8 Reihe stellt das Poco M8 Pro 5G die Speerspitze dar. Schaut ihr auf den erwarteten Marktpreis, kann sich die Ausstattung des Poco M8 Pro 5G absolut sehen lassen! Gegenüber dem direkten Vorgänger ist nicht nur die Akkukapazität gestiegen, auch der Bildschirm ist größer geworden und die Frontkamera bietet eine höhere Auflösung. Macht Poco das teurere Redmi-Modell damit überflüssig, oder rechtfertigt die 200MP-Kamera des Note 15 Pro+ doch den Aufpreis?
![]() Poco M8 Pro |
![]() Redmi Note 15 Pro+ 5G |
![]() Poco M8 5G |
|
| Größe | 163,3 x 78,3 x 8,5mm | 163,3 x 78,3 x 8,5mm | 164 x 75,2 x 7,5mm |
| Gewicht | 206g | 207g | 178g |
| CPU | Snapdragon 7s Gen 4 - 1 x 2,7GHz + 3 x 2,4GHz + 4 x 1,8GHz | Snapdragon 7s Gen 4 - 1 x 2,7GHz + 3 x 2,4GHz + 4 x 1,8GHz | Snapdragon 6 Gen 3 - 4 x 2,4 GHz + 4 x 1,8 GHz |
| RAM | 8 GB RAM, 12 GB RAM | 8 GB RAM, 12 GB RAM | 8 GB RAM |
| Speicher erweiterbar | Nein | Nein | Hybrid |
| Display | 2772 x 1280, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) | 2772 x 1280, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) | 2392 x 1080, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | Android 15, HyperOS | Android 15, HyperOS | Android 15, HyperOS |
| Akku | 6500 mAh (100 Watt) | 6580 mAh (100 Watt) | 5520 mAh (45 Watt) |
| Kameras | 50 MP + 8MP (dual) | 200 MP + 8MP (dual) | 50 MP + 2MP (dual) |
| Frontkamera | 32 MP | 32 MP | 20 MP |
| Anschlüsse | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM | USB-C 2.0 (480MBit/s), |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID |
| Empfang |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41 |
| Zum Testbericht | Zum Testbericht |
Design und Verarbeitung
Mit seinen Abmessungen von 163,3 x 78,3 x 8,5 Millimeter ist das Poco M8 Pro 5G ein recht großes Gerät, das in der Hosentasche durchaus aufträgt. Wenn ihr allerdings den riesigen 6.580mAh Akku bedenkt, fühlt sich das Gewicht von 207 Gramm überraschend leicht an.
Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff. Einzig die Buttons sind aus Metall und überzeugen mit einem guten Druckpunkt. Das Poco-Modell ist in den Farben Schwarz, Silber und Grün erhältlich. Die beim Redmi vorhandene Leder-Option fehlt hier komplett. Damit wirkt das Poco M8 Pro zwar modern und orientiert sich an der aktuellen Xiaomi-Designsprache, fühlt sich haptisch aber etwas weniger „Pro“ an als das Redmi mit seiner texturierten Rückseite. Wer Wert auf das besondere Handgefühl von Kunstleder legt, ist bei Redmi daher besser aufgehoben.
Die Entsperrung erfolgt über einen optischen Fingerabdrucksensor unter dem Display, der zuverlässig arbeitet. Auch die Gesichtsentsperrung reagiert zügig und präzise.
Ein Merkmal, das es vom Pro-Modell abhebt, ist das leicht gewölbte Displayglas an den Seiten. Die Krümmung fällt aber dezenter aus als noch beim Redmi Note 14 Pro+. Wer flache Bildschirme bevorzugt, sollte eher zum regulären Redmi Note 15 Pro 5G greifen. Die Front wird von Gorilla Glass Victus 2 geschützt. Xiaomi verspricht eine Sturzfestigkeit aus bis zu 2,5 Metern Höhe, wovon wir jedoch abraten, es auszuprobieren. Verlassen könnt ihr euch auf die IP68 Zertifizierung. Das Poco M8 Pro 5G ist staubdicht und übersteht auch ein kurzes Bad.
Das Kameramodul auf der Rückseite ist mittig platziert und enthält vier Linsen. Es ragt 3,5mm heraus, das Gerät wackelt aber erfreulicherweise kaum auf flachen Oberflächen. Vorne befindet sich die Selfie-Cam in einem kleinen, mittigen Punch-Hole von ca. 4mm. Unten am Gerät sitzt der USB-C 2.0 Anschluss. Der Kartenslot nimmt zwei SIM-Karten auf. Das Gerät ist im Gegensatz zum Redmi Note 15 Pro+ aber nicht eSIM-fähig.
Zusammenfassend ist das Poco M8 Pro sehr gut verarbeitet. Die Kunststoff-Rückseite ist aber ein klarer Nachteil zum Kunstleder des Redmi-Modells.
