| CPU | Snapdragon 7 Gen 4 - 1 x 2,8 GHz + 4 x 2,4GHz + 3 x 1,8GHz |
|---|---|
| RAM | 8 GB RAM, 12 GB RAM |
| Speicher | 128 GB, 256 GB |
| GPU | Adreno 722 |
| Display | 2800 x 1260, 6,8 Zoll 144Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | Nothing OS - Android 16 |
| Akkukapazität | 5080 mAh |
| Speicher erweiterbar | Nein |
| Hauptkamera | 50 MP + 50MP (dual) + 8MP (triple) |
| Frontkamera | 32 MP |
| USB-Anschluss | USB-C 2.0 (480MBit/s) |
| Kopfhöreranschluss | Nein |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID |
| 4G | 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 38, 40, 41 |
| 5G | 1, 2, 3, 5, 7, 8, 12, 20, 28, 38, 40, 41, 66, 77, 78 |
| NFC | Ja |
| SIM | Dual - nano, eSIM |
| Gewicht | 210 g |
| Maße | 163,6 x 76,6 x 7,9 mm |
| Antutu (v10) | 1060400 |
| Benachrichtigungs-LED | Nein |
| Updatezeitraum | 3 + 6 Jahre |
| Hersteller | Nothing |
| Getestet am | 10.04.2026 |
Inhaltsverzeichnis
Das Nothing Phone 4a Pro betritt den hart umkämpften Markt der gehobenen Mittelklasse. Punkten will es in der Pro-Variante mit einem außergewöhnlich schicken Aluminiumgehäuse und (Periskop)-Zoomkamera. Vom günstigeren Nothing Phone 4a mit Kunststoffrahmen grenzt es sich mit dem potenteren Snapdragon 7 Gen 4, einem 144-Hertz-AMOLED sowie der Unterstützung für eSIM ab. Das Nothing Phone 4a Pro hat mich über drei Wochen im Alltag begleitet und im Test klären wir, ob es den gehobenen Preis von fast 500€ wert ist.
Mit einem Startpreis von 479€ für die Konfiguration mit 8GB RAM und 128GB internem Speicher (12/256GB für 549€ UVP) positioniert sich das Smartphone selbstbewusst, wenngleich der Preis gegenüber der Vorgängergeneration leicht gestiegen ist.
![]() Nothing Phone 4a Pro |
![]() Nothing Phone 4a |
![]() Nothing Phone 3a Pro |
|
| Größe | 163,6 x 76,6 x 7,9mm | 163,9 x 77,6 x 8,5mm | 163,5 x 77,5 x 8,39mm |
| Gewicht | 210g | 205g | 211g |
| CPU | Snapdragon 7 Gen 4 - 1 x 2,8 GHz + 4 x 2,4GHz + 3 x 1,8GHz | Snapdragon 7s Gen 4 - 1 x 2,7GHz + 3 x 2,4GHz + 4 x 1,8GHz | Snapdragon 7s Gen 3 - 1 x 2,5GHz + 3 x 2,4GHz + 4 x 1,8GHz |
| RAM | 8 GB RAM, 12 GB RAM | 8 GB RAM, 12 GB RAM | 12 GB RAM |
| Speicher erweiterbar | Nein | Nein | Nein |
| Display | 2800 x 1260, 6,8 Zoll 144Hz (AMOLED) | 2720 x 1224, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) | 2392 x 1080, 6,8 Zoll 120Hz (AMOLED) |
| Betriebssystem | Android 16, Nothing OS | Android 16, Nothing OS | Android 15, Nothing OS |
| Akku | 5080 mAh (50 Watt) | 5080 mAh (50 Watt) | 5000 mAh (50 Watt) |
| Kameras | 50 MP + 50MP (dual) + 8MP (triple) | 50 MP + 8MP (dual) + 50MP (triple) | 50 MP + 50MP (dual) + 8MP (triple) |
| Frontkamera | 32 MP | 32 MP | 50 MP |
| Anschlüsse | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM | USB-C 2.0 (480MBit/s), Dual-SIM |
| Entsperrung | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID | Fingerabdruck, Face-ID |
| Empfang |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 38, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41 |
5G: n1, n2, n3, n5, n7, n8, n12, n20, n25, n28, n38, n40, n41, n66, n77, n78 4G: 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 26, 28, 66, 38, 40, 41 |
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Nothing Phone 4a Pro – Wo positioniert es sich für fast 500€?