Lieferumfang

Immerhin sind ein USB-A-auf-USB-C-Kabel und eine graue Schutzhülle aus Silikon enthalten. Eine Schutzfolie befindet sich bereits ab Werk auf dem Display. Ansonsten gibt es nur noch die SIM-Nadel und etwas Papierkram.
Display
Gegenüber dem Vorgänger (6,67 Zoll) ist der Bildschirm des Poco M8 Pro 5G noch etwas größer geworden und misst jetzt 6,83 Zoll. Die Auflösung beträgt 2772 x 1280 Pixel, was für ein sehr scharfes Bild deutlich über Full-HD+ Niveau sorgt. Xiaomi verbaut ein AMOLED-Panel mit 12-Bit Farbtiefe für kontrastreiche und knackige Farben.
Die Bildwiederholrate erreicht flüssige 120Hz und passt sich dynamisch an: Bei wenig Aktivität wird auf 60Hz reduziert, im Always-On-Betrieb sogar auf 30Hz, um Akku zu sparen. Für Gamer gibt es eine Abtastrate von 480Hz, wodurch Eingaben sehr direkt umgesetzt werden.
Xiaomi gibt die Helligkeit mit bis zu 3.200 Lux an. In unserer Messung kamen wir jedoch maximal auf 1.800 Lux. Das reicht völlig aus, um den Bildschirm auch bei Sonne gut abzulesen, ist im Vergleich zur Konkurrenz aber eher ein Standardwert.
Beim Streaming bleiben keine Wünsche offen: Unterstützung gibt es für HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision. Dank Widevine L1 könnt ihr Inhalte von Netflix & Co. in HD genießen. Zudem ist 3840Hz PWM-Dimming für empfindliche Augen an Bord.
Einen klassischen Kritikpunkt gibt es wie immer bei Redmi und Poco: Das „Always-on-Display“ ist nur eingeschränkt nutzbar. Es leuchtet bei Benachrichtigungen nur für 10 Sekunden auf (Sometimes-on-Display) und geht dann wieder aus. Eine dauerhafte Anzeige ist nicht vorgesehen.
Die Erwartungen an Displays sind auch in der Mittelklasse gestiegen. Das Poco M8 Pro überzeugt hier mit einem scharfen Curved-AMOLED. Lediglich das eingeschränkte Always-On-Display könnte stören.
Leistung und Hardware
- AnTuTu v11
- Speicher
- Geekbench 6
- 3D Mark
Im Inneren des Poco M8 Pro 5G werkelt der neue Snapdragon 7s Gen 4. Der Octa-Core-Chip aus der 4nm-Fertigung besteht aus einem Cortex-A720 Prime-Core (2,7GHz), drei A720 Performance-Kernen (2,4GHz) und vier A520 Effizienz-Kernen (1,8GHz). Für die Grafik ist eine Adreno 810 GPU zuständig.
Beim Arbeitsspeicher habt ihr die Wahl zwischen 8GB oder 12GB. Der interne Speicher ist mit 256GB oder 512GB bemessen. Xiaomi setzt hier auf UFS-2.2-Speicher, der Geschwindigkeiten von ca. 1GB/s erreicht. Das ist für die Mittelklasse okay, aber keine Spitzenleistung.
Wie sieht es im Alltag aus? Die Performance ist solide und das System läuft meist flüssig. Ihr merkt aber an einigen Stellen, dass es sich um ein Mittelklasse-Gerät handelt – hier und da gibt es kurze Ladezeiten. Das ist vertretbar, aber man muss ganz klar sagen: Gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Haus hat das Poco M8 Pro 5G das Nachsehen! Ein Poco X7 Pro ist günstiger und bietet mehr Leistung. Gegenüber der Poco F7 oder gar der Poco F8 Serie wirkt das Poco M8 Pro leistungstechnisch etwas schwach auf der Brust.
Beim Gaming gilt: Einfache Spiele laufen problemlos. Auch anspruchsvolle 3D-Titel sind spielbar, wenn ihr die Grafik etwas runterschraubt. Thermal Throttling, also ein Drosseln wegen Hitze, tritt nicht auf.
Die Nutzung im Alltag ist angenehm, keine Frage. Aber für den Preis hätte dem Gerät etwas mehr Leistung gutgetan.
System und Software
Das Smartphone läuft noch mit Android 15 und der Benutzeroberfläche HyperOS 2. Ein Update auf HyperOS 3 (basierend auf Android 16) dürfte aber bald folgen. Xiaomi garantiert 4 Jahre Android-Updates und 6 Jahre Sicherheits-Patches. Damit ist das Gerät für die übliche Nutzungsdauer bestens versorgt.
Wie bei Xiaomi üblich, sind ab Werk einige Drittanbieter-Apps vorinstalliert. Die gute Nachricht: Fast alle dieser Apps lassen sich einfach entfernen, um das System zu säubern. Auch Werbung im System gibt es noch, sie lässt sich aber kontrollieren. Wir haben eine Anleitung erstellt, wie ihr die Werbung abschalten könnt.
Der Funktionsumfang von HyperOS ist riesig. Features wie Second Space (für ein zweites Profil) oder Dual-Apps (z. B. für WhatsApp) sind natürlich dabei.
Im Test lief das System absolut stabil und ohne Fehler. Wir konnten keine Ruckler oder Abstürze feststellen. Die Software wirkt auf dem Poco M8 Pro 5G ausgereift.
Kamera
Das Kamera-Setup auf der Rückseite entspricht mit Ausnahme der Hauptkamera dem Redmi Note 15 Pro (Plus). Hier die Daten im Detail:
- Hauptsensor: 50MP (Light Fusion 800), f/1.6, 1/1.55 Zoll, 23mm, Autofokus, OIS
- Ultraweitwinkel: 8MP (OmniVision OV08f10), f/2.2, 1/4.0 Zoll, 15mm
- Selfie-Cam: 32MP (OmniVision OV32D40), f/2.2
Die Hauptkamera bietet eine große Blende, einen großen Sensor und optische Bildstabilisierung (OIS). Die 8MP Ultraweitwinkel-Kamera wirkt daneben etwas schwach. Einen echten Zoom gibt es nicht. Kann der eigene Light-Fusion-Sensor ebenso abliefern wie der 200MP-Samsung-Sensor?
Hauptkamera
Bei Tageslicht macht die Hauptkamera des Poco M8 Pro einen richtig guten Job. Belichtung und Dynamikumfang sind für die Klasse stark, die Farben wirken angenehm (nicht übertrieben) und die Detaildarstellung ist insgesamt sehr gut, auch wenn in dunkleren Bildbereichen manchmal etwas Rauschen sichtbar ist. Im Vergleich wirkt das Redmi Note 15 Pro+ nicht deutlich überlegen, sondern liefert eher kleine Vorteile bei Dynamik und Details.
Auch nachts zeigt die Hauptkamera des Poco M8 Pro viele Stärken: sehr gute Dynamik, eine gute Integration von Lichtern und eine eher natürliche, zurückhaltende Farbdarstellung. Die Schärfe ist solide, aber etwas schwächer als beim Redmi. Insgesamt sind die Ergebnisse des Poco M8 Pro vergleichbar mit dem Redmi Note 15 Pro+ und der Unterschied geringer als die Megapixel-Zahl vermuten lässt.
Ultraweitwinkel
Hier folgt die Enttäuschung. Die 8MP Linse liefert tagsüber noch ordentliche Farben, verliert aber bei den Details deutlich. Nachts ist die Kamera ein Totalausfall. Die Bilder sind weich, kontrastarm und kaum zu gebrauchen. Der Unterschied zur Hauptkamera ist riesig.
Portrait-Aufnahmen
Der Portrait-Modus funktioniert technisch gut: Die Erkennung des Motivs und die Trennung vom Hintergrund klappen zuverlässig. Das ist in dieser Klasse das Wichtigste. Die Hauttöne wirken teilweise etwas künstlich. Bei guten Lichtbedingungen lassen sich aber schöne Portraits aufnehmen.
Selfies
Die 32MP-Frontkamera ist definitiv besser als beim Redmi Note 15 Pro 5G oder Poco M8. Die Details passen und die Dynamik ist gut. Die Farben sind etwas wärmer, wirken aber noch natürlich. Ein Nachteil ist der fehlende Autofokus. Außerdem wirken Gesichter oft nicht ganz scharf, da sie gerne etwas weichgezeichnet werden.
Video
Die Hauptkamera nimmt Videos in bis zu 4K bei 30fps auf. Die Stabilisierung ist dabei ordentlich. Auch die Frontkamera schafft stabilisierte 1080p bei 60fps. Bild und Ton der Hauptkamera sind gut.
Es gibt aber ein großes Problem: Der Xiaomi Fokus-Bug ist immer am Start. Bei Bewegungen pumpt der Fokus sichtbar, was in den Videos extrem stört. Ein fliegender Wechsel der Linsen während der Aufnahme geht nur bei Full-HD, da die UWW-Kamera nicht mehr schafft. Deren Qualität ist zudem wirklich schlecht.
Zwischenfazit Kamera
Die Hauptkamera ist gut und liefert bei Tag und Nacht tolle Ergebnisse. Mit der Konkurrenz in der Preisklasse kann sich das Poco M8 Pro locker messen. Leider trübt der nervige Fokus-Bug den Videospaß. Die Ultraweitwinkel-Kamera ist ebenfalls schwach.