Der Preis ist eine Ansage und mit fast 500€ muss sich das Nothing Phone 4a Pro in der Premium-Mittelklasse behaupten. Wem das zu teuer ist: Das günstigere Phone 4a bietet so ziemlich das gleiche Praxiserlebnis. Ihr verzichtet lediglich auf das wirklich erstklassige Gehäuse. Gleichzeitig wird das Phone 4a Pro voraussichtlich auch das diesjährige Top-Modell des Herstellers, da Nothing 2026 auf einen Nachfolger des Nothing Phone 3 (zum Test) verzichtet.
Design und Verarbeitung
Mit Abmessungen von 163,66 x 76,62 x 7,95 Millimeter und einem Gewicht von 210 Gramm ist das Nothing Phone 4a Pro ein großes, aber verhältnismäßig schlankes Smartphone. Die Verarbeitungsqualität liegt auf Flaggschiff-Niveau und für mich ist es das bisher beste Design des Herstellers. Der Hersteller verabschiedet sich von der transparenten Glasrückseite und setzt stattdessen auf ein mattes, unibody Aluminiumgehäuse. Dies verleiht dem Gerät nicht nur eine exzellente Haptik und hohe Verwindungssteifigkeit, sondern sorgt auch für ein etwas erwachseneres, dezenteres Erscheinungsbild. Verfügbar ist es in den Farben Silber (im Test), Schwarz und Pink.
Eine ergonomisch überaus sinnvolle Anpassung ist die Neupositionierung des „Essential Key“ (der dedizierten KI-Taste) auf die linke Gehäuseseite. Versehentliche Eingaben, wie sie beim Betätigen des Power-Buttons bei älteren Modellen auftraten, gehören damit der Vergangenheit an. Alle Infos zum Essential Space findet ihr hier: Nothings Essential Space im Praxistest – ein digitales Notizbuch? Eine IP65-Zertifizierung bescheinigt dem Gehäuse einen zuverlässigen Schutz gegen Staub und Strahlwasser. Nothing selbst gibt an, dass das Smartphone auch für 20 Minuten in bis zu 25cm Wassertiefe baden gehen kann. Den Sturz beispielsweise ins Waschbecken überlebt das Nothing Phone 4a Pro. Dennoch gehört in diese Preisklasse definitiv eine IP68 Zertifizierung! Auch der USB-C 2.0 Standard ist bei diesem Preis ein Ärgernis.
Glyph-Display-Lite vom Phone 3
Lediglich das obere Kameramodul behält den markentypischen transparenten Look bei. Hier ist die neue „Glyph Matrix“ integriert. Anstelle der großflächigen Leuchtstreifen kommen 137 individuell ansteuerbare Mini-LEDs zum Einsatz. Diese dienen als optischer Timer, Ladeanzeige oder signalisieren Benachrichtigungen. Theoretisch dient das System auch als Spiegel für Selfies mit der rückseitigen Kamera, doch hier zeigt sich ein Manko. Beim Nothing Phone 3 (zum Test) mit 489 einzelnen LEDs funktioniert der Selfie-Spiegel, beim Phone 4a Pro löst das rückseitige Display jedoch nicht scharf genug auf. Ihr erkennt euch schlicht nicht.
- Das Glyph-Display ist voll einstellbar
- Glyph Progress mit Dritt-Anwendungen
- welche Benachrichtigungen werden auf dem Glyph angezeigt?
- Regeln für Benachrichtigungen
Schade, denn für das Nothing Phone 3 hat die Community inzwischen viele Anwendungen entwickelt. Diese sind mit der geringeren Auflösung hier kaum nutzbar. Dafür können die 137 individuellen Mini-LEDs heller leuchten als beim Phone 3, was für die (gedimmte) Taschenlampe nützlich ist.