Konnektivität
Das Poco M8 Pro 5G ist natürlich ein Dual-SIM Smartphone (SAR-Wert 0,978 Kopf & 0,972 Körper). Im Gegensatz zum Redmi Note 15 Pro+ gibt es allerdings keine eSIM-Unterstützung. Das Gerät unterstützt alle wichtigen 4G- und 5G-Bänder für Deutschland. Empfang und Gesprächsqualität waren im Test überzeugend – VoLTE und VoWiFi sind natürlich dabei.
Im WLAN seid ihr mit WiFi 6 unterwegs. Das ist zwar nicht der allerneueste Standard, bietet aber eine gute Reichweite und stabile 300–500Mbit/s im Test. Für Bluetooth-Geräte steht Bluetooth 5.4 bereit. Die Audiocodecs aptX und LDAC konnten wir bereits bestätigen. LHDC und ASHA sind vermutlich auch dabei, hier fehlt aber noch die offizielle Bestätigung. Auch die Google Wallet kann wie gewohnt mit NFF genutzt werden.
Die Standortbestimmung (GPS, Glonass, Galileo, Beidou, QZSS) funktioniert auch ohne Dual-GPS schnell und präzise auf etwa 3 Meter. An Sensoren ist alles da: Neben Beschleunigung und Co. gibt es auch einen Kompass und den typischen Infrarot-Sender zur Steuerung von Geräten. Für den Sound gibt es einen Hybrid-Stereo-Lautsprecher (Hörmuschel als zweiter Speaker). Der Klang ist klar und laut. Wie oft in dieser Klasse fehlen aber etwas Tiefe und Bass.
Akkulaufzeit
Das ist das absolute Highlight des Poco M8 Pro 5G. Xiaomi verbaut einen riesigen 6.500mAh Akku. Durch die neue Silizium-Kohlenstoff-Technologie bleibt die Baugröße trotz hoher Kapazität gleich.
Die Laufzeit ist phänomenal. Wir haben hier ein echtes 2- bis 3-Tage-Smartphone. Den Akku an einem Tag leer zu bekommen, ist fast unmöglich. Auch Power-User schaffen locker zwei Tage. Unsere Messungen bestätigen das: Eine Stunde YouTube (200 Lux) verbraucht nur 5%. Der PC-Mark Akkutest zeigt zudem, dass das Gerät die gleiche Akkulaufzeit erzielt wie das Redmi Note 15 Pro+.
- PCMark 60Hz
- PCMark 120Hz
- 47%
- 76%
- 95%
Ist der Akku leer, wird er mit bis zu 100 Watt wieder aufgeladen. Xiaomi verspricht 40 Minuten für eine volle Ladung. Im Test erreichten wir 95% nach 42 Minuten. Danach lädt das Gerät extrem langsam, um den Akku zu schonen, sodass die 100% fast eine Stunde dauern. Wer es eilig hat, kann diese Funktion abschalten, dann ist der Akku in 49 Minuten voll.
Kabelloses Laden gibt es leider nicht. Dafür könnt ihr das Handy als Powerbank nutzen: Per Reverse Wired Charging ladet ihr andere Geräte per Kabel mit flotten 22,5 Watt auf.
Testergebnis
Das Poco M8 Pro ist ein guter Allrounder, der aber etwas die typische Xiaomi-Begeisterung vermissen lässt. Doch muss das in dieser Preisklasse überhaupt sein? Gehen wir von einem realistischen Preis von rund 250€ aus, bekommt ihr hier ein astreines Display, eine ausgezeichnete Akkulaufzeit und Ladezeit und genug Leistung für den Alltag. Auch die Kamera ist nicht nennenswert schlechter als beim Redmi Note 15 Pro+ (zum Test) und liefert bei gutem Licht wirklich schöne Aufnahmen.
Einer Kaufempfehlung steht somit prinzipiell nichts im Wege und käme das Poco M8 Pro vom Hersteller Samsung, wäre es spielend dessen bestes Mittelklasse-Smartphone unter 300€. Aber wir müssen fair bleiben und Xiaomi hier mit Xiaomi vergleichen. Und da bekommt ihr mit einem Poco F7 (zum Test) zum ähnlichen Preis ein Gerät, das in jeder Hinsicht in einer ganz anderen Liga spielt, weshalb dieses auch für 90% der Nutzer die bessere Empfehlung ist. Hier müsste der Preis schon bei knapp über 200€ landen, damit sich die Ersparnis lohnt.
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Der Fokus-Bug ist wirklich sehr unglücklich, allerdings finde ich ihn bei diesem Gerät nicht so schlimm wie bei anderen. Zumindest habe ich den subjektiven Eindruck dass er bei anderen Geräten deutlich schlimmer ist.