Lieferumfang des Nothing Phone 4a Pro
- das mitgelieferte Case
Der Lieferumfang fällt für heutige Verhältnisse erfreulich üppig aus, denn es liegt eine Schutzhülle bei. In der flachen Verpackung finden sich neben dem Smartphone und der obligatorischen SIM-Nadel noch ein ein Meter langes USB-C-auf-USB-C-Kabel sowie Zettelwerk. Zudem ist ab Werk eine Displayschutzfolie appliziert. Auf ein beigelegtes Netzteil verzichtet Nothing hingegen. Um die maximale Ladegeschwindigkeit von 50 Watt abzurufen, benötigt ihr ein entsprechendes Ladegerät mit PPS-Standard.
Display des Nothing Phone 4a Pro
Die Front wird von einem 6,83 Zoll großen LTPS-AMOLED-Display eingenommen. Der schwarze Rand um das Panel ist symmetrisch und schön dünn. Die Auflösung fällt mit 2800 x 1260 Pixel hoch aus und resultiert in einer scharfen Pixeldichte von 440ppi. Die Bildwiederholrate passt sich adaptiv zwischen 30 und 144 Hertz an den Bildschirminhalt an, was für flüssiges Scrollen sorgt. Großes ABER: Die 144 Hertz werden bisher nur in wenigen Apps aktiviert. Ihr habt das Feature also, bekommt es aber nur selten zu sehen. Alternativ könnt ihr die Aktualisierungsrate dauerhaft auf 60 Hertz limitieren.
In puncto Helligkeit liefert das Panel erstklassige Werte: Bei direkter Sonneneinstrahlung erreicht es 2.530 Lux bei komplett weißem Bild. Im manuellen Modus messen wir 1.260 Lux. Geschützt wird die Front durch kratzresistentes Corning Gorilla Glass 7i. Mit 2160Hz PWM-Dimming sollten auch empfindliche Nutzer zurecht kommen.
- Farbdarstellung
- Aktualisierungsrate
- Always-on-Display
Die Einstellungsmöglichkeiten bieten die gewohnten Optionen: Farbdarstellung, HDR-Modus, Blaulichtfilter und ein terminierbares Always-on-Display. Full-HD-Streaming bei den Pay-to-Watch-Anbietern ist mit Widevine L1 natürlich kein Problem.
Leistung
Unter der Haube des Nothing Phone 4a Pro arbeitet der Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4, der im modernen 4-Nanometer-Verfahren bei TSMC gefertigt wird. Der Octa-Core-Prozessor taktet in der Spitze mit dem Prime-Kern mit bis zu 2,8GHz: 1x Cortex-A720 @ 2,8GHz, 4x Cortex-A720 @ 2,4GHz, 3x Cortex-A520 @ 1,8GHz, Adreno 722 GPU. Flankiert wird der Chip von wahlweise 8GB oder 12GB schnellem LPDDR5X-Arbeitsspeicher sowie 128GB oder 256GB UFS-3.1-Massenspeicher.
In synthetischen Benchmarks positioniert sich das Pro-Modell solide: Es ist kein Leistungs-Monster wie die Poco-Modelle, aber für den antizipierten Nutzungszeitraum von etwa vier Jahren gut aufgestellt. Wer ein Gaming-Smartphone sucht, findet jedoch bessere Alternativen für diesen Preis.
- AnTuTu_v11
- AnTuTu_v10
- Geekbench 6
- Speicher
- 3D Mark
- CPU Throtteling
- GPU Throtteling
Im Alltag übersetzt sich diese Rohleistung in ein exzellentes Nutzungsgefühl: Multitasking, hochauflösende Videobearbeitung oder der Wechsel zwischen aufwendigen Apps erfolgen verzögerungsfrei. Auch anspruchsvolle 3D-Spiele wie „Genshin Impact“ lassen sich auf hohen Detaileinstellungen flüssig wiedergeben. Positiv hervorzuheben ist dabei das thermische Management: Das verbaute Kühlsystem leitet die Abwärme effektiv über das Aluminiumgehäuse ab, sodass unangenehmes Throttling (Leistungsdrosselung) auch unter dauerhafter Last ausbleibt. Dies ist in dieser Leistungsklasse ohnehin meistens der Fall.
System
Ausgeliefert wird das Nothing Phone 4a Pro mit Nothing OS 4.1, das auf dem aktuellen Android 16 basiert. Das Update-Versprechen ist solide, aber nicht branchenführend: Nothing garantiert drei große Android-Versionsupdates sowie sechs Jahre lang regelmäßige Sicherheitspatches. Updates kommen dafür regelmäßig und bringen oftmals auch neue Funktionen mit sich.
- Nothing OS:
- Schnelleinstellungen
- Apps auf Wunsch nach Kategorien geordnet
- Design nach Belieben
- einige KI-Funktionen sind dabei
Die Software ist eine der größten Stärken des Smartphones. Das System ist frei von Bloatware und besticht auf Wunsch durch den markanten, monochromen Dot-Matrix-Look, der sich tief in die Benutzeroberfläche und die eigens gestalteten Widgets zieht. Im Fokus der aktuellen Version steht die erweiterte KI-Integration. Diese Werkzeuge sind nahtlos ins System eingewoben und bieten einen soliden Mehrwert im Alltag, ohne euch mit unnötig komplexen Menüs zu überladen.
Kamera des Nothing Phone 4a Pro
Das günstigere Nothing Phone 4a haben wir bereits für das Kamera-Setup in der 300€-Preisklasse gelobt. Das Phone 4a Pro hat lediglich eine andere Hauptkamera an Bord: Sony statt Samsung. Das Highlight bleibt die Periskop-Zoomkamera.

- Hauptkamera: 50 Megapixel (Sony LYT-700C), f/1.88-Blende, 1/1,56 Zoll Sensorgröße, OIS
- Zoomkamera (Periskop): 50 Megapixel (Samsung JN5), f/2.88-Blende, 1/2,75 Zoll Sensorgröße, 3,5-facher optischer Zoom, OIS
- Ultraweitwinkel: 8 Megapixel (Sony IMX355), f/2.2-Blende, 120 Grad Sichtfeld
- Frontkamera: 32 Megapixel (Samsung KD1), f/2.2-Blende, 1/3,42 Zoll Sensorgröße

Hinweis vorab: Im Testzeitraum (teils noch vor Launch) gab es bei circa der Hälfte der Bilder ein Problem mit dem Fokus der Hauptkamera. Sporadisch wurde einfach nicht scharf gestellt, ein Muster war hierbei nicht erkennbar. Ich binde euch zwei Aufnahmen mit dem Fokus-Problem ein und hoffe, dass dies zügig per Software behoben wird.
Hauptkamera – Tag und Nacht
- 2x mit Fokus-Problem
- 1x mit Fokus-Problem
- 2x Zoom
- naher Fokus kann nur die Hauptkamera – Makro gibt es also nicht
- 2x Zoom
Bei Tageslicht liefert der 50-Megapixel-Hauptsensor von Sony exzellente Ergebnisse. Nothing hat die Software-Abstimmung im Vergleich zur Vorgängergeneration sichtbar verfeinert: Die Aufnahmen wirken deutlich natürlicher und weniger stark übersättigt, was euch mehr Spielraum bei der nachträglichen Bildbearbeitung lässt. Die Detaildichte ist hoch und die Dynamik fängt auch komplexe Gegenlichtsituationen dank „Ultra XDR“ souverän ein, wobei der Kontrast dann allerdings schon etwas übertrieben wirkt.
Nah fokussieren kann nur die Hauptkamera. Auch wenn ihr auf „3x“ schaltet, wird bei nahen Objekten der Hauptsensor genutzt. Besonders nah kommt ihr an Objekte nicht heran; so bietet das Phone 4a Pro keinen echten Makromodus.
Fällt das Umgebungslicht, schaltet sich automatisch der dedizierte Nachtmodus zu, dessen Verarbeitungszeit durch den neuen Prozessor spürbar reduziert wurde. Hier spielt der Sony-Sensor im Phone 4a Pro seinen Vorteil gegenüber dem Samsung-Sensor im günstigeren Phone 4a aus. Im Optimalfall erhaltet ihr recht ordentliche Nachtaufnahmen, allerdings musste ich aufgrund des Fokusproblems einige aussortieren.
Ultraweitwinkel
Die 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera fällt qualitativ hinter den beiden 50-Megapixel-Sensoren zurück. Bei optimalen Lichtverhältnissen lassen sich weitläufige Landschafts- oder Architekturaufnahmen mit einem Sichtfeld von 120 Grad anfertigen. Bei genauerer Betrachtung auf einem großen Monitor mangelt es den Rändern jedoch an Schärfe, und feine Details gehen im Vergleich zur Hauptkamera verloren. Bei Nacht bricht die Leistung dieses Sensors mangels Lichtempfindlichkeit und fehlender optischer Stabilisierung nahezu vollständig ein, weshalb er für Low-Light-Szenarien kaum zu empfehlen ist.
Zoomkamera
- 3,5x
- 3,5x
- 3,5x
- 7x
- 7x
- 7x
Die 50-Megapixel-Periskop-Kamera ist das unbestrittene Highlight dieses Setups. Der verlustfreie, 3,5-fache optische Zoom ermöglicht es, Motive detailreich und farblich hervorragend abgestimmt heranzuholen. Die optische Stabilisierung leistet hier ganze Arbeit, um Verwacklungen bei der längeren Brennweite zu minimieren. Durch einen geschickten digitalen Zoom bietet die Software zudem eine 7-fache Vergrößerung an, die bei Tageslicht immer noch überaus ansehnliche und für Social Media bestens geeignete Resultate liefert.
- 3,5x
- 3,5x
- 7x
- 7x
Bei Nacht stößt die kleine Blende (f/2.88) jedoch an physikalische Grenzen: Während gut beleuchtete städtische Motive bei 3,5-facher Vergrößerung noch gelingen, führt der 7-fache Zoom in der Dunkelheit rasch zu weichgezeichneten und verrauschten Ergebnissen.
Frontkamera & Porträt
- mit der Hauptkamera
Die 32-Megapixel-Frontkamera schießt bei Tageslicht hochauflösende, scharfe Selfies mit einem guten Dynamikumfang und natürlichen Hauttönen. Sobald jedoch schwaches Licht vorherrscht, greift die Rauschunterdrückung der Software recht aggressiv ein. Mit dem rückseitigen Display könnt ihr mit etwas Übung auch Selfies mit der Haupt- und Ultraweitwinkelkamera aufnehmen.
- Hauptkamera
- Zoomkamera
Die Porträts gelingen zielsicher mit der Haupt- und Zoomkamera. Die Abtrennung von Motiv und Hintergrund ist gut. In dieser Preisklasse gibt es aber noch bessere Porträts anderer Hersteller. Beispielsweise ist die Detaildichte hier etwas niedrig und es kommt stellenweise zu Lichtblendungen.
Video
Ihr könnt Videoaufnahmen mit der Haupt- und der Zoomkamera in hochauflösendem 4K bei 30fps aufzeichnen. Das Ultraweitwinkelobjektiv sowie die Frontkamera sind auf 1080p limitiert. Die Frontkamera bietet hierbei wahlweise 30fps oder 60fps. Die Kombination aus optischer (OIS) und elektronischer (EIS) Bildstabilisierung arbeitet bei der Hauptkamera äußerst effektiv und fängt Erschütterungen beim Gehen zuverlässig ab. Die Tonqualität der beiden verbauten Mikrofone ist solide und klar.
Zwischenfazit zur Kamera
Die Integration eines echten, 3,5-fachen optischen Zooms hebt das Smartphone deutlich von der Konkurrenz ab. Die Hauptkamera überzeugt durch eine natürliche Farbabstimmung und starke Nachtaufnahmen. Die spürbaren Abstriche bei der Ultraweitwinkelkamera sind angesichts des Preises branchenüblich.
Wir müssen aber auch auf die Konkurrenz schauen und was ihr sonst für 500€ bekommt! Beschränkt ihr euch auf die UVP-Preise, dann ist das Nothing Phone 4a Pro gut aufgestellt. Zu diesem Preis könnt ihr aber auch schon ein (letztjähriges) Flagship abgreifen, das kameratechnisch in einer anderen Liga spielt.
Konnektivität und Kommunikation

- 4G: B1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 38, 40, 41, 42, 48, 66, 71
- 5G: n1, 2, 3, 5, 7, 8, 12, 20, 25, 28, 38, 40, 41, 48, 66, 71, 77, 78

Für die Audiowiedergabe sind Stereo-Lautsprecher beziehungsweise das Hybrid-Setup verantwortlich. Die Kombination erreicht eine hohe Maximallautstärke, lässt es konstruktionsbedingt jedoch an Bass und klanglicher Tiefe vermissen, da sie bei hohen Pegeln etwas flach klingen. Der unter dem AMOLED-Display integrierte optische Fingerabdrucksensor entsperrt das Gerät blitzschnell und arbeitet auch bei leicht feuchten Fingern erfreulich präzise. Die Gesichtsentsperrung mithilfe der Frontkamera lässt sich natürlich ebenfalls einrichten.
Akkulaufzeit & Aufladen
Der Akku des Nothing Phone 4a Pro fasst 5.080mAh. In Kombination mit dem energieeffizienten Snapdragon 7 Gen 4 erzielt das Gerät sehr gute Laufzeiten. Der standardisierte PCMark-Akkubenchmark läuft nur mit 60 Hertz. Bei moderater Alltagsnutzung mit gelegentlichem Surfen, Social Media und Fotografieren sind Laufzeiten von zwei vollen Tagen problemlos realisierbar.
Ist der Akku erschöpft, lässt er sich kabelgebunden mit bis zu 50 Watt wieder aufladen. Ein kompletter Ladevorgang von 1 auf 100 Prozent nimmt rund 65 Minuten in Anspruch; die 50-Prozent-Marke wird bereits nach 22 Minuten erreicht. Zudem unterstützt das Gerät Reverse Charging mit 7,5 Watt, um Zubehör wie kabellose Kopfhörer aufzuladen. Auf den Komfort des induktiven Ladens (Wireless Charging) müsst ihr allerdings verzichten.


Testergebnis
Das Nothing Phone 4a Pro ist weitaus mehr als nur ein optisches Update, es ist eine durchdachte und signifikante Aufwertung des hauseigenen Portfolios. Aber ihr müsst auch wirklich genau dafür den Aufpreis zahlen wollen! Für einen Startpreis von 479€ liefert der Hersteller ein Smartphone ab, das sich dank des hochwertigen, vollständigen Aluminiumgehäuses wie ein echtes Premium-Gerät anfühlt. Das OLED-Display ist brillant, die Performance des Snapdragon 7 Gen 4 für den Alltag und Gaming mehr als ausreichend und die Akkulaufzeit super. Das Kamerasetup profitiert ungemein von der 50-Megapixel-Periskop-Kamera. Die Hauptkamera ist ordentlich, aber nicht überdurchschnittlich gut. Abgerundet wird das Paket durch das erfrischend andere System Nothing OS.
Ankreiden müsst ihr dem Gerät in dieser Preisklasse klar die schwache Ultraweitwinkelkamera und den auf drei Jahre beschränkten Android-Update-Zeitraum. Und damit komme ich zum größten Kritikpunkt: Für das Nothing Phone 4a Pro zahlt ihr über 100€ Aufpreis im Vergleich zum größtenteils gleichwertigen Phone 4a (zum Test), und das macht sich nur im tollen Metallgehäuse bemerkbar. Auch die alte Akkutechnik und damit kleine 5000mAh Akku muss hier erwähnt werden.
Fast 500€ sind schon eine Hausnummer, bei der ihr bei der Konkurrenz teils mehr bekommt: Nicht unbedingt im Gesamtpaket, aber klar in einzelnen Kategorien, wie zum Beispiel mehr Leistung, mehr Akku oder eine bessere Kamera.
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Ich konnte damit ein wenig spielen, ein Freund hat es aber es geht wieder zurück, da er das Poco F8 Ultra bekommen hat, ohne Aufpreis.
Vibration sehr billig und Lautsprecher nur der untere ganz ok. Premiumfeeling veim halten aber sibald getippt wird ultra billig, wie die Honor Geräte